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Die Dachstein-Eisseen - Mit Adalbert Stifter zum Karls-Eisfeld

Wanderung · Inneres Salzkammergut
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  • SimonyhuetteNeu300dpi.tif
    SimonyhuetteNeu300dpi.tif
    Foto: KOMPASS
m 2200 2100 2000 1900 1800 1700 1600 12 10 8 6 4 2 km
Strecke 13 km
8:30 h
800 hm
800 hm
Was hat der österreichische Dichter Adalbert Stifter (1805 – 1868) mit dem Dachstein zu tun? Seine Weihnachtsnovelle "Bergkristall", die Geschichte zweier Kinder, die sich im winterlichen Bergland verirren, in einer Gletscherspalte übernachten und vom Krachen des Eises wach und damit am Leben gehalten werden, spielt hier (und auch in seinem opus magnus "Der Nachsommer" geht es immer wieder um das Gletschergebirge). Ohne selbst jemals dort oben gewesen zu sein, beschreibt er die wasserüberronnenen Wände, die Karrenplatten der Karstgassen, die Kampflärchen und schließlich das Spaltenlabyrinth des Gletschers. 
Sein Wissen verdankte Stifter jenem Mann, dessen Namen unser Hüttenziel trägt: Fried­rich Simony (1813 – 1896). Dieser "Abenteurer im Gelehrtenrock" erforschte, beschrieb, malte und fotografierte das ganze Gebirge bis zum letzten Winkel, verbrachte als erster Mensch eine Nacht auf dem Hohen Dachstein und besuchte den untersten Bereich des Gletschers, das nach einem Erzherzog benannte Karls-Eisfeld, sogar im Winter – damals glaubte man noch, so etwas sei nicht zu überstehen ... 
Heute erwarten Sie auf 2205 m Seehöhe ein gemütliches, nach dem Dachsteinforscher benanntes Schutzhaus und die steinerne Dachsteinkapelle. Der Weg zum Hallstätter Gletscher, dessen Rand um 1850 nur knapp unterhalb der heutigen Simonyhütte lag, ist mittlerweile ein Lehrpfad – auf den Spuren des "ewigen Eises", das seither mehr als 3 km weit zurückgeschmolzen ist.

Zur Simonyhütte: Von der Seilbahnstation am Krip­peneck 01 wandern wir auf dem Fahrweg Richtung Gjaidalm hinab. Bei der folgenden Abzweigung geht’s links zur Gjaid­alm 02 hinunter. Dann folgen wir dem "Nature Trail", dem mit informativen Schautafeln ausgestatteten Pfad Nr. 650/654 Richtung Simonyhütte, nach Westen. Nach einem kurzen Anstieg mündet links der Weg von der Kaserne Oberfeld ein.    Zwischen den Felsen der Seichenklamm auf eine Anhöhe (herrlicher Blick zum Dachstein), auf der sich der Steig teilt: Wir wählen die linke Route Nr. 650 zur Simonyhütte, die in die Zirmgrube 03 und ins Taubenkar hinabführt. Von dort windet sich der Hüttenzustieg über steile, latschenbewachsene Felsstufen Richtung Ochsenwieshöhe hinauf, wo er auf den Franz-Josefs-Reitsteig (Nr. 601) trifft. Dieser zieht links ins öde Wildkar und zuletzt in Kehren durch die Felsflanke des Taubenriedels – vorbei am "Hotel Simo-ny" (Höhlenbiwak) – zur Simonyhütte 04 empor.   Im Taubenkar zweigt jedoch auch der neue

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