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Der etwas andere Abstieg von der Rappenseehütte

Bergtour · Allgäuer Alpen
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  • Grasband hoch zum Ostgrat der Rotgundspitze
    / Grasband hoch zum Ostgrat der Rotgundspitze
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Rotgundspitze
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf den Grat zwischen Rotgundspitze und Linkerskopf
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Rappenseehütte von der Scharte zwischen Rotgundspitze und Linkerskopf
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Grat von der Rotgundspitze, welcher abgestiegen wird
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / kleines Gipfelkreuz auf dem Linkerskopf
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / oben auf dem Linkerskopf
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Großes Gipfelkreuz des Linkerskopf
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Schrofengelände im Abstieg vom Linkerskopf
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf den Heubaum
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Rückblick auf den Abstiegsweg vom Linkerskopf
    Foto: Matthias Gruse, Outdooractive Redaktion
  • / Peters-Alpe
    Foto: Walter Biselli, Walter Biselli
  • / Alpe Eschbach
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick ins Stillachtal.
    Foto: Outdooractive Redaktion
500 1000 1500 2000 2500 m km 2 4 6 8 10 Rappenseehütte Rotgundspitze (2485 m) Peters-Alpe

Anspruchsvolle, weglose Abstiegsvariante für routinierte Bergsteiger, denen der normale Weg von der Rappenseehütte über den Eselsweg oder die Enzianhütte zu gemütlich ist oder die im Abstieg noch zwei Gipfel mitnehmen möchten.

mittel
12 km
5:45 h
445 hm
1635 hm

Dieser Abstieg zur Fellhornbahn hat es in sich. Denn bevor der Abstieg beginnt, hat man erst einen Aufstieg von knapp 450 m vor sich. 

Der Aufstieg vor dem Abstieg

Zuerst gehen wir von der Rappenseehütte (2.091 m) über die Große Steinscharte (2.262 m) hinauf auf die Rotgundspitze (2.485 m) und den Linkerskopf (2.459 m), bevor es von dort hinunter zur Enzianhütte geht.
An der Großen Steinscharte wird der markierten Weg verlassen. Erst an der Enzianhütte (1.804 m) stoßen wir wieder auf einen markierten Wanderweg, welcher uns ins Tal und weiter zur Fellhornbahn führt.

Das ungleiche Paar

Die Berge Rotgundspitze und Linkerskopf bilden ein ungleiches Paar in den Allgäuer Alpen. Die Rotgundspitze ist ein typischer felsiger Kalkberg, der aus Hauptdolomit besteht. Im Gegensatz dazu besteht der Linkerskopf aus Fleckenmergel einem jüngeren Gestein als der Hauptdolomit. Berge aus Fleckenmergel bilden die typischen meist steilen Grassberge, welche so typisch für das Allgäu sind. Einer der bekanntesten unter ihnen ist die Höfats. Auf ihnen wachsen eine Vielzahl von verschiedenen Pflanzen. Und so ist der Linkerskopf einer der botanisch reichsten Berge der Ostalpen auf welchem viele seltene Pflanzen wachsen. 

Petersalpe

Von der Enzianhütte gehen wir der Beschilderung folgend bergab und kommen an der Petersaple (1.296 m) vorbei. Hier empfiehlt es sich eine kleine Pause zu machen und sich bei einem kühlen Getränk und leckerem Kuchen zu stärken. Nach der kleinen Pause führt uns der Weg in den Wald welcher uns erst unten im Tal angekommen wieder entlässt. Die letzten Meter geht es flach auslaufend durch das Stillachtal zur Fellhornbahn. 

Autorentipp

Möchte man auf der Rappenseehütte übernachten, empfiehlt es sich vorher einen Schlafplatz zu reservieren.

outdooractive.com User
Autor
Matthias Gruse
Aktualisierung: 31.07.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Rotgundspitze, 2480 m
Tiefster Punkt
906 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Enzianhütte
Rappenseehütte
Sennalpe Eschbach
EINÖDSBACH Gasthof
Peters-Alpe

Sicherheitshinweise

Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!

Am Linkerskopf muss jeder Griff überprüft werden, da es viele lockere Steine gibt. 

Ausrüstung

Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Grödeln und Gamaschen, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, ggf. Biwaksack und Rettungsdecke

Start

Rappenseehütte (2092 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.288993, 10.254706
UTM
32T 594873 5238043

Ziel

Fellhornbahn

Wegbeschreibung

Von der Rappenseehütte folgen wir der Beschilderung Richtung Hohes Licht.

In der Großen Steinscharte an der Grenze zu Österreich verlassen wir den Weg und steigen über Schrofengelände auf und gehen Richtung Ostgrat der Rotgundspitze. An diesem angekommen, steigen wir direkt auf dem Grat bis zum Gipfel. 

Vom Gipfel folgen wir dem Grat hinunter Richtung Linkerskopf. Wir gehen weiter direkt auf dem Grat zum Linkerskopf. Nach ca. 2/3 kommen wir dann die Schlüsselstelle, einem ca. 4 m hohen Aufschwung, welcher direkt erklettert oder auf der Ostseite umgangen werden kann. 

Auf dem Linkerskopf gehen wir bis kurz vor das größere Gipfelkreuz und folgen leicht rechts einer Spur hinab. Auch hier halten wir uns immer auf dem Grat bis wir zu der Steinplatte kommen, die mit Hilfe eines angebrachten Stahlseil gut überwunden werden kann. Anschließend steigen wir über Schrofengelände Richtung Enzianhütte ab.

An der Enzianhütte angekommen folgen wir den normalen Weg über die Petersalps und Einödsbach nach unten zum Parkplatz der Fellhornbahn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Oberstdorf, von dort weiter mit dem Bus 9762 Richtung Alpe Eschbach. 
Ab hier den Schildern zur Rappenseehütte folgen.

Anfahrt

Von der A7 aus der Beschilderung über die B19 nach Oberstdorf und weiter der Beschilderung zur Fellhornbahn folgen. 
Ab hier ist der Weg zur Rappenseehütte ausgeschildert.

Parken

An der Fellhornbahn befinden sich kostenpflichtige Parkplätzen (4 €/Tag) [Stand 2017].
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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outdooractive.com User
Maurice Coenjaerts

Hallo Frau Kenny,

vielen Dank für den Kommentar. Die angegebene Schwierigkeit finde ich im Vergleich zu anderen Touren hier in Ordnung. Allerdings habe ich die Kurzbeschreibung angepasst und noch extra auf die Gegebenheiten verwiesen.
Beste Grüße, Maurice von Outdooractive

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Dee K.
31.07.2018 · Community
Hallo Herr Gruse, meine Freundin und ich wollten diese Tour am Wochenende machen, aber der Hüttenwirt hat uns davon abgeraten und war sogar verärgert, dass diese Tour als "mittlerer Schwierigkeitsgrad" eingestuft wurde. Er meinte, dass es für die Tour hochalpine Erfahrung auf weglosem Gelände bräuchte und sagte, dass genaus solche Tourenvorschläge immer wieder die Bergwacht auf Trab hielten. Die Herausforderung dieser Tour käme aus der Beschreibung nicht ausreichend hervor. Dies wollte ich hiermit als Anregung weitergeben. Viele Grüße D. Kenny
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Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
12 km
Dauer
5:45 h
Aufstieg
445 hm
Abstieg
1635 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour botanische Highlights ausgesetzt Grat

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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