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Wanderung

Die verlassenen Dörfer bei Moggio Udinese

· 7 Bewertungen · Wanderung · Südliche Karnische Alpen
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  • Aufstieg zum Pass
    / Aufstieg zum Pass
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • Aufstieg zum Pass
    / Aufstieg zum Pass
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • Kapelle am Sattel
    / Kapelle am Sattel
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • Pfad nach der Paßhöhe
    / Pfad nach der Paßhöhe
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • Pfad nach der Passhöhe
    / Pfad nach der Passhöhe
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • Pfad nach der Paßhöhe
    / Pfad nach der Paßhöhe
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • Ansicht in Mogessa di qua
    / Ansicht in Mogessa di qua
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • Ortsanfang von Moggessa di qua
    / Ortsanfang von Moggessa di qua
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Ruinen in Moggessa di qua
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Ruinen in Moggessa di qua
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Ruinen in Moggessa di qua
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Ruinen in Moggessa di qua
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Ruinen in Moggessa di qua
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / In Moggessa di qua
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Die Brücke über den Rio del Mulin
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Ortsanfang von Moggessa di la
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Passage in Mogessa di la
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Ruinen in Moggessa di la
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Gasse in Moggessa di la
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / In Moggessa di la, Wegweiser nach Stavoli
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Überquerung des Torrente Glagno
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Der eingewachsene Baum
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Am Ortseingang von Stavoli
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Moggessa di la links, Moggessa di qua rechts
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Brücke über den Torrente Glagno
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Weg im Tal des Torrente Glagno
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Eisenbahnbrücke über den Torrente Glagno
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
200 400 600 800 m km 2 4 6 8 10 12

Die Wanderung führt von Moggio Udinese teils auf Maultierpfaden, teils auf schmalen Pfaden zuerst auf eine Paßhöhe (665 m) und dann nach Moggessa di qua (510 m), weiter hinab in ein Tal und auf einer Brücke über den Rio del Mulin (463 m), wieder hinauf nach Moggessa di la (530 m). Steil hinab zum Torrente Glagno (330 m) und wieder steil hinauf zum Dorf Stavoli (570 m). Ab Stavoli wieder steil hinab bis zum Torrente Glagno (320 m), der hier schon ein Fluß ist und an diesem entlang bis zum Ort Campiolo. Über eine ca. 3 km lange Asphaltstrasse zurück nach Moggio Udinese.
schwer
13,5 km
5:37 h
960 hm
960 hm
Die drei Dörfer Moggessa di qua (deutsch: Mossach diesseits),  Moggessa di la (deutsch: Mossach jenseits) und Stavoli liegen weitab von der "Zivilisation" und waren in der Vergangenheit nur über Fußwege bzw. Saumpfade zu erreichen. Die Orte sind Gründungen aus dem Mittelalter. Inzwischen hat Moggessa di la eine Straßenanbindung und Stavoli kann durch eine Seilbahn versorgt werden.

Alle drei Dörfer sind beim Erdbeben 1976 total zerstört worden. In den letzten Jahren wird versucht, da wo es noch möglich ist, die Häuser wieder aufzubauen und sie als Wochenend- und Feriendomizile zu benutzen. Im Sommer dauerhaft bewohnt sind nur eine Handvoll Häuser, wobei es angeblich in Moggessa di qua eine Bewohnerin geben soll, die auch den Winter in dem Ort verbringt.

Autorentipp

Wenn ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung stehen ist es von Vorteil, wenn ein Teil der Fahrzeuge bei Campiolo (P 2) abgestellt wird und mit den Anderen bis Moggio Udinese, vorbei an der Abtei und die erste Strasse links, an der ersten Abzweigung wieder links, an der zweiten Abzweigung rechts haltend bis zum Ende der ausgebauten Strecke gefahren wird (P 1). Parkmöglichkeiten sind an beiden Stellen vorhanden. Man erspart sich so zu Beginn ca. 1,2 km Asphalt und Schotterstrasse und die Asphaltquälerei über ca. 3,5 km am Ende der doch langen Tour.
outdooractive.com User
Autor
Juergen Hilgenberg
Aktualisierung: 30.11.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Sattel zwischen Moggio und Moggessa di qua, 665 m
Tiefster Punkt
Campiolo, 305 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Im Frühjahr und nach Starkregen kann die Überquerung des Torrente Glagno problematisch sein. 

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, festes Schuhwerk wird empfohlen. Da es auf der gesamten Wanderung keine Einkehrmöglichkeit gibt, empfielt es sich, eine Jause mitzuführen. Brunnen mit Trinkwasser gibt es in jedem der drei Dörfer.

Start

Parkplatz bei der Abtei in Moggio Udinese (369 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.405062, 13.187566
UTM
33T 360687 5140650

Ziel

Parkplatz bei der Abtei in Moggio Udinese

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz geht es in Richtung Ortsmitte bis zur ersten Abzweigung links, dieser folgen und an der zweiten Abzweigung wieder links, dieser folgen bis zur dritten Abzweigung, hier rechts weiter, zuerst auf Asphalt, später ca. 300 m bis zum Ende eines Schotterweges (hier befindet sich der Alternativparkplatz 1).

Nun geht es stetig steigend in Kehren durch schattigen Laubwald über einen befestigten Pfad, bis nach ca. einer Stunde ein kleiner Sattel in 665 m Höhe mit einer kleinen Kapelle erreicht wird.

Kurz nach dem Überschreiten des Sattels öffnet sich der Blick und zum ersten Mal kann man auf Moggessa di la sehen. Der Pfad führt weiter bergab, auf der linken Seite fällt der Hang im ersten Teil steil hinab, später geht es wieder durch schattigen Wald, bis der Ort Moggessa di qua in 510 m Höhe erreicht wird. Der Weg führt durch die engen Gassen des auch heute noch zu 90% zerstörten Ortes.

Weiter geht es durch den dichten Wald hinab zu einer Brücke über den Riu del Mulin (463 m), auf dem Weg dorthin kann man die letzten Reste einer Mühle sehen, die bis 1962 in Betrieb war.

Nach der Brücke geht es wieder bergauf, bis nach ca. 90 Höhenmetern der Ort Moggessa di la erreicht wird. Der Weg führt links an der Kirche vorbei und weiter bis zum letzten Haus, dort nach rechts abbiegen, kurz darauf links an den Häusern ( hier der einzige Hinweis auf den Weg nach Stavoli) hinab und über eine Wiesenfläche wieder in den Wald, diesmal recht steil absteigend bis zum Torrente Glagno (330 m). Nach der Überquerung (im Frühjahr und nach starkem Regen muss der Bach durchwatet werden) geht der Weg, dem Bach ca. 50 m folgend (Steinmänner) bis zu einem in einem Felsen eingewachsenen Baum. Dort geht es rechts zuerst steil hinauf, später mäßiger steil bis zum dritten Dorf Stavoli (570 m). Hier sind die Häuser in einem wesentlich besseren Zustand, dem sicherlich die hier herauf führende Seilbahn Rechnung trägt.

Der Weg führt dann südostwärts vom Ort weg, vorbei an einer Kirche bis zu einer Weggabelung ohne Markierung. Hier rechts halten und recht steil, teilweise über Stufen abwärts. Nach einiger Zeit wird eine Brücke über eine Schlucht überquert und es geht weiter abwärts bis zur Brücke über den Torrente Glagno (320 m). Die Brücke wird überquert und der Weg führt weiter entlang des Flusses, unterquert eine Eisenbahnbrücke bis dann nach einiger Zeit der Pfad hangaufwärts geht und auf einer Asphaltstrasse bei dem Ort Campiolo endet. Ca. 200 m nach links wäre dann der Alternativparkplatz 2.

Rechts auf der Asphaltstrasse weiter, zuerst eben, später ansteigend ca. 3,5 km nach Moggio Udinese.

 

Anfahrt

Von Tarvis auf der Bundesstrasse durch das Kanaltal bis Moggio Udinese.

Parken

Auf dem Parkplatz bei der Abtei von Moggio Udinese
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Karte Nr. 18, 1 : 25.000

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Bewertungen

5,0
(7)
Manfred Schusser
13.10.2019 · Community
Gemacht am 12.10.2019
Foto: Manfred Schusser, Community
Foto: Manfred Schusser, Community
Foto: Manfred Schusser, Community
Foto: Manfred Schusser, Community
Roman Fantur
18.08.2019 · Community
Sehr schöne Wanderung. Teilweise sehr gute Markierung und Hinweisschilder. Aber eben nur teilweise. Vor allem nach Stavoli bei der Bachquerung fehlt alles. nach dem Wald links halten und nach ca. 40 Metern den Bach queren und danach ca. 20 Meter links und dann rechts in den Wald.
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Gemacht am 18.08.2019
Foto: Roman Fantur, Community
Foto: Roman Fantur, Community
Foto: Roman Fantur, Community
Foto: Roman Fantur, Community
Sascha Winkler 
Super schöne Rundwanderung. Abwechslungsreich und schöne Dörfer zu besichtigen. Vielleicht wäre es praktisch, wenn man 2 Auto hat eines in Moggio und eines in Campiolo zu parken, so spart man sich ca 2km Asphaltweg.
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Gemacht am 17.02.2019
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
13,5 km
Dauer
5:37 h
Aufstieg
960 hm
Abstieg
960 hm
Rundtour kulturell / historisch aussichtsreich Geheimtipp

Statistik

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