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Mehrtagestour Etappe

Etappe 15: BergZeitReise Mugel - Leoben

Mehrtagestour · Hochsteiermark
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  • Mugel Sendeanlage
    / Mugel Sendeanlage
    Foto: Steininger, TRV Hochsteiermark
  • / Mugelschutzhaus (vms Hans-Prosl-Schutzhaus)
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Alle Wege führen auf die Mugel
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Mugelsender
    Foto: Anton Hirschmann, TRV Hochsteiermark
  • / Bergzeitreise - Etappe 15
    Video: Hochsteiermark Urlaubsregion
m 1500 1000 500 10 8 6 4 2 km Mugelschutzhaus Mugelsender MuseumsCenter Leoben

Etappe 15 - auf einen Blick:  

Start: Schutzhaus auf der Mugel, Tel.: +43 650 6828798 

GPS Gradnetz N 47° 21' 31,0"   O 15° 11' 17,8"
Ziel / Nächtigungsort: Leoben, zweitgrößte Stadt der Steiermark, Tourismusinformation, Nächtigungsmöglichkeiten: +43 3842 48148, www.tourismus-leoben.at 

Taxidienste: alle Taxiunternehmen unter www.herold.at/gelbe-seiten/leoben/taxi-u-personentransporte/ 

GPS Gradnetz N 47° 22' 38,2"   O 15° 5' 50,8" 

 

Etappenlänge: 9,9 Kilometer 

Gehzeit gesamt (ohne Pausen): 3 ½ Stunden 

Höhenmeter Aufstieg: 115 Höhenmeter 

Höhenmeter Abstieg: 1.200 Höhenmeter 

Schwierigkeiten: keine, relativ kurze Etappe.

leicht
10,5 km
3:30 h
125 hm
1215 hm

Eine Etappe, welche fast durchwegs bergab führt und zur Erholung nach den anstrengenden Wegen der Vortage dient. Vom Hausberg der leobnerinnen und Leobner direkt in die zweitgrößte Stadt der Steiermark. heimat des bekanntesten Bieres Österreichs und der Montanuniversität - ob da ein Zusammenhang besteht?

Die kurze Etappe ermöglicht natürlich auch einen lohnenswerten Altstadtbummel durch Leoben mit seinen zahlreichen, auf die bergmännische Vergangenheit hinweisenden Sehenswürdigkeiten inklusive der Kunsthalle Leoben.

Autorentipp

Die Aussichtswarte auf der Massenburg , deren erste Anlage auf das 9. Jahrhundert zurückreicht, bietet einen herrlichen Blick über Leoben. Die zweitgrößte Stadt der Steiermark hat sich längst als Kultur- und Handelsstadt, als Zentrum des Berg- und Hüttenwesens , als Bierstadt sowie als Studentenstadt   einen Namen gemacht. Als Wirtschafts- und Forschungsstandort beheimatet Leoben mehrere internationale Leitbetriebe und eine der renommiertesten Hochschulen Österreichs. 

Erste Erwähnungen als „Liupina“ gehen auf das Jahr 904 zurück, erste Gräberfunde zeugen aber bereits von einer Hallstattzeitlichen Besiedelung . Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die ursprüngliche Marktsiedlung in die Murschleife, in der heute noch die Leobener Altstadt liegt, verlegt. Leobens Lage an der Eisenstraße sowie das 1314 verliehene Eisenhandelsprivileg begründen den Aufstieg der Stadt und ihre Bedeutung für die nächsten Jahrhunderte. Der im Roheisen eingeschlagene Vogel Strauß, der aufgrund von Legenden Eisen fressen und verdauen konnte, wurde 1298 auch zu Leobens Wappentier. 

Ringmauern, Stadttore, vier Eckbefestigungen und einige Mauertürme bildeten im Mittelalter die Befestigung der Stadt. Heute stellt der Mauttorturm das einzig erhalten gebliebene Stadttor Leobens dar. Die mittelalterliche Anlage wurde 1794 mit der pilzförmigen Haube versehen, auf die sein volkstümlicher Name » Schwammerlturm « zurückgeht. 

In den 1830-er Jahren wurde das Hüttenwerk Donawitz gegründet, das heute als Betriebsstätte der voestalpine -Gruppe in der Stahlerzeugung vor allem durch die Produktion der längsten Eisenbahnschienen der Welt bekannt ist. 

1849 wanderte die k.u.k. Montanlehranstalt, von Erzherzog Johann begründet und in Vordernberg eröffnet, mit ihrem ersten Direktor, Professor Peter Tunner, nach Leoben. Ab 1904 bereits Montanistische Hochschule, ist sie heute weltweit als Montanuniversität geschätzt.   

In der Tradition der  Studentenverbindungen an der  Montanuniversität steht der „ Ledersprung “, der jedes Jahr um den 4. Dezember, dem Namenstag der Hl. Barbara , stattfindet. Dieser Brauch kann in die Reihe der in mittelalterlichen  Zünften  üblichen Aufnahmeriten eingeordnet werden. Der Sprung über das „ Arsch- oder Bergleder“, früher aus gesundheitlichen Gründen ein notwendiger Teil der Arbeitskleidung von Bergarbeitern und heute Bestandteil der bergmännischen Tracht, steht dabei als Ausdruck des persönlichen Mutes.

 

Im  Stift Göss , das 1020 gegründet wurde und in dem 1797 General Napoleon Bonaparte den  Vorfrieden von Leoben  unterzeichnete, wurde schon im  Mittelalter   Bier gebraut . Die erste urkundliche Erwähnung zur Brauerei Göss findet sich 1459 über einen im Nonnenstift angesiedelten Bierbrauer. 1860 wurde an diesem Standort eine neue Brauerei errichtet und der Bekanntkeitsgrad wuchs stetig. Heute ist das Gösser Bier, zumindest werbetechnisch – Österreichs bestes Bier!

 

Profilbild von Ute Gurdet
Autor
Ute Gurdet 
Aktualisierung: 23.11.2017
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1628 m
Tiefster Punkt
540 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hauptplatz Leoben
Kongress, Hotel

Sicherheitshinweise

Schwierigkeiten: keine, relativ kurze Etappe. Schmollhube derzeit nicht geöffnet! In Leoben selbst Orientierung etwas schwierig, idealerweise Richtung Zentrum halten.

Weitere Infos und Links

www.bergzeitreise.at
www.steiermark.com/wandern 
Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.
Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Playund im App Store.

Start

Schutzhaus auf der Mugel (1620 m)
Koordinaten:
DG
47.358456, 15.188723
GMS
47°21'30.4"N 15°11'19.4"E
UTM
33T 514251 5245016
w3w 
///zutage.ausüben.bescheinigt

Ziel

Leoben

Wegbeschreibung

Heute erwartet uns eine sehr gemütliche Etappe. Damit haben wir aber dann auch Zeit, die zweitgrößte Stadt der Steiermark so richtig zu erforschen. 

Vom Schutzhaus auf der Mugel gehen wir zunächst in Richtung Leoben (Hinweistafel) recht steil bergab zur Gstattmoaralm und weiter zum ehemaligen Gasthof  Schmollhube (derzeit nicht geöffnet, Sanierung für 2017 geplant).

Immer dem gut markierten Wanderweg 05 folgend stehen wir nach einiger Zeit dann beim Lutzbründl vor einer Weggabelung. 

Linkshaltend spazieren wir nun bergab, schon Leoben im Blickfeld, bis zur historischen Massenburg. Sollten wir übrigens versehentlich den rechten Weg „erwischen“ – kein Problem, auch der führt nach Leoben.

 Nur noch wenige Gehminuten und wir befinden uns im Zentrum von Leoben, unserem heutigen Etappenziel.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Start mit Verkehrsmitteln nicht erreichbar!

Anfahrt

Start mit Verkehrsmitteln nicht erreichbar!

Parken

Start mit Verkehrsmitteln nicht erreichbar!

Koordinaten

DG
47.358456, 15.188723
GMS
47°21'30.4"N 15°11'19.4"E
UTM
33T 514251 5245016
w3w 
///zutage.ausüben.bescheinigt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wanderführer BergZeitReise durch die Hochsteiermark erhältlich beim Tourismusregionalverband HOCHsteiermark.

Bestellen unter: www.hochsteiermark.at, tourismus@hochsteiermark.at oder T: +43 3862 55020

Kartenempfehlungen des Autors

Gratis Pocket Card Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" finden Sie auf www.steiermark.com Wanderkarte BergZeitReise durch die Hochsteiermark finden Sie auf www.hochsteiermark.at Kompass WK212 Hochschwab, Mariazell, Eisenwurzen www.steiermark.com/buecher Freytag &Berndt WK41 Hochschwab · Veitschalpe · Eisenerz · Bruck an der Mur www.steiermark.com/buecher

Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Jacke, Haube und Handschuhe. Getränkeflasche und Jausenbox nicht vergessen! Und für denFall des Falles eine kleine Apotheke mit Blasenpflaster einpacken.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
10,5 km
Dauer
3:30h
Aufstieg
125 hm
Abstieg
1215 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch Gipfel-Tour

Statistik

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