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Die Hochalmrunde - in fünf Tagen um die "Tauernkönigin"

· 2 Bewertungen · Mehrtagestour · Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
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  • Arthur-von-Schmidhaus am Dösener See
    / Arthur-von-Schmidhaus am Dösener See
    Foto: P. Angermann, Kärnten Hohe Tauern
  • Hochalmspitze vom Oberen Schwarzhornsee
    / Hochalmspitze vom Oberen Schwarzhornsee
    Foto: Nationalpark-Region / D. Zupanc, Kärnten Hohe Tauern
  • Fallbach-Wasserfall Großelendtal
    / Fallbach-Wasserfall Großelendtal
    Foto: A. Kleinwächter, Kärnten Hohe Tauern
  • Dösener See mit Mallnitzer Scharte
    / Dösener See mit Mallnitzer Scharte
    Foto: P. Angermann, Kärnten Hohe Tauern
  • Berghotel Malta
    / Berghotel Malta
    Foto: Verbund Tourismus GmbH, Kärnten Hohe Tauern
  • Auf der Hochalmrunde
    / Auf der Hochalmrunde
    Foto: Kärnten Hohe Tauern
Karte / Die Hochalmrunde - in fünf Tagen um die "Tauernkönigin"
1000 1500 2000 2500 3000 3500 m km 10 20 30 40 50 60 Nationalpark Wanderbus Haltestelle "Abzweigung Schmidhaus" Arthur-von-Schmidhaus Mallnitzer Scharte Gießener Hütte Parkplatz Gößkarspeicher Gmündner Hütte Berghotel Malta Osnabrücker Hütte

Die Hochalmspitze (3.360m) gilt zu Recht als „Rivalin“ des Großglockners!
Ein fantastischer Berg, um den jetzt eine landschaftlich ungemein beeindruckende Rundtour führt. In fünf Tagen lässt sich die „Tauernkönigin“ von fitten Bergwanderern ohne besondere alpinistische Schwierigkeiten umrunden. Und das Beste: Ohne großen Mehraufwand kann mit dem Säuleck (3.086m) auch noch ein Dreitausender bestiegen und so der „Tauernkönigin“ beinahe in Augenhöhe begegnet werden.

schwer
65,6 km
26:00 h
4914 hm
3742 hm
outdooractive.com User
Autor
Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten
Aktualisierung: 07.07.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Zwischenelendscharte, 2676 m
Tiefster Punkt
Falleralm, 880 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Diese 5-tägige Trekkingtour erfordert entsprechende Kondition sowie absolute Trittsicherheit im alpinen Gelände. Die Route führt nirgends über vergletscherte Abschnitte, mit Schneefeldern muss jedoch immer gerechnet werden! Kurze ausgesetze Passagen sind mit Drahtseilen versichert.

Die vorgeschlagenen Routen wurden von erfahrenen Bergführern nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Die Wege der vorgeschlagenen Routen sind ausnahmslos durch die Alpinen Vereine markierte und in Stand gehaltene Wege. Es kann sich aber durch kurzfristige unvorhergesehene Naturereignisse der Zustand der Wege jederzeit ändern. Es gibt daher auch keine Garantieübernahme für die Durchführbarkeit der vorgeschlagenen Routen.

Bitte beachten Sie auch, dass für die Begehung der Routen Erfahrung und alpines Einschätzungsvermögen erforderlich sind. Im Gebirge können sich das Wetter und damit in Verbindung auch die Anforderungen an den Bergwanderer rasch ändern. Der Wanderer unternimmt die Touren in Eigenverantwortung.

Start

Nationalpark-Parkplatz Dösental bei Mallnitz (1446 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.979150, 13.207500
UTM
33T 363672 5204406

Ziel

Mallnitz, Parkplatz Ankogelbahn

Wegbeschreibung

1. Tag:
Mallnitz - Arthur-von-Schmidhaus

Der erste Teil des Anstiegs führt von Mallnitz am Fuße des Auernigs bis zur Wolligger Hütte, von dort kurz abwärts zum Nationalpark-Parkplatz Dösental.

Von hier nun durch das landschaftlich äußerst reizvolle Dösental zum malerisch am Dösener See gelegenen Tagesziel, dem Arthur-von-Schmidhaus. Konditionsstarke Wanderer könnten noch die Gipfeltour zum Säuleck (3.086 m) anhängen - was allerdings auch am nächsten Tag möglich ist!

Gehzeit: ca. 2 Stunden bis Nationalpark-Parkplatz Dösental, von dort ca. 3 Stunden zur Hütte

2. Tag:
Arthur-von-Schmidhaus – Mallnitzer Scharte - Gießener Hütte - Gößkarspeicher

Der nächste Tag führt den Bergwanderer vorbei am Säuleck an die Südseite der Hochalmspitze. Über den Dösener Blockgletscher wird die Mallnitzer Scharte erreicht. Der Abstieg von der Mallnitzer Scharte führt zunächst über eine kurze seilgesicherte Passage und anschließend über ein Schneefeld (Vorsicht! Bei gefrorenem Schnee Pickel sinnvoll!), schließlich wieder unschwierig zur Gießener Hütte. Von hier am besten Taxi für Rückfahrt anrufen - schlechter Handy-Empfang im Bereich des Gößgrabens! (Taxi Sonnalm Reisen: +43 (0) 664/3257530) Abstieg zum Gößkarspeicher auf Fahrweg bzw. auf Abschneidern.

Gehzeit: 5 – 6 Stunden
Mit einem Mehraufwand von rund 2 - 2,5 Studen kann auch das Säuleck (3.086) "mitgenommen" werden - bei entsprechender Kondition, Bergerfahrung und Trittsicherheit lohnend!

Der Fußweg durch den langen Gößgraben bis ins Maltatal ist natürlich möglich, wird aber nicht empfohlen.

3. Tag:
Gasthof Falleralm - Berghotel Malta***s

Die Route startet bei der Mautstation der Maltatal-Hochalmstraße bzw. beim Gasthof Falleralm in deren unmittelbarer Nähe. Zunächst werden die malerischen "Malteiner Wasserspiele" durchwandert und die Gmündner Hütte erreicht. In teilweise steilem Anstieg wird, vorbei am Gasthof Almrausch, zum Berghotel Malta***s (1.933m) am Ufer von Österreichs größtem Speichersee aufgestiegen. Beeindruckend ist hier der erste Blick auf die umliegende Bergwelt und die Kölnbreinsperre.

Gehzeit: ca. 4,5 - 6 Stunden

4. Tag:
Berghotel Malta***s - Osnabrücker Hütte

Vom Berghotel Malta***s führt der Weg am Stausee entlang bis zur Abzweigung ins Kleinelendtal.

Von hier könnte man in ca. 1 Stunde bequem das Tagesziel, die Osnabrückerhütte, erreichen. Wir empfehlen bei  jedoch den  „Umweg“ durch das wildromantische Kleinelendtal und die Zwischenelendscharte! Der Blick vom Schwarzhornsee auf die Hochalmspitze ist überwältigend!

Gehzeit: ca. 6 - 7 Stunden. Direkter Weg bom Berghotel zur Osnabrückerhütte (ohne Kleinelendtal) ca. 2 Stunden.

 

5. Tag:
Osnabrücker Hütte – Großelendscharte – Mallnitz 

Wir folgen dazu von der Osnabrücker Hütte dem Tauernhöhenweg 502. Am Fallbach, einem beeindruckenden Wasserfall vorbei (einige versicherte Passagen - Vorsicht, Nässe!), erreicht man am die Großelendscharte unter dem Gipfelaufbau des Ankogels (3250). Von dort 2 Varianten:


1) In leichtem Auf und Ab wird die Bergstation der Ankogel-Seilbahn erreicht. Wenige Meter unter der Bergstation befindet sich das  Hannoverhaus des DAV, ein innovativer Hüttenbau in einmaliger, aussichtsreicher Lage. Der "Abstieg" nach Mallnitz kann „knieschonend“ mit der Ankogel-Seilbahn bewältigt werden.

2) Es kann auch zu Fuß nach Mallnitz abgestiegen werden: Entweder im Bereich der Ankogel-Seilbahn über die markierten Wege Nr. 518 und 517, oder - landschaftlich schöner - zur Schwußner Hütte im Seebachtal: Dazu wird bereits kurz nach der Großelendscharte der Tauernhöhenweg 502 nach links verlassen, der "Celler Weg" ein kurzes Stück verfolgt und schließlich über den Weg 528 in vielen Kehren der Talboden in der Nähe der Schwußner Hütte erreicht. Von dort in ca. 1 Std. zur Talstation der Ankogelbahn.

Gehzeit: ca. 4 - 5 Stunden bis zur Bergstation Ankogelbahn, weitere ca. 3 Stunden für Abstieg zu Fuß.

 

 

 

Anfahrt

Am Bahnhof Mallnitz zweigt die Straße ins Dösental von der Hauptstraße Obervellach-Mallnitz ab. Man folgt dieser in mehreren Kehren bis zum Nationalpark-Parkplatz auf ca. 1450 m.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

3,0
(2)
Otto Neuhaus
30.07.2018 · Community
Wir sind von die Route in die andere Richtung gegangen: Vom Gößkarspeicher über die Gießener Hütte über die Mallnitzer Scharte zum A. Schmid Haus. Danach Abstieg nach Mallnitz und mit Zug und Bus bis zum Eingang in das Gößkarspeicher Tal (Bus direkt von Spital a. Drau nach Köschach / Pflüglhof). Problem: Die Markierungen auf der Mallnitzer Seite sind im oberen Teil (direkt nach dem Abstieg von der Scharte) in Richtung A. Schmid Haus mangelhaft. Wir sind erfahrene Bergsteiger und haben Stunden verloren bei klarer Sicht für "Markierung Suchen". Bei schlechten Verhältnissen kann das Böse enden. Die Markierungen für 533A (Aufstieg zum Säuleck) fehlen gänzlich und es gibt keinen Wegweiser auf das Säuleck hin. Die Argumentation des Hüttenwirts (A. Schmid Haus) der Gletscher wäre in Bewegung ist leider nicht hilfreich, weil die Markierung in Gehrichtung Scharte / Gießener Haus sehr gut sind. Man hat einfach nur eine Richtung angegeben. Auf die Auszeichung von 533A ist wie gesagt völlig verzichtet worden. Die Touristenmarkierungen ("Weg der Sinne") direkt hinter Hütte (und ebenfalls auf dem wandernden Gletscher) sind hingegen in Topzustand. Hier gibt es Handlungsbedarf für den Alpenverein. Hinweis: Auf der Gießener Seite der Scharte liegt ein steiles Schneefeld im Schatten. Pickel / Steigeisen empfehlenswert.
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Gemacht am 19.07.2018
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
65,6 km
Dauer
26:00 h
Aufstieg
4914 hm
Abstieg
3742 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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