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Wanderung empfohlene Tour Etappe 4

Dolomitenhöhenweg Nr. 9 Teil 4a

Wanderung · Belluno
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  • Rifugio Lagazuoi
    / Rifugio Lagazuoi
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / nichts für "Schwindlige"
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Kriegsbefestigungen am Lagazuoi
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Bettenlager um Ruhe zu finden
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / unterhalb der Tofane
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Rifugio Son Forca
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 14 12 10 8 6 4 2 km
Vom Valparolapass vorbei beim Museo della Guerra abwärts zur Seilbahn und hinauf zum Rifugio Lagazuoi. Vom Lagazuoi geht es unter die Tofana di Rozes bis zu dem Rifugio Pomedes und hinunter nach Cortina
mittel
Strecke 15,7 km
6:47 h
1.402 hm
1.804 hm
Die heutige Etappe ist gezeichnet von Berg- und Krieggeschichte. Wir starten am Valparolapass wo sich auch das Museo della Guerra befindet. Diese Gegend war Schauplatz von harten Frontkämpfen im 1. Weltkrieg und in diesem Museum welches sich in einem Bunker befindet, wird erklärt, was vor über 100 Jahren vor sich ging. Wir wandern die Straße ca. 2 km abwärts zum Falzaregopass, wo die Seilbahn auf den Lagazuoi steht. Hier besteht die Möglichkeit, dass man die Skipiste hinaufwandert auf den auf 2752 m hohen Stützpunkt des Rifugio Lagazuoi oder bequem mit der Seilbahn hinauffährt. Wir entscheiden uns für die bequeme Variante, weil wir noch einiges an Strecke vor uns haben und Kraft sparen möchten. Angekommen auf der Bergstation wird Kriegsgeschichte lebendig. Diverse Schautafeln an den Schützengräben, Stellungen und Stationen zeigen uns wie der Krieg dort wütete. Mit den Eindrücken dieser Kriegsgeschichte wandern wir abwärts und erleben Berggeschichte. Die mächtigen Tofana di Rozes erheben sich links über uns, und wir wandern unter ihren Ausläufern auf und ab, bis wir zur Abzweigung Rifugio Dibona kommen. In diesen Felswänden der Tofana verstecken sich unzählige Kletterrouten, und wir sehen schon viele Bergsteiger die Wände hinaufsteigen. Dieses Klettereldorado lassen wir hinter uns und gehen oberhalb des Rifugio Dibona auf den Weg Nr. 403 auf den gesicherten Steig Sentiero Astaldi. Diese Felsformation ist geprägt von der geologischen Schönheit der Dolomiten. Die verschiedenen geologischen Schichten tun sich hier auf, und wir wandern durch dieses geologische Geschichtsbuch. Schwindelfreiheit undTrittsicherheit sind hier oberstes Gebot. Neben Stahlseilen, Klammern und Leitern gibt es hier alles, was den Durchschnittskletterer erfreut. Vom Sentiero Astaldi heraussen, steigen wir den Weg zum Rifugio Pomedes auf, die gleichzeitig Bergstation des Skigebietes ist. Hier haben wir den Blick auf den Nobelskiort Cortina. Überall sieht man Aufstiegsanlagen, was den normalen Bergsteiger frösteln lässt. Wir wandern die Skipiste hinunter, wo im Winter auch Weltcuprennen stattfinden. Die Steilheit dieses Geländes ist im Fernsehen nicht zu sehen. Wenn wir hinunterwandern, staunen wir nur, dass Skifahrer hier in der Abfahrtshocke hinunterschießen. Der Abstieg nach Cortina ist lang. Je weiter wir nach unten kommen, desto heißer wird es, und wir entscheiden uns beim Col de Drusie die Seilbahn nach Cortina zu nehmen. Wir sehnen uns nach nichts Anderem, als wieder auf den kühlen Berg hinauf zu kommen. Am Busbahnhof angekommen, entscheiden wir uns, den Bus zu nehmen und fahren Richtung Passo Tre Croci. Bevor wir den Pass erreichen, steigen wir bei der Haltestelle des Sesselliftes Rio Gere aus. Auch hier entscheiden wir uns, den Sessellift zu nehmen, weil die Nachmittagshitze immer noch erbarmungslos ist. Oben angekommen sehen wir gleich den Rifugio Son Forca. Auf der Terrasse können wir uns kaum satt sehen an den vielen Dolomitengipfeln, die uns umzingeln. Hinter uns erhebt sich der Cristallo und der Piz Popena, welche auch Drehorte des bekannten Bergsteigerfilmes von Silvester Stallone "Cliffhanger" waren.

Autorentipp

Am Lagazuoi lohnt es sich die Seilbahn zu nehmen und von dort das Freiluftmuseum des 1. Weltkrieges zu erkunden
Profilbild von OLAV LUTZ
Autor
OLAV LUTZ 
Aktualisierung: 25.04.2019
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Rifugio Lagazuoi, 2.675 m
Tiefster Punkt
Cortina, 1.666 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Kletterset beim Sentiero Astaldi ist an zu raten, besonders wenn es vorher geregnet hat, weil der Untergrund sehr rutschig sein kann.

Weitere Infos und Links

Zimmerreservierungen im Rifugio Son Forca unter:

http://www.rifugiosonforca.it/

Start

Valparolapass (2.165 m)
Koordinaten:
DD
46.531667, 11.988705
GMS
46°31'54.0"N 11°59'19.3"E
UTM
32T 729190 5157462
w3w 
///hinein.häufen.ungelöst

Ziel

Rifugio Son Forca

Wegbeschreibung

Vom Startpunkt Valparolapass geht es auf dem Weg 424 hinunter zum Falzaregopass zur Seilbahn auf den Lagazuoi. Hier angekommen nehmen wir den Weg Nr. 401 bis zur Abzweigung Forc. Col de Bos, wo wir den Weg Nr. 402 nehmen, um dann auf dem Weg 404 weiter zu wandern. Hier unter den Tofana di Rozes weiter bis zu den Grotte de Tofana und nun den oberen Weg Nr. 403 weiter bis zum Sentiero Astaldi und dann hinauf zum Rifugio Pomedes. Nun den Schotterweg hinunter zum Rifugio Duca d'Aosta bis zur Seilbahn Col de Drusie. Hier gehen wir im Dorf zum Bushalteplatz und nehmen den Bus Nr. 31/30 zum Passo Tre Croci, wo wir dann bei der Haltestelle Rio Gere aussteigen und mit der Seilbahn hinauf zum Rifugio Son Forca kommen

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
46.531667, 11.988705
GMS
46°31'54.0"N 11°59'19.3"E
UTM
32T 729190 5157462
w3w 
///hinein.häufen.ungelöst
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kompass, Karte Nr. 617 Cortina D´Ampezzo - Dolomiti Ampezzane

Tabacco-Karte 03, Cortina d’Ampezzo e Dolomiti Ampezzane 1:25.000

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,7 km
Dauer
6:47 h
Aufstieg
1.402 hm
Abstieg
1.804 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg

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