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Capanna Cadlimo - Seen und Gebirgstäler am Lukmanierpass

Wanderung · Bellinzona und Täler
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    Foto: KOMPASS-Karten
m 2400 2200 2000 1800 20 15 10 5 km
Strecke 25 km
7:00 h
1.100 hm
1.100 hm
2.556 hm
1.911 hm

Ausgehend vom Lukmanierpass führt eine weitläufige Rundwanderung durch die Bergwelt zwischen der Passhöhe und dem Valle Leventina. Dabei durchqueren wir die drei Gebirgstäler – Val Piora, Val Termine und Val Cadlimo – und erreichen als Höhepunkt die Capanna Cadlimo, die auf 2570 m Seehöhe liegt. 

Die ausgedehnte Rundwanderung beginnt unmittelbar an der Passhöhe 1 (1915 m), die durch ein grosses Gasthaus samt Parkplatz gekennzeichnet ist. Vom Parkplatz führt eine Schotterstrasse abwärts zum Stausee hinab, den wir an der Südseite erreichen. Der erste Abschnitt unserer Route nutzt die Fahrstrasse, die dem See entlang bis in den Ausgang des Val Termine führt. Am Eingang zum Val Termine 2 (1930 m) beginnt der eigentliche Rundweg, den wir bei

einem Wegweiser – von rechts mündet der Rückweg ein – entlang dem holprigen, einem Bachbett ähnlichen Weg beginnen. Dieser steigt entlang des Wildbaches durch das Trogtal mässig an. Etwa bei der Querung auf die nördliche Talseite überschreiten wir den etwa 1400 m in der Tiefe verlaufenden Gotthard-Basistunnel. Nach gut einer Stunde erreichen wir den Passo dell’Uomo 3 (2218 m) und damit die Wasserscheide zwischen Süd- und Nordalpen bzw. zwischen Ticino und Rhein. Die Landschaft öffnet sich zu einem weiten Wiesengelände. Vorbei an einem Steinhaus geht es abwärts in das Val Piora, das wir in der Folge durchqueren. Der breite Wiesenweg verläuft über die Geländestufen weitgehend abwärts und erreicht die Pian Murinascia. Fast eben streben wir der Capanna Cadagno 4 (1987 m) entgegen, die einen ersten Stützpunkt der Rundwanderung bildet. Sie steht auf einer kleinen Anhöhe oberhalb der Alpe Piora, auf der der berühmte Käse hergestellt wird. 

Nach dem Umrunden des Sees erreichen wir das Gelände der Alpe di Fuori 5 (1917 m), die aus einigen Ferienhäuschen besteht. An der Südseite mündet die Fahrstrasse ein, die vom Lago Ritóm bzw. von der Bergstation der Ritóm-Standseilbahn kommt. Wir biegen nach rechts auf den Wanderpfad ein, der hinauf zum Sattel 6 (2077 m) führt, der den Übergang zum Kessel mit dem Lago di Tom herstellt. Ein kurzer Abstieg bringt uns zu den kleinen Steinhäusern der Alpe Tom 7 (2022 m), die unmittelbar am Seeufer liegt. Im Sommer kann man hier ein kühles Bad nehmen. Es folgt der Hauptanstieg unserer Tour zur Capanna di Cadlimo. Wir folgen noch eben dem West­ufer des Sees, dann beginnt der Anstieg entlang des teils steilen Bergpfades, der durch die alpine Landschaft im Talschluss des Lago di Tom verläuft. Mit Serpentinen gewinnen wir rasch an Höhe und erreichen nach Überqueren eines Granitbuckels die Wanne der Laghetti di Taneda, die wir an der Nordseite auf teils felsigem Pfad umgehen. Mit etlichen Serpentinen erklimmen wir den Basso del Lago Scuro 8 (2512 m), der

den Übergang in das Becken des gleichnamigen Sees Lago Scuro 9 (2451 m) und die Gebirgslandschaft rund um die Schutzhütte von Cadlimo markiert. Wir haben sogleich den hochalpinen See vor uns. Der Bergpfad führt an der Westseite entlang und steigt zu einem weiteren Sattel auf, der das mit Schneefeldern bedeckte Hochtal begrenzt. Die Markierungen leiten uns über die felsigen Rippen hinweg bis zur Nordflanke, in der wir den letzten Anstieg bis zur Capanna Cadlimo 10 (2570 m) bewältigen. Die grosse Schutzhütte bietet einen viel genutzten alpinen Stützpunkt zur Besteigung der umliegenden Gipfel, aber auch entlang des Hochgebirgs-Weitwanderweges "Via alta idra". 

Für den Rückweg durch das Val Cadlimo gehen wir einige Meter auf dem Anstiegsweg retour und halten uns bei der folgenden Weggabelung geradeaus. Der gut begehbare Bergpfad läuft nun durch die Hochgebirgslandschaft mit leichtem Auf und Ab, aber insgesamt stetem Gefälle in das Val Cadlimo hinein. Nach dem Lago dell’Isra (2322 m) zur Rechten des Weges begleitet uns der Reno di Medel 11 (2299 m). Wir überwinden einige Felsbuckel und kommen ins Gebiet der Alpe Stabbio Nuovo 12, die ein Aussiedler zu einer tibetischen Steinhütte umgebaut hat und eine Herde Yaks beaufsichtigt. Die Talung wird enger und steiler, während unser Weg stets im Nordhang verläuft. Eine Stauwehr wird passiert, danach durchläuft der Pfad die nun schluchtähnliche Talung und steigt später vom Bachlauf weg zu einem Hangrücken an. Durch diesen wandern wir abwärts dem Startpunkt unserer eigentlichen Rundwanderung entgegen. Die zuerst steile Passage läuft am Talboden oberhalb des Stausees am Lukmanierpass flach aus, überquert den Bach, der aus dem Val Termine kommt, mit einer Holzbrücke, und mündet in den steinigen Fahrweg am unteren Ausgang des Termine-Tales 2. Wir schwenken nach links auf den Schotterweg ein und kehren auf der vom Beginn der Rundwanderung bekannten Fahrstrasse entlang des Südufers des

Lai da Sontga Maria zur Lukmanier-Passhöhe zurück 1.

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