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Bergtour empfohlene Tour

Erlebnisrunde Nagelfluhkette

· 1 Bewertung · Bergtour · Allgäu
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  • Unterer Gipfelgrat am Stuiben
    Unterer Gipfelgrat am Stuiben
    Foto: Simon Reuter, CC BY, Outdooractive Redaktion
m 2000 1500 1000 500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Alpe Gund Aussichtspunkt Blick auf den großen Alpsee Stuiben The Steineberg Kemptener Naturfreundehaus Mittagbahn Immenstadt
Ausgesetzte Grate, wilde Wasserfälle und gemütliches Almtreiben - die ganze Vielfalt des Naturpark Nagelfluhkette auf einer anspruchsvollen Bergwanderung erleben.
mittel
Strecke 18,5 km
7:00 h
625 hm
1.286 hm
1.743 hm
725 hm
Mehr Höhepunkte lassen sich in eine einzelne Tagestour wohl kaum packen: Die abenteuerliche Gratüberschreitung der Nagelfluhkette bringt uns, teils drahtseilversichert, auf die aussichtsreichen Gipfel von Steineberg und Stuiben. Auf einen gemütlichen Abstieg folgt eine wohlverdiente Genuss-Pause auf der Sennalpe, bevor wir durch Bergwälder und Almwiesen absteigen zum Großen Alpsee. Die Mittagbahn erstpart uns zu Beginn einen anstrengenden Anstieg, sodass wir mit frischen Beinen die Gratwanderung angehen können. Für die erste Hälfte der Tour sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich. Wer sich die lange Leiter auf den Steineberg und den ausgesetzten Gipfelgrat zum Stuiben nicht zutraut, kann beides jedoch auch umgehen.

Autorentipp

Auf der Sennalpe Mittelberg gibt es nicht nur leckeren hausgemachten Kuchen und frische Buttermilch zu kosten, hier kann man auch großartigen Bergkäse direkt vom Erzeuger kaufen.
Profilbild von Simon Reuter
Autor
Simon Reuter 
Aktualisierung: 11.06.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Stuiben, 1.743 m
Tiefster Punkt
725 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 19,66%Schotterweg 17,28%Naturweg 22,39%Pfad 39,56%Straße 0,67%Klettersteig 0,06%Gesicherter Steig 0,34%
Asphalt
3,6 km
Schotterweg
3,2 km
Naturweg
4,2 km
Pfad
7,3 km
Straße
0,1 km
Klettersteig
0 km
Gesicherter Steig
0,1 km
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Start

Mittagbahn Gipfelstation (1.412 m)
Koordinaten:
DD
47.537194, 10.217533
GMS
47°32'13.9"N 10°13'03.1"E
UTM
32T 591631 5265581
w3w 
///kostenlos.geige.abgesagt
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Ziel

Mittagbahn Talstation

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Tour mit einer entspannten Fahrt im Doppelsessellift hoch zum Gipfel des Mittag. Besonders Ambitionierte können diesen Anstieg natürlich auch zu Fuß bewältigen, dann sollten allerdings gut zwei Stunden mehr eingeplant werden. Am Mittagberg genießen wir kurz das eindrucksvolle Panorama der Allgäuer Bergwelt vom Grünten bis zum Hohen Ifen, bevor wir uns auf der Schotterpiste auf den Weg Richtung Bärenkopf machen. Diesen lassen wir links liegen (uns erwarten eindrucksvollere Gipfel) und folgen dem markierten Pfad über den breiten Bergrücken hin zum Steineberg. Ein paar kleinere Serpentinen führen durch ein Waldstück hinauf, von hier an folgen wir stets dem höchsten Gratverlauf bis sich der Gipfelaufbau des Steinebergs mit der bereits gut erkennbaren Leiter zur Spitze vor uns auftürmt. Wem die lange Leiter ein wenig zu schwindelerregend ist, der kann das Gipfelmassiv rechts unterhalb auf einem unschwierigen Pfad umgehen. Wer die die gut zwei Dutzend Sprossen meistert, findet oben das erste Gipfelkreuz der Tour.

Vom Steineberggipfel an erleben wir, wie spektakulär sich das unscheinbare Gebirge der Nagelfluhkette im Vorgarten der Allgäuer Hochalpen anfühlen kann. Mal schmaler, mal breiter präsentiert sich der Gratverlauf, mit steilen Grashalden zur Linken und oft senkrechten bis überhängenden Felswänden zur Rechten. Im Frühling und Frühsommer erwartet uns hier außerdem ein wahres Blütenmeer zwischen den typischen Nagelfluhfelsen. Einigermaßen trittsicher und schwindelfrei sollte man hier allerdings schon sein - wer sich hier bereits unwohl fühlt, sollte den Stuibengrat später auf alle Fälle umgehen und direkt zur Alpe Gund absteigen. Kurze versicherte Stellen sind in diesem ersten Teil der Gratüberschreitung aber auch von Genusswanderern in der Regel noch gut zu absolvieren.

Nach einer Weile verlässt der Pfad den Gratrücken und wir steigen zwischen zwei Felskämmen leicht bergab zu einem Sattel ab. Dort kann nach rechts abzweigen, wer sich dem Stuibengrat nicht gewachsen fühlt. Wir halten uns links und steigen zu ein paar stolzen Felszacken am Gratrücken hinauf. Der Weg schlängelt sich nun zunächst rechts, dann links an den Nagelfluhtürmen vorbei und schließlich zum drahtseilversicherten aber unschwierigen Gratabschluss, der uns auf direkter Linie zum erstaunlich breiten Gipfelplateau mit Picknicktisch und wunderbarer Rundumsicht auf die Allgäuer Alpen bringt.

Den Stuibengipfel und damit höchsten Punkt unserer Tour überschreiten wir und steigen zur Scharte zwischen Stuiben und Sederstuiben ab. Dort halten wir uns rechts und folgen dem breiten Höhenweg stetig bergab bis zum Sattel direkt oberhalb der Alpe Gund. Hier bietet sich eine erste Gelegenheit zum Einkehren an. Vom Sattel folgen wir dem Schotterweg noch knapp 500 Meter, bevor wir ihn in einer deutlichen Linkskurve geradeaus verlassen und über die sumpfige Almwiese an einer Bank unter Kiefern vorbei weiterwandern. Ein ausgetretener und markierter Pfad führt durch den Bergwald hinab, bis wir wieder auf eine Schotterstraße stoßen und hinter einer Hügelkuppe mit schlankem Holzkreuz bereits das Dach der Sennalpe Mittelberg erkennen. Hier erwarten uns kalte Erfrischungen, leckerer Kuchen, deftige Brotzeit und hausgemachter Bergkäse. 

Gut gestärkt verlassen wir direkt hinter der Sonnenterasse die Schotterstraße und steigen auf einem Pfad nach links in die Mulde ab. Ein kurzer Gegenanstieg bringt uns zur asphaltierten Straße, auf der wir uns links halten. Im nächsten Waldstück wird diese zum Schotterweg und führt uns zum Kemptener Naturfreundehaus - eine weitere Möglichkeiten für einen gemütlichen Boxenstopp. 

Am Naturfreundehaus halten wir uns rechts und folgen dem markierten Steig durch den Wald hinab. Am Schotterweg angekommen biegen wir nach links ab und steigen gemütlich bis zur traumhaft gelegenen Almwiese mit Wasserfall der Kessel-Alpe ab. Das Sträßchen wird dort zum Pfad und führt, zunächst nahe am Bergbach mit seinen kleinen Wasserfällen, später in nordöstlicher Richtung durch den Wald hinunter. Wir erreichen ein kleines Platteau mit mehreren, teils bewirtschafteten Alpen in Sichtweite. Bei nächster Gelegenheit halten wir uns rechts, und folgen dem Sträßchen an der ebenfalls bewirtschafteten Hochberg-Alpe vorbei hinunter nach Bühl am Alpsee. 

Die Bundesstraße unterqueren wir im Fußgängertunnel, dann laufen wir am Parkplatz vorbei hinunter zum Naturparkzentrum am Seeufer. Je nach Wetter und Laune bieten sich hier verschiedene Möglichkeiten an: Die Ausstellung im Naturparkzentrum offenbart spannende Einblicke in Flora und Fauna der Gegend. Im Sommer verspricht ein Bad im Großen Alpsee Erfrischung und die Kioske und Cafés an der Seepromenade locken mit Kaffee, Eis und anderen Leckereien.

Um zum Ausgangspunkt unserer Tour zurückzukehren biegen wir direkt hinter dem Naturparkzentrum nach rechts ab und folgen dem Badeweg über die Auen zurück Richtung Immenstadt. Kurz vorm Wohnmobilstellplatz überqueren wir die Bahngleise und gehen bis zum Kreisverkehr, dort nach rechts und auf der Straße Richtung Wald. Hier biegen wir nach links auf einen Pfad ab, der uns bis zu den Hochwasserbarrieren des Steigbachs bringt. Wir überqueren die kleine, überdachte Holzbrücke und gehen gemütlich die letzten Meter zurück zur Talstation der Mittagbahn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.537194, 10.217533
GMS
47°32'13.9"N 10°13'03.1"E
UTM
32T 591631 5265581
w3w 
///kostenlos.geige.abgesagt
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Bewertungen

5,0
(1)
Jo Ker
17.10.2022 · Community
Schön und leicht
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Gemacht am 24.08.2022
Foto: Jo Ker, Community
Foto: Jo Ker, Community
Foto: Jo Ker, Community
Foto: Jo Ker, Community
Foto: Jo Ker, Community
Foto: Jo Ker, Community

Fotos von anderen

+ 2

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,5 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
625 hm
Abstieg
1.286 hm
Höchster Punkt
1.743 hm
Tiefster Punkt
725 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Grat

Statistik

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Karten und Wege
  • 11 Wegpunkte
  • 11 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
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Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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