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DREI TÜRME UND EIN SCHATZ - Vom Altenburger Land zu den Burgen des Kohrener Landes

Radfahren · Ostthüringen
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    Foto: KOMPASS-Karten
m 240 220 200 180 160 140 20 15 10 5 km
Strecke 24,8 km
2:15 h
90 hm
0 hm
235 hm
158 hm

​Vom Altenburger Schlosspark mit seinen Museen radeln wir durchs größte Waldgebiet des Altenburger Landes – den Leinawald. Im Kohrener Land erwartet uns mit der Burg Gnandstein eine Perle mittelalterlicher Architektur.

Altenburger Museumstour

Beim 1 / Bahnhof der Skatstadt Altenburg treten wir in die Pedale und folgen dem Radweg neben der Wettiner Straße stadteinwärts. Vor dem beeindruckenden Gebäude des Lindenau-Museums im 2 / Schlosspark biegst du dann links auf die Leipziger Straße ein. Hier solltest du dir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die Parkanlage per Spaziergang zu erkunden. Sie verbindet die bedeutenden Museen der Stadt. Dazu gehören neben dem nach Bernhard von Lindenau benannten Kunstmuseum auch das Mauritianum mit Exponaten zur Naturkunde sowie das Residenzschloss, das vor allem für seine Spielkartensammlung bekannt ist. Von den verschlungenen We

gen des Landschaftsparks kannst du dich zudem zur Orangerie und zum Marstall führen lassen. Vielleicht magst du ja auch eine der Ausstellungen besuchen oder ganz entspannt die Atmosphäre der Anlage noch eine Weile auskosten? Schließlich schwingen wir uns wieder aufs Rad, lassen uns von der Leipziger Straße leiten und biegen schon nach kurzer Zeit bei der traditionsreichen Spielkartenfabrik rechts in Richtung Kohren-Sahlis in die Beethovenstraße ein. Die Radweiser leiten uns aus der Stadt hinaus. Auf der Brunnenstraße strampelst du schließlich bergan und erreichst das Ortsausgangsschild.

Durchs Altenburger Land

Wir sausen nun talwärts, lassen uns den Fahrtwind um die Nase wehen und genießen dabei das weite Panorama über das Altenburger Land. An einer Stoppstraße radelst du geradewegs weiter und gelangst ins kleine Örtchen Wilchwitz. Die Destination Kohren-Sahlis führt dich schnurstracks durch das Dorf. Bald schon rollen wir auf einem befestigten Weg zwischen ausgedehnten Feldern und vorbei an einer Solaranlage am Rande des Flughafens Altenburgs hinein in das dichte, wuchernde Grün des Leinawalds, einem Naturschutzgebiet. In der größten Forstfläche des Altenburger Landes begleiten vor allem Hainbuchen, Erlen und Eichen unseren Weg. Das stellenweise sumpfige Gebiet ist ein Habitat für Kröten, Frösche und den sonst seltenen Fischotter. Wir orientieren uns auf unserer gut beschilderten Route an den Radweisern nach Kohren-Sahlis. Eine Bank inmitten des 3 / Leinawalds lädt schließlich zum Verweilen und Ruhe tanken ein. Unsere Tour schlängelt sich durch den Forst und erreicht endlich den Waldrand, wo wir aus dem thüringischen Altenburger Land unmerklich hinüberwechseln ins sächsische Kohrener Land. Letzteres breitet sich auch gleich als Panoramateppich vor uns aus – unübersehbar dominiert der Bergfried der Burg Gnandstein den Horizont, zu der wir noch gelangen werden. Ein guter Zeitpunkt für eine Rast, um den weiten Blick noch eine Weile auf sich wirken zu lassen.

Mittelalter-Atmosphäre pur!

Dann rollen wir hinein nach Dolsenhain und radeln das kurze Stück bis Gnandstein auf einem Landsträßchen mit mäßigem Verkehr. In Gnandstein bringt uns die Bauerngasse direkt ins Zentrum. Wir halten uns zum Fuß des Burgbergs hin, wo sich kleine Radler sicher für den schönen Märchengarten (www.maerchengarten-im-­kohrener-land.de) auf der anderen Straßenseite interessieren werden. Rotkäppchen und Co. freuen sich jedenfalls über Besuch! Dann strampeln wir auf dem Pflaster der Burgstraße recht steil bergan bis zum Tor der mächtigen Feste. Die 4 / Burg Gnandstein gehört zu den besterhaltenen romanischen Wehranlagen in Sachsen. Bergfried, Zwinger und Zinnen – das Gemäuer lässt die Herzen nicht nur von Mittelalterfreunden höherschlagen. Da überrascht es wenig, dass ein noch ungehobener Schatz in den uralten Mauern schlummern soll. Auch wenn dieser vielleicht nicht oben auf dem Bergfried zu finden ist – der Aufstieg dorthin belohnt dich mit einem grandiosen Rundblick. Zurück auf sicherem Grund, lädt das Burgrestaurant zu einer zünftigen und verdienten Rast ein (www.gnandstein.de). Schließlich schwingen wir uns wieder aufs Rad und folgen dem Sträßchen gegenüber des Burgeingangs. Die Tour erreicht die Landstraße und führt auf dieser noch einige Höhenmeter bergan. Doch dann sausen wir sehr steil (!) und kurvenreich hinab in das für sein Töpferhandwerk bekannte Kohren-Sahlis. Im Ort leitet uns – gleich beim Parkplatz – ein Radweiser in Richtung Streitwald und damit hin zu den Turmruinen der einstigen Burg Kohren. Die beiden Türme prägen bis heute die Stadtsilhouette und erinnern an die hier einst bestehende Feste, die allerdings ab dem 15. Jahrhundert nach und nach aufgegeben wurde.

Hotspot des Töpferhandwerks

Vom Fuß der Ruine unternehmen wir noch einen kurzen Abstecher ins Zentrum und rollen auf der Töpferstraße – vorbei an einigen Töpfereien und am Töpfermuseum – zum 5 / Markt mit dem

(wie sollte er anders heißen) Töpferbrunnen. Gleich bei dem schönen vom sächsischen Keramikkünstler Kurt Feuerriegel geschaffenen Brunnen lockt das Café Elisenhof mit einem verführerischen Eis­angebot (www.hotel-elisenhof.de). Du orientierst dich dann wieder zum Weiser unterhalb der Burgruine hin und radelst nun in Richtung Streitwald weiter. Dabei nutzen wir den oberen (linken) der beiden Wege und kommen an einer Sommerrodelbahn vorbei. Auf befestigtem Untergrund verläuft die Tour nun durch den dichten Streitwald, dessen Name tatsächlich auf Besitzstreitigkeiten im 10. und 11. Jahrhundert zurückzuführen ist. An einer großen Wiese passiert die Route eine 6 / Schutzhütte, und verläuft nun noch ca. 2 km durch das dichte Grün. Dann radeln wir bei den Häusern des Dörfchens Streitwald geradewegs über einen Parkplatz. Die Beschilderung führt uns auf einen Feldrainweg, der die Bundesstraße quert und sich dann aussichtsreich durch Wiesen und Weiden schlängelt. Wir gelangen nach Frohburg, schwenken vor dem Gelände des 7 / Naturbades links auf das Sträßchen Am Stadtbad ein und kommen am Eingang des Bades (www.frohburg.de) vorbei. Lust auf eine Abkühlung? Dann bist du hier genau richtig. Das am Ort eines ehemaligen Steinbruchs entstandene Bad liegt eingebettet inmitten von Wald, Wiesen und Porphyrfelsen. An der verkehrsreichen Brückenstraße schwenkt die Route links und quert gleich den Frohburger Markt mit dem Centaurenbrunnen von 1899 zur Bahnhofstraße hin. Der Radweg neben dieser führt uns nun zum 8 / Bahnhof.

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