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Erzgrube Nothweiler

Wanderung · Pfalz
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Rother Bergverlag Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • St.-Anna-Kapelle
    St.-Anna-Kapelle
    Foto: Jörg-Thomas Titz
m 350 300 250 200 150 12 10 8 6 4 2 km
leicht
Strecke 13,4 km
3:40 h
198 hm
198 hm
Graf Zeppelin, murmelnde Waldbäche und ein Besucherbergwerk Vom 16.–19. Jh. wurde in Nothweiler Eisenerz abgebaut, bis 1883 die Grube stillgelegt wurde. Das Erz kam zur Weiterverarbeitung in die Eisenhütte nach Schönau. Seit 1978 sind 420 m des schätzungsweise 10 km langen St.-Anna-Stollens als Besucherbergwerk zugänglich (Führungen von Ende März bis Ende Oktober Mi. bis So. stündlich von 11 bis 17 Uhr). Schmale Gänge wurden in den roten Buntsandstein gehauen, die sich immer wieder zu kleinen Hallen oder Kuppeln erweitern. Schächte führen 20 m senkrecht in die Tiefe. Ganzjährig beträgt die Temperatur unter Tage 9 Grad C. Sechs Fledermausarten nutzen den Stollen als Winterquartier. Auf einer Führung lernen wir die kräftezehrende und gefährliche Arbeit der Bergleute, die archaischen Abbaumethoden und die verwendeten Geräte kennen. Am Eingang zur Erzgrube informiert eine kleine Ausstellung über Ferdinand Graf von Zeppelin und sein »tollkühnes Abenteuer«, den Schirlenhofritt nach Nothweiler. Zu Beginn des deutsch-französischen Krieges war 1870 der junge württembergische Generalstabsoffizier von Zeppelin, der später durch seine Luftschiffe berühmt wurde, ins Elsass geschickt worden. Zweck des riskanten Ritts war, Erkundungen über Stärke und Bewegungen der französischen Truppen einzuholen. Ein weiteres Thema der Dauerausstellung ist die Urgeschichte der Erde – und als Besonderheit kann man Dinosauriereier bestaunen.

Rot-gelber Strich führt von Nothweiler auf schattigen Waldwegen durch das Litschbachtal ins Wieslautertal und nach Niederschlettenbach. Dabei wandern wir anfangs am 412 m hohen »Mäuerle« entlang. Dieser Berg gab der »Schlacht am Mäuerle« ihren Namen, die 1793 während der Französischen Revolution hier stattfand. Bei der Mündung des Litschbachs in die Wieslauter steht auf der anderen Seite des Tals die St.-Anna-Kapelle, die 1457 in gotischem Stil erbaut wurde. An der Abzweigung des rot-gelben Strichs nach Niederschlettenbach wandern wir geradeaus auf WW 2 im Wieslautertal nach Bobenthal. Wir gehen durch das Dorf, kommen an der Kirche vorbei und folgen dem grünen Strich durch die Mühlstraße. Danach gelangen wir an Forellenteichen und einem Waldweiher entlang zur Bobenthaler Hütte (Schutzhütte) bei den »Drei Eschen«. 500 m weiter geht es bei der Hütte rechts zum Besucherbergwerk St.-Anna-Stollen. Grüner Strich führt uns nach der Grubenbesichtigung weiter nach Nothweiler.

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Herausgeber Rother Bergverlag
Der Rother Bergverlag wurde im Jahr 1920 gegründet und ist als einer der ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlage weit über die Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz hinaus bekannt für seine Kompetenz im Bereich der Wanderführer und Bergliteratur. Dem outdoorbegeisterten Publikum werden Bücher zu allen Themen des Bergsports und Tourenführer zu allen Gebieten der Alpen, allen wichtigen Urlaubsregionen Europas und auch zu außereuropäischen Zielen angeboten. 
Profilbild von Barbara Christine Titz, Jörg-Thomas Titz Autor Barbara Christine Titz, Jörg-Thomas Titz
Barbara Christine und Jörg-Thomas Titz sind freie Fotojournalisten und Buchautoren. Bislang haben sie 10 Bücher veröffentlicht. Seit 15 Jahren wohnen die beiden in der Pfalz; am liebsten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden sie diese Region und halten sie im Bild fest. Auch die Alpen und die nordischen Länder zählen zu ihren bevorzugten Zielen. Reisen und Tourismus, Pressefotografie und Reportage gehören zu ihren Arbeitsgebieten. Weiteres im Internet unter http://www.tipho.de.

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