Start Touren Cristallo Ferrate: Marino Bianchi und Ivano Dibona
Teilen
Merken
Meine Karte
Tour hierher planen
Fitness
Klettersteig

Cristallo Ferrate: Marino Bianchi und Ivano Dibona

· 1 Bewertung · Klettersteig · Dolomiti d'Ampezzo, Dolomiti Bellunesi
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
  • Klettersteig in Dolomiti d'Ampezzo, Dolomiti Bellunesi: Cristallo Ferrate: ...
    / Klettersteig in Dolomiti d'Ampezzo, Dolomiti Bellunesi: Cristallo Ferrate: ...
    Video: Outdooractive
  • Parkplatz am Ristorante Rio Gere, direkt neben der Talstation der Cristallo Seilbahn
    / Parkplatz am Ristorante Rio Gere, direkt neben der Talstation der Cristallo Seilbahn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Bergstation der Cristallo Seilbahn
    / Bergstation der Cristallo Seilbahn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Rifugio G. Lorenzi
    / Rifugio G. Lorenzi
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Rifugio G. Lorenzi
    / Rifugio G. Lorenzi
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Einstieg Klettersteig Marino Bianchi (am Rifugio Lorenzi)
    / Einstieg Klettersteig Marino Bianchi (am Rifugio Lorenzi)
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • Gedenktafel zu Beginn des Steigs
    / Gedenktafel zu Beginn des Steigs
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Rückblick vom Marino Bianchi auf das Rifugio Lorenzi
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die Ponte Cristallo, die längste Hängebrücke der Dolomiten im Steig Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Marino Bianchi
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Die zweite Leiter auf dem Marino Bianchi
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Kurz vor dem Gipfel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Gipfelkreuz auf der Cima di Mezzo
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Gipfelkreuz auf der Cima di Mezzo
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick von der Cima di Mezzo
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick von der Cima di Mezzo
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Abstieg von der Cima di Mezzo
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Abstieg auf dem Marino Bianchi
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Einstieg Klettersteig Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Gedenktafel zur Erinnerung an den 1968 abgestürzten Ivano Dibona, Enkel des Berführers Angelo Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Einstieg zum Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Tunnel Galleria del Ceccino
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick aus der Galleria del Ceccino
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Ponte Cristallo, die längste Hängebrücke in den Dolomiten
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Angekommen am höchsten Punkt der Tour
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick hinunter zur Cresta Bianca
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die Cresta Bianca
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Durch die Forcella Grande zur Cresta Bianca
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Ausblick von der Cresta Bianca
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Militärische Stellung auf dem Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Rückblick auf dem Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Kurz vor dem Zurlonkamm
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Ehemalige italienische Kommandantur, "Kirche"
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Militärische Stellung auf dem Ivano Dibona
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Abstieg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Abstieg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Abstieg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Weg ins Val Padeòn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Wegweiser am Rio Bosco, wo wir die Via Ferrata I. Dibona nach links verlassen
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Im Val Padeòn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Zurück an der Mittelstation der Cristallo Seilbahn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Rifugio Son Forca
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
1000 1500 2000 2500 3000 3500 m km 2 4 6 8 10 12 14 Klettersteig Marino Bianchi Cima di Mezzo Cresta Bianca Ehemalige ital. Kommandantur, "Kirche" Rifugio Son Forca

Mittelschwere Tour über einen der kriegsgeschichtlich beeindruckensten Klettersteige der Dolomiten
mittel
14,7 km
8:30 h
950 hm
1693 hm
Hoch über Cortina d'Ampezzo thront das Cristallo Massiv, eine Berggruppe der Ampezzaner Dolomiten. Über den ersten, gut gesicherten Steig dieser Tour erreicht man den die Cima di Mezzo, die "Mittelspitze" des Monte Cristallo, die mit über 3000 m Höhe und ihrem freistehenden Gipfel eine phantastische Rundumsicht ermöglicht.

Doch dieser Gipfel ist nicht allein für die landschaftliche Besonderheit dieser Tour verantwortlich, denn auch der zweite Klettersteig, Ivano Dibona, begeistert seine Besucher. Auf seinen alten Kriegspfaden der ehemaligen italienischen Frontlinie warten zunächst ein dunkler Tunnel und die längste Hängebrücke der Dolomiten. Später treffen Alpinisten dann immer häufiger auf zahlreiche verwitterte Stellungsreste, Kavernen und Laufgräben sowie auf die "Kirche", eine ehemalige Kommandanten-Stellung, die ihren Spitznamen ihrem gotischen Fenster verdankt. Außerdem bieten viele dieser militärischen Wegepunkte einen wunderschönen Ausblick Richtung Norden. Während des Abstiegs begegnen die Ferratisti noch einer Artilleriestellung, bevor sie über Wiesen und später Wald das Val Padeòn und schließlich die Mittelstation der Cristallo Seilbahn erreichen.

Autorentipp

Die Tour vor dem Start in der Outdooractive App offline abspeichern.
outdooractive.com User
Autor
Hartmut Wimmer 
Aktualisierung: 14.09.2015

Schwierigkeit
C mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3063 m
Tiefster Punkt
1735 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
20 m
Kletterlänge
0:05 h

Sicherheitshinweise

Der erste Klettersteig auf die Cima di Mezzo bietet keine Abbruchmöglichkeit. 

Ausrüstung

Komplette Klettersteigausrüstung (Klettergurt, KS-Set, Helm, Klettersteighandschuhe), Wanderschuhe/Klettersteigschuhe und evtl. Sicherungsseil

Start

Bergstation der Cristallo Seilbahn (2918 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.583261, 12.193128
UTM
33T 284956 5162682

Ziel

Mittelstation der Cristallo Seilbahn

Wegbeschreibung

Wir fahren mit der Cristallo Seilbahn bis zur Bergstation und gehen von dort an die nebenanliegende Berghütte Rifugio G. Lorenzi. Der Einstieg befindet sich auf der Südseite der Hütte. Nördlich vom Grat und vorbei an einer Gedenktafel (B) wechseln wir ein wenig nach Westen. Hier gehen wir abwärts zu einer Rinne, die wir ebenfalls hinabsteigen (B), bevor wir dann einen Kessel queren (A/B) und so eine Scharte erreichen, die wir wiederum hinabsteigen (B/C). Dort kommen wir noch einmal durch einen Kessel (A/B). Es folgt die erste Leiter (B) und ein kurzer, steilerer Abschnitt (C). Ab hier führen uns Bänder (B) um eine Felsecke und nach den letzten Sicherungen (A/B) kommen wir auf ein Schotterband, wo wir uns links halten, um zur zweiten Leiter zu gelangen. Oberhalb dieser Leiter angekommen (B) müssen wir um eine Kante herum, daraufhin eine Felsstufe hinauf (C) und erreichen so die dritte Leiter (B). Hinter dieser wartet ein senkrechter Riss auf uns und ein Grat, der uns zu einer senkrechten Felsstufe bringt (C), deren Durchstieg von zwei Haken erleichtert wird. Nun folgen wir dem Grat auf den Gipfel (B - A/B), der uns in 3154 m empfängt. 

Für den Abstieg von der Cima di Mezzo queren wir über ein ungesichertes Band in die Südflanke und laufen dann auf der breiten Geröllterrasse wieder nach Norden, wo an der zweiten Leiter der Abstiegsweg beginnt.

Wieder zurück an der Bergstation der Seilbahn finden wir den Einstieg in den Ivano Dibona direkt hinter dem Gebäude. Hier führt eine Eisentreppe am Fels entlang nach oben und über eine Leiter (A/B) und Sicherungen erreichen wir den Tunnel Galleria del Ceccino. Haben wir diesen durchquert, befinden wir uns auf der Südseite und kommen bald an die hölzerne Hängebrücke. An ihrem Ende erreichen wir über eine Leiter (A/B) den gesicherten Grat und befinden uns damit am höchsten Punkt des Steigs. Ab hier folgt der Abstieg nach Forcella Grande, wo sich auch ein nördlicher und ein südlicher Ausstieg befinden, wobei letzterer jedoch über eine sehr steile Geröllrinne abwärts führt. Ab Forcella Grande gelangen wir über Bänder (A/B) zunächst zur Cresta Bianca, dann absteigend bis zur Forcella Padeon und schließlich wieder ansteigend auf der Südseite um den Col di Pistone. Über diese Südflanke steigen wir bis nach Forcella Alta ab, von dort aus gehen wir in einer Schotterrinne steil bergab (B bzw. Felsblöcke) bis zur Forcella Bassa, wo erneut ein Zwischenausstieg (ins Val Padeòn) möglich ist. Ab hier führen Bänder bequem auf und ab, woraufhin wir auf steilen Serpentinen in eine Schlucht hinabsteigen (A/B, B), die wir am Ende mithilfe einer Leiter wieder verlassen (A/B). Nach dieser Schlucht erreichen wir den Zurlonkamm und eine Scharte. Liegt diese hinter uns, kommen wir vorbei an zahlreichen militärischen Standorten, wie Kavernen, Laufgräben und den Überreste der Kommandantur. Es folgt die Forcella Zurlon mit den letzten Sicherungen, woraufhin der Abstieg beginnt.

Dieser bringt uns zunächst über eine bequeme Schotterschlucht zu der Artilleriestellung Il Testaccio, dann beim Col dei Stombi über Wiesen und später auf Waldkehren bis ins Val Padeòn, wo wir bei der Kreuzung am Rio Bosco links abbiegen. Von da an bleiben wir auf diesem Weg entlang des Flusses, bis wir nach etwa 4,6 km nach links abbiegen und die letzten 110 hm zur Mittelstation hinauflaufen.

Anfahrt

Brennerautobahn A22, Ausfahrt Richtung Bressanone/Val Pusteria/Brixen/Pustertal; weiter auf SS49, dann rechts abbiegen auf Strada Statale E66; nach 43 km im Kreisverkehr die erste Ausfahrt nehmen, um auf der SS49 zu bleiben; kurz nach Villabassa Niederdorf rechts auf SS51 abbiegen; nach 13 km links abbiegen auf SS48bis (Schilder nach Auronzo); nach 8,7 km rechts abbiegen auf SR48; nach 5,8 km befindet sich die Talstation der Cristallo Seilbahn auf der rechten Seite

Parken

Parkplatz an der Cristallo Seilbahn
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Du hast Fragen zu diesem Inhalt? Dann stelle sie hier.


Bewertungen

5,0
(1)
Henning Böhmer
20.08.2018 · Community
Die Kombination beider Klettersteige ist eine ziemlich konditionsforderne Aufgabe, da seit 2016 der Aufstieg nur zu Fuß möglich ist. Die Seilbahn zum Rifigio Lorenzi ist nicht mehr in Betrieb und die Hütte verfällt langsam. Ein bescheidener Winterraum mit 2 Betten steht jedoch zu Verfügung. Wasser und Tagesverpflegung sollte auf jeden Fall ausreichend mitgenommen werden.
mehr zeigen
Rif. Lorenzi und verfallende Bergstation
Foto: Henning Böhmer, Community
Es werden nur Bewertungen mit Text angezeigt.

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
C mittel
Strecke
14,7 km
Dauer
8:30 h
Aufstieg
950 hm
Abstieg
1693 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.