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Start Touren E5 - Straff über die Alpen von Oberstdorf nach Bozen im Juli 2016
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Mehrtagestour empfohlene Tour

E5 - Straff über die Alpen von Oberstdorf nach Bozen im Juli 2016

· 1 Bewertung · Mehrtagestour · Allgäu
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Verantwortlich für diesen Inhalt
Henry Gerisch
  • Blick zur Memminger Hütte
    / Blick zur Memminger Hütte
    Foto: Henry Gerisch, Community
  • / Hängebrücke Holzgau aus dem Tal
    Foto: Henry Gerisch, Community
  • / Blick durch das Madautal
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  • / Blick zur Memminger Hütte
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  • / Und täglich grüßt das Murmeltier
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  • / Durchgang an der Seescharte
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  • / Blick von der Seescharte zurück Richtung Memminger Hütte
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  • / am Zamser Loch
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  • / Abendstimmung an der Falkaunsalpe
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  • / Aufstieg zum Madatschjoch
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  • / Abstieg am Madatschjoch
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  • / Abstieg auf dem Cottbuser Höhenweg
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  • / Riffelsee
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  • / Braunschweiger Hütte
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  • / Am Pitztaler Jöchl
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  • / Übergang auf dem Passeierschluchtenweg
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  • / weiter in der Passeierschlucht
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  • / Passeier Schlucht
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  • / noch einmal Passeierschlucht
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  • / an der Grenze Österreich Italien, Kurz nach dem Timmelsjoch
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  • / zum Kreuzjoch
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  • / Burgruine Rafenstein
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  • / Bozen
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  • / Meine Wenigkeit
    Foto: Henry Gerisch, Community
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 500 -500 200 180 160 140 120 100 80 60 40 20 km

Komplett zu Fuß, ohne jegliche Transportmittel, in 8 Tagen über die Alpen von Oberstdorf nach Bozen.

Eine Tour der etwas strafferen Gangart.

schwer
Strecke 213,7 km
76:43 h
13.309 hm
13.941 hm

Mehrtagestour über die Alpen von Oberstdorf nach Bozen ohne die Zuhilfenahme von Transportmitteln für mich oder meinen Rucksack. Der Weg fürhrte zum großen Teil über über den E5 Fernwanderweg. 

Start der Tour: 23.07.2016 8:30 Uhr von der Jugendherberge in Oberstdorf/Kornau

Übernachtungen

1. Madau,  Berggasthof Hermine

2. Zams, Haus Gigele

3. Falkaunsalpe, Übernachtung im Zelt, da keine Quartiermöglichkeit

4. Kaunergrat Hütte

5. Braunschweiger Hütte

6. Moos in Passeier, Gasthof Lanthaler

7. Meraner Hütte

8. Bozen, Youth Hostel

Autorentipp

Ein großer Teil der Tour führte über den E5. Die Strecke war recht anstrengend und ich fand sie teilweise auch anspruchsvoll. Meiner Meinung nach sind hier körperliche Fitness, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich. Einige der Wege zählen doch in die Kategorie T4, also schwarz.

Wer sich für die Strecke mehr Zeit lassen möchte, hat zwischen meinen Übernachtungen immer wieder Möglichkeiten Quartier zu finden. Wer nicht, sollte ein Zelt in sein Gepäck mit einplanen, da oftmals 10 bis 12 Gehstunden erforderlich sind und man nicht immer sicher sein kann, die nächste Unterkunftsmöglichkeit zu erreichen.

Der Weg über die Passeierschlucht ist leider im Wegenetz noch nicht auswählbar und so geht der Track abweichend über den E5. In Moos zur Kirche gehen und von da der Ausschilderung Passeierschluchtenweg folgen. Der Weg wurde sehr aufwendig angelegt und war für mich faszinierend. 

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
MadatschJoch, 3.023 m
Tiefster Punkt
Bozen, 265 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  • Wasser aus Bergbächen und Seen ist mit Vorsicht zu genießen, solange oberhalb noch Weidemöglichkeiten bestehen.
  • Bei Regen sind die Wege teilweise etwas rutschig, vorsichtig gehen.
  • Wetter immer etwas im Auge behalten, der Umschwung geht in den Bergen wirklich schnell. Bei und unmittelbar vor Gewittern keine Klettersteige oder Verseilungen benutzen. Bereich weiträumig meiden!
  • Wer nicht wirklich trittsicher und schwindelfrei ist, sollte keine Wege der Kategorie T4 bzw schwarz wählen ( in diesem Fall nicht die Route von Zams über den Kaunergrat zum Riffelsee wählen, sondern dafür über Wenns durch das Pitztal)

Start

Jugendherberge in Kornau (896 m)
Koordinaten:
DD
47.406523, 10.248054
GMS
47°24'23.5"N 10°14'53.0"E
UTM
32T 594161 5251096
w3w 
///aufhören.torf.bezahlte

Ziel

Bozen, Bahnhof

Wegbeschreibung

Die Tour begann an der Jugendherberge in Oberstdorf / Kornau und führte durch das Tal nach Spielmannsau hoch zur Kemptner Hütte, welche mich zur Einkehr bewog. Nach einem Mittagsmahl ging es dann weiter über die Wasserfälle nach Holzgau und von dort ohne Zwischenstop zum Berggasthaus Hermine in Madau. Ich kann die Hermine wirklich empfehlen, sehr gute Unterkunft und klasse Essen. Am nächsten Tag ging es dann weiter, hoch zur Memminger Hütte, mit kurzer Rast vor dem Aufstieg zur Seescharte. Hat man diese erreicht und geht durch den Spalt, bietet sich ein überragender Ausblick auf das weite Tal in Richtung Zams. Der folgende Abstieg ist nicht ganz ohne und trainierte Beine sind hier echt von Vorteil. Der 3. Tag führte mich von Zams über die Skipisten hoch zum Krahberg, weiter zur Goglesalpe und über Garcher Blick, Aifner Alpe dann bis zur Falkaunsalpe, wo ich mit freundlicher Genehmigung der Inhaber mein Zelt zur Übernachtung auf der Wiese aufstellen durfte. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es an Tag 4 über den Panoramaweg weiter zur Verpeilhütte. Nach kurzer Einkehr wartete auf mich der Aufstieg zur Kaunergrathütte welchen ich vorbei an den Madatschtürmen über das Madatschjoch in Angriff nahm. Der nächste Tag führte mich über den Cottbuser Höhenweg, welcher teilweise gesperrt war und mir durch Umweg zusätzliche Höhenmeter auferlegte, bis zum Riffelsee. Von da ging es hinab ins Tal nach Mittelberg bis zum Gletscherstübele, an welchem ich mich für den Weg über den Jägersteig zur Braunschweiger Hütte noch einmal stärkte. Am nächsten Morgen machte ich mich nach dem zeitigen Frühstück schleunigst auf dem Weg, um nicht im ganzen Pulk der Gruppen stecken zu bleiben. Der Abstieg über das Rettenbachtal ging zügig voran bis nach Zwieselstein, um dann wieder Höhenmeter bis hoch zum Timmelsjoch zu sammeln. Oben angekommen führte mich mein Weg über das schöne Rabenstein bis nach Moos in Passeier, wo ich mir meine 6. Übernachtung auch gleich imGasthof Lanthaler suchte. Ziel für Tag 7 war die Meraner Hütte. Auf Anraten der einheimischen Wirtsleute nahm in bis St. Leonhard in Passeier den neu erbauten Weg durch die Passeierschlucht, welcher zwar noch in keinem Wanderführer vermerkt sein soll, aber wirklich total sehens- und lohnenswert ist. Der Weg zur Hirzer Hütte ging danach wieder straff bergan und ließ mich gedanklich immer wieder zurück in das wunderbare Passeiertal gleiten. An der Hirzer Hütte kehrte ich zur Rast und auf eine gute Pfanne Nudeln ein, welche ich für den bevorstehenden Weg über den Hirzer auch dringend gebrauchen konnte. Diesen hinter mir gelassen, machte mich wegen der fortgeschrittenen Stunde zügig auf den Weg in Richtung Meraner Hütte welcher mich vorerst wieder ca 500 Höhenmeter bergab und dann am Kratzbergersee vorbei an mein Tagesziel brachte. Tag 8. ging mit wenig Höhenmetern bergauf aber um so mehr bergab über das Kreuzjoch, Möltner Kaser, Möltner Joch, Jenesien und Burgruine Rafenstein zum Ziel der Reise nach Bozen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise mit der Bahn von Steinbach am Wald über Nürnberg, München nach Oberstdorf

Koordinaten

DD
47.406523, 10.248054
GMS
47°24'23.5"N 10°14'53.0"E
UTM
32T 594161 5251096
w3w 
///aufhören.torf.bezahlte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Als Karten habe ich die Offlinespeicherung der Outdooraktiv-App und die OSM Reit- und Wanderkarten mit der Locus-Map App auf dem Smartphone verwendet. 

Der Track war zusätzlich auf meiner Garmin Fenix3 gespeichert, welche mir wirklich sehr gute Dienste geleistet hat und für solche Vorhaben perfekt geeignet ist.

Tip hierzu: Den Track zwecks Genauigkeit in mehrere Etappen unterteilen, da nur ca. 9000 Punkte von der Uhr verarbeitet werden können und das ist für die gesamte Strecke zu wenig. Bei engem Wegenetz wird nie Navigation dadurch etwas ungenau.

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

  • Regenkleidung oder Poncho
  • Medipack sollte in keinem Rucksack fehlen
  • festes Schuhwerk, möglichst Bergschuhe
  • Schlafsack (mindestens Hüttenschlafsack)
  • warme Jacke, eventuell Mütze und Handschuhe
  • Sonnenschutzmittel und eine gute Sonnenbrille sind von Vorteil bei klarem Himmel
  • Wanderstöcke (möglichst zum Zusammenschieben da diese ab und an am Rucksack verstaut werden müssen um klettern zu können)
  • Zelt und Schlafmatte für alle, welche die Tageszeit ausnutzen wollen und auf Eventualitäten vorbereitet sein möchten

Basic Equipment for Long-Distance Hikes

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Willy Schlack 
23.11.2019 · Community
Meine Frau und ich haben den Europaweg 5 vom Bodensee (Bregenz) bis Südtirol ( Bozen) im Juli 1985 in 11 Tagen gemacht. Die Übernachtungen haben wir etwas anders gewählt. Diese Alpenüberquerung ist ein einmaliges, aber auch sehr anstrengendes, Erlebnis. Gerne denken wir an die schönen Tage zurück. Unsere Bilder sind leider nicht mehr so schön, weil wir sie damals als Dia aufgenommen und später digitalisiert haben. Aber die Erinnerungen bleiben.
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Auf dem Hochgrad bei Steibis/Allgäu
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Fotos von anderen

Auf dem Hochgrad bei Steibis/Allgäu
+ 9

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
213,7 km
Dauer
76:43 h
Aufstieg
13.309 hm
Abstieg
13.941 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Von A nach B geologische Highlights

Statistik

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