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Dima-Führe (Westwand), Südlicher Vorgipfel des Torkofel (2840 m), Dolomiten (Geislergruppe)

Alpinklettern · Geislergruppe
Verantwortlich für diesen Inhalt
DAV Sektion Duisburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Südlicher Vorgipfel des Torkofel (2840 m); die rechte Flanke muss im Abstieg genutzt werden
    / Südlicher Vorgipfel des Torkofel (2840 m); die rechte Flanke muss im Abstieg genutzt werden
    Foto: Bianca Drerup, DAV Sektion Duisburg
  • / Einstieg links unterhalb des Schneefeldes bei der Schlucht; rechts ist die seltsame Felszacke erkennbar an der am Ende des Abstiegs ausgequert wird
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Seltsame Felsspitze rechts vom Einstieg als Orientierung am Ende des Abstiegs
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Einstieg mit Schlinge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom Einstieg in 1. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 1. Stand in die 2. Seillänge
    Foto: Bianca Drerup, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 2. Stand in 2. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 2. Stand in 3. Seillänge auf dem Weg zur Höhle mit Durchschlupf
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 3. Stand in die 3. Seillänge
    Foto: Bianca Drerup, DAV Sektion Duisburg
  • / 4. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 4. Stand in 4. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 4. Stand in 5. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Aus 5. Seillänge zum 5. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 6. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 6. Stand in 6. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 6. Stand in 7. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 8. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 8. Stand in 8. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 8. Stand in 9. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 10. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 10. Stand in 10. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 10. Stand in 11. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 12. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 12. Stand in 12. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 14. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Gipfelblick vom Ausstieg aus
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
m 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 7 6 5 4 3 2 1 km Regensburger Hütte (Rif. Firenze) Regensburger Hütte (Rif. Firenze)

Abenteuerliche Klettertour in wildem Ambiente mit einem originellem Durchschlupf in der dritten Seillänge. Der Abstieg verlangt gute Orientierung.
mittel
7,4 km
7:00 h
878 hm
878 hm
In der Summe ist die Route nur schlecht abzusichern. Eine gehörige Portion Erfahrung in der Wegfindung ist nützlich, um in einem angemessenen Zeitrahmen den Gipfel zu erreichen. Die angegebenen Schlingen zur Orientierung belaufen sich auf unter zehn für die gesamte Tour und befinden sich vor allem im unteren Bereich. Ein Einstieg in die Route ist nur zu empfehlen, wenn ausreichend Erfahrung für die anspruchsvolle Wegfindung im Abstieg vorhanden ist.

Autorentipp

Die familiär geführte Regensburger Hütte (Rifugio Firenze) empfiehlt sich als Ausgangspunkt für die Geislergruppe.
outdooractive.com User
Autor
Thomas Schwindt 
Aktualisierung: 10.08.2020

Schwierigkeit
IV mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Südlicher Vorgipfel des Torkofel, 2840 m
Tiefster Punkt
Regensburger Hütte (Rifugio Firenze), 2037 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
400 m, 1:30 h
Wandhöhe
400 m
Kletterlänge
450 m, 4:00 h
Abstieg
800 m, 2:00 h
Standplätze
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 50 m
Erstbegehung
M. Bernardi, D. Insam 2013

Einkehrmöglichkeit

Regensburger Hütte (Rif. Firenze)

Sicherheitshinweise

  • Für den Abstieg sind unbedingt trockene Verhältnisse in den steilen Grasschrofen Bedingung.
  • In den Wänden, die dem Tal abgewandt sind, ist kein Mobilfunkempfang gewährleistet.

Start

Regensburger Hütte (Rifugio Firenze) (2037 m)
Koordinaten:
DG
46.587346, 11.758156
GMS
46°35'14.4"N 11°45'29.4"E
UTM
32T 711295 5163004
w3w 
///ungefähr.ausstattete.umständlich

Ziel

Regensburger Hütte (Rifugio Firenze)

Wegbeschreibung

Zustieg

Von der Regensburger Hütte nehmen wir den Weg Nr. 13 Richtung Wassertal. An der Weggabelung unterhalb des Sas Rigas zweigen wir ab in den Weg zum Salierestal. Wenn sich das Gelände abflacht, so queren wir nach rechts zur Wand des Vorgipfels.

Von hier aus unbedingt das Ende des Abstiegs anschauen. Er ist durch eine eigenartige Felsspitze gekennzeichnet, die links neben sich eine Rinne markiert, in der der Abstieg endet und zum Wandfuß zurückführt.

Der Einstieg befindet sich links einer schluchtartigen großen und gut sichtbaren Verschneidung mit einem fast ganzjährigem Schneefeld in seinem Inneren. Auch der große Klemmblock in der dritten Seillänge ist bereits erkennbar. Der Einstieg ist mit einer Bandschlinge markiert.

 

Kletterbeschreibung

1. SL (IV) Vom Einstieg zunächst in einer Rinne ansteigen. Sie nach rechts verlassend weiter aufwärts und Stand am Köpfel auf Absatz. (40m)

2. SL (IV) Leicht nach links auf Platte, dann hinauf bis Rinne nach rechts zieht auf Pfeiler. Über Riss zu Stand vor Überhang mit Band an geschlagenem Haken. (30m)

3. SL (IV) Nach rechts zur großen Rinne und hinauf hinter den Klemmblock in die Grotte. In ihr ist es zwar feucht, doch griffig und unschwierig geht es in einer Linksschleife zu einem schmalen Durchschlupf. Hier heißt es den Rucksack ausziehen und mit einer Bandschlinge am Block gesichert vor sich durchschieben. Kanpp oberhalb des Durchschlupfes Stand an Köpfel. (15m)

4. SL (IV) Zunächst der links aufstrebenden Rinne folgen. In ihr nach rechts ausqueren und über Verschneidung bis zu einem Schotterband. Dort nach links einen Pfeiler umgehend an dessen oberen Ende unterhalb von schwarzem Fels Stand an Köpfel. (50m)

5. SL (IV) Nach rechts hinaus und über Platte hinauf. Unterhalb des Überhanges nach links und den äußeren Sporn nehmen. An dessen Ende Stand an Sanduhr und Köpfel. (40m)

6. SL (III+) Die Rinnen empor sich leicht nach rechts halten und den mittleren Pfeiler wählen. Stand an Köpfel. (50m)

7. SL (II) Den Pfeiler bis zu seinem Ende empor. Stand an Sanduhr oberhalb des Schotterfeldes. (40m)

8. SL (IV-) Ein kurzes Stück unterhalb der gelben Überhänge nach rechts hoch ausqueren und Stand an der Sanduhr machen. (20m)

9. SL (IV) Weiter unterhalb der gelben Überhänge erneut nach rechts hoch ausqueren bis zum Ende des Pfeilers. Dort nach links über Band zu schwarzem Fels auf Absatz mit Stand an Sanduhr (Schlinge). (20m)

10. SL (IV) Zwei kleine Überhänge überwindend, dann nach rechts und in den Trichter hinauf bis zu einem Band. Hier Stand an einer großen Sanduhr. (25m)

11. SL (III) Nach rechts oben den Trichter verlassend auf ein Band. Hinauf zum nächsten Band und dann über Rinne nach links und aufwärts zum Stand an Sanduhren neben einem großen Überhang. (50m)

12. SL (IV) Vom Stand zunächst nach rechts über Platte, Band erneut Platte und Rippe zu Sanduhr als Stand. (50m)

13. SL (III) Die leichteste Linie ausnutzend über Bänder zum Gipfel. Stand an Gipfel neben Steinmännchen. (40m)

 

Abstieg

Der Abstieg ist ein Abenteuer für sich. Es empfiehlt sich, ihn vorab aus der Ferne in Augenschein zu nehmen. Auf dem Gipfel angekommen finden wir keine Markierungen, Steinmännchen oder Trittspuren vor. Einzig eine große Rinne ist von dort aus erkennbar. Sie zieht sich nach rechts unten in einem weiten Bogen gen Süden. Auch andere Rinnen wählen diesen Weg, doch gilt es zunächst die Größte anzusteuern. Wir gelangen zu ihr, indem wir zunächst in Kletterrichtung weiter über eine Rinne rund 40 Meter ausqueren und in sie hinabstiegen. Durch Schotter den einfachsten Weg wählend und bisweilen die Seiten wechselnd steigen wir in ihr abwärts. In der Summe orientieren wir uns nach rechts zum Grat. Einige kurze Steilstufen (II) in einer leicht ausgewaschenen Abflussrinne überwindend geht es so weit bis wir dort nicht mehr weiterkommen und nach rechts über einen begrasten Einschnitt in die nächste Rinne queren. Ab hier geht es über felsige Rücken oder grasiges, steiles Schrofengelände weiter abwärts und tendenziell nach rechts. Auch hier endet der Abstieg an der Steilheit des Geländes und wir queren nach rechts heraus zu der bereits beim Zustieg inspizierten, eigenartig geformten Felsspitze. An ihr beginnt eine Rinne, die zum Wandfuß führt (I-II).

 

Die komplette Beschreibung kann der Literatur entnommen werden. Die eigene Beschreibung dient als Ergänzung.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Es besteht eine regelmäßige Busverbindung nach St. Christina in Gröden und von dort bis zum Sessellift. Von der Bergstation sind es rund 20 Minuten bis zur Regensburger Hütte.

Anfahrt

In St. Christina in Gröden der Beschilderung zur Seilbahn Col Raiser folgen.

Parken

Kostenpflichtige Parkplätze an der Seilbahn Col Raiser. Die Gebühr beträgt für 5- 12 Stunden 5,- € und für 12- 24 Stunden 10,- €. Es gibt keine Ermäßigung für Hüttenaufenthalt oder Langzeitparken. (Stand 2020)

Koordinaten

DG
46.587346, 11.758156
GMS
46°35'14.4"N 11°45'29.4"E
UTM
32T 711295 5163004
w3w 
///ungefähr.ausstattete.umständlich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Mauro Bernardi: Klettern in Gröden und Umgebung. Die schönsten Routen in den Dolomiten. Band 3

Kartenempfehlungen des Autors

Tobacco, Val Gardena - Gröden Alpe di Siusi, Bl.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Alpinausrüstung (NAA)

Es gibt zahlreiche Zusammenstellungen für eine NAA. Mein Vorschlag: Die DAV Sektion Duisburg hat auf ihrer Homepage in der Rubrik „Ausbildung“ eine Ausrüstungsliste für das Alpinklettern.


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Schwierigkeit
IV mittel
Strecke
7,4 km
Dauer
7:00h
Aufstieg
878 hm
Abstieg
878 hm
Rundtour Gipfel-Tour

Statistik

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