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Der Kofel: klein, aber oho!

· 3 Bewertungen · Wanderung · Zugspitzregion
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Gotlind Blechschmidt
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m 1400 1300 1200 1100 1000 900 800 700 5 4 3 2 1 km

500 Trainingsmeter über Oberammergau Das alpine Wahrzeichen von Oberammergau ist der Kofel, ein felsiger Zacken aus Wettersteinkalk. In einer hübschen Wanderrunde kann man ihn von allen Seiten bestaunen und über einen kurzen Klettersteig auch den Gipfel erreichen. Schwindelfrei sollte man dazu schon sein.
leicht
5,8 km
4:00 h
503 hm
495 hm
Allgemeine Informationen Der Ort Oberammergau ist überregional durch seine Holzschnitzkunst und die alle zehn Jahre aufgeführten Passionsspiele bekannt. Für Bergfreunde aber bildet der Kofel eine Attraktion. Als markanter felsiger Zacken aus Wettersteinkalk ist er das alpine Wahrzeichen Oberammergaus. Wenn man die Berge nach ihrer äußeren Form unterscheidet, dann werden mit „Kofel“ immer felsige, mit „Kogel“ hingegen rundliche Gipfel beschrieben. Beim Anblick des Oberammergauer Kofels – er wird sogar mit dem berühmten Schweizer Matterhorn verglichen – glaubt man nun vielleicht, dass seine Besteigung nur Kletterern vorbehalten sei. Und wirklich: Etliche Kletterrouten durchziehen seine Süd- und Nordwand. Daneben aber gibt es einen bequemen Wanderweg bis unterhalb des Gipfelaufschwungs, und Drahtseilversicherungen führen als kurzer Klettersteig die letzten Meter hoch zum Gipfel. Entlang der Nordwand Der Ausgangspunkt dieser Rundtour ist der Parkplatz an der Kolbensesselbahn (880 m). Dorthin von der B23 mit Pkw dem Schild „Kolbenbahn“ oder zu Fuß vom Bahnhof dem Sträßchen geradeaus folgen. An den Lifthäusern links vorbei über die Brücke zu einer Wiese zum Schild „Grottenweg“ . Dieser Weg führt 300 Meter leicht ansteigend links neben dem Bach hoch. Dann 200 Meter auf der Teerstraße nach links ein wenig abwärts und wieder nach rechts. „Grottenweg; Kofel 1 ¾ Std.“ steht hier auf dem Schild. Der breit ausgebaute Weg führt nun mehr oder weniger höhenlinienparallel unten an der Nordwand des Kofels entlang, durch Bergsturzgelände mit großen Felsblöcken. Rechts in der Felswand findet man die „Mariengrotte“. Nach einer knappen Dreiviertelstunde erreicht man den Friedhof von Oberammergau. Dort befinden sich auch weitere Parkplätze. (Hierher auch kürzer vom Bahnhof, indem man an den Uferwegen der Ammer nach Süden geht, unter der B23 hindurch und zum Friedhof.) Über einen breiten Wiesenboden, die „ Kälberplatte “, nun rechts in den Wald hinein. In vielen Kurven windet sich der Weg durch den Bergwald hoch. Der Hang ist zwar steil, die Kehren aber bequem angelegt, und der Weg somit gut zu gehen. Von Zeit zu Zeit öffnen sich beeindruckende Blicke auf die Felsabstürze des Kofels. Eine Schutthalde wird von rechts nach links gequert und ein Sattel unterhalb des Gipfelaufbaues erreicht ( Kofelsattel 1215 m; 50 Min.). Ein Hüttchen zum Unterstellen bei Regen und einige Bänke bieten Platz zum Rasten. ¤ Klettersteig zum Kennenlernen Es folgt der seilversicherte Anstieg nach rechts (Norden) zum Gipfel. Wanderstöcke sollten jetzt im Rucksack verstaut werden. Die Seilversicherungen beginnen nach einer Rinne – Vorsicht vor Steinschlag! – und führen erst rechts, dann links zu einer Art Scharte. Jetzt am Westgrat über Schrofengelände hoch und durchaus exponiert über ein kleines, mit Drahtseil und Trittstufen ausgestattetes „Wandl“ bis zum Gipfel des Kofels (1342 m; 20 Min.). Oben steht ein großes Gipfelkreuz mit einer nach Oberammergauer Tradition geschnitzten Christusfigur. Die Sicht reicht hinüber zu Laber, Estergebirge und Notkarspitze. Fast senkrecht unter dem Kofel liegt Oberammergau. Die Differenz zum Talort beträgt ziemlich genau 500 Höhenmeter. Dies hat zur Folge, dass manche Sportler den Kofel als Trainingstour nehmen und bei seiner Besteigung die Zeit stoppen. Schwindelfreiheit ist erforderlich Für Auf- und Abstieg sollte man sich aber lieber etwas Zeit nehmen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Am Klettersteig kann man hervorragend üben, wie man mit einem Klettersteigset umgeht. Kinder sollten sowieso nur gesichert hochsteigen. Vorsicht ist immer geboten, zwingend aber bei schlechtem Wetter. Die Tritte sind „abgespeckt“ und rutschig. Vom Kreuz führt ein sehr schmaler Steig nach Westen und Norden wieder zum Grottenweg hinunter. Die steile und nicht markierte Route ist für den Abstieg aber nicht zu empfehlen!  Besser ist es, ab Kofelsattel den Weg nach Westen in Richtung Kolbensattelhütte zu nehmen. Zurück über den Königssteig Dieser „Königssteig“ zieht in leichtem Auf und Ab unter der Nordflanke des Brunnberges entlang. In einer Stunde ab Kofelgipfel ist eine Wegkreuzung erreicht. Bank und Unterstandshüttchen laden wieder zu einer Pause ein. Hier könnte man nach links weitergehen in Richtung August-Schuster-Haus am Pürschling oder geradeaus noch eine Viertelstunde länger zur Kolbensesselbahn. Vorgeschlagen wird aber der direkte Abstieg zum Parkplatz über einen sehr gut ausgebautem Weg. Man trifft kurzzeitig auf eine schlechte Forststraße und zweigt bald wieder nach rechts ab. Der Weg stößt auf die Fahrstraße zum Kolbensattel. Man folgt ihr nach rechts, passiert die Kolbenalm und geht links wieder am Bach zurück zum Parkplatz der Kolbenbahn. Das war die Kofelrunde!

Autorentipp

Klettersteigfeeling kurz, schön und exponiert

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Höchster Punkt
1262 m
Tiefster Punkt
840 m

Hinweis


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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
(3)
Andreas Seeger 
22.04.2019 · Community
Schöne Einstiegstour nach der Winterpause
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Gemacht am 22.04.2019
Christo Hutschel
19.09.2013 · Community
Herrliche Eingehtour durch steilen Wald und leichtem Klettersteig. Nicht ausgesetzt, tolle Tiefblicke auf Oberammergau, schönes Gipfelkreuz. Abstieg: Übergang mittels ebenen Königssteig zur Kolbenalm. Hier wartet eine Sommerrodelbahn, welche zum Besteigungszeitpunkt leider noch nicht in Betrieb war. Abstieg über Skipiste ins Tal. Hier mein Video zur Tour, auf dem die Schwierigkeiten gut auszumachen sind: http://youtu.be/bCpEGjw6P0Y
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Gemacht am 23.06.2013
Foto: Christo Hutschel, Community
Ulrich Krause
30.05.2012 · Community
Schöne Tour mit ausführlicher Beschreibung.
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Gemacht am 26.05.2012

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Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
5,8 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
503 hm
Abstieg
495 hm

Statistik

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