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Start Touren Dolomiten ohne Grenzen, 1. Tag: Rifugio Lunelli /Berti - Rifugio Carducci
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Klettersteig empfohlene Tour

Dolomiten ohne Grenzen, 1. Tag: Rifugio Lunelli /Berti - Rifugio Carducci

· 2 Bewertungen · Klettersteig · Dolomiten
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Alpenverein Austria Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Ferrata Roghel
    Ferrata Roghel
    Foto: Dolomiten ohne Grenzen | Dolomiti senza confini, Alpenverein Austria
m 2500 2000 1500 7 6 5 4 3 2 1 km Rifugio Carducci Via Ferrata Cengia Gabriella RIFUGIO LUNELLI … Superiore RIFUGIO BERTI - Val Comelico

Dolomiten ohne Grenzen: 2 Länder -  9 Etappen - 12 Klettersteige - 17 Hütten - 108 Kilometer

Sehr lange und anstrengende Etappe in einsamer und wilder Umgebung mit den alpinen Klettersteigen Roghel und Cengia Gabriella  ( Schwierigkeit C,D).

 

 

schwer
Strecke 7,2 km
9:30 h
1.900 hm
1.100 hm
2.593 hm
1.562 hm

Roghel Klettersteig: C, Stelle D

Diese Etappe ist aufgrund ihrer Länge und Anspruch eher weniger begangen. Kaum findet man in den Alpen einen Klettersteig in so wilder Umgebung. Die Route setzt daher eine solide alpine Erfahrung und eine sichere Wetterlage voraus. Besonders im Frühsommer kann man noch auf Altschneefelder treffen und es empfiehlt sich, Leichtsteigeisen und einen Pickel in den Rucksack zu packen. 

Die Schlüsselstelle der Tour ist der sehr steile obere Teil des Roghel Klettersteigs, bei dem auch Armkraft gefordert ist. Sind mehrere Bergsteiger unterwegs ist in dieser steilen Rinne auch mit Steinschlaggefahr zu rechnen. Lange Abstände zwischen den Verankerungen verlangen sicheres Steigen und alpine Erfahrung. Die Absicherung des Klettersteiges ist ok, könnte aber noch verbessert werden. Da es keinen einfachen kurzen Abstieg gibt, muss man die Tour auf jeden Fall über den Klettersteig Cengia Gabriella fortsetzen. Einzige Zuflucht wäre das Bivacco Cadore welches zwischen den beiden Klettersteigen liegt.

Klettersteig Cengia Gabriella: B,C

Der Weiterweg über die Cengia Gabriella führt durch die Ost- und Südflanke des Monte Giralba die Sotto hin bis zu seiner Westwand. Als Tagestour von der Lunellihütte über beide Klettersteige zur Caduccihütte ein langes Unternehmen mit über 1900hm! Beste Kondition und sichere Wetterlage ist Voraussetzung. Dafür befindet man sich an einer wenig frequentierten Route in grossartiger Umgebung!

 

Profilbild von Dolomiten ohne Grenzen |  Dolomiti senza confini
Autor
Dolomiten ohne Grenzen | Dolomiti senza confini
Aktualisierung: 03.06.2019
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.593 m
Tiefster Punkt
1.562 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 0,50%Naturweg 20,30%Pfad 79,18%
Asphalt
0 km
Naturweg
1,5 km
Pfad
5,7 km
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Einkehrmöglichkeiten

Rifugio Carducci
RIFUGIO LUNELLI SELVAPIANA - Comelico Superiore
RIFUGIO BERTI - Val Comelico

Weitere Infos und Links

www.dolomitenohnegrenzen.eu

Dolomiten ohne Grenzen wird gefördert durch die EU, den EFREFonds und Interreg V-A Italien-Österreich.

Start

Koordinaten:
DD
46.633648, 12.418704
GMS
46°38'01.1"N 12°25'07.3"E
UTM
33T 302421 5167690
w3w 
///alterung.geeignete.hufeisen
Auf Karte anzeigen

Wegbeschreibung

Vom RifugionLunelli (1568m) folgt man der Beschilderung zum Rifugio Berti. Kurz unterhalb der Hütte muss man einen Bach überqueren.

1h

 

Von der Bertihütte den etwas breiteren Weg Nr. 152 bis zum Schild Ferrata Roghel. Der mit roten Punkten markierte Steig führt steil hinauf bis zum Einstieg des Klettersteiges. Achtung auf Altschneefelder am Einstieg!

 1,5h

Ferrata Roghel: Schwierigkeit C, Stelle D

Fast durchwegs mit Stahlseil gesicherter Steig mit einigen steilen Passagen. Die Verankerungen haben zum Teil grosse Abstände und sind nicht besonders gut verspannt, was speziell für den Nachsteiger unangenehm ist. Die Schlüsselstelle ist ein steiler Aufschwung in einem Kamin, wo auch einiges an Armkraft gefordert ist. Der Steig mündet im oberen Teil in eine lange kaminartige Rinne mit mehreren Steilaufschwüngen. Besonders am Ausstieg zur Forcella tre le Guglie ist brüchig und bei mehreren Personen ist auf Steinschlaggefahr zu achten. Der Abstieg folgt zuerst über Bänder und dann nach links zur Westflanke

und ist meist durchgehend mit einem Stahlseil gesichert. Weiter führt der Steig über eine Geröllschlucht bis zum Wandfuss.

2h

 

Ferrata Cengia Gabriella: B,C

Vom tiefsten Punkt (2300m) im Hochtal des Ciadin di Stallata führt eine gut sichtbare, markierte Steigspur zuerst durch das grasbewachsene Kar und dann gegen Westen hin zum Einstieg (100hm). Die Schuttrinne am Einstieg ist oft bis in den Sommer hinein mit Schnee gefüllt und Steigeisen sind empfehlenswert. Dann geht es entlang des Höhenweges am Monte Giralba di Sotto, wobei die anspruchsvollen Stellen gut mit dem Stahlseil abgesichert sind. Der Steig verläuft teils "frech" am Abgrund entlang und 

erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Drahtseile erleichtern den Abstieg am Fuß des Monte Giralba di Sopra.

4h

 

Über den Hüttenanstieg, der durch das Val Giralba Alta führt, erreicht man die Caducci-Hütte(2297m).

1h

 

Gesamt 9,5h

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
46.633648, 12.418704
GMS
46°38'01.1"N 12°25'07.3"E
UTM
33T 302421 5167690
w3w 
///alterung.geeignete.hufeisen
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Karte: Tabacco 017

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Ausrüstung

Zertifiziertes Klettersteigset und Helm, festes Schuhwerk, Handschuhe (Klettersteig) evt. Bandschlinge zur Selbstsicherung

Fragen & Antworten

Frage von Silke Toih · 17.07.2021 · Community
Hallo. Ist bei der 9 Tagestour möglich immer wieder zu einem Punkt zurück zu kehren? Zum Bsp. Alle 2 Tage zum Camper beim Parkplatz? Wenn ja wo sollte man am besten parken? Das umstellen auf einen anderen Parkplatz ist natürlich möglich... Danke lg. Silke
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Antwort von Anna Erlacher · 18.07.2021 · Community
Das ist die offizielle Homepage mit der schemenhaften Karte https://www.dolomitisenzaconfini.eu/deutsch/touren/ Am besten man stellt das Auto am Kreuzbergpass ab da dort Start und Ende der Tour ist bzw. man auf bei Wechsel des Bergmassivs dort vorbeikommt (Karnischer Kamm/Sextner Dolomiten). Dazwischen kann man nicht zum Auto absteigen.
3 more replies

Bewertungen

4,0
(2)
Markus Bauser
08.08.2021 · Community
Lunelli-Hütte kann nur Morgens und Abends angefahren werden; Dazwischen Shuttle Bus; Aufstieg zur Berti Hütte als Ausgangspunkt ist empfehlenswert (spart 400Hm und 1 Std); Abendessen ist naja, Frühstück echt gut) Die Tour selber ist oben wirklich D, da auch immer feucht; dann 400HM Abklettern am Stahlseil; Es gibt keinen echten Notabstieg, also immer weiter; nach ca 7Std dann ein weiterer brüchiger Abstieg zum Schotterfeld und Aufstiegsspur Carducci Hütte.
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Anna Erlacher
09.10.2018 · Community
Wahnsinnstour! Ich fand die Tour weniger körperlich als mehr mental sehr fordernd. Man geht sehr oft an den schmalen Dolomiten typischen Felsbändern entlang OHNE Sicherung auch über steile Wiesen hinauf und Schotter herab. Die Klettersteige selbst sind nicht so fordernd, eher wie mein Vorredner schreibt der zweite Abstieg ist nicht ohne, weil man doch schon müde ist nach dem langen Tag. Kann die Tour jedem empfehlen der einsame Abschnitte in den sonst überlaufenen Dolomiten sucht, aber man darf die Tour auf keinen Fall unterschätzen!
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Gemacht am 16.08.2018
Philipp Steurer
28.08.2018 · Community
Persönlicher Erfahrungsbericht vom 22.8.2018: Herrliche und wirklich sehr lange kräftezehrende Tour abseits vom Massenwandern. Von Lunelli bis Carducci haben haben wir (geübt und gute Kondition) mit einer kurzen Kaffeepause bei Berti 10:37 Stunden gebraucht. Spätestens um 8 Uhr aufbrechen und genügend Wasser und Energieriegel mitnehmen. Von der Schwierigkeit würde ich eher die langen Abkletterpassagen beim zweiten KS als kräfteraubend bewerten. Meine Uhr hat mir von den HM leicht abweichende Werte aufgezeichnet: 1550 hm rauf und 822 hm runter bei 8,96 km Wegstrecke. Durch die Gewitteranfälligkeit gegen Abend kann ein zu spätes Aufbrechen sehr unlustig werden ... dabei nicht zu schnell zu Lunelli fahren, vergangene Woche war ein Blitzer nach dem anderen
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Gemacht am 22.08.2018

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
7,2 km
Dauer
9:30 h
Aufstieg
1.900 hm
Abstieg
1.100 hm
Höchster Punkt
2.593 hm
Tiefster Punkt
1.562 hm
Von A nach B aussichtsreich

Statistik

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Karten und Wege
  • 4 Wegpunkte
  • 4 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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