Start Touren Dolomiten ohne Grenzen, 1. Tag: Rifugio Lunelli /Berti - Rifugio Carducci
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Dolomiten ohne Grenzen, 1. Tag: Rifugio Lunelli /Berti - Rifugio Carducci

· 1 Bewertung · Klettersteig · Dolomiten
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  • Ferrata Roghel
    / Ferrata Roghel
    Foto: Dolomiten ohne Grenzen | Dolomiti senza confini, ÖAV Alpenverein Austria
  • / Dolomiten ohne Grenzen | Dolomiti senza confine wird gefördert durch die EU, EFRE-Fonds und Interreg V-A Italia-Österreich, 2014-2020
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  • / Lunelli Hütte
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  • / Aufstieg zum Refugio Berti
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  • / Wegweiser
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  • / Roghel
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  • / Forcella Picccola di Stalata, Grossglockner im Hintergrund
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  • / Ferrata Cengia Gabriella
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  • / Luftige Traversierung
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  • / Cengia Gabriella
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  • / Wilde Landschaft
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  • / Zwölferkofel, Rifugio Caducci
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  • / Rifugio Caducci
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m 2500 2000 1500 7 6 5 4 3 2 1 km RIFUGIO BERTI - Val Comelico Rifugio Carducci Via Ferrata Cengia Gabriella RIFUGIO LUNELLI …

Dolomiten ohne Grenzen: 2 Länder -  9 Etappen - 12 Klettersteige - 17 Hütten - 108 Kilometer

Sehr lange und anstrengende Etappe in einsamer und wilder Umgebung mit den alpinen Klettersteigen Roghel und Cengia Gabriella  ( Schwierigkeit C,D).

 

 

schwer
7,2 km
9:30 h
1900 hm
1100 hm

Roghel Klettersteig: C, Stelle D

Diese Etappe ist aufgrund ihrer Länge und Anspruch eher weniger begangen. Kaum findet man in den Alpen einen Klettersteig in so wilder Umgebung. Die Route setzt daher eine solide alpine Erfahrung und eine sichere Wetterlage voraus. Besonders im Frühsommer kann man noch auf Altschneefelder treffen und es empfiehlt sich, Leichtsteigeisen und einen Pickel in den Rucksack zu packen. 

Die Schlüsselstelle der Tour ist der sehr steile obere Teil des Roghel Klettersteigs, bei dem auch Armkraft gefordert ist. Sind mehrere Bergsteiger unterwegs ist in dieser steilen Rinne auch mit Steinschlaggefahr zu rechnen. Lange Abstände zwischen den Verankerungen verlangen sicheres Steigen und alpine Erfahrung. Die Absicherung des Klettersteiges ist ok, könnte aber noch verbessert werden. Da es keinen einfachen kurzen Abstieg gibt, muss man die Tour auf jeden Fall über den Klettersteig Cengia Gabriella fortsetzen. Einzige Zuflucht wäre das Bivacco Cadore welches zwischen den beiden Klettersteigen liegt.

Klettersteig Cengia Gabriella: B,C

Der Weiterweg über die Cengia Gabriella führt durch die Ost- und Südflanke des Monte Giralba die Sotto hin bis zu seiner Westwand. Als Tagestour von der Lunellihütte über beide Klettersteige zur Caduccihütte ein langes Unternehmen mit über 1900hm! Beste Kondition und sichere Wetterlage ist Voraussetzung. Dafür befindet man sich an einer wenig frequentierten Route in grossartiger Umgebung!

 

outdooractive.com User
Autor
Dolomiten ohne Grenzen | Dolomiti senza confini
Aktualisierung: 03.06.2019

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2593 m
Tiefster Punkt
1562 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Rifugio Carducci
RIFUGIO LUNELLI SELVAPIANA - Comelico Superiore
RIFUGIO BERTI - Val Comelico

Weitere Infos und Links

www.dolomitenohnegrenzen.eu

Dolomiten ohne Grenzen wird gefördert durch die EU, den EFREFonds und Interreg V-A Italien-Österreich.

Wegbeschreibung

Vom RifugionLunelli (1568m) folgt man der Beschilderung zum Rifugio Berti. Kurz unterhalb der Hütte muss man einen Bach überqueren.

1h

 

Von der Bertihütte den etwas breiteren Weg Nr. 152 bis zum Schild Ferrata Roghel. Der mit roten Punkten markierte Steig führt steil hinauf bis zum Einstieg des Klettersteiges. Achtung auf Altschneefelder am Einstieg!

 1,5h

Ferrata Roghel: Schwierigkeit C, Stelle D

Fast durchwegs mit Stahlseil gesicherter Steig mit einigen steilen Passagen. Die Verankerungen haben zum Teil grosse Abstände und sind nicht besonders gut verspannt, was speziell für den Nachsteiger unangenehm ist. Die Schlüsselstelle ist ein steiler Aufschwung in einem Kamin, wo auch einiges an Armkraft gefordert ist. Der Steig mündet im oberen Teil in eine lange kaminartige Rinne mit mehreren Steilaufschwüngen. Besonders am Ausstieg zur Forcella tre le Guglie ist brüchig und bei mehreren Personen ist auf Steinschlaggefahr zu achten. Der Abstieg folgt zuerst über Bänder und dann nach links zur Westflanke

und ist meist durchgehend mit einem Stahlseil gesichert. Weiter führt der Steig über eine Geröllschlucht bis zum Wandfuss.

2h

 

Ferrata Cengia Gabriella: B,C

Vom tiefsten Punkt (2300m) im Hochtal des Ciadin di Stallata führt eine gut sichtbare, markierte Steigspur zuerst durch das grasbewachsene Kar und dann gegen Westen hin zum Einstieg (100hm). Die Schuttrinne am Einstieg ist oft bis in den Sommer hinein mit Schnee gefüllt und Steigeisen sind empfehlenswert. Dann geht es entlang des Höhenweges am Monte Giralba di Sotto, wobei die anspruchsvollen Stellen gut mit dem Stahlseil abgesichert sind. Der Steig verläuft teils "frech" am Abgrund entlang und 

erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Drahtseile erleichtern den Abstieg am Fuß des Monte Giralba di Sopra.

4h

 

Über den Hüttenanstieg, der durch das Val Giralba Alta führt, erreicht man die Caducci-Hütte(2297m).

1h

 

Gesamt 9,5h

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Karte: Tabacco 017

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Zertifiziertes Klettersteigset und Helm, festes Schuhwerk, Handschuhe (Klettersteig) evt. Bandschlinge zur Selbstsicherung


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Bewertungen

5,0
(1)
Anna Erlacher
09.10.2018 · Community
Wahnsinnstour! Ich fand die Tour weniger körperlich als mehr mental sehr fordernd. Man geht sehr oft an den schmalen Dolomiten typischen Felsbändern entlang OHNE Sicherung auch über steile Wiesen hinauf und Schotter herab. Die Klettersteige selbst sind nicht so fordernd, eher wie mein Vorredner schreibt der zweite Abstieg ist nicht ohne, weil man doch schon müde ist nach dem langen Tag. Kann die Tour jedem empfehlen der einsame Abschnitte in den sonst überlaufenen Dolomiten sucht, aber man darf die Tour auf keinen Fall unterschätzen!
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Gemacht am 16.08.2018
Philipp Steurer
28.08.2018 · Community
Persönlicher Erfahrungsbericht vom 22.8.2018: Herrliche und wirklich sehr lange kräftezehrende Tour abseits vom Massenwandern. Von Lunelli bis Carducci haben haben wir (geübt und gute Kondition) mit einer kurzen Kaffeepause bei Berti 10:37 Stunden gebraucht. Spätestens um 8 Uhr aufbrechen und genügend Wasser und Energieriegel mitnehmen. Von der Schwierigkeit würde ich eher die langen Abkletterpassagen beim zweiten KS als kräfteraubend bewerten. Meine Uhr hat mir von den HM leicht abweichende Werte aufgezeichnet: 1550 hm rauf und 822 hm runter bei 8,96 km Wegstrecke. Durch die Gewitteranfälligkeit gegen Abend kann ein zu spätes Aufbrechen sehr unlustig werden ... dabei nicht zu schnell zu Lunelli fahren, vergangene Woche war ein Blitzer nach dem anderen
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Gemacht am 22.08.2018

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
7,2 km
Dauer
9:30h
Aufstieg
1900 hm
Abstieg
1100 hm
Streckentour aussichtsreich

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