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Mehrtagestour

E4 Caltun-See - Laitel - Gemsensee - Arpasu-Mare - Podragu-Sattel

Mehrtagestour · Muntenia
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Karte / E4 Caltun-See - Laitel - Gemsensee - Arpasu-Mare - Podragu-Sattel
m 2400 2300 2200 2100 2000 12 10 8 6 4 2 km

Făgăraș:

 

Strecke 12,3 km
5:23 h
1.167 hm
1.047 hm
2.442 hm
2.059 hm
4. Etappe von 9 Wandertagen: Caltun-See, 2141 m - Laitel-Gipfel, 2390 m - Saua Laitel, 2257 m - Saua Doamnei, 2242 m - Saua Paltinului / Paltinu-Sattel, 2350 m - Lezerul Caprei, 2418 m - Gemsen-Sattel / Saua Caprei, 2315 m - Fereastra Bilei (Einsattlung im Hptkamm) - Gemsensee-Gipfel(ca. 2350 m - Gemsensattel, Übergang Bălea-Hütte, blaues Dreieck, 30 Min) - Gemsensee, 2240 m, Lawinenopferdenkmal: Monumentul Alpinistilor, 2241 m - Scharte Portita Arpasului mit Fereastra Zmeilor, 2174 m (Drachenfenster) - über Weg 3 Schritte vom Tod entfernt (la trei pasi de moarte) – Monumentul Nerlinger / Nerlinger Denkmal, 2267 m - Paru de Fier, 2245 m - Arpasul-Mare-Gipfel, 2468 m - Mircii, 2470 m - am östlichen Seeausläufer Lacul Podu Giurgiului / Podu-Giurgiului-See, 2264 m - an Quelle vorbei - s+sö. am Podragu, 2462 m vorbei - Podragu-Sattel, 2263 m (Übergang Podragu-Hütte, rotes Dreieck, 30 Min)

Autorentipp

Einkaufsmöglichkeiten bei den Händlern am Parkplatz am Balea-See: Souvenirs, Snacks, Getränke, Brot, Fleisch und Wurst
Profilbild von Renate Porr
Autor
Renate Porr
Aktualisierung: 07.04.2022
Höchster Punkt
2.442 m
Tiefster Punkt
2.059 m

Einkehrmöglichkeiten

Negoiu Berghutte

Sicherheitshinweise

  •  Die mehrtägige Tour auf dem Hauptkamm beinhaltet mit dem beschriebenen Verlauf auch alpine Wanderwege. Das bedeutet, sie führen teilweise durch wegloses Gelände, über Schneefelder, Geröllhalden, durch Steinschlagrunsen oder durch Fels mit kurzen Kletterstellen. Bauliche Vorkehrungen beschränken sich allenfalls auf Sicherungen von besonders exponierten Stellen. Benutzer von Alpinwanderwegen müssen trittsicher, schwindelfrei und in guter körperlicher Verfassung sein. Sie müssen die Gefahren im Gebirge kennen.
  • Wölfe, ca. 4000 Stück: mit viel Glück hörn wir sie heulen, sie sind extrem scheu.
  • Bären, ca. 6000 Stück: friedliebende Tiere, höchste Wahrscheinlichkeit einen Bär zu sehen ist im April, wenn sie aus dem Winterschlaf erwacht sind und Futter suchen. Aber: Vorsicht bei Bärenmutter mit Kind!
  • Schäferhunde bei den Schafherden sind teils sehr aggressiv. Daher Schafherden weiträumig umgehen, insbesondere wenn kein Schäfer anwesend ist.

Weitere Infos und Links

Ausführliche Beschreibung siehe Übersichtstour.

Start

Zeltplatz Caltun (2.143 m)
Koordinaten:
DD
45.582043, 24.574083
GMS
45°34'55.4"N 24°34'26.7"E
UTM
35T 310747 5050473
w3w 
///einkommen.öffentliches.frühere

Ziel

Podragu-Sattel, Cabana Podragu oder Zeltplatz Corabia

Wegbeschreibung

Wir starten vom Zeltplatz am Caltunsee, am neuen Refugiul, vorbei wieder mit dem roten Band als Markierung in Richtung Nordosten. Der bequeme Anstieg zum Laitel, 2390 m, wird weiter oben steiler. Diesen Gipfel überqueren wir mit einem kleinen Schlenker, um steil die kurze Strecke zum gerölligen Saua Laitel, 2257 m, hinabzulaufen.

Wir folgen dem Steig, queren den Südhang der Laita und gelangen zum Saua Doamnei, 2242 m.

 

Quelle: In der Hälfte des Weges von hier bis zum Saua Paltinului / Paltinu-Sattel befindet sich eine Quelle, 2270 m, etwa 50 m auf der linken Seite hinter dem rechts einbiegenden und nach Süden führenden Weg.

Über das Custura Paltinului (Paltinului-Joch) gelangen wir sehr schnell zum Saua Paltinului / Paltinu-Sattel, 2350 m.

 

Hinweis: Dieser bildet den Übergang entweder zur Cabana Bâlea Lac / Bâlea-Hütte, direkt am Bâlea-See (Markierung blaues Band, 30-40 Min) oder mit dem roten Kreuz als Markierung hinab zur Cabana Paltinu / Paltinu-Hütte an der Straße.

 

Am Sattel halten wir uns rechts und wandern unter etwa 50 m Höhenverlust zunächst durch Geröll, dann eher sumpfig nach Osten, über das Transfagarastunnel hinweg, und durch Wald hinauf zum Lezerul Caprei, 2418 m. Auf dem Gipfel führt uns unser Steig in einem Linksbogen ein kurzes Stück nach Norden zum Saua Caprei / Gemsen-Sattel, 2315 m mit schöner Aussicht.

 

Quelle: Nach dem Gemsensattel und vor dem See befindet sich laut Outdoorführer eine Quelle. Hier nach rechts abwärts, treffen wir nach ca. 450 m auf die beiden Zeltplätze „Doua corturi“ und am Lacul Capra / Gemsensee, 2240 m. Für heute ist fast die Hälfte des Weges geschafft!

 

Hinweis: Erste von zwei Zeltaufstell-Möglichkeiten am Lacul Capra / Gemsensee, in 2240 m Höhe, südöstlich oberhalb des bekannten Bâlea-Sees in den Karpaten. Im Gegensatz zu den Zeltmöglichkeiten direkt am Bâlea-See ist es hier sehr still.

 

Wenn wir am See-Ende rechts an der gleich folgenden Abzweigung abbiegen, treffen wir auf die zweite Zeltaufstell-Möglichkeit. Da wir nur pausieren wollen folgen wir dem roten Band weiter. Rechterhand liegt das weiße Lawinenopferdenkmal „Monumentul Alpinistilor“, 2241m, bevor gleich wieder rechts ein Steig abgeht.

 

Hinweis: Über beide Steige kann man zum Refugiul Salvamont Arges gelangen, die erstere bildet dabei die direktere, kürzere Variante, fast ausschließlich ohne Asphalt.

 

Quelle: Vor dem weißen Denkmal führt unser Steig den bewaldeten Ausläufer bis auf 2285 m hinauf, um dann durch Geröll hinab zur ersten von drei kleineren Quelle zu führen. Sie befindet sich direkt rechts an unserem Weg auf 2088 m, etwa 20 m hinter einem nach links (nördlich, ansteigendem) abzweigenden Steig. Ein klein wenig weiter vom Weg entfernt, auch rechts, liegt die nächste Quelle, 2059 m. Und etwa 300 m weiter erreichen wir die dritte Quelle, diesmal knapp links vom Weg, 2091 m.

 

Nach gut 50 m - wir können das für uns wegab liegende Refugiul Fereastra Zmeilor rechts etwas tiefer erkennen (überprüfen!) - halten wir uns an der nächsten Abzweigung links und steigen in kleinen Serpentinen steil hinauf zum Sattel Portița Arpasului mit dem Fereastra Zmeilor, 2174 m, im Deutschen „Drachenfenster“ genannt. Bei dem Sattel handelt es sich um eine 5-fach Wegkreuzung mit einer wunderbaren Aussicht.

 

Hinweis: Auch von hier kann man - mit dem gelben Dreieck als Wegmarkierung – zu dem Refugiul Fereastra Zmeilor, 2043 m absteigen.

Hinweis: Statt links zu den Serpentinen abzubiegen, besteht hier vorab die Möglichkeit geradeaus zu dem nur etwas tiefergelegenen, ca. 500 m entfernten, Refugiul Fereastra Zmeilor, 2043 m weiterzugehen. Quelle: Wasser sollte bei einer hier geplanten Übernachtung unbedingt an den kleinen Quellläufen aufgefüllt werden. Es ist sauber und ordentlich, tropft aber bei starkem Regen hinein und bietet Raum für 14 bis 16 Personen. Es entspricht den Refugiul Scara und Fereastra Mică. Nebenan befindet sich das beschädigte Salvamont-Refugiul. Dort haben 3 Personen Platz.

 

Wir steigen nicht hinab zur Cabana Podragu, sondern wählen den zweiten Weg nach rechts, weiter mit dem roten Band. Die Wegbezeichnung hört sich schon spannend an: „3 Schritte vom Tod entfernt / la trei pasi de moarte“ – Klettereien an ausgesetzten, drahtseilgesicherten (überprüfen) Stellen sind inbegriffen.

Quelle: So gelangen wir erst zur Quelle Izvor Arpas (links vom auf ca. 2240 m gelegenen Weg, 2236 m) und etwa 250 m später zum Nerlinger Denkmal, welches sich direkt am Hauptkamm befindet. Nach kurzer Zeit erreichen wir unspektakulär den Gipfel Paru de Fier, 2245 m. Jetzt geht es östlich hinab und den Südwesthang bewaldet hinauf zum Arpasul-Mare-Gipfel, 2468 m. Dem roten Band folgend, überschreiten wir diesen und wandern mit geringem Höhenverlust auf der Ostseite hinunter und steigen sogleich wieder auf den geringfügig höheren Gipfel Mircii, 2470 m. Dieser kann übrigens auch nördlich umgangen werden.

 

Der Abstieg über die bis zur Höhe von 2300 m noch immer bewaldete Nordostseite verläuft teilweise in Serpentinen. Über freie Fläche sind es nur wenige hundert Meter Länge und etwa 30 Höhenmeter weiter abwärts zum Lacul Podu Giurgiului / Podu-Giurgiului-See, 2264 m. Hier befinden sich laut Karte zwei Quellen:

Quelle: die erste, „Izvor sursa lac“ in Laufrichtung auf einer Höhe von ca. 2272 m (ggf. auf entsprechender Höhe nach Westen queren) am südlichen Seeausläufer, die zweite mit kurzem Wegabstecher nach Osten, wenn man sich weiter unten und rechts vom östlichen Seeausläufer befindet.

Quelle: Gleich nachdem wir den Bachauslauf am Nordende des Sees überquert haben, führt uns ein scharfer Knick in unserem Steig an einer weiteren, direkt auf dem Hauptweg liegenden Quelle über den Südhang des Podragu-Gipfels, 2462 m, und südöstlich vorbei, zum Saua Podragu / Podragusattel, 2263 m. Von ihm aus hat man eine herrliche Aussicht.

 

Hinweis: Sofern wir keinen Platz für unser Zelt zum Übernachten finden, müssen wir den Steig nach Norden - mit rotem Dreieck markiert - zur Cabana Podragu, 2136 m - etwa 45 Minuten für die 1,1 km durch stark zerklüftetes Steingelände - hinabsteigen. Dort gibt es verschiedene schöne Zeltplätze am See.

Quelle: Dort befindet sich etwa 80 m von der Hütte entfernt eine Quelle. Die Preise der einfachen Unterkunft mit Mehrbettzimmern staffelt ihre Tarife nach Zimmergröße. Das Essen soll empfehlenswert sein. Es gibt ein Plumpsklo (keine Dusche, das auch von den Zeltschläfern kostenlos mit benutzt werden darf.). Tel: 745/31 97 66, per SMS reservieren; ab 45 RON/Nacht.

 

Ansonsten besteht mit dem Zeltplatz in zusätzlichen ca. 2 km Weglänge Corabia, 2293 m, eine Übernachtungsmöglichkeit, sofern zuvor keine Möglichkeit besteht, aber der Abstieg zur Podraguhütte vermieden werden soll.

Quelle: Eine Wasserquelle dort in der Nähe ist dem Autor allerdings nicht bekannt!

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
45.582043, 24.574083
GMS
45°34'55.4"N 24°34'26.7"E
UTM
35T 310747 5050473
w3w 
///einkommen.öffentliches.frühere
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Ausführliche Beschreibung siehe Übersichtstour.

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Strecke
12,3 km
Dauer
5:23 h
Aufstieg
1.167 hm
Abstieg
1.047 hm
Höchster Punkt
2.442 hm
Tiefster Punkt
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