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Dolomiten Höhenweg 3

Mehrtagestour · Hochpustertal
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  • Kriegsanlagen am Monte Piana
    / Kriegsanlagen am Monte Piana
    Foto: Anais Goepner Melendez, CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • / Die Plätzwiese im Hochpustertal
    Foto: T. Gruener, SüdtirolMarketing
  • / Berggasthaus Plätzwiese
    Foto: Alpinschule Oberstdorf
  • / Soldatenfriedhof
    Foto: Christjan Ladurner, alpenvereinaktiv.com
  • / Lago Sorapiss
    Foto: Stefano Cagol, Community
  • / Rifugio San Marco
    Foto: Thilotello (Eigenes Werk), CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • / Rifugio Venezia
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Blick auf den Antelao vom Monte Rite
    Foto: Pierluigimiglioli, CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • / Passo Cibiana
    Foto: Dacolj, CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • / Die Gipfel der Bosconero-Gruppe in den Dolomiten
    Foto: Brunomandolesi, CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • / Longarone, der Zielort des Höhenweges
    Foto: CC0, via Wikimedia Commons
m 2500 2000 1500 1000 500 100 80 60 40 20 km
Anspruchsvoller, aussichtsreicher Höhenweg mit durchgehend eindrucksvollen Hochgebirgsszenarien von Niederdorf im Pustertal bis nach Longarone in der italienischen Provinz Belluno
schwer
Strecke 104,6 km
44:00 h
8.285 hm
8.851 hm
Der Dolomiten Höhenweg Nr. 3 stellt wie die Wege 1, 4 und 5 eine Durchquerung der östlichen Dolomiten dar. Die Überschreitung erfolgt jedoch neben dem östlichen Hauptkamm, sodass zwischen den einzelnen Etappen mit großen Höhenunterschieden gerechnet werden muss. Für die Begehung des „Weges der Gämsen“ sollte mit zehn Tagen gerechnet werden. Die Höhenroute stellt hohe Anforderungen an ihre Begeher – hierzu gehört ein sehr gutes Orientierungsvermögen, aber auch ein hohes Maß an Kraft, Ausdauer und Trittsicherheit. Zum Teil hält der Höhenweg exponierte Klettersteige und freie Kletterpassagen (bis zum II. Schwierigkeitsgrad) bereit. Besondere Merkmale des Höhenweges Nr. 3 sind sein Kontrast zwischen der einsamen Bergwelt und dem regen Treiben in den touristischen Zielorten sowie die oftmals in Erscheinung tretenden Zeugnisse des Ersten Weltkrieges. Durchquert oder berührt werden charakterlich recht unterschiedliche Dolomiten-Gruppen wie die Pragser Dolomiten, Sorapiss-Gruppe, Marmarole, Pelmo-Rite und Bosconero-Gruppe.

Autorentipp

Es ergeben sich zahlreiche umfassende Rundumsichten, z.B. vom Rifugio San Marco, von der Forcella Deona oder von der Forcella de la Toanella.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.635 m
Tiefster Punkt
582 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  • Der Höhenweg kann nur ausdauernden Bergsteigern mit ausreichender alpiner Erfahrung und Kletterfertigkeiten in gesichertem und freiem Gelände (bis zum Schwierigkeitsgrad II) empfohlen werden. Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Orientierungsvermögen erforderlich!
  • An steilen Bergflanken und gesicherten Steigen herrscht Steinschlaggefahr. 
  • Vorsicht nach längeren Regenfällen, bei Restschnee und Vereisung im Frühsommer sowie bei Nebel und Gewitter!
  • Von einer Alleinbegehung wird abgeraten.

Weitere Infos und Links

Vor der Begehung über die aktuellen Bedingungen am Pionierweg (Monte Piana) erkundigen (teils wegen Steinschlaggefahr gesperrt)!

Start

Niederdorf (1.147 m)
Koordinaten:
DD
46.737835, 12.169433
GMS
46°44'16.2"N 12°10'10.0"E
UTM
33T 283759 5179922
w3w 
///datiert.hinüber.tauchten

Ziel

Longarone

Wegbeschreibung

 Etappe 1: Niederdorf – Plätzwiese

Weg Nr. 15 führt von Niederdorf bereits zu Beginn der Unternehmung mit beachtlicher Steigung süd- bzw. südostwärts hinauf zur Putzalm. Von dort geht es auf Weg Nr. 16 bzw. 33 links weiter bis zu einer Verzweigung. Dort rechts auf Weg 33 weiter und über Geröll und Schrofen bis zur Westschulter des Sarlkofels. Über Sarlsattel, Sarlriedel und die Ostflanke des Sarlköfele weiter zum Flodigsattel. Auf Steig Nr. 40A folgt die Umwanderung des Dürrenstein-Massivs, bis die Plätzwiese erreicht wird.

Etappe 2: Plätzwiese – Rifugio Bosi

Viel Kondition und Achtsamkeit verlangt auch die zweite Etappe. Weg 37 führt zunächst zur Dürrensteinhütte, von dort geht es auf unmarkiertem Weg steil bergauf nach Osten, dann nordwärts in den Strudelkopfsattel. Weg 34 leitet dann hinab ins Helltal mit Kriegsresten, sodass die Strudelköpfe umwandert werden. Nach dem Abstieg in das Höhlensteintal erfolgt auf Weg Nr. 6 der steile Anstieg (Pionierweg, Steinschlaggefahr!) auf den Monte Piano (Nordgipfel) und Monte Piana (Südgipfel). Wenig später wird über Weg Nr. 122 das Rifugio Bosi erreicht.

Etappe 3: Rifugio Bosi – Rifugio Vandelli

Auf der Asphaltstraße nach Misurina bzw. auf dem abkürzenden Steig geht es in Kehren hinab zur Forcella Alta. Ein Steig zweigt dann nach rechts ab und führt südwestwärts hinab zur Dolomitenstraße im Val Popena Bassa. Der Straße folgt man nach links bis zu einer Linkskehre, wo Weg 222 in das Val Popena Alta führt. Es geht zur Sella di Popena und unter den Wänden des Corno d’Angolo entlang, bis die Dolomitenstraße beim Passo Tre Croci erreicht wird. Auf Weg Nr. 215 folgt anschließend der Anstieg (z.T. exponiert, Treppen, Drahtseile) hoch über dem Val Sorapiss zum Rifugio Vandelli.

Etappe 4: Rifugio Vandelli – Bivacco Slataper

Diese Etappe ist die technisch schwierigste der gesamten Unternehmung. Weg 215 bzw. 242 führen westwärts zum Lago di Sorapiss und über steile Geröllrinnen zum Hochkar „Tonde de Sorapiss“. Die Südwest- und Südwand der Fopa di Mattia bzw. der Croda Marcora wird über die anspruchsvolle (Steinschlaggefahr!) Cengia del Banco mit eindrucksvollen Rundblicken durchquert. Sogleich folgt mit dem Klettersteig Via Attrezzata Francesco Berti (bis C, freie Kletterstellen bis II, KS-Set) die nächste Herausforderung. Über Weg 246 wird dann das Bivacco Slataper erreicht.

Etappe 5: Bivacco Slataper – Rifugio San Marco

Dieser Übergang stellt eine genussvolle Wanderung mit imposanten Blicken auf Torre dei Sabbioni, Croda Marcora und Monte Pelmo dar. Weg 246 führt dazu in die Forcella Grande,  bevor wir Weg Nr. 226 hinab zum Rifugio San Marco folgen.

Etappe 6: Rifugio San Marco – San Vito di Cadore

Weg Nr. 226 führt in Serpentinen nach Süden hinab bis zu einem großen Schutthang, wo ein Weg in Südostrichtung zum Rifugio Scotter-Palatini abzweigt. Die Nummer 226 weist uns den Weg hinab nach San Vito di Cadore.

Etappe 7: San Vito di Cadore – Rifugio Venezia

Von San Vito di Cadore steigen wir zunächst nach Sèrdes auf, dann im Wald weiter auf Weg Nr. 470. Der Weg wird schmäler und steiler, bevor er auf eine Forststraße trifft. Dort rechts und in einer Linkskehre zum Parkplatz Tiera, wo wir erneut auf die Nr. 470 achten. Meist im Wald, später durch Latschen und Lärchen steigen wir zum Rifugio Venezia auf.

Etappe 8: Rifugio Venezia – Rifugio Dolomites

Vom Rifugio geht es zunächst kurz südwärts zum Passo di Rutorto, dort links auf Weg Nr. 475, der Richtung Nordosten führt. Nach rund einer halben Stunde wird eine Verzweigung erreicht, wo man sich rechts (Weg 456 und 493) hält. Es geht in das Val delle Fontanelle, dann über Wiesen und durch Wald zum Sattel „Ciampestrin“. Dort nach Osten bzw. Südosten weiter zu einer Blockhütte und an der nächsten Gabelung rechts Richtung Süden bis zu einem kleinen Weiher. Wenig später treffen wir auf einen Naturweg (456), dem wir nach links folgen. So erreichen wir das Rifugio Talamini. Dann erfolgt der recht mühsame, steile Anstieg zum Rifugio Dolomites am Gipfel des Monte Rite (Weg 494, 478).

Etappe 9: Rifugio Dolomites – Rifugio Bosconero

Vom Rifugio steigen wir zunächst wieder ab in die Forcella Deona, um dann Weg Nr. 479 steil in Serpentinen Richtung Süden, dann nach Südosten bergab zu folgen. Nach rund eineinhalb Stunden Abstieg erreichen wir den Cibianapass mit dem Rifugio Remauro. Von dort führt der gut markierte Weg im Wald Richtung Süden, zum Ostabhang der Punta de Copada hinauf und dann zu einer wichtigen Gabelung. Wir nehmen den mittleren Steig (482 und 485) und steigen zur Forcella de le Ciavazole auf. Der folgende Abstieg durch eine Geröllschlucht ist sehr beschwerlich und erfordert höchste Aufmerksamkeit (Absturzgefahr, ggf. Pickel und Steigeisen). Bei der folgenden Verzweigung folgen wir Weg Nr. 485 zum Rifugio Bosconero.

Etappe 10: Rifugio Bosconero – Bivacco Tovanella

Die Etappe stellt nochmals hohe Anforderungen an Kondition und Technik – die gesamte südliche Bosconero-Gruppe wird durchquert. Im Frühsommer sind Pickel und Steigeisen zu raten. Steig Nr. 490 führt ostwärts hinauf bis zur Geröllrinne zwischen Sasso di Bosconero und Rocchetta Alta. Dort quert Weg 482, dem man links haltend recht beschwerlich zur Forcella de la Toanella folgt. Es schließt sich die sehr anspruchsvolle Überschreitung unter den Wänden des Dito di Toanella (Abrutschgefahr!) und in der Ostseite der Cima di Busa bis zur Forcella del Viaz de le Ponte. Weiter geht es in die Westseite der Rocchette de la Serra (Steilabbruch, Drahtseil, Kamin). Dann folgt einer der herausforderndsten Abschnitte, die Querung auf dem Steig unter den Wänden der Rocchette. Ab der Porta de la Serra wird die Überschreitung weniger anspruchsvoll. Steig Nr. 482 führt schließlich teils recht steil hinab zum Bivacco Tovanella.

Etappe 11: Bivacco Tovanella – Longarone

Auf der letzten Etappe folgt der aussichtsreiche, teils steile Abstieg nach Longarone. Dazu führt Weg Nr. 482 zunächst zur Schulter Costa del Dou, dann über Wiesen und durch Wald  hinab zum Col Torondol. Von dort geht es in südöstliche Richtung weiter zur Schulter Col la Luni. Ein weiterer Wegpunkt ist der Col la Lol (Kreuz), bevor man über Podenzoi nach Longarone absteigt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Internationale Zugverbindungen nach Franzensfeste, weiter mit der lokalen Bahnlinie nach Niederdorf

Anfahrt

Über die Brennerautobahn A22 (mautpflichtig) bis zur Ausfahrt Brixen/Vahrn (Pustertal), dann auf der Staatsstraße (SS49-E66) weiter ins Hochpustertal

Koordinaten

DD
46.737835, 12.169433
GMS
46°44'16.2"N 12°10'10.0"E
UTM
33T 283759 5179922
w3w 
///datiert.hinüber.tauchten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Trekkingrucksack (ca. 50 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Wechselschuhe, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Wechselkleidung, Teleskopstöcke, KS-Set, Steinschlaghelm, Seil, Pickel, Steigeisen, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, Reisedokumente, Kulturbeutel und Reisehandtuch, Hand-Waschmittel und Wäscheleine, ggf. Campingausrüstung (Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kochausrüstung), ggf. Hüttenausrüstung

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Denis A
18.07.2019 · Community
Hallo Community, ich plane den Alta Via 3 im August zu laufen und überlege die Übernachtung im Bivacco Tovanella zu überspringen und weiter bis Longarone zu laufen um Zeit zu sparen und weniger Gepäck zu tragen (Schlafsack, Isomatte) hat das jemand bereits gemacht und ist es gut machbar? Außerdem werde ich ab Etappe 4 alleine laufen. Hat da jemand Erfahrungen?
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Fotos von anderen


Schwierigkeit
schwer
Strecke
104,6 km
Dauer
44:00 h
Aufstieg
8.285 hm
Abstieg
8.851 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Von A nach B faunistische Highlights

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