Start Touren Culmine di Dazio - Tour 311 - Comer See by Andreas Albrecht
Teilen
Merken
Meine Karte
Tour hierher planen Tour kopieren
Fitness
Mountainbike

Culmine di Dazio - Tour 311 - Comer See by Andreas Albrecht

Mountainbike · Morbegno
Verantwortlich für diesen Inhalt
alpenvereinaktiv.com Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick ins Valtellina Richtung Norden: im Tal Morbegno, dahinter Culmine di Dazio
    / Blick ins Valtellina Richtung Norden: im Tal Morbegno, dahinter Culmine di Dazio
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / Auffahrt am Culmine di Dazio mit Blick nach Süden Richtung Morbegno, Comer See
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / La Fiorida
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / Am Culmine di Dazio
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / Aussichtspunkt am Culmine di Dazio ins Valtellina nach Norden
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / Am Culmine di Dazio
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / Am Culmine di Dazio
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
  • / La Fiorida
    Foto: Andreas Albrecht, alpenvereinaktiv.com
m 1200 1000 800 600 400 200 35 30 25 20 15 10 5 km La Fiorida … Farm La Fiorida … Farm

Eindrucksvolle Bergtour zum Culmine di Dazio, dem Wächter über das untere Valtellina. Wenn man den Stichweg zum Gipfel auslässt ergibt sich eine leichtere Variante als Bergumrundung.

mittel
37,9 km
4:30 h
850 hm
850 hm

Viele der Berge am Comer See und im unteren Valtellina lassen sich nicht sinnvoll mit dem Mountainbike bezwingen. Deshalb gerät natürlich der Culmine di Dazio in mein Blickfeld. Auf diesen Berg kann man ganz hinauf fahren. Der Gipfel befindet sich zwar „nur“ 920 Meter über dem Meeresspiegel, es ist aber ein klar definierter Punkt und eine Schotterpiste führt hinauf. Das hatte ich schon bei der ersten Erkundungstour herausgefunden. Die Auffahrt sollte sich also lohnen. Zur Anfahrt bis Dazio könnte ich zwar denselben Weg nehmen wie bei Tour 310, will ich aber nicht. Ab der Ponte di Ganda nehme ich einen anderen Weg. Ich biege nach Campovico ab. In dem kleinen Ort gibt es noch die alte Piste in Richtung Dazio. Sie verläuft als straffer Anstieg im Wechsel von Bröselteer und Katzenkopfpflaster nach Cermeledo. Das bietet immer wieder schöne  Ausblicke hinunter ins Tal, ist aber gewürzt mit Rampen. Kann man schon machen, zumal als Variante dieser Tour auch die bloße Umrundung des Culmine di Dazio möglich ist. Das wären dann nur knapp 500 Höhenmeter und sollte doch zu schaffen sein?

Autorentipp

Variante: ohne Bezwingung des Gipfels, nur Umrundung

Länge: ca. 32 km    

Höhenmeter: aufwärts und abwärts ca. ca. 480 hm

outdooractive.com User
Autor
Andreas Albrecht
Aktualisierung: 13.05.2019

Schwierigkeit
S1 mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Culmine di Dazio, 920 m
Tiefster Punkt
La Fiorida, 204 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

La Fiorida - Agriturismo - Azienda Agricola Beauty Farm

Weitere Infos und Links

Tour ist enthalten in MTB-Guides von Andreas Albrecht

Mountainbiken am Comer See

Start

La Fiorida (205 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.150320, 9.494026
UTM
32T 538149 5110867

Ziel

La Fiorida

Wegbeschreibung

Ab Cermeledo befindet man sich dann wieder auf der Provinzstraße nach Dazio. Ein paar Abzweige säumen den Weg. Sie lassen mich mutmaßen, dass es hier noch weitere Tourvarianten geben könnte. Deren Erkundung muss noch warten. Heute ist der Tag des „Gipfelsturms“. Doch vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt, sagten schon die alten Griechen. Die Römer taten es diesen vermutlich nach, denn ich nehme stark an, dass schon zu deren Zeiten Pfade auf den Culmine di Dazio hinauf führten. Zu offensichtlich ist seine strategische Bedeutung als Wächter über das untere Valtellina. Die Schotterpiste hinauf zweigt am Friedhof am Ortsende von Dazio ab. Nach einer minimalen Einrollstrecke beginnt der Anstieg. Der ist gnadenlos, wie das Höhenprofil deutlich zeigt. Der Untergrund ist teilweise so grob, dass ich an manchen Stellen lieber absteige und ein Stück schiebe. Aber die Plackerei lohnt sich definitiv. Zunächst gibt es auf einer Höhe von circa 870 Metern über dem Meeresspiegel einen Stichweg zu einem Aussichtsfelsen. Dort ist mir eines der besten Fotos gelungen, die ich je in meinem Leben geschossen habe. Ich bin auf diesen Abzweig eigentlich nur aufmerksam geworden, weil dort ein Jeep parkte. Nicht einer von diesen Möchtegern-SUV mit Sitz- und Lenkradheizung, sondern ein richtiger Geländewagen.

Den braucht es auch für diese Strecke. Der Jeep gehört einem Waldhüter, wie mir die Aufschrift an der Tür verrät. Ich halte jedenfalls an, ob aus dem Fahren oder Schieben heraus, lassen wir mal dahingestellt sein und laufe den Weg hinein. Ein Schild verkündet, dass es hier einen Pfad nach Desco gibt. Der sieht schon an dieser Stelle gar nicht fahrbar aus. Doch das sollen andere herausfinden, ob es stimmt oder nicht. Ich entdecke jedenfalls einen Felssporn, der einen sensationellen Ausblick auf das Valtellina bietet. Doch wie kriege ich hier ein Foto mit Bike und Biker auf die Reihe? Ich bin allein unterwegs, habe zwar ein Stativ dabei und es gibt natürlich einen Selbstauslöser an der Kamera. Doch der Weg ist weit von dort, wo die Kamera stehen muss, bis hin, wo der Biker und das Bike stehen soll. Viel Zeit habe ich nicht, nur 10 Sekunden Vorlauf hat der Selbstauslöser. Ich checke den Weg und schaffe es knapp. Das ist das einzige Standbild, dass ich je von mir mit Bike gemacht habe. Aber hier passt es.Das Hantieren mit der Kamera und anschließende Verstauen der Utensilien fühlt sich wie eine willkommene Pause an. Sicher trägt das dazu bei, dass ich die letzten wenigen Höhenmeter zum Gipfel fahrenderweise zurücklegen kann. Der wird erreicht auf einem winzigen Stichweg und ist markiert durch eine bunte Steinpyramide. Unterhalb des Gipfels befindet sich ein kleines Plateau, auf dem eine Holzhütte steht. Sie dient den Waldhütern als Unterschlupf. Der Fahrer des Jeeps ist einer von jenen und verbringt heute hier offensichtlich einen entspannten Tag. Wir wechseln ein paar Worte und ich frage ihn, ob die Pfade hinab für Mountainbikes geeignet seien. Ich habe schon ein paar Mal blaue Schilder mit der Aufschrift „Colmen Trail“ gesehen. Also scheint es da was zu geben. Der Mann verneint zwar die Befahrbarkeit, aber das hat nicht wirklich Aussagekraft. Mit meinem Hardtail ist es aber vollkommen sinnfrei, das hier und heute ausprobieren zu wollen. Ich drehe also um und rumpele mit meinem Hardtail wieder nach Dazio hinunter. Die Umrundung des Berges soll vollendet werden. Dazu taugt der Weg von Regolido nach Pilasco. Im oberen Teil wirkt er aufgeräumt. Nach einer Schranke folgt ein kurzer Waschbetonabschnitt von 200 Metern Länge. Danach wird es wieder Schotter, der sich später zu einer groben Mulatteria mausert. Ach, die möchte ich doch gerne noch einmal mit einem Fully fahren. In Pilasco bin ich wieder unten im Tal. Ein Abschnitt auf der sehr stark befahrenen Staatsstraße SS 38 lässt sich nicht vermeiden. Dieser ist aber nur 600 Meter lang und man kann ein wenig den Seitenstreifen benutzen. Vor der Brücke über die Adda ist der Spuk auch schon vorbei. Ein Schild weist auf den „Chiosco al Ponte“ hin. Der Kiosk ist mir willkommene Raststation. Den weiteren Weg kenne ich schon. Nach Desco gibt es den alten Saumpfad oder Römerweg, der sich an der Flanke des Culmine di Dazio hinzieht. Er ist komplett fahrbar und überwindet nur 30 Höhenmeter im Anstieg. Von Desco aus liegt mir Morbegno zu Füßen. Bei Paniga wechsle ich noch auf die andere Flussseite und bin dann bald an der Ponte di Ganda, wo sich der Kreis dieser eindrucksvollen Tour schließt. Die paar Kilometer zurück bis nach La Fiorida schafft man noch mit links und 40 Fieber.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Regionalzug zwischen Mailand und Tirano erreichbar. Entweder vom Bahnhof Colico ca. 12 km entfernt zum Tourstart leichte Anfahrt auf dem ausgeschilderten Radweg "Sentiero Valtellina". Oder vom Bahnhof Morbegno direkt in die Tour einsteigen. Der Bahnhof ist ca. 500 m vom Streckenverlauf entfernt.

Anfahrt

Von der Staatsstaße SS 38 an der Abfahrt Morbegno ausfahren und der Wegweisung nach Mantello und zum Agriturismo La Fiorida folgen.

Parken

Großer Parkplatz direkt am Agriturismo La Fiorida.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

vollgefedertes Mountainbike, Helm


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
S1 mittel
Strecke
37,9 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
850 hm
Abstieg
850 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

  • 2D 3D
  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Neuer Punkt
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
: h
 km
 Hm
 Hm
 Hm
 Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.