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Bergtour Top Etappe 2

Dachsteinhüttenrunde Etappe 2: Von der Adamekhütte zur Simonyhütte

· 3 Bewertungen · Bergtour · Dachstein-Gebirge
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Alpenverein Austria Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Bergtour im Dachstein-Gebirge: Dachsteinhüttenrunde Etappe 2: Von der Adamekhütte zur Simonyhütte
    / Bergtour im Dachstein-Gebirge: Dachsteinhüttenrunde Etappe 2: Von der Adamekhütte zur Simonyhütte
    Video: Outdooractive – 3D Flüge
  • / Adamekhütte
    Foto: Alpenverein Austria, ÖAV-Hüttenfinder
  • / Blick zum hohen Dachstein
    Foto: Harald Herzog
  • / Der Gosaukamm vor der Hütte
    Foto: Harald Herzog
  • / Ab und zu Latschen am Weg
    Foto: Harald Herzog
  • / Bei der Hosswand, geradeaus das Schneeloch
    Foto: Harald Herzog
  • / Blick in die Felslandschaft
    Foto: Harald Herzog
  • / Auf dem Weg in der Steinlandschaft
    Foto: Harald Herzog
  • / Am Hohen Trog
    Foto: Harald Herzog
  • / Gjaidstein, Simonyhütte, Schöberl und Dachstein in neuer Perspektive
    Foto: Harald Herzog
  • / Rund um die Hütte
    Foto: Harald Herzog
  • / Dachsteinkalk vom Feinsten
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Simonyhütte
    Foto: Alpenverein Austria, ÖAV-Hüttenfinder
  • / Dachsteinhüttenrunde Etappe 2/4
    Video: alpin - tour
m 2500 2400 2300 2200 2100 2000 1900 6 5 4 3 2 1 km Simonyhütte Adamekhütte
Der Verbindungsweg zwischen Adamek- und Simonyhütte vermittelt einen guten Eindruck über die Zusammenhänge am Dachstein, denn innerhalb eines Tages sieht man den Dachstein von mehreren Seiten. Das Karstgelände erinnert an das Tote Gebirge, wenn die Wege auch schotteriger sind. Insgesamt ein landschaftlich sehr schöner Weg mit guten Fernblicken wie die Fotos zeigen.
mittel
6,7 km
5:00 h
597 hm
596 hm

Wir starten wie sooft bei meinen Touren auf einer Terrasse. Diesmal ist es die der Adamekhütte. Wir sehen den Westgrat, der auf den Dachstein führt wenn wir zu diesem sehen. Rechts davon tritt der Mitterspitz 2.925m in Erscheinung und wieder rechts davon der Torstein 2.948m. Auf halbem Blickweg zum Torstein sehen wir die Schneebergwand, durch die einige Klettertouren führen. Der Windlegergrat führt von der Windlegerscharte auf den Torstein und ist mit seinen gut 50 Seillängen eine der längesten Touren der Ostalpen. 

Wie auch immer, wir sind erst bei dem halben Bild, das sich uns von der Terrasse der Adamekhütte bietet. Ein imposanter Bergstock ist nämlich direkt vor uns, der Gosaukamm, verbunden mit dem Torstein an der Reisgangscharte. Ihn zu umrunden dauert meist zwei Tage und ist ebenfalls ein sehr schönes Erlebnis. Von dort aus sieht man nämlich sehr gut das Tennengebirge von dem aus man sehr gut den Hochkönig sehen kann, kommt auf die Seite an auf der man steht. Von dort aus sieht man weitere schöne Berge, doch für den Moment stehen wir noch auf der Steinterrasse der Adamekhütte, benannt nach einem Vorsitzenden des Alpenvereins um die Jahrhundertwende von 1900. Rechts vom Gosaukamm sind unten im Tal die Gosauseen, die mit dem Dachstein zu den schönsten Motiven Österreichs zählen. Sieht man nun noch auf den Boden vor sich, so kann man sogenannte Kuhtrittmuscheln im Gletscherschliff erkennen. Das sind versteinerte Muscheln im Dachsteinkalk, die davon zeugen, dass einst hier das Meer seinen Grund hatte. 

Wir beginnen nun unseren Weg Richtung Grobgesteinhütte, einer Ruine, die einst den evangelisch Gläubigen als Zuflucht diente. Am hohen Riedel biegen wir rechts ab Richtung Schneeloch. Viel Schnee ist dort nicht mehr zu sehen, wenn wir auf dieses am steinigen Weg zugehen. 

An der Hosswand steigt man zu dem Kamm auf, der sich vom Dachstein herunter zieht und mit dem Hohen Kreuz startet. Hier am Hohen Trog erscheint der Gipfel als ein angenehmes Plateau von dem aus sich das Dachsteingebiet in neuer Perspektive zeigt. Gjaidstein, Simonyhütte, Krippenstein, Taubenkogel und der Dachstein selbst werden in Gedanken geordnet, bevor man zur Simonyhütte über den steinigen Steig absteigt. Eine Pause hier, auf dieser großen Terrasse, ist bei gutem Wetter sehr zu empfehlen bevor man sich auf den Weiterweg begibt. 

Wer die Simonyhütte rechtzeitig erreicht, bekommt einen Platz auf der kleinen und sehr begehrten Südterrasse, auf der man bis in die Nachmittagsstunden die Sonne und den Dachstein genießen kann, bis sie beim Hohen Kreuz verschwindet und es ganz schnell kalt wird. In der Gaststube beim Kachelofen ist es jedoch meist angenehm warm. 

Autorentipp

Der Gletschweg Gosaugletscher ist im Umfeld der Adamekhütte zu finden und informiert über die Veränderungen des Gletschers vor Ort.
Profilbild von Harald Herzog
Autor
Harald Herzog
Aktualisierung: 22.12.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.358 m
Tiefster Punkt
2.000 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Am Plateau ist schlechter Handyempfang.

Start

Adamekhütte 2.196m (2.195 m)
Koordinaten:
DG
47.492187, 13.584002
GMS
47°29'31.9"N 13°35'02.4"E
UTM
33T 393341 5260833
w3w 
///buchen.blende.mitspielen

Ziel

Simonyhütte 2.203m

Wegbeschreibung

Von der Adamekhütte folgt man dem Weg 614 zum Hohen Riedel bergab und zweigt dann in Gehrichtung rechts auf dem markiertem Weg Nr. 650 Richtung Simonyhütte ab. Die nächste Möglichkeit der Abzweigung ist dann erst am Hohen Trog. Dort steigt man geradewegs über den teils steilen Steig zur Simonyhütte ab, die man schon von weither sehen kann.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Siehe Zustieg zur Adamekhütte.

Anfahrt

Siehe Zustieg zur Adamekhütte.

Parken

Siehe Zustieg zur Adamekhütte.

Koordinaten

DG
47.492187, 13.584002
GMS
47°29'31.9"N 13°35'02.4"E
UTM
33T 393341 5260833
w3w 
///buchen.blende.mitspielen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 14 Dachstein 1:25.000

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Ausrüstung

Bei dieser hochalpinen Tour müssen feste, knöchelhohe Bergschuhe, Regenkleidung, Erste Hilfe Set und Biwaksack mit dabei sein. Haube und Handschuhe sind ebenso zu empfehlen.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,3
(3)
Steffen Schalk
04.08.2016 · Community
Für uns die entspannteste und schönste Etappe. Dauer mit den Kids 5:30 Std. Beim Abstieg vom Hohen Trog hatten wir wieder größere Restschneefelder, vorher Bedingungen erfragen! Die Beschilderung/Markierung der Wege ist mittlerweile TOP!!
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Gemacht am 19.07.2016
Julian Jung
29.08.2015 · Community
Bei dieser Etappe ist darauf zu achten nicht den beschriebenen Abzweig nach rechts auf 650 zu verpassen, die Beschilderung ist auf einen Stein gemalt, der nicht in Laufrichtung einsehbar ist. Folglich immer mal über die Schulter schauen, spätestens nach 45min solltet ihr in erreicht haben. Dann geht ist durch eine wahrliche Felslandschaft bis zur Hütte, wie erwähnt kann es bei kräftigen Sonnenschein hier etwas heiß werden. Flinke Füße und leichtes Gepäck bieten sich an. Genung zu Trinken einpacken, da man bis zur Simonyhütte keine Möglichkeit der Einkehr hat.
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Gemacht am 12.08.2015

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
6,7 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
597 hm
Abstieg
596 hm
Etappentour aussichtsreich geologische Highlights Von A nach B

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