Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
1 Monat gratis Pro testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Dachstein Rundwanderweg 5. Etappe
Tour hierher planen Tour kopieren
Mehrtagestour empfohlene Tour Etappe 5

Dachstein Rundwanderweg 5. Etappe

Mehrtagestour · Schladming-Dachstein
Verantwortlich für diesen Inhalt
Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wandern am Dachstein
    / Wandern am Dachstein
    Foto: Raffalt, TVB Schladming Dachstein
  • / Viehbergalm - Ritzingerhütte
  • /
    Foto: OOE-Tourismus, TVB Schladming Dachstein
m 2000 1500 1000 500 20 15 10 5 km Gasthof Steiner Hochmühleck Viehbergalm Brunnerhütte Goseritzalm Brandalm Steinitzenalm
Vom Steinerhaus am Stoderzinken über die Notgasse und den Gipfel des Hochmühleck nach Bad Mitterndorf
schwer
Strecke 22,4 km
6:30 h
594 hm
1.613 hm
Diese Etappe führt uns immer weiter zurück ins Tal. Hier befinden wir uns in einem  vielbewanderten Bereich mit einigen Wanderwegsvarianten. 
Profilbild von Schladming Dachstein
Autor
Schladming Dachstein 
Aktualisierung: 09.06.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.829 m
Tiefster Punkt
780 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Diese Tour führt in alpine Höhen, daher sollte man mit plötzlichen Wetterveränderungen rechnen. 

 

Weitere Infos und Links

Abschnitte dieser Etappe sind Teil der Nordroute des Weitwanderweges "Vom Gletscher zum Wein"

Start

Steinerhaus - Stoderzinken (1.817 m)
Koordinaten:
DD
47.457958, 13.813420
GMS
47°27'28.6"N 13°48'48.3"E
UTM
33T 410563 5256739
w3w 
///weiche.umrandung.wagt

Ziel

Steinitzenalm

Wegbeschreibung

Vom Berggasthof Steinerhaus geht es zunächst wieder auf dem Forstweg zur Brünnerhütte (am selben Weg wie Etappe 4) und dann folgt man, ständig leicht bergab gehend, dem Weg Nr. 618. Ein schöner, lichter Lärchenwald mit einigen Zirben bildet die Szenerie für die nächste Stunde. Der Weg ist ein richtiger Wurzelsteig und erfordert Aufmerksamkeit. Die Abzweigung vom 618-er zur Notgasse liegt in der Talsohle unterhalb des Kimpflingsattel (1.737 m) und ist beschildert, aber trotzdem ist Achtsamkeit gefragt. Von hier geht man noch ca. 30 min. zur Notgasse – der Wald wird von einigen schönen Lichtungen aufgehellt, wo in früheren Zeiten Holzkohle erzeugt wurde. Die alten Landschaftsbezeichnungen lauten auch dementsprechend – „Wiesmahd“ und „Brandner Urwald“. Ein Felsblock mit eingemeißeltem Hinweis zeigt Richtung Brand. Kurz danach ist die Notgasse erreicht: eine rund 500 m lange, enge und düstere Felsklamm, die noch bis weit in den Sommer Schnee aufweist. 

 

Daher sind auch die Felsritzzeichnungen nicht immer leicht zu entdecken, da diese sich, meist tief unten, unmittelbar über dem Boden, befinden. Manche Felsbilder sind bereits stark verwittert, manche wurden leider überzeichnet und sind daher kaum mehr erkennbar! (Denkmalschutz – nicht beschädigen!) Manche Felsritzzeichen könnten bis zu 2.000 Jahre alt sein, eine genaue Datierung war bisher nicht möglich.

Wir folgen dem uralten Saumpfad durch die Schlucht, die sich auf 1.570 m befindet, manchmal nur 2 m breit ist und deren Felswände links und rechts bis zu 60 m hoch aufragen. Kurz nach der Notgasse erreicht man einen neuen Forstweg, dem man bis zur Brandalm folgt. Vom Berggasthof Steinerhaus (1.872 m) bis zur Brandalm (1.390 m) wandert man rund 2 h – die Abzweigung vom Forstweg zur Viehbergalm führt hinter der Brandalm in den Wald und wird „Bettlersteig“ genannt – die Gehzeit beträgt ca. 45 min.

Die Viehbergalm (1.445 m) ist ein kleines, schön gelegenes Almdorf mit mehreren bewirtschafteten Hütten, wo man bestens mit frischen Almspezialitäten versorgt wird. Auch eine Übernachtungsmöglichkeit gibt es in der Ritzingerhütte. Von der Viehbergalm gibt es die Abstiegsmöglichkeit nach Gröbming über den Weg Nr. 28 und durch die „Öfen“ (bekannte Mountainbike Strecke). 

Der Weiterweg ab der Viehbergalm führt zunächst auf den Gipfel des Hochmühleck (1.731 m) 07 hoch, der, als höchster Gipfel in diesem Umfeld, eine prächtige Aussicht auf die einsame Landschaft des Kemetgebirges bietet. Der folgende Abstieg zur Goseritzalm (1.429 m) ist steil, der Weiterweg bis zur Langmoosalm und Steinitzenalm (980 m) 08 führt dann stetig abwärts durch einen schönen Wald. 

Gehzeit Viehbergalm – Steinitzenalm ca. 3 h. Die Steinitzenalm ist bewirtschaftet, es gibt frische Almprodukte, die zur gemütlichen Rast einladen. Von der Steinitzenalm geht es weiter über Weg Nr. 20 zur Langmoosalm und durch den Almgraben nach Bad Mitterndorf. 

Wir gehen vom Gasthof Steinerhaus bergab und folgen weiter dem Weg 618. Über große Wurzeln und unebenen Boden laufen wir ein ganzes Stück bis rechts von uns, unterhalb des Kimpflingsattels die Abzweigung zur Notgasse des Wegs 618 liegt. Hier müssen wir genau schauen, da die Abzweigung zwar beschildert, jedoch trotzdem leicht zu übersehen ist. Von hier aus gehen wir noch ca. 30 Minuten bis zur eigentlichen Notgasse, einer beeindruckenen Klamm mit bis zu 60m hohen Felswänden und historischen Felsritzbildern. Wir folgen dem Pfad durch die Schlucht, bis wir einen Forstweg erreichen, dem wir bis zur Brandalm folgen. Weiter entlang des Weges laufen wir an der Viehbergalm vorbei in den Wald - dieser Abschnitt wird auch „Bettlersteig“ genannt. Der weiterführende Weg ist als Dachstein Rundwanderweg markiert und führt über den Gipfel des Hochmühleck und über die Goseritzalm immer bergab durch den Wald bis zur Steinitzenalm
Gehzeit Viehbergalm – Steinitzenalm ca. 3 h. Die Steinitzenalm ist bewirtschaftet, es gibt frische Almprodukte, die zur gemütlichen Rast einladen. Von der Steinitzenalm geht es weiter über Weg Nr. 20 zur Langmoosalm und durch den Almgraben nach Bad Mitterndorf. 

 

 Tipp: Auf der Viehbergalm laden urige Almhütten zur Einkehr ein. Die Ritzingerhütte bietet auch eine Übernachtungsmöglichkeit. Auf der Steinitzenalm ist seit 2021 keine Übernachtung mehr möglich. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.457958, 13.813420
GMS
47°27'28.6"N 13°48'48.3"E
UTM
33T 410563 5256739
w3w 
///weiche.umrandung.wagt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, regenfeste Kleidung, Rucksack, ausreichend Proviant,  ggf. Hüttenschlafsack

Basic Equipment for Long-Distance Hikes

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.

Manfred Prinz 
17.07.2019 · Community
Die Brunnerhütte ist nicht bewirtschaftet, angeblich schon seit Jahren nicht
mehr zeigen

Fotos von anderen


Schwierigkeit
schwer
Strecke
22,4 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
594 hm
Abstieg
1.613 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.