Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
30 Tage Pro gratis testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Drachenblick - Rundwanderung durch das Voralpenland
Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung empfohlene Tour

Drachenblick - Rundwanderung durch das Voralpenland

· 4 Bewertungen · Wanderung · Pfronten
Verantwortlich für diesen Inhalt
Pfronten Tourismus Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Ausblick von den Ruinen oberhalb der SchlossbergalM:Hohenfreyberg und Eisenberg
    Ausblick von den Ruinen oberhalb der SchlossbergalM:Hohenfreyberg und Eisenberg
    Foto: Julian Knacker, Pfronten Tourismus
m 1000 900 800 12 10 8 6 4 2 km Aussichtsturm Berger Moos

Die ausgedehnte Talwanderung führt durch die liebliche, parkähnliche Voralpenlandschaft und bietet einen wunderbaren Rundumblick über das Pfrontener Tal, seine »Wächterdrachen« Falkenstein und Kienberg und die dahinter aufsteigenden Allgäuer Alpen.

mittel
Strecke 13,7 km
3:46 h
262 hm
262 hm
1.036 hm
856 hm

Die Talwanderung führt durch einiger der 13 Pfrontener Ortsteile, bevor der Ort Richtung Norden verlassen wird und der Weg nach Eisenberg führt. Das Alpenpanorama stets im Blick folgt ein kleiner Anstieg zu den Zwillingsruinen Hohenfrey- und Eisenberg. Diese liegen auf dem Rücken einer Anhöhe und gibt den Blick auf die Berge, den Wächtern des Allgäus frei, die namensgebend für die Tour waren. Wer noch mehr über die Burgen und seine Besitzer erfahren möchte, kann am Rückweg einen Abstecher in das Burgenmuseum im darunterliegenden Ortsteil "Zell" machen und alles über die alten Gemäuer erfahren.

 

Ein kleiner Ausblick: Wie der Drachenblick zu seinem Namen kam

Steten Schrittes geht ihr hinaus aus dem Dorf, weg von den Bergen, der grünen Weite entgegen. Und plötzlich könnt ihr ihn spüren, meinen ruhigen Atem. Sanft schmiegt sich mein Drachenhaupt an den Rand des Pfrontener Tals, meine Glieder weit gestreckt, mit der Landschaft verflochten.

Hier liege ich seit Anbeginn der Zeit und wache über das Tor zu den majestätischen Bergen, die sich beginnen hinter mir aufzutürmen. Was habe ich nicht schon alles gesehen! Ich war schon hier, als die ersten Menschen ins Tal kamen und sich die Ebene untertan machten, ich sah ihre Ehrfurcht vor den Bergen und lauschte den Geschichten, die sie sich erzählten. Ich nahm es hin, als sie mir eine Krone aus Stein auf das Haupt setzten. Die kleinen Wesen wuchsen unter meinem Schutz über sich hinaus, fühlten sich unbesiegbar und stark dort oben, wo sie mein Atem umweht.

Manchmal blicke ich träge hinüber zu den Ruinen im Norden und erinnere mich an die Zeit, als die Menschen glaubten, dort hätte sich ein Riese zur letzten Ruhe gebettet und wäre zu Fels geworden. Wer weiß, vielleicht hatten sie ja recht? Auf seinem Rücken stehen noch heute die Reste zweier Burgen, Wahrzeichen der Vergänglichkeit. Der Sohn hatte des Vaters Burg um jeden Preis übertreffen wollen, hatte sein Symbol der Macht erbaut, als das Rittertum schon im Sterben lag und war daran zerbrochen. Die Ritter verschwanden, die Burgen zerfielen, aber das Leben ging weiter.

Heute habt ihr andere Symbole, mit denen ihr euch gegenseitig zu überflügeln sucht. Aber glaubt mir, nichts kann euch zu mehr machen als ihr seid – ein Teil dieses wunderbaren Ganzen, das euch umgibt. Darum seht euch staunend um, nehmt all das auf, was die Natur zu geben hat und spürt die Kraft, die aus euch selbst entsteht.

 

Autorentipp

DIE RUINEN HOHENFREYBERG UND EISENBERG stellen ein bayernweit bedeutsames Ensemble in der Burgenregion Allgäu dar. Dabei ist die Burg Eisenberg die ältere der beiden. 1418 lässt der älteste Sohn des Besitzers der Burg Eisenberg sich sein Erbe auszahlen, um auf dem Nachbargipfel eine Höhenburg im Stil der Stauferzeit zu bauen – und damit seinen Vater zu übertrumpfen. Obwohl das Ende der Ritter und Burgen bereits abzusehen ist, errichtet er eine der letzten Burgenneubauten des Mittelalters als Zeichen der Macht und Bollwerk gegen den Lauf der Zeit. Die Eitelkeit des Bauherren zahlt sich nicht aus, die Baukosten treiben die Familie in den Ruin und sie verliert die Burg. 1646 werden beide Burgen im Zuge einer »Politik der verbrannten Erde« von der Tiroler Landesregierung niedergebrannt und bleiben Ruinen. Ein Museum in Zell informiert anschaulich über die bewegte Geschichte der Zwillings-Burgruinen.

Profilbild von Johannes Babel
Autor
Johannes Babel
Aktualisierung: 05.07.2022
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.036 m
Tiefster Punkt
856 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 23,15%Schotterweg 20,33%Naturweg 49,87%Straße 6,64%
Asphalt
3,2 km
Schotterweg
2,8 km
Naturweg
6,8 km
Straße
0,9 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Schloßbergalm (985 m)

Weitere Infos und Links

Weitere Informationen sind auf www.pfronten.de zu finden.

Start

Haus des Gastes, Vilstalstr. 2, 87459 Pfronten-Ried (858 m)
Koordinaten:
DD
47.581521, 10.557464
GMS
47°34'53.5"N 10°33'26.9"E
UTM
32T 617115 5270965
w3w 
///geschützt.fühlte.knüpft
Auf Karte anzeigen

Ziel

Haus des Gastes, Vilstalstr. 2, 87459 Pfronten-Ried

Wegbeschreibung

Der Weg führt aus dem Pfrontener Tal hinaus Richtung Norden in das sanft hügelige Voralpenland, dabei liegt das Ziel der Route, die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg, immer im Blick.

Vom Start- und Willkommensplatz am Haus des Gastes gelangt man über das Ortszentrum und den Bahnhof Pfronten-Ried in das Berger Moos. Hier bietet ein Aussichtsturm einen ersten Überblick. Weiter geht es mit leichten Anstiegen über den Ortsteil Kreuzegg in die Nachbargemeinde Eisenberg mit dem Dorf Zell. Von hier aus erreicht man die mächtigen Burganlagen Hohenfreyberg und Eisenberg, die mit zahlreichen Infotafeln, dem schön gelegenen Schlossweiher und einem fantastischen Panoramablick in alle Richtungen abwechslungsreiche Möglickeiten bieten. Die nahe gelegene Schlossbergalm und das neueröffnete Burgenmuseum in Zell laden zu Einkehr und Besuch ein. Zurück nach Pfronten führt die Route vorbei am Ortsteil Rehbichl, von wo aus sich einmal mehr der wunderbare Ausblick auf die Allgäuer Gipfel und den Falkenstein –das Ziel der Route »Königstraum« – eröffnet.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Busverbindung vom Bahnhof Pfronten-Ried über Zell / Eisenberg nach Füssen und zurück. Die Anreise vor Ort ist mit den Linien 71 und 56 möglich. Weitere Inormationen zum ÖPNV und aktuelle Fahrpläne für Bus und Bahn sind unter www.pfronten.de/service/bus-bahn-vor-ort zu finden. 

Anfahrt

Anfahrt über die B309 bis zum Ortsteil Pfronten - Ried.

Parken

Kostenfreies Parken am Bahnhof Pfronten-Ried.

Koordinaten

DD
47.581521, 10.557464
GMS
47°34'53.5"N 10°33'26.9"E
UTM
32T 617115 5270965
w3w 
///geschützt.fühlte.knüpft
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, ein Rucksack mit Proviant und eine Regenjacke sind empfehlenswert.


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,8
(4)
Julia H. 
05.09.2021 · Community
Eine schöne Tour, die auch für Flachländler machbar ist. Teile der Tour führen durch Wald, was bei Sonnenschein sehr angenehm ist. Viele Strecken führen aber auch durch Wiesen und über Felder. Achtung: Sonnenschutz nicht vergessen! Die Ausblicke sind schön und die beiden Burgruinen nett zu besichtigen. An einem Sonntag ist erwartungsgemäß viel los. Das traf auch auf die Schlossbergalm zu: wir haben hier keine Pause eingelegt, da die meisten Sitzplätze belegt schienen. Was uns sehr gefallen hat: auf der gesamten Strecke sind in regelmäßigen Abständen Bänke aufgestellt!
mehr zeigen
Gemacht am 05.09.2021
Andrea Käser
26.03.2021 · Community
abwechslungsreiche Wanderung mit schönen Ausblicken auf die Berge, leider war die Schloßbergalm wegen Corona geschlossen
mehr zeigen
Foto: Andrea Käser, Community
Stefan Kummer
10.07.2019 · Community
Gestern sind wir diese schöne Tour mit vielen schönen Eindrücken und Ausblicken gewandert. Sie war auch für uns Nordlichter am Anfang des Urlaubs gut zu schaffen. Besonders schön war, dass wir mit Frau Goldstein eine sehr sympathische, orts- und fachkundige Wanderführerin hatten, die uns auf zahlreiche botanische Besonderheiten (etwa Sonnentau, Orchideen, Tollkirsche) aufmerksam machte und zu vielen Orten historische Berichte und Sagen einfließen ließ. Vielen Dank :)
mehr zeigen
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,7 km
Dauer
3:46 h
Aufstieg
262 hm
Abstieg
262 hm
Höchster Punkt
1.036 hm
Tiefster Punkt
856 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 8 Wegpunkte
  • 8 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.