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Der "Glocknertreck" - Auf den Spuren der Glocknerpioniere

Wanderung · Osttirol
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  • Glockner_Kurzthaler.tif
    Glockner_Kurzthaler.tif
    Foto: KOMPASS
m 3500 3000 2500 2000 1500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Strecke 20,2 km
14:30 h
27.000 hm
2.700 hm
Mehr als 200 Jahre nach der ersten Ersteigung des 3798 m hohen Groß­glock­ners bietet der Nationalpark Hohe Tauern die Möglichkeit, den höchsten Berg Östereichs nach alter Tradition und in sicherer Obhut einheimischer Bergführer zu erklimmen. Auf der Route der ersten Ersteiger begleiten uns dabei Haflinger-Pferde, die dem Hochgebirge bestens angepasst sind und den Gepäcktransport bis zur Salmhütte, dem ältesten Schutzhaus unter dem Großglockner, übernehmen. So wird schon der Anmarsch am ersten Tag zum besonderen Erlebnis. Der Aufstieg zu Österreichs höchstgele­gener Alpinunterkunft, der Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe, bleibt dann ebenso unvergesslich wie die Nacht inmitten der arktischen Eiswelt um den Glocknergipfel. Diesen erklimmen wir dann am nächsten Morgen, sicher am Seil eines Bergführers. Ist das Glocknerleitl vereist, der Grat des Kleinglockners von Schneewechten überragt? 1,5 km tiefer zieht das spal­tige Eisband der Pasterze vom Johannisberg zum Ursprung der Möll hinab, und unter dem Glock­ner­kreuz genießt man an klaren Tagen ein 360°-Panorama über 300 Drei­tausender der Hohen Tauern. Beim Abstieg erlebt man dann den Wechsel der Höhenstufen noch einmal – vom "ewigen" Eis und schnee­­verklebten Felsen über die Heimat neugieriger Murmeltiere in der alpinen Steppenlandschaft bis zu den sorgsam gepflegten Alm­wiesen und den Lärchenwäldern an der Waldgrenze.

Wir steigen in Begleitung der Haflinger-Pferde auf dem Weg Nr. 714 an. Bald wandern wir über die alpinen Matten neben dem Berger Bach ins gleichnamige Törl, 2651 m, in dem die Glorer Hütte 02 steht. Gestärkt mit einem Gläschen Hüttenschnaps geht’s weiter zur Salmhütte 03. Dort, in einem der ältesten Schutzhäuser Österreichs auf 2638 m Seehöhe, haben wir uns eine längere Rast verdient. Die Pferde werden versorgt, bevor sie den Rückweg ins Tal antreten. Wir machen uns jedoch für den steilen Aufstieg zur Adlersruhe bereit. Auf dem historischen Weg zum Großglockner gelangen wir – vorbei an den alten Unterständen der Pioniere – in die steinige Urnatur unter dem Schwerteck. Durch Moränenschutt steigen wir zum Hohenwartkees hinauf. Darüber weist ein aufsteilendes Schneefeld zur Felsenroute in die Hohenwartscharte 04, 3182 m (Seil, Stahlstifte). Dahinter liegt das Äußere Hofmannskees. An seinem obersten Rand steigen wir über den Salm­kamp zur Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe an. Im

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