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Der Stigolo Berg

Bergtour · Garda Trentino
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Athesia
  • Vom Weg zum Monte Stigolo geht der Blick zu den Bergen rund um das Valle dei Concei. Links der Monte Cadria
    Vom Weg zum Monte Stigolo geht der Blick zu den Bergen rund um das Valle dei Concei. Links der Monte Cadria
    Foto: Athesia
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 12 10 8 6 4 2 km
mittel
Strecke 12,3 km
5:43 h
959 hm
962 hm
1.672 hm
751 hm
Ein »vergessener« Berg
Ledrosee und Tremalzo-Pass sind beliebte Ausflugs- und Bikerziele; in dem hübschen See kann man sogar baden, was nach dem anstrengenden Trail über die berühmteste Kriegsstraße in den Gardaseebergen sehr entspannend wirken kann. Die meisten Gipfel des Val di Ledro dagegen werden eher selten bestiegen, sieht man einmal von den Höhen über seiner Mündung zum Gardasee hin ab. Das gilt auch für jenen Berg, der »ganz hinten« steht, mit einem Bein sozusagen schon im benachbarten Judikarien (Valli Giudicarie), den Monte Stigolo (1699 m). Kein berühmter Gipfel, aber trotzdem ein lohnendes Wanderziel mit einer interessanten Kammüberschreitung und einem steilen Finale. Am Doppelgipfel entschädigt eine interessante Rundschau für die Mühen des recht langen Anstiegs. Ein Blickfang ist der mächtige Carè Alto, ein anderer der Lago d’Idro. Viel Grün im Süden und Osten, immer wieder mit Felsen dazwischen: die Berge des »Parco Alto Garda Bresciano«, darunter der Monte Tremalzo (1973 m) mit seinem Antennenstachel und der Monte Caplone (1976 m), die höchsten Erhebungen südlich des Ledrotals.

Die Gipfeltour beginnt auf Asphalt, führt bei moderater Steigung in das waldreiche Valle Sacche. Ein paar liebevoll gestaltete Schilder am Straßenrand erzählen vom Leben im Ledrotal und von alten Sagen. Nach einer ½ Std. überquert man den Rio Sacche nach links; im Talschluss beschreibt die Forstpiste eine weit ausholende Schleife. Hinter der Rechtskehre verlässt man sie (Schild) und steigt auf einem steilen Weg an zum Passo di Rango (1304 m). In der Senke weist ein Schild nach links zum Monte Stigolo. An einem bewaldeten Rücken geht’s zügig bergan, zuletzt im Zickzack. Unter der Cima del Visi (1590 m) erreicht man die Kammhöhe (ca. 1490 m); hier beginnt die interessante Querung hinüber in die Sella nord del Monte Stigolo. Der schmale Weg schlängelt sich durch die abschüssige, felsdurchsetzte Südostflanke des Berges; über einen senkrechten Absatz hilft eine schräge Leiter. In der Senke zwischen der Cima del Visi und dem Monte Rango (1579 m) wechselt die Spur auf die den Valli Giudicarie

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