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Wanderung

Durch den Schluchtwald in die Metropole

Wanderung · Finkenberg
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  • Finkenberg mit der "Glocke" - einem der wenigen Schluchtwälder der Alpen
    / Finkenberg mit der "Glocke" - einem der wenigen Schluchtwälder der Alpen
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Egal zu welcher Jahreszeit - das Naturjuwel Glocke fasziniert
    Foto: Hermann Muigg
  • / Die imposante Tuxbachklamm
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Sagenumwobene Teufelsbrücke
    Foto: Maren Muigg
  • / Herbsttraum im Wald
    Foto: Hermann Muigg
  • / Tief unten in der Schlucht fliest der Tuxbach.
    Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Sagenumwobene Teufelsbrücke
    Foto: Maren Muigg
m 1000 900 800 700 600 6 5 4 3 2 1 km Gasthof Schöne Aussicht Gasthof Hochsteg

Von Finkenberg über Glocke und Hochsteg nach Mayrhofen.

leicht
6,1 km
2:30 h
150 hm
350 hm

Einfache Wanderung von Finkenberg durch das Naturjuwel Glocke. Alpenweit gibt es nur noch drei derartige Schluchtwälder. Am Naturerlebnisweg warten interessante Informationen und beeindruckende Tiefblicke. Der zweite Teil der Tour führt landschaftlich attraktiv und gemütlich hinab nach Mayrhofen.

Autorentipp

Die Glocke ist einer von wenigen Schluchtwäldern der Alpen.

Profilbild von Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen
Autor
Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen
Aktualisierung: 12.02.2019
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
901 m
Tiefster Punkt
623 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthof Schöne Aussicht
Gasthof Hochsteg

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Gefahrensstellen.

Weitere Infos und Links

Am Rande… Die Sagen umwobene Teufelsbrücke

Die Naturschätze des „Geschützten Landschaftsteils Glocke“ sind vor allem der wunderschöne Buchenwald und die Tuxbachklamm mit ihrem Schluchtwald. Ein weiterer Schatz überspannt die rund 50 m tiefe Klamm: Die Teufelsbrücke. Dieses Meisterwerk aus Holz verbindet die beiden Weiler „Dornau“ und „Persal“ und hat bereits weit mehr als 100 Jahre auf dem Buckel. Allein schon das Lärchschindeldach ist eine echte Attraktion. Um die Teufelsbrücke rankt sich auch folgende Sage:

Einst wollten die Bauern von Finkenberg über die tiefe Schlucht einen Steg bauen, wussten aber nicht so recht wie. Sie riefen schließlich den Teufel zu Hilfe, der sich sogleich bereit erklärte, die Brücke zu errichten. Allerdings unter der Bedingung, dass ihm zum Lohn das erste Lebewesen gehöre, das die Brücke betritt. Die Finkenberger waren einverstanden und der Teufel erbaute in einer stürmischen Nacht den Holzsteg über den wild brausenden Tuxbach. Als der Bau vollendet war, setzte sich der Satan in die Mitte des Steges um seinen Lohn einzufordern. Doch anstatt eines Menschen jagten die schlauen Bauern einen Geißbock über die Brücke. Der überlistete Teufel packte wütend das Tier bei dem Hörnern und ritt mit dem Bock durch die Lüfte, vom schallenden Gelächter der Bauern begleitet. Sollte diese Sage wahr sein, wäre sie der Beweis dafür, dass die Zillertaler als schlaues Völkchen sogar dem Teufel ein Schnippchen schlagen könne.

Start

Bushaltestelle Finkenberg-Dorf (837 m)
Koordinaten:
DG
47.153934, 11.824512
GMS
47°09'14.2"N 11°49'28.2"E
UTM
32T 714111 5226141
w3w 
///berühmtesten.wirkung.gültige

Ziel

Mayrhofen

Wegbeschreibung

Von der Bushaltestelle Dorf überqueren wir die Straße und sehen schon die Brücke, die uns über die imposante Tuxbachklamm zum Friedhof führt. Hier sind wir bereits in der „Glocke“, einem beeindruckenden Schluchtwald, der seit den 1970er Jahren unter Naturschutz steht. Details zu den Besonderheiten dieses eiszeitlichen Relikts kann man entlang des neuen Naturerlebnisweges erfahren, der Teil unserer Wanderung ist.

Wir biegen vom Friedhof nach links ab und wandern kurz bergab. Bei der Gabelung nach der Station „Buchenmischwald“ zweigen wir nach rechts ab und folgen dem Naturerlebnisweg (Nr. 32a), der sich leicht ansteigend durch den bezaubernden Wald schlängelt. Bei zwei Weggabelungen halten wir uns links. Kurz nach der Station „Lindenmischwald“ kommen wir zu einer kleinen Straße. Dieser folgen wir nach links bis zum Hotel Dornauhof und dort nach rechts Richtung Teufelsbrücke. Wir überqueren die knorrige alte Holzbrücke mit dem imposanten Blick in Klamm, wo weit unter uns der Tuxbach rauscht.

Wieder festen Boden unter den Füßen erfahren wir mehr über die Sage, die sich um den alten Steg rankt. Nun geht es über die neue Brücke wieder auf die andere Klammseite, wo wir nach links in den Naturerlebnisweg einbiegen. Wer eine kleine Stärkung braucht, kann nach ein paar Minuten nach rechts zum Gasthof „Schöne Aussicht“ abzweigen. Wir halten uns links und gelangen wieder zum Friedhof.

Wie beim Start wandern wir kurz bergab, nach der Station „Buchenmischwald“ setzen wir die Tour nun aber Richtung Mayrhofen fort (Weg Nr. 32). Nach einigen Kehren gelangen wir in den Ortsteil Hochsteg, wo wir der kleinen Straße bis zum Gasthof Hochsteg folgen. Vor diesem scharf links und weiter auf dem Weg Nr. 12. Zuerst durch eine urige Schafweide und dann am Bach entlang weiter Richtung Mayrhofen. Wir überqueren die Landesstraße und erreichen nach Kurzem den Ortsteil Rauchenwald. Dort geht es über die Brücke und entlang des Baches bis zur neuen Zillerbrücke (Tankstelle auf der anderen Straßenseite). Wir sehen bereits den Bahnhof, den wir in einem kleinen Bogen erreichen. Zuerst am Ziller entlang, dann nach rechts zur Bäckerei Eberharter, wo wir nur noch über die Gleise müssen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

An- und Rückreise ab Mayrhofen:

Die Linie 4104 Mayrhofen - Finkenberg - Lanersbach - Hintertux verkehrt von Anfang Juni bis Anfang Oktober in beide Richtungen zwischen 8 und 19 Uhr im Halbstundentakt, im Frühjahr und Herbst im Stundentakt. Das bietet perfekte Voraussetzungen für diese Tour!

Anfahrt

Auf der Inntalautobahn bis Anschlussstelle Wiesing. Danach bis Finkenberg.

Parken

Beschränkte Parkmöglichkeiten.

Koordinaten

DG
47.153934, 11.824512
GMS
47°09'14.2"N 11°49'28.2"E
UTM
32T 714111 5226141
w3w 
///berühmtesten.wirkung.gültige
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen: Wandern im Naturpark Zillertaler Alpen, mit öffentlicher Anreise.

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karte Nr. 35/2 Zillertaler Alpen - Mitte, 1:25.000

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
6,1 km
Dauer
2:30h
Aufstieg
150 hm
Abstieg
350 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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