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Mehrtagestourempfohlene Tour

Dolomitendurchquerung von Sexten nach Brixen; Etappe 2: Drei Zinnen - Plätzwiese

Mehrtagestour · Dolomiti d'Ampezzo, Dolomiti Bellunesi
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Sorëdl .
  • Hausgroße Felstrümmer an den Hängen der Drei Zinnen; im Süden die Cadini-Spitzen
    / Hausgroße Felstrümmer an den Hängen der Drei Zinnen; im Süden die Cadini-Spitzen
    Foto: Sorëdl .
  • / Die Auronzo-Hütte
    Foto: Sorëdl .
  • / An der Bushaltestelle Auronzo-Hütte - In der Bildmitte unten der Misurina See
    Foto: Sorëdl .
  • / Ein Cappuccino am Hotel Drei Zinnenblick vor dem Anstieg
    Foto: Sorëdl .
  • / Rückblick zu den Drei Zinnen
    Foto: Sorëdl .
  • / Alte Militärstellungen entlang des Weges
    Foto: Sorëdl .
  • / Seilgesicherte Stellen auf dem alten Militärpfad
    Foto: Sorëdl .
  • / Ebenfalls Teil des Militärweges
    Foto: Sorëdl .
  • / Bergauf zum Strudelkopfsattel durch lichten Lärchen-Zirben-Wald
    Foto: Sorëdl .
  • / Kurze Rast an der Dürrensteinhütte mit Blick auf den Monte Cristallo
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  • / Das Hotel Hohe Gaisl
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  • / Eine altehrwürdige Zirbe im Abendlicht
    Foto: Sorëdl .
  • / Die Plätzwiese im Abendlicht
    Foto: Sorëdl .
  • / Im Hotel Hohe Gaisl
    Foto: Sorëdl .
  • / Gemütliche Leseecke
    Foto: Sorëdl .
  • / Die Berge werden bleich und gehen schlafen
    Foto: Sorëdl .
m 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Die zweite Etappe startet an den Drei Zinnen, führt 1000Hm hinunter ins enge Höhlensteintal, bevor uns ein alter Militärweg berghoch in ein Blumenmeer führt, der Plätzwiese.
mittel
Strecke 16 km
5:10 h
836 hm
1.175 hm
2.347 hm
1.409 hm

Auch heute wartet eine sehr abwechslungsreiche Tour auf uns, die uns durch viele Landschaftsformationen bringen wird: An den Drei Zinnen wandern wir durch eine steinerne Stadt mit z.T. hausgroßen Steintrümmern, nach Süden türmt sich eine Dolomitengruppe an die andere, sehr beeindruckend. Wieder in der Talsohle angelangt locken die türkisblauen Antorno-, Misurina- und Dürrensteinseen zum Verweilen. Den tiefsten Punkt des Tages erreicht man am Hotel/Restaurant Drei Zinnenblick, das ca. 500m hinterm Dürrensteinsee liegt. Von dort geht es im Wald nun beständig berghoch auf einem alten Militärpfad. Es bieten sich immer wieder schöne Aussichten entweder zurück auf die Drei Zinnen oder nach Norden hin auf den Alpenhauptkamm. Mit Überschreiten des Strudelkopfsattels betritt man eine neue Szenerie: das Blumenparadies Plätzwiese im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Anfangs dominiert noch das Cristallo-Massiv im Süden, wird aber zunehmend von der Hohen Gaisl abgelöst, die im Westen über der Plätzwiese wacht.

Da ich Bedenken hatte, die heutige Etappe gänzlich zu Fuß zu meistern, habe ich für ein Teilstück den Linienbus gewählt, der - man glaubt es kaum - an der Auronzo-Hütte am südlichen Fuß der Drei Zinnen hält (s. Webeschreibung).

Siehe unbedingt auch die weiteren Hinweise zur Gesamttour unter Etappe 1.

Autorentipp

Konditionsstarke können die Bustour natürlich weglassen und die Strecke bis zum Hotel Drei Zinnenblick zu Fuß meistern (bitte selbst informieren, da es verschiedene Wegmöglichkeiten gibt).

Das Hotel Drei Zinnenblick im Höhlensteintal hatte während meiner Tour (Corona-Pandemie) nur Restaurant-Betrieb; wäre ansonsten auch eine Übernachtungsmöglichkeit auf dem Weg zur Plätzwiese.

Die 850Hm vom Hotel Drei Zinnenblick hoch zum Strudelkopfstattel sind, erst recht mit schwerem Rucksack, nicht zu unterschätzen. Es geht ohne Pause beständig berghoch. Wenn man, wie ich, hier zwei gemütliche Pausen einlegt, öfters stehenbleibt und rumfotografiert, kommt man anstatt der angegebenen 2,5 Stunden schnell auf das Doppelte. Dies bei der Tourenplanung im Sinn haben!

Auf der Plätzwiese gibt es drei Übernachtungsmöglichkeiten: Dürrensteinhütte, Almgasthof Plätzwiese und Hotel Hohe Gaisl. Alles sehr gute Unterkünfte. Ich "musste" das Hotel nehmen, weil die Hütten ausgebucht waren. Das Hotel (diverse Annehmlichkeiten wie Bar, Pool, Sauna, großzügige Lobby mit schöner Bücherecke) hat eine etwas eigentümlich anmutende Architektur, mir hat's aber gefallen.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.347 m
Tiefster Punkt
1.409 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Auf dem Weg zum Strudelkopfsattel muss man einmal um eine Bergflanke herumgehen, die leicht ausgesetzt ist und ein Mittelmaß an Schwindelfreiheit voraussetzt. Es sind aber nur ein paar ganz kurze Passagen, versehen mit Halteseil. Wirklich nicht schlimm, aber ich wollte es erwähnt haben.

Weitere Infos und Links

Wenn die Tagestouristen die Plätzwiese verlassen und die ganze Hochalm nur noch den paar wenigen Hotelgästen gehört, breitet sich ein wunderbarer Zauber und eine große Stille aus, die nur durch entfernte Kuhglocken gebrochen wird. - Magic Moments ...

... auch der Sternenhimmel präsentiert sich üppig.

Am frühen Morgen immer mal schön die Hohe Gaisl im Blick haben, um nicht das spektakuläre Alpenglühen zu verpassen!

Um den einmaligen Blütenreichtum der Magerwiesen zu erleben, muss man freilich während der Hauptblüte dort sein, die in 2020 Mitte/Ende Juli war. Auch die schönste Blumenwiese wird mal abgemäht! In diesem Fall können sich die Pflanzenliebhaber aber immer noch an den prächtigen Zirben erfreuen, die locker über die ganze Plätzwiese verteilt sind. Der mit ihnen in Symbiose lebende Tannenhäher macht sich fortwährend durch sein Krächzen bemerkbar und ist leicht zu beobachten.

Ich war von diesem Setting so begeistert, dass ich spontan beschlossen habe, hier einen Tag Urlaub einzulegen, auch wenn ich dafür die nächsten zwei Übernachtungen schieben musste, was zum Glück aber problemlos war.

Busverbindungenen unter www.sad.it

Start

Lavaredo-Hütte am Fuße der Drei Zinnen (2.340 m)
Koordinaten:
DD
46.618289, 12.311765
GMS
46°37'05.8"N 12°18'42.4"E
UTM
33T 294178 5166257
w3w 
///geprüften.mäuse.reizen

Ziel

Plätzwiese

Wegbeschreibung

Ab der Lavaredo-Hütte auf breitem Fuhrweg Nr. 101 bis zur Auronzo-Hütte. Hinter der Hütte Haltestelle für Linienbus (Hüttenwirt der Lavaredo-Hütte kennt die Abfahrtzeiten oder siehe www.sad.it). Achtung, es fahren verschiedene Busse von dort ab; wir nehmen den Bus in Richtung Toblach und fahren zunächst auf der alten Militärstraße bequem 1000Hm runter, bis wir in der Nähe des Misurinasees auf die Hauptstraße abbiegen.

Hinweis: Die lange gerade Luftlinie auf dem Routenplaner kam durch die Busfahrt zustande; wollte Tagesetappe eigentlich in zwei voneinander getrennten Teilstücken darstellen, hat aber nicht geklappt.

Ausstieg nach ca. 4-5 km im Höhlensteintal direkt hinterm Dürrensee an der Haltestelle Hotel Drei Zinnenblick. Wir überqueren schräg nach Süden die Straße. Dort beginnt sogleich der alte Militärpfad aus dem ersten Weltkrieg, der beständig und ohne Abzweig hoch zum Strudelkopfsattel führt. Der Weg, Nummer 34, ist ein Teilstück des Dolomiten-Höhenwegs Nr. 3. Man ist überwiegend im Wald unterwegs, was den Anstieg mit ca. 800Hm erträglich machen lässt. Am Sattel angekommen, lohnt ein Abstecher auf den Strudelkopfgipfel (360-Grad-Sicht mit Infotafel), wer schon müde ist, geht directement zu seiner Unterkunft... alles gut ausgeschildert.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

nein

Anfahrt

zu Fuß

Parken

nein

Koordinaten

DD
46.618289, 12.311765
GMS
46°37'05.8"N 12°18'42.4"E
UTM
33T 294178 5166257
w3w 
///geprüften.mäuse.reizen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

s. Hinweise bei Etappe 1 - genügend Wasser mitnehmen

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
16 km
Dauer
5:10 h
Aufstieg
836 hm
Abstieg
1.175 hm
Höchster Punkt
2.347 hm
Tiefster Punkt
1.409 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour Von A nach B botanische Highlights

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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
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Höchster Punkt  Hm
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