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Der B1 - zu Fuss vom Bodensee bis nach Airolo (Nicht veröffentlicht)

2 Mehrtagestour • Ostschweiz/Liechtenstein
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Alexander Beck
Karte / Der B1 - zu Fuss vom Bodensee bis nach Airolo
500 1000 1500 2000 2500 3000 3500 m km 20 40 60 80 100 120 140 160 180
Wetter

Von Brülisau nach Airolo in 12 Etappe als Alternative zum überlaufenen E5.
mittel
185,2 km
69:13 h
11202 hm
10711 hm

Vorgeschichte:

In Anbetracht der bei und im Forum immer wiederkehrenden Frage nach einer Alpenüberquerung, welche eigentlich immer mit dem Hinweis auf den E5 von Oberstdorf nach Meran beantwortet wurde, kam ich irgendwann 2014 auf die Idee, eine Alternative dazu auszuarbeiten.

Technisch schwierigere Abschnitte sollten vermieden werden, welche neben dem entsprechenden Wissen auch eventuell technische Zusatzausrüstung wie Seil, Steigeisen oder ähnliches voraussetzt. Der Weg sollte dennoch möglichst nicht den Talverläufen folgen, sondern abwechslungsreich durch möglichst viele Regionen führen. Schlußendlich war es mir auch ein Anliegen, den Weg so zu gestalten, daß Wanderer mit Zelt/Biwaksack ebenso auf ihre Kosten kommen wie Leute, die hüttengestützte Touren bevorzugen und die Route an fast jeder Stelle mit ÖV abgekürzt oder abgebrochen werden kann.

Der B1 im Überblick:

Der von mir B1 getaufte Weg verläuft in 12 Etappen vom Bodensee bzw. Nordrand des Alpsteins über den Walensee, das Murgtal, Elm nach Trun und von dort aus durch die Greina- und Cadlimoebene bis nach Airolo. Einige Etappen sind dabei kürzer und können von Wanderer mit entsprechender Kondition zusammengelegt werden, so daß die Route auch in 9-10 Tagen machbar ist. Neben der Hauptroute, welche als maximale Schwierigkeit T4 aufweist (Steinbockweg bei der Greina, kann im Tal umgangen und so die maximale Schwierigkeit auf T3 gesenkt werden) sind drei Alpinvarianten möglich, welche bis den Bereich T5+ reichen.

Übernachtet wird unterwegs in Hütten bzw. Gasthöfen, lediglich auf einer Etappe wird in einer unbewarteten Schutzhütte am Panixerpaß übernachtet, für die ein leichter Schlafsack sowie Kochutensilien benötigt werden. Die restliche Ausrüstung beschränkt sich auf das, was auch für alpine Sommertouren benötigt wird.

Für Leute, die mit Zelt unterwegs sind, bieten sich in den Tallagen Campingplätze an, alle weiteren Übernachtung erfolgen abseits der Zivilisation. Aus Rücksicht auf die Natur bitte ich jedoch darum, nicht im Naturschutzgebiet der Greina zu zelten oder zu biwakieren. Dies ist dort offiziell verboten, was jedem beim Anblick der Gegend auch einleuchten sollte.

Da man alle 2-3 Tage durch eine Ortschaft mit Einkausfmöglichkeiten kommt, muß lediglich für die Teiletappen Lebensmittel eingapackt werden. Wasser findet sich entlang der gesamten Strecke mehr als ausreichend und zumindest ich hatte trotz Verzicht auf Filter o.ä. nie Magenprobleme.

Autorentipp

Etwas mehr als die 12 Tage einplanen lohnt sich. Links und rechts neben der Strecke finden sich einige interessante Ziele als Abstecher. Dazu gehört z.B. der Piz Gaglianera in der Greinaebene (T4, II-), welcher durchaus auch mit einer Überschreitung zum Piz Valdraus (T4+, II) und abschliessender Übernachtung auf der Scalettehütte verknüpft werden kann.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2792 m
422 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Selten begangene Streckenabschnitte (Panixerpass - Bifertenhütte), welche eventuell ein Gespür bei der Wegfindung vorraussetzen, da der Pfad schlecht markiert oder sichtbar sein kann.

Die Alpinvariante sollte nur bei trockenen Verhältnissen begangen werden, da auf den steilen Grashängen, die keinerlei Pfade aufweisen (Bifertenhütte -> Val Frisal), bei Nässe eine sehr grosse Absturzgefahr besteht. Der Abstieg von der Bacun Frisal Sut ist zudem bei Regen extrem steinschlägig und es besteht auf 200 Höhenmeter keinerlei Möglichkeit zur Flucht aus der Rinne.

Die Querung aus dem Val Gliems heraus in das Val Russein auf der Alpinvariante verläuft über längere Strecken auf einem schmalen Pfad quer durch einen steilen Grashang und ist in anderen Bereichen weglos. Auch hier sollte daher ein Auge auf das Wetter und die Karte geworfen werden.

Ausrüstung

Bei Nutzung der Hütten/Gasthöfe: Bergtourenausrüstung, kleiner Kocher und Topf, Schlafsack; ansonsten zusätzlich Zelt/Tarp/Biwaksack sowie Isomatte. Für die Alpinvariante ist ein Helm empfehlenswert.

Start

Brülisau (920 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.297080, 9.455826
UTM
32T 534461 5238279

Ziel

Airolo

Wegbeschreibung

  1. Etappe: Brülisau - Hoher Kasten - Saxer Lücke - Mutschensattel - Zwinglipasshütte
  2. Etappe: Zwinglipasshütte - Wildhaus
  3. Etappe: Wildhaus - Nideri - Walenstadt
  4. Etappe: Walenstadt - Murg - Murgseehütte
  5. Etappe Murgseehütte - Widersteiner Furggel - Engi - Elm
  6. Elm - Panixerpasshütte
  7. Panixerpasshütte - Bifertenhütte
  8. Bifertenhütte - Val Frisal - Trun
  9. Trun - Val Sumvitg - Terrihütte
  10. Terrihütte - Scalettahütte - Val Camadra - Steinbockweg - Cap. Bovarina
  11. Cap. Bovarina - Lukmanierpass - Cap. Cadlimo
  12. Cap. Cadlimo - Airolo

Alpinvarianten:

Tag 2: Zwinglipaßhütte - Nädler - Wildhuser Schofberg - Wildhaus (T4)

Tag 6:  Elm - Bündnerbergjoch - Glarner Vorab - Bündner Vorab - Rotstock - Panixerpaß (T4)

Tag 8 - Bifertenhütte - Puntegliashütte und am Folgetag: Puntegliashütte - Val Gliems - Sumvitg (T5+, streckenweise weglos)

Hinweis

Wildruhezone Furnal, Rubi: 01.12 - 01.04

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise: Per ÖV nach St.Gallen. Von hier nach Herisau und per Bahn/Bus bis nach Brülisau.

Abreise: Von Praido per Bus nach Airolo. Hier Anbindung an die Fernzüge in Richtung Zürich.

Anfahrt

Eher unlohnend, da der Startpunkt Brülisau etwas schlecht vom Endpunkt Airolo aus per ÖV erreichbar ist.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

1:50k Blätter Swisstopo: 227 Appenzell, 237 Walenstadt, 247 Sardona, 246 Klausenpass, 256 Disentis/Muster, 266 Val Leventia

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Kommentare und Bewertungen (2)

Andreas Westphal
03.01.2018
Vllt. schaffe ich 2018 wieder paar Etappen ... tolle Tour, danke für die Mühen! Gruss, Andreas
Bewertung


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
185,2 km
Dauer
69:13 h
Aufstieg
11202 hm
Abstieg
10711 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

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