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Wanderung

Erlebnisrundweg Gerolsteiner Dolomiten

· 2 Bewertungen · Wanderung · Eifel
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m 600 500 400 300 10 8 6 4 2 km Buchenloch Höhle Helenenquelle Juddekirchhof Munterley

Die Wanderung ist mit rund 11 km Länge nicht sehr lang, aufgrund einiger anstrengender Passagen vor allem auf dem Weg zum Munterleyplateau sollte der Wanderer jedoch geübt sein. Der Erlebnisrundweg verläuft überwiegend auf dem Eifelsteig und somit auf naturbelassenen Wegen.   Lediglich beim Durchqueren von Gerolstein geht der Wanderer auf asphaltierten Wegen und Straßen, die aber nahezu alle wenig oder keinen Verkehr aufweisen.
leicht
11,2 km
4:00 h
364 hm
364 hm
Der Weg ab der Tourist-Information führt den Wanderer zunächst in den Kurpark,   vorbei am Sarresdorfer Lavastrom, entlang der Erlöserkirche und dem Kreisheimatmuseum durch das eindrucksvolle NSG der Dolomitfelsen hinauf auf das Munterleyplateau. Von dort weiter zur Buchenlochhöhle, dem Krater der Papenkaule zum „Juddekirchhof“. Unterhalb des Kletterfelsens der Hustley schließlich wieder zurück ins Tal zum Ausgangspunkt Gerolstein.

 

Autorentipp

Unterwegs laden Bänke und Rastplätze, teilweise mit schönen Aussichten, zu ausgiebigen Pausen ein.

Eine Wanderung durch die Gerolsteiner Dolomiten gehört zu den besonderen Naturerlebnissen in der Eifel. Idyllische Pfade ziehen sich hinauf zur Munterley, einem hundert Meter über der Stadt liegenden Felsvorsprung, wo man einen phantastischen Blick auf Gerolstein, in das Kylltal und auf die gegenüberliegenden Berge und Täler genießt. Eine Wanderung um die Dolomiten stellt auch einen Gang durch 380 Mio. Jahre Erdgeschichte und 24.000 Jahre Menschheitsgeschichte dar. Von den alten unterdevonischen Schichten südlich von Gerolstein kommend betritt man hinter

Büscheich die Gerolsteiner Kalkmulde. Sie ist eine der südlichsten Kalkmulden, die sich in Nordost-Südwest-Richtung quer durch die Eifel ziehen. Kalkhaltige Sedimente des warmen Mitteldevonmeeres und der Aufbau eines Riffs aus Korallen und Stomatoporen prägten vor ca. 360 Mio. Jahren diesen ehemaligen Meeresboden. Dabei wurde das Riff im Kern der Gerolsteiner Kalkmulde relativ rasch „dolomitisiert". Durch das Einwaschen von magnesiumhaltigem Wasser wurde der kohlensaure Kalk durch kohlensaures Magnesium ersetzt.

 

Die Löwenburg wird erstmals 1115 urkundlich erwähnt, als                       Gerhard von Blankenheim seinen Herrschaftssitz auf die von ihm errichtete Burg Gerhardstein (wovon sich wahrscheinlich auch der Ortsname von Gerolstein ableitet) verlegt.

 

Als 100. und letzte vom Berliner-Kirchbau-Verein finanzierte Kirche wurde die evangelische Erlöserkirche in Gerolstein in den Jahren 1911 – 1913 erbaut und von Kaiser Wilhelm II. persönlich eingeweiht. Der beeindruckende Zentralbau im neoromanischen Baustil mit einem Bildprogramm aus ca. 24 Millionen Mosaiksteinen in seinem Inneren begeistert jedes Jahr aufs Neue hunderte Kirchenbesucher.

 

Der im Volksmund „Juddekirchhof“ genannte gallo-römische Tempelbezirk Pelm wurde im Jahre 124 n. Chr. von dem Römer Marcus Victorius Pollentius zu Ehren der Göttin CAIVA, einer keltisch-römischen Muttergottheit, errichtet. Einfallende fränkische Stämme zerstörten ihn im 6. Jh. Heute sind noch die Fundamente und Reste der Umfassungsmauern der Anlage erhalten. 
Das Gelände um den Juddekirchhof ist ganzjährig frei zugänglich.

Ein Besuch des „Juddekirchhof“ lässt sich auch gut mit einer Wanderung auf dem Eifelsteig oder der Geo-Erlebnisroute „Gerolsteiner Dolomiten“ verbinden.

outdooractive.com User
Autor
Thorsten Hoyer
Aktualisierung: 10.09.2015

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
510 m
Tiefster Punkt
355 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, feste Schuhe und ausreichend Proviant, es sei denn, man will zwischendurch in Gerolstein einkehren.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Gerolsteiner Land , Brunnenstraße 10, 54568 Gerolstein,

Tel. 06591/ 94 99 - 10, Fax – 119, touristinfo@gerolsteiner-land.de,

www.gerolsteiner-land.de

Start

Tourist-Information Gerolsteiner Land, Brunnenstr. 10, 54568 Gerolstein (gegenueber dem Bahnhof Gerolstein gelegen) (357 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.222873, 6.662253
UTM
32U 333244 5566026

Ziel

Tourist-Information Gerolsteiner Land

Wegbeschreibung

Der Weg ab der Tourist-Information (S ) führt den Wanderer zunächst in den Kurpark der Brunnenstadt Gerolstein mit der Helenenquelle. Aus der in Stein gefassten Quelle lässt sich ein erfrischender Schluck des weltbekannten Mineralwassers probieren (1) . Im weiteren Verlauf des Weges geht es vorbei am Sarresdorfer Lavastrom, der sich vor rund 30.000 Jahren als jüngster Lavastrom der Eifel mit gut 1.100°C ins Tal wälzte. Sein Krater, die Papenkaule, an dem die Wanderung später noch vorbeiführt, weist noch heute eindrucksvoll auf die mächtigen Eruptionen hin, die einst die Landschaft erschütterten. Entlang der Erlöserkirche und dem Kreisheimatmuseum führen anschließend idyllische Pfade durch das eindrucksvolle Naturschutzgebiet der Dolomitfelsen hinauf auf das Munterleyplateau mit wunderbarer Sicht über die Stadt und das Kylltal (2) . Von dort wandert man weiter zur Buchenlochhöhle, die über eine Treppe ganzjährig für Besucher zugänglich ist und in der schon in der ausgehenden Eiszeit Mensch und Tier Zuflucht suchten (3). Der bereits erwähnte Krater der Papenkaule mit seiner Größe von 80 m Durchmesser und 20 m Tiefe ist weitere Station (4) , bevor der „Juddekirchhof“ erreicht wird (5) . Die keltisch-römische Kultstätte ist ein Relikt aus der Römerzeit, die hier in strategisch günstiger Lage einen Weihetempel für die Göttin Caiva errichteten. Durch beschaulichen Mischwald führt der Wanderweg unterhalb des Kletterfelsens der Hustley schließlich wieder zurück ins Tal. Nach Querung der kleinen Brücke über die Kyll wird das Zentrum Gerolsteins wieder erreicht (S

) .

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

DB -Bahnhof Gerolstein

Anfahrt

Von Norden A1 bis Ausfahrt Vulkaneifeldreieck / Abfahrt Gerolstein. Von Osten A3 Frankfurt – Köln bis Dernbacher Dreieck oder A61 Ludwigshafen- Köln bis Koblenzer Kreuz, von dort über die A48/A1 Koblenz/Trier bis Ausfahrt Vulkaneifeldreieck / Abfahrt Gerolstein.

Von Süden A1 Saarbrücken / Trier bis Ausfahrt Vulkaneifeldreieck / Abfahrt Gerolstein

Parken

Parkplätze P1 und P2 an der Kyll / Brunnenstraße in 54568 Gerolstein
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Siehe "Weitere Infos"

Kartenempfehlungen des Autors

Vulkaneifel um Gerolstein, 1:25.000, Wanderkarte Nr. 19 „Vulka-neifel um Gerolstein“ des Eifelvereins

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Bewertungen

4,5
(2)
Armin Wilding 
24.11.2019 · Community
Relief, Weitblicke, Wechsel von Wald und Feld, Höhe und Ebene, historische Wegpunkte - alles in allem fünf Sterne! Gut, wenn man die Sonne sucht, da man die meiste Zeit exponiert ist. Auch mit Kindern zu empfehlen (Kasselburg, Adler- und Wolfspark, Höhle, Felsen,..).
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Gemacht am 24.11.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
11,2 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
364 hm
Abstieg
364 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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