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Die Grabspitze in den Pfunderer Bergen

Skitour · Zillertaler Alpen
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  • Nach dem Anstieg durch den steilen Waldabschnitt, zeigen die umliegenden Felswände und steilen Kare den alpinen Charakter der Skitour auf die Grabspitze.
    / Nach dem Anstieg durch den steilen Waldabschnitt, zeigen die umliegenden Felswände und steilen Kare den alpinen Charakter der Skitour auf die Grabspitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Wunderbares Skigelände in wilder Landschaft.
    / Wunderbares Skigelände in wilder Landschaft.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • Blick vom mittleren Kar auf die Gipfelflanke der Grabspitze.
    / Blick vom mittleren Kar auf die Gipfelflanke der Grabspitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Im steilen Gipfelhang der Grabspitze.
    / Im steilen Gipfelhang der Grabspitze.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • An der steilsten Stelle im Bereich der Spur ca. 38°. Die steilste Stelle im gesamten Hang ca. 42°.
    / An der steilsten Stelle im Bereich der Spur ca. 38°. Die steilste Stelle im gesamten Hang ca. 42°.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • Der letzte Anstieg zum Gipfel erfolgt zu Fuß und ist unschwierig.
    / Der letzte Anstieg zum Gipfel erfolgt zu Fuß und ist unschwierig.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Am Gipfelkreuz der Grabspitze.
    / Am Gipfelkreuz der Grabspitze.
    Foto: Mario Zott, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Grandios ist der Blick auf das Hochfeilermassiv.
    / Grandios ist der Blick auf das Hochfeilermassiv.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die Wilde Kreuzspitze - unmittelbarer Nachbar der Grabspitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Einfahrt vom Gipfel in die Flanke.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / In der bis zu 45° steilen Flanke bedarf es einer sicheren Skitechnik.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Nach der Steilflanke warten bereits die nächsten steilen Hänge.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Im Tal hat der Frühling bereits Einzug gehalten. Die nordseitigen Kare der Grabspitze sind immer noch mit einer meterdicken Schneedecke zugedeckt.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Bei Pulverschnee unterhalb der steilen Gipfelflanke.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • / Selbst Ende März bieten die steilen Kare mitunter noch Pulvergenuss.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Einsamkeit pur!
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der letzte schöne Skihang, bevor es in den Waldgürtel geht.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • / Abenteuerliche "Direkte" durch den steilen Wald. Bei genügend Schnee ganz auf alle Fälle besser als Ski tragen.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
1500 2000 2500 3000 3500 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 9,9 km Länge

Der Anstieg durch den Wald ist ein erstes Kriterium. Die anschließenden Hänge verlangen nicht nur äußerst sichere Verhältnisse, sondern auch viel Erfahrung, eine sichere Spitzkehrentechnik in sehr steilem Gelände und eine gute Kondition. Mitunter sind für den äußerst steilen Gipfelhang die Mitnahme von Steigeisen ratsam.
schwer
9,9 km
5:00 h
1631 hm
1631 hm
Die Grabspitze erhält aufgrund des durchwegs steilen und langen Anstieges weder im Sommer noch im Winter viel Besuch und gilt deshalb als Geheimtipp. Der Name des Gipfels leitet sich von den tiefeingeschnittenen Gräben ab, die in einer direkten Linie und einer abschließenden äußerst steilen Flanke mit über 45 Grad zum Gipfel führen. Die Aussicht auf die umliegende Bergwelt, insbesondere auf das Hochfeilermassiv ist grandios.

Autorentipp

Die Skitour auf die Grabspitze wird hauptsächlich im Frühjahr nach klaren Nächten begangen. Bei sicheren Verhältnissen im Hochwinter ist ebenso eine Besteigung möglich. Aufgrund der Nordausrichtung finden wir selbst im Frühjahr noch Pulververhältnisse vor. Die Kare sind aber auch gerne windbeeinflusst und dadurch können die Verhältnisse, insbesondere im Hochwinter, gerne zwischen Pulver und windgepresstem Schnee variieren.
outdooractive.com User
Autor
Josef Essl
Aktualisierung: 07.09.2015

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Gipfel Grabspitze, 3059 m
Tiefster Punkt
Platz / Überwasser, 1428 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Abfahrt über die Steilflanke als auch durch die steilen Kare verlangen absolut sichere Verhältnisse und sehr gutes skifahrerisches Können. Gerade im Frühjahr ist ein früher Aufbruch auf die Grabspitze unerlässlich, da die Sonne die steilen und ostseitig ausgerichteten Schneeflanken bereits früh aufweicht und deshalb die Lawinengefahr nicht unterschätzt werden darf.

Ausrüstung

Neben der obligaten Skitourenausrüstung (LVS, Schaufel, Sonde) ist die Mitnahme von Harscheisen und Steigeisen ratsam.

Weitere Infos und Links

Nach der Skitour bietet sich eine Einkehr beim Gasthof Pfitscherhof an: www.pfitscherhof.it

Start

Ortsteil Platz/Überwasser (1428 m) (1427 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.964519, 11.580820
UTM
32T 696333 5204454

Ziel

Ortsteil Platz/Überwasser (1428 m)

Wegbeschreibung

Wir starten von der Seitenstraße bei den Bauernhöfen und folgen dem Bachlauf in südlicher Richtung, bis wir zu einer großen Holzbrücke gelangen, die wir überqueren. Anschließend über die Wiese zum Wald und immer dem Sommerweg (beschildert) folgen. Achtung: Am Waldrand nicht linkerhand dem Traktorweg in den Graben folgen - Sackgasse! Schon bald steilt sich der Wald vor uns auf und auch der Anstieg über den Sommerweg ist durchwegs steil und schweißtreibend. Ab ca. 1750 m Seehöhe wird das Gelände bis zu einer kleinen verfallenen Steinhütte etwas sanfter. Von hier aus kann man bereits das erste steile Kar einsehen, welches wir im Anstieg queren und dabei den markanten schmalen und durchgängig steilen Graben ansteuern. Zuvor queren wir noch den tiefeingeschnittenen Bach und steigen auf der orographisch rechten Seite steil durch diesen Einschnitt auf. In einigen Spitzkehren erreichen wir das zweite weit ausladende Kar. In zahlreichen Spitzkehren gewinnen wir rasch an Höhe, durchqueren einen etwas schmäleren Einschnitt und gelangen nun in das dritte Kar. Steiler werdend geht es anfangs direkt in südlicher Richtung bis auf ca. 2800 m. Wir queren nun in südöstlicher Richtung hinaus auf die äußerst steile Schneeflanke, die an ihrer steilsten Stelle knapp 45 Grad aufweist. Im südöstlichsten Teil ist die Flanke nicht ganz so steil, wodurch eine Durchsteigung mit Ski bei guten Verhältnissen machbar ist. Gerade im Frühjahr ist die Flanke aber zumeist pickelhart und deshalb wir die Mitnahme von Harscheisen als auch von Steigeisen angeraten. Die letzten Meter zum Gipfel führen zu einer Einschartung und über diese unschwierig in wenigen Minuten zum Gipfel.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Sterzing und anschließend vom Bahnhof mit der Buslinie 311 ins Pfitschtal nach Platz (weitere Infos zu den Fahrplänen: www.wipptalreisen.com).

Anfahrt

Von Norden auf der A13 bzw. A22 Brennerautobahn bis zur Autobahnausfahrt Sterzing (mautpflichtig). Von Süden auf der A22 ebenfalls bis zur Autobahnausfahrt Sterzing. Anschließend in östlicher Richtung nach Sterzing bis zum zweiten Kreisverkehr. Kurz in südlicher Richtung, biegen wir sogleich in östlicher Richtung ins Pfitschtal ab. Anschließend auf der Landesstraße bis zum Orsteil Platz/Überwasser.

Die Anfahrt kann ebenso über die Bundesstraße von Norden über Gossensass als auch von Süden über Mauls bis nach Sterzing und weiter ins Pfitschtal erfolgen. 

Parken

Der Ortsteil Platz/Überwasser verfügt im Bereich einer Nebenstraße über sehr eingeschränkte Parkmöglichkeiten. Es besteht aber auch die Möglichkeit beim gegenüberliegenden Gh. Pfitscherhof anzufragen. 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kössler, U. (2009): Skitouren in Südtirol - Zillertaler Alpen, Dolomiten udn Lagorai. Verlag Tappeiner. 2. Aufl.; Lana, 141 S. Weiß, R., S. Weiß, K. Schall, Kärntner u. Osttiroler Bergführer (2009): Schitouren-Atlas Südtirol & Österreich Süd. Schall-Verlag. 3. Aufl.; Wien, 486 S.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte - Brennerberge "Skirouten", Nr. 31/3, 1:50.000

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,9 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
1631 hm
Abstieg
1631 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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