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Extratour: Rund um den Knoten

· 6 Bewertungen · Wanderung · Westerwald
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Karte / Extratour: Rund um den Knoten
m 650 600 550 500 450 400 16 14 12 10 8 6 4 2 km Waldhute Hahrehausen Driedorfer See Oberroder Knoten (586 m) Adolf-Weiss-Denkmal Hutebuchen Ausblick
Eine hübsche Runde im hessischen Westerwald. Tolle Perspektiven, viele Wiesen, Weiden, Wälder und schöne Ausblicke. Alte Gehölze, eine sehenswerte Waldhute und einige uralte und knorrige Buchenveteranen.

 

leicht
Strecke 16,4 km
4:30 h
304 hm
304 hm
Die Runde über den Oberroder Knoten ist ein munteres Wandervergnügen. Mäßige Anstiege, breite Wege, viele Naturbesonderheiten links und rechts des Weges. Ideal für Gruppen und Familien, mit Kindern und Jugendlichen. Der Knoten ist mit 586 m einer der höchsten Berge im hessischen Westerwald. Wer will kann einen Abstecher zur Krombachtalsperre unternehmen. Der Weg berührt den Stausee Driedorf, quert mehrfach den munteren Ulmbach und bietet viel Stoff für Fern-Seher und Weitgucker. Die Geschichte der Wüstungen im ersten Drittel, die Hutebuchen im letzten Drittel, alleine sie sind schon Gründe genug für die Tour. Kein Wunder, dass sich der Westerwälder Heimatdichter Adolf Weiss hier vor 100 Jahren zu seinem berühmten Gedicht inspirieren ließ:

Hui! Wäller?“ - „Allemol!“  so tönet der Ruf,
den in meiner Sehnsucht nach Wein ich schuf.
Das „Hui“, das hat mich der Sturmwind gelehrt,
wenn wild über unsere Heide er fährt.
Und „Wäller“ wir ja „allemol“ sind,
wir trotzen dem Regen, dem Schnee und dem Wind!

Er gewann damit einen Wettbewerb des Westerwald-Vereins Bonn und 12 Flaschen Wein. Der Gruß blieb bis heute erhalten.

 Der Westerwald in Wikipedia

Autorentipp

Die Tour eignet sich hervorragend für größere Gruppen. Die Wege sind breit genug, um immer wieder wechselnde Gesprächspartner zu suchen. Andererseits bietet die Tour genügend Abwechslung entlang des Weges und belohnt immer wieder mit Besonderheiten und vor allen Dingen: mit herrlichen Weitblicken.

Sehenswertes
    Blick vom Oberroder Knoten
    Spannende Wechsel von Wald, Wiesen und Wacholderflächen
    Naturlehrpfad an der Waldhute Hahreshausen, Hutebuchen

Übernachtung/Einkehr: Gastronomie in Driedorf, siehe "Weitere Infos"

 

Profilbild von Michael Sänger
Autor
Michael Sänger
Aktualisierung: 19.03.2018
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Knoten, 600 m
Tiefster Punkt
453 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine

Weitere Infos und Links

Gemeinde Driedorf
Wilhelmstr. 16
35759 Driedorf
Tel. 02775/95 42-0, Fax -99
info@driedorf.de
www.driedorf.de

Start

Driedorf-Münchhausen am Dorfbrunnen (453 m)
Koordinaten:
DD
50.617745, 8.192005
GMS
50°37'03.9"N 8°11'31.2"E
UTM
32U 442839 5607629
w3w 
///motten.genaue.baby

Ziel

Driedorf-Münchhausen am Dorfbrunnen

Wegbeschreibung

0,0 km • Der Start liegt im kleinen Münchhausen hinter der Aral-Tankstelle (1) in der Straße Am Brunnen am kleinen Dorfbrunnen in Sichtweite einer Fußgängerbrücke über den Ulmbach. Durch die Knotenstraße in südliche Richtung allmählich ansteigend aus dem Ort heraus zum bewaldeten Kamm des Rödern. Wunderschön, wie der Weg dann, rechts ab und weg vom Asphalt, über Wiesen- und Feldwege allmählich bergan führt. Später erreicht man den Kamm. Ohne größere Höhenveränderungen geht es durch verschiedene Waldformationen. Mal Hochwald, mal Jungwald. Spannend wird es, wenn rechter Hand die alte Waldhute Hahrehausen auftaucht.

3,8 km • Mächtige Solitärtannen wurzeln im lockeren Abstand auf der einstigen Waldweide der Dorfwüstung Hahreshausen (2). Heute steht das Areal unter Naturschutz. Abrupt geht es im rechten Winkel auf dem Adolf-Weiss-Weg zum Adolf-Weiss-Denkmal (3). Zuvor können Interessierte an den aufgestellten Installationen ihre Kenntnisse über Baumarten testen. Adolf Weiss ist der Schöpfer des Westerwälder Grußes „Hui! Wäller? - Allemol“. Hier hat man dem Bauern und Heimatdichter ein Denkmal gesetzt. Die Extratour nimmt Kurs auf Süd, schneidet den Radfernwanderweg R 8 (4) und läuft auf den Oberroder Knoten zu.

7,2 km • Dann nimmt der Weg Kurs auf den Lichten-Berg und umrundet die 568 m hohe Lehnstruth. Noch einmal berührt der Weg den R 8. Linker Hand eine schöne Wiesen- und Weidenfläche, die sanft ansteigt. Auf einem schmaler werdenden Kamm rücken links und rechts Gehölze näher. Später links des Weges zwei mächtige Hutebuchen (5). Eine davon steht als Naturdenkmal unter besonderem Schutz. Rechts ein überdimensionales Windrad, am Hang ein Bauernhof. Nun führt der Weg ins Ulmbachtal, quert die Kreisstraße 87 und windet sich zum Driedorfer Stausee (6).

14,4 km • Wenn die Extratour das Ufer berührt, geht es in einigen Kehren über Felder und Äcker bergan. Links Mademühlen und Driedorf, rechts ein schmaler Gehölzstreifen, den man später auf schönem Pfad durchquert (7). Vor dem Wanderer liegt nun Münchhausen im Ulmbachtal. Auf einer schönen Diretissima, durch Wiesen und Felder, geht es bergab bis zur K87. Vorsichtig queren und auf innerörtlichen Wegen zunächst bis zur Hauptstraße, dann rechts ab und wiederum rechts in die Brückenstraße. Wenig später zweigt links die Straße Am Brunnen ab. Nach Querung der Fußgängerbrücke erreicht man den Ausgangspunkt. 

WM158 Tipp

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Linie 520 von Herborn nach Driedorf und Linie 525 ab Driedorf (Info: 06441/4 07 18 77). Nächster DB-Bahnhof in Herborn.

Anfahrt

A45, AS Herborn, B255 Richtung Rennerod, Abzweig Driedorf, Richtung Beilstein, rechts nach Münchhausen. In Höhe Aral-Tankstelle, rechts in die Ulmbachstraße und rechts in die Brunnenstraße.

Parken

Vor dem alten Schulgebäude in der Ulmbachstraße

 

Koordinaten

DD
50.617745, 8.192005
GMS
50°37'03.9"N 8°11'31.2"E
UTM
32U 442839 5607629
w3w 
///motten.genaue.baby
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Siehe "Weitere Infos"

Kartenempfehlungen des Autors

Freizeitkarte TF50-LD, Lahn-Dill (mit Begleitbroschüre 1:50.000, 2009, ISBN 978-3-89446-288-8), 9,50 Euro

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Tagestourenrucksack, ausreichend Getränke, ein Fernglas, den Fotoapparat und nach Möglichkeit halbhohe Wanderschuhe reichen aus. Achten Sie auf jahreszeitliche und witterungsangepasste Ergänzungen. Bei der Begehung im Januar 2009 waren Grödeln für die Absätze angebracht. Bei Schnee sind Gamaschen sinnvoll. Bei Regen Rucksackschutz, Wetterhose und -jacke.

 

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Bewertungen

4,2
(6)
Andy S 
26.12.2020 · Community
Sehr abwechslungsreiche Tour mit interessanten Landschaften, alten Bäumen und vielen Rastmöglichkeiten. Auf dem Knoten tolle Fernsicht
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Gemacht am 13.09.2020
Foto: S Andy, Community
Foto: S Andy, Community
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Davide Fugensi
19.07.2020 · Community
Zu zwei Dritteln Schotter bzw. asphaltiert und längere Strecken ziemlich gerade. Wird gern von Mountainbikern gefahren
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Gemacht am 19.07.2020
Jörg Wagner 
13.02.2017 · Community
Eine schöne abwechlungsreiche Tour die auch bei Schnee noch einigermaßen gut zu gehen war obwohl hier der Anspruch doch nicht mehr als leicht zu bezeichnen ist. Schnee fordert doch erheblich mehr an die Kondition und Trittsicherheit. Bei meiner Tour waren in einigen Bereichen umfangreiche Baumfällarbeiten die die Strecke nur mit kleineren Querfeldein Passagen begehbar gemacht haben. Ansonsten landschaftlich sehr reizvoll.
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Gemacht am 28.01.2017
schöne Fernsicht
Foto: Jörg Wagner, Community
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Fotos von anderen

+ 6

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
16,4 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
304 hm
Abstieg
304 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights

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