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Ebersteinburg-Fünfquellenhütte-Ochsenstall-Kellersbildhütte-Grüner Stein-Neues Schloss-Hindenburgplatz

Wanderung · Schwarzwald
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Silke Michel 
  • Foto: Silke Michel, Community
m 400 300 200 100 8 7 6 5 4 3 2 1 km
Dieser schöne Weg von Ebersteinburg über die Kellersbildhütte und den Grünen Stein ist für Jedermann leicht begehbar und bietet einige Highlights und Rastmöglichkeiten.
mittel
Strecke 8,3 km
2:20 h
49 hm
313 hm
423 hm
158 hm
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
423 m
Tiefster Punkt
158 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bushaltestelle Ebersteinburg Kapelle (421 m)
Koordinaten:
DD
48.777987, 8.271306
GMS
48°46'40.8"N 8°16'16.7"E
UTM
32U 446465 5403032
w3w 
///gefiel.anliegen.angegeben

Ziel

Baden-Baden, Hindenburgplatz

Wegbeschreibung

Von der Bushaltestelle „Kapelle“ am Kreisel in Ebersteinburg laufen wir die Ebersteinburger Straße vor bis zur Hilsbrunnenstraße und biegen dort links ab. Nach gut 250 m verlassen wir die Straße und folgen der gelben Raute Richtung Obere Ochsenmatten. Nach rechts hat man einige schöne Ausblicke auf die Burg Alt Eberstein oberhalb von Ebersteinburg – zumindest so lange die Bäume noch unbelaubt sind.

Nach ungefähr 500 m biegen wir wieder rechts ab auf den Blochweg und erreichen nach ca. 5 Minuten die kleine Fünf-Quellenhütte. Wir lassen die Hütte rechts liegen und folgen dem Quellenweg (gelbe Raute). Dieser macht zuerst eine Schleife und führt uns dann eine ganze Zeit lang am Eberbach entlang. Immer wieder kommen wir an kleinen, zum Teil künstlich angelegten „Tümpeln“ vorbei – über die sich bestimmt viele Insekten und sonstige Waldbewohner freuen. Auffällig sind entlang des Weges Geißblatt und Efeu, das sich an ziemlich vielen Bäumen hochrankt und teilweise interessante Spuren an den Stämmen hinterlässt.

An der Weggabelung an den Oberen Ochsenmatten wechseln wir von der gelben zur blauen Raute und folgen dem Saumweg Richtung Ruine Ochsenstall. Hier treffen wir auf den „Chaisenweg“ – eine historische Wegstrecke zwischen Bad Rotenfels und Baden-Baden, der separat ausgeschildert ist. An den Ochsenmatten gibt es auch heute noch Weiden und wenn man Glück hat, kann man ein paar „Ochsen“ antreffen. Zusatzinfo von Andreas Pflüger, der die Wiesen derzeit beweiden lässt (Stand März 2021): die Rinder sind eine bunte Truppe aus drei Kreuzungsrindern, ein Fleckvieh und zwei schon fast „Raritäten“, weil vom Aussterben bedrohte regionale Nutztierrassen Vorderwälder und Limpurger Rinder. Deren Vorfahren hier auf den Ochsenmatten, zu Zeiten, als noch der Markgraf regierte, waren vermutlich Simmentaler Ochsen, die zu Transportzwecken genutzt wurden und sich beim Bau und Unterhalt der zwei umliegenden Burgen mächtig ins Joch legen mussten. Und am Ende sich dann bei einer Festlichkeit am Spieß drehten. Seit ungefähr 25 Jahren wird hier eine rein biologische (DE-Öko-006) Landschaftspflege zum Erhalt dieser wertvollen Kulturlandschaft Ochsenmatten betrieben in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Forst und Natur.

An der nächsten Weggabelung verlassen wir den Chaisenweg wieder und folgen der blauen Raute, die uns zur Ruine Ochsenstall führt. In der geheimnisvollen Ruine steht ein Picknicktisch für eine Rast bereit. Wann das Gebäude errichtet wurde, und ob es tatsächlich als Stall gedient  hat, ist nicht bekannt.

Knapp 400 m nach dem Ochsenstall treffen wir wieder auf den Chaisenweg und folgen ihm bis zur Kellersbildhütte, die mit ihrer idyllischen Lage zu einer nächsten Rast einlegt. Am Kellerskreuz wird auf einer kleinen Tafel die Sage rund um das Kellersbild erläutert. Wer sich eher für die Fauna interessiert, achtet auf den Mammutbaum und eine Sicheltanne. Auch der neu gestaltete Brunnen ist einen Blick wert. Der ist nett anzusehen, aber dafür, sich die Trinkflasche aufzufüllen, ist er nicht mehr geeignet.

Knapp 500 m hinter der Kellersbildhütte biegen wir nach links in die Dollenstraße (Holzschild) und wandern 1 km bis zum Grünen Stein, und danach den Eselmattenweg entlang Richtung Neues Schloß. Wir queren den „Alten Schloßweg“ – die Fahrstraße hinauf zum Alten Schloß - und laufen geradeaus auf das ehemalige Gelände der Landesgartenschau.

Im Sommer und während der Öffnungszeiten empfiehlt sich ein letzter Einkehrschwung nach links in den Garten der Waldschänke am Hungerberg. Ansonsten geht es geradeaus weiter bis wir die Schloßstrasse am Neuen Schloß erreichen. Kurz dahinter führen dann die romantischen Burgstaffeln hinunter zu Lange Straße (Fußgängerzone). Mit dem Bus geht es ab Hindenburgplatz oder Leopoldsplatz wieder nach Hause.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ab Baden-Baden Leopoldsplatz mit Bus 214 bis Ebersteinburg Kapelle

Koordinaten

DD
48.777987, 8.271306
GMS
48°46'40.8"N 8°16'16.7"E
UTM
32U 446465 5403032
w3w 
///gefiel.anliegen.angegeben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Die Wanderung führt überwiegend über leicht begehbare Forstwege und hat keine nennenswerten Steigungen. Somit ist sie eigentlich für jeden problemlos zu gehen.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,3 km
Dauer
2:20 h
Aufstieg
49 hm
Abstieg
313 hm
Höchster Punkt
423 hm
Tiefster Punkt
158 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Von A nach B familienfreundlich botanische Highlights

Statistik

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