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Der Rothaarsteig

Mehrtagestour · Sauerland
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  • Im Herbst zeigt sich der Rothaarsteig in den schillderndsten Farben.
    / Im Herbst zeigt sich der Rothaarsteig in den schillderndsten Farben.
    Foto: Peter Schneider, CC-BY-SA-2.0, Outdooractive Redaktion
  • / Das Logo des Rothaarsteigs, ein auf dem Rücken liegendes, weißes R auf rotem Grund.
    Foto: Markus Schweiss, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Outdooractive Redaktion
  • / Hochheidelandschaft am Kahlen Asten
    Foto: Ingo2802 (GNU-Lizenz für freie Dokumentation), Wandermagazin
  • / Der Quellteich der Lahnquelle - Etappe 1
    Foto: Paavo Blåfield, © Lahntal Tourismus Verband e. V.
  • / Als kleines Rinnsal verlässt die Lahn den Quellteich - Etappe 1
    Foto: Paavo Blåfield, © Lahntal Tourismus Verband e. V.
  • / Entspannt am Lahnhof kurz hinter der Lahnquelle
    Foto: Paavo Blåfield, © Lahntal Tourismus Verband e. V.
m 1000 800 600 400 200 160 140 120 100 80 60 40 20 km Großer Stein Winterberg "Untere Pforte" Lahnquelle Siegquelle Wilhelmsturm
Auf dem Rothaarsteig durchqueren wir das Sauerland, das Wittgensteiner Bergland und das Siegerland bis ins Dill-Bergland auf dem „Weg der Sinne”. 160 km führen uns von Brilon im Hochsauerland bis nach Dillenburg am Fuße des Westerwaldes.
schwer
Strecke 178,3 km
50:00 h
3.161 hm
3.400 hm
Besondere Höhepunkte dieses Fernwanderweges sind die klaren Gewässer und der Reichtum an Aussichten. Dabei laufen wir größtenteils durch den Naturraum des Rothaargebirges, ein waldreiches Mittelgebirge, das zum Rheinischen Schiefergebirge gehört. Außerdem erfahren wir an vielen Erlebnisstationen, die sich dem Thema Wald und Wasser widmen, einiges über die durchwanderten Naturräume. Auf den original Rothaarsteig-Waldmöbeln, die das besondere Erscheinungsbild des Weges mitgestalten, können wir die Natur und Landschaft auf eine besondere Art genießen.

Autorentipp

Genügend Zeit nehmen, um die wunderbare landschaftliche Idylle und Ruhe in vollen Zügen zu genießen.
Profilbild von Maresi Kachler
Autor
Maresi Kachler
Aktualisierung: 26.11.2020
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
835 m
Tiefster Punkt
224 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Sauerland-Tourismus e.V.
Johannes-Hummel-Weg 1
57392 Schmallenberg-Bad Fredeburg
Tel: 0 29 74 / 96 98 80
Fax: 0 29 74 / 96 98 88
www.sauerland.com
info@sauerland.com

Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.
Koblenzer Straße 73
57072 Siegen
Tel: 0 27 1 / 33 31 02 0
Fax: 0 27 1 / 33 31 02 9
www.siegerland-wittgenstein-tourismus.de
tvsw@siegen-wittgenstein.de

Tourist-Info „AG Hessischer Rothaarsteig“
Bahnhofsplatz 1
35683 Dillenburg
Tel: 0 27 71 / 89 61 51
Fax: 0 27 71 / 89 61 59
www.dillenburg.de
touristinfo@dillenburg.de

Westerwald Gäste-Service e.V.
Kirchstraße 48a
56410 Montabaur
Tel: 0 26 02 / 30 01 0
Fax: 0 26 02 / 94 73 25
www.westerwald.info
info@westerwald.info

Start

Brilon (455 m)
Koordinaten:
DD
51.394730, 8.568033
GMS
51°23'41.0"N 8°34'04.9"E
UTM
32U 469947 5693810
w3w 
///regeln.abitur.bester

Ziel

Dillenburg

Wegbeschreibung

Von Brilon nach Willingen

Wir starten vom Eingangsportal des Rothaarsteigs in Brilon, wo uns der Weg bald in den Wald führt. Bei Borberg’s Kirchhof genießen wir bereits den ersten Panoramablick auf den Arnsberger Wald. Für den folgenden Anstieg auf den Ginsterkopf brauchen wir etwas Kondition, werden jedoch mit einer grandiosen Rundumsicht belohnt. In unmittelbarer Nähe des Weges können wir die Bruchhauser Steine entdecken, die schon in vorgeschichtlicher Zeit als Versammlungsort und Befestigungsanlage dienten. Heute stehen die Bruchhauser Steine unter Naturschutz. Wir wandern weiter durch das waldreiche Rothaargebirge, bis wir Willingen erreichen, das ca. 3 km vom eigentlichen Wegverlauf entfernt liegt.

Von Willingen nach Neuastenberg

Von Willingen aus laufen wir zunächst überwiegend durch Wald und später durch die offene Landschaft, wo sich uns viele schöne Ausblicke bieten. Der Weg führt uns über „Neuer Hagen“, das größte zusammenhänge Heidegebiet in Nordrhein-Westfalen, hinauf zum Clemensberg. Von hier aus wandern wir an einem mittelalterlichen Handelsweg entlang, vorbei an der Ruhrquelle, bis nach Winterberg. Kurz darauf gelangen wir zum „Dach Westfalens“, eine ausgedehnte Hochfläche mit gutem Ausblick auf den Ort. Beim Durchwandern des Naturschutzgebietes des Kahlen Astens haben wir zum Abschluss der Etappe noch einmal die Gelegenheit zu ausgedehnten Fernblicken.

Von Neuastenberg nach Jagdhaus

Diese Tagestour führt uns zunächst durch die Ortschaften Langwiese und Hohenlohe, bis wir wieder in den Wald eintauchen. Wir durchwandern insbesondere im Bereich der Friedensquelle typische V-förmige Täler, die von den Bächen in die Landschaft gegraben wurden. Am „Heidestock“ teilt sich der Weg und wir haben die Möglichkeit, im Tal oder über den Berg weiterzugehen. Die Bergvariante führt uns zum Waldskulpturenweg, auf dem sich zwei Arbeiten der Künstler Ansgar Nierhof und Nils Udo befinden. Unten laufen wir entlang des Grubenbachtals durch die Orte Schanze und Latrop. Bei der Höllenbank treffen beide Varianten wieder zusammen und wir gelangen schließlich zum Etappenziel Jagdhaus.

Von Jagdhaus nach Lützel

Von Jagdhaus, einer offenen Lichtung im ansonsten geschlossenen Wald, führt uns der Weg durch ausgedehnte Schutzgebiete zum Rhein-Weser-Turm. Auf der Aussichtsplattform des Turmes haben wir einen weiten Panoramablick auf das südliche Sauerland. Wir wandern weiter durch das Naturschutzgebiet Schwarzbachtal, wo der Rothaarsteig an den Ufern des gleichnamigen Bachs vorbeiführt. Durch die Heinsberger Heide, am Dreiherrenstein und der Gunsburg vorbei erreichen wir schließlich Lützel. Da der Wald in dieser Gegend nicht bewirtschaftet wird, können wir einen hohen Anteil von ökologisch interessanten Tothölzern entdecken.

Von Lützel nach Hainchen

Bei dieser Etappe gehen wir überwiegend durch den Wald. Durch die unberührte Natur wandern wir an den Quellen der Flüsse Sieg und Lahn vorbei. Zum Abschluss gelangen wir auf die Tiefenrother Höhe vor Hainchen, die einen schönen Ausblick auf das Bergland von Lahn und Dill bietet.
Von Hainchen nach Dillenburg

Zu Beginn dieser Tagesetappe geht es von Hainchen hinauf zur Tiefenrother Höhe. Hier haben wir die Möglichkeit, direkt weiter in Richtung Dillenburg zu laufen und somit unsere Tour um zwei Tagesetappen abzukürzen.
Die Westerwaldvariante führt uns noch zwei weitere Tage über Lützeln und Rabenscheid, bevor wir nach Dillenburg gelangen, wo uns die Altstadt mit ihren vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern und kleinen Gässchen zum Flanieren einlädt.


Die Westerwaldvariante:

Von Hainchen nach Lützeln

Wenn wir uns für die Westerwaldvariante entscheiden, wandern wir durch die sanft hügelige Landschaft des Hohen Westerwaldes, wo die Höhenunterschiede zum Hochsauerland deutlich geringer sind. Der Weg führt uns überwiegend durch offene Landschaften und nur noch selten durch geschlossene Wälder.

Von Lützeln nach Rabenscheid

Bei dieser Etappe passieren wir die Naturwaldzelle Großer Stein, eine landschaftliche Besonderheit. Die Kuppe des Großen Steins ist einer der wenigen natürlichen baumfreien Felsstandorte in Nordrhein-Westfalen und von daher ökologisch besonders wertvoll.
Bei unserer Wanderung durch überwiegend offenes Gelände, passieren wir einige landschaftliche Besonderheiten. Außerdem wandern wir vorbei am Ketzerstein, der aufgrund seines natürlichen Magnetismus eine Kompassnadel erheblich ablenkt und das Naturschutzgebiet Fuchskaute mit seinem alpinen Flair.

Von Rabenscheid nach Dillenburg

Auf der letzten Etappe treffen wir auf einen alten Basalt-Steinbruch, in dessen Inneres ein „Gesteinstor“ Einblick gewährt. Wir setzen den Weg entlang des Auchbaches fort und gelangen auf den Kornberg, auf dem ein sogenannter Trockenrasen entstanden ist, wo im Sommer besonders viele Kräuter blühen. Dieser Rasen entwickelt sich nur auf extrem sonnigen Flächen. Schließlich gelangen wir nach Dillenburg und haben das Ende des Rothaarsteiges erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Brilon

Anfahrt

A44 bis Ausfahrt Marsberg, weiter auf der B7 bis Brilon

Parken

In Brilon

Koordinaten

DD
51.394730, 8.568033
GMS
51°23'41.0"N 8°34'04.9"E
UTM
32U 469947 5693810
w3w 
///regeln.abitur.bester
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, ausreichend Getränke und Proviant

Basic Equipment for Long-Distance Hikes

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

Frage von Alexander Herz  · 10.04.2020 · Community
Hallo, weshalb ist der Rothaarsteig hier mit einer Dauer von 2 Tagen für 178 km angegeben? Lg, Alex
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Profilbild von Wiebke Hillen
Antwort von Wiebke Hillen · 23.04.2020 · Outdooractive Redaktion
Hallo Alex, wenn du dich auf die Zeitangabe beziehst: Dort wird die wirkliche Gehzeit angezeigt, also die Stunden, die die auf dem Weg wandernd verbringst - ohne Pausen. Dadurch kommt es zu den 2 Tagen (50 Stunden). Wenn du unter dem Tab "Wegbeschreibung" guckst, siehst du aber die einzelnen Abschnitte, die man natürlich auf mehr als 2 Tage verteilt. Viele Grüße aus der Outdooractive Redaktion!

Bewertungen

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Thilo Kreier
12.01.2010 · Community
Hallo Daniel, bei den Wegzeiten handelt es sich um reine Wegzeiten ohne Pause. Errechnet wird die Wegzeit nach einer Faustformel "1 Stunde = 4 km", Abweichungen bei alpinen Touren sind natürlich drin. Realistisch sind ca. sechs bis maximal acht Stunden Gehzeit am Tag, man kommt also nicht viel weiter als 20 km je Tag... Grüßle Thilo
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Daniel Tolle
11.01.2010 · Community
wer hat den für 185 km nen zeitansatz von nichmal 2 tagen?das sind über 90 km am ersten tag...
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Fotos von anderen


Schwierigkeit
schwer
Strecke
178,3 km
Dauer
50:00 h
Aufstieg
3.161 hm
Abstieg
3.400 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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