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Die Strada Alta

Wanderung · Schweiz · geschlossen
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Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
  • Foto: Ticino Turismo, Outdooractive Redaktion
m 1600 1400 1200 1000 800 600 16 14 12 10 8 6 4 2 km Lurengo Osco Calpiogna Rossura
Auf der „Strada Alta“ – dem wohl bekanntesten Weitwanderweg des Tessins – entdecken wir sonnige Terrassendörfer hoch über dem Val Leventina und genießen wundervolle Ausblicke.

Diese Tour liegt im Bereich einer Wegesperrung und ist daher geschlossen. Aktuelle Infos

geschlossen
mittel
Strecke 16,3 km
4:15 h
561 hm
1.061 hm
1.352 hm
714 hm
Die Strada Alta ist "der" Wanderklassiker in der Leventina. Die rund 45 Kilometer lange Höhenroute führt an den südseitigen Sonnenhängen entlang von Airolo am Gotthard-Südportal bis nach Biasca und durchquert dabei zahlreiche Dörfer und Weiler hoch über dem Talgrund. Das Teilstück zwischen Deggio und Rossura zählt zu einem der schönsten Abschnitte des Weitwanderweges, da hier die Strecke, die vielerorts einer Straße weichen musste, noch weitgehend auf Wanderwegen verläuft.
Profilbild von Silke Hertel
Autor
Silke Hertel
Aktualisierung: 09.03.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.352 m
Tiefster Punkt
714 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 24,69%Naturweg 58,50%Pfad 16,80%
Asphalt
4 km
Naturweg
9,6 km
Pfad
2,7 km
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Start

Kirche in Deggio (1.214 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'697'854E 1'152'249N
DD
46.514394, 8.713752
GMS
46°30'51.8"N 8°42'49.5"E
UTM
32T 478041 5151242
w3w 
///ochse.fair.bewachen
Auf Karte anzeigen

Wegbeschreibung

Das Wegstück zwischen Deggio und Rossura zählt zu den schönsten Abschnitten dieses 45 km langen Wanderklassikers von Airolo nach Biasca. Während auf längeren Strecken die alte Säumerroute zur asphaltierten Straße wurde, bewegt man sich auf diesem Teilstück zum größten Teil auf ruhigen und abwechslungsreichen Wegen. Wir beginnen unsere Höhenwanderung in Deggio, dessen Ortsbild von schönen, alten Holzhäusern geprägt ist und folgen dem Dorfstaße talauswärts in Richtung Catto. Kurz vor dem Weiler San Martino führt ein schmaler Wirtschaftsweg mit großartiger Aussicht links über Blumenwiesen hinauf nach Lurengo. Rechts, etwas unterhalb der „Strada Alta“ sehen wir die Kapelle San Martino, die vermutlich aus dem 11. Jahrhundert stammt und somit das älteste Gotteshaus des gesamten Tales sein dürfte. Man durchwandert das hübsche Dörfchen Lurengo (1) mit seinen stattlichen „Gotthardhäusern“ und biegt am Ortsende an der ersten Straßenkehre in den Forstweg ein, der uns in das Waldgebiet Bosco d`Öss führt. Vom höchsten Punkt der Wanderung, einem 1348 m hohen Geländerücken über felsigen Abbrüchen, bringen uns steile Serpentinen auf einem steinigen Pfad hinab zu einem Aussichtspunkt (2), von dem aus wir das Tal und die beeindruckende Bergwelt der Leventina auf uns wirken lassen können. Hinter dem Aussichtspunkt biegt der Weg nach Osten ab und erreicht durch den Wald und das Bachtal des Val di Freggio den Weiler Freggio. Nachdem wir den Ort durchquert haben, wenden wir uns kurz hinter der Kirche nach links und folgen dem Weg in mehreren Kehren über Wiesen bergauf. Man überschreitet die Anhöhe Modrengo und passiert kurze Zeit später das Dorf Osco (3). Von dem stattlichen Dorf, früher ein bedeutender Umschlagplatz der Säumer über den Gotthard, genießen wir den Blick auf das Massiv des des 3071 m hohen Pizzo Campo Tencia, das sich auf der gegenüberliegenden Talseite in den Himmel erhebt. Man verlässt den Ort auf der Straße in östlicher Richtung und biegt an der ersten Kehre auf die „Strada Alta“ nach links ab. Der Weg nach Calpiogna führt uns entlang eines bewaldeten Berghanges und durch zwei Bachgräben zur Waldlichtung der ehemaligen Alpe Targnett. Hinter der Kapelle hält man sich beim Brunnen links und erreicht durch das Bachtal des Formiei die Ortschaft Calpiogna (4) auf 1142 m Höhe. Über einen sanft abfallenden Weg, der hinter der Osteria La Baita rechts abzweigt, wandern wir über Wiesen und durch Wälder zur Bassengo-Schlucht. Die frühere „Schlüsselstelle“ der Tour wurde inzwischen durch eine neue Brücke entschärft. Ein kurzer Anstieg bringt uns hinauf zum Weiler Figgione, der auf einer Rodungsinsel liegt. Von hier wandert man auf dem alten Saumweg der „Strada Alta“ hinüber zum typischen Leventinerdorf Rossura (TopTipp/ 5). Der Ort besticht durch seine sonnengebräunten, dunklen „Gotthardhäuser“. Die für die obere Leventina typische Blockbauweise mit den steingedeckten Dächern stammt ursprünglich aus der Innerschweiz. Auch die am Ortsrand auf einem Hügel thronende Pfarrkirche San Lorenzo ist mit ihren wertvollen Fresken aus dem 15. Jahrhundert und den zahlreichen Kreuzwegstationen in unmittelbarer Umgebung einen Besuch wert. Direkt am Gotteshaus vorbei steigen wir über Felsplatten und durch einen Wald auf einem alten Maultierpfad, der „Vecchia Mulattiera“, steil nach Chinchengo ab und erreichen über den ausgeschilderten Wanderweg den Ort Faido. Mit dem Bus kehren wir nach Deggio zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug über Airolo oder Bellinzona nach Ambri, mit dem Postbus nach Deggio.

Anfahrt

Gotthardautobahn A2 Ausfahrt Quinto, über Quinto nach Deggio

Parken

In Deggio

Koordinaten

SwissGrid
2'697'854E 1'152'249N
DD
46.514394, 8.713752
GMS
46°30'51.8"N 8°42'49.5"E
UTM
32T 478041 5151242
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Feste Bergschuhe, Regenbekleidung, Getränk und Proviant

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Status
geschlossen
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,3 km
Dauer
4:15 h
Aufstieg
561 hm
Abstieg
1.061 hm
Höchster Punkt
1.352 hm
Tiefster Punkt
714 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

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