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Bus&Bahn Tour: Durchs Karwendelgebirge (Etappe 2: Über den Gjaidsteig zum Karwendelhaus)

· 2 Bewertungen · Mehrtagestour · Karwendel
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  • Wörnersattel
    / Wörnersattel
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • Pause am Wörnersattel
    / Pause am Wörnersattel
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • Querung Bäralpsattel - Karwendelhaus
    / Querung Bäralpsattel - Karwendelhaus
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • Karwendelhaus
    / Karwendelhaus
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
Karte / Bus&Bahn Tour: Durchs Karwendelgebirge (Etappe 2: Über den Gjaidsteig zum Karwendelhaus)
1500 1650 1800 1950 2100 m km 2 4 6 8 10

Alpines Highlight des zweiten Tages ist der Gjaidsteig, welcher beeindruckend kühn und schattig  unterhalb der riesigen Wände von Wörner, Hochkar und Raffelspitze verläuft.
mittel
11,1 km
5:30 h
950 hm
800 hm
Hat man nach dem Gjaidsteig schließlich den Bäralpsattel erreicht, quert man auf der Sonennseite der nördlichen Karwendelkette zum Karwendelhaus hinüber.

Autorentipp

Auf dem beliebten Karwendelhaus mus man an Wochenenden und zu Ferienzeiten unbedingt vorreservieren.
outdooractive.com User
Autor
Michael Pröttel
Aktualisierung: 07.06.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1986 m
Tiefster Punkt
1606 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Am Gjaidsteig ist gute Trittsicherheit und an ein paar ausgesetzen Stellen auch Schwindelfreiheit erforderlich. Zudem müssen in der schattigen Nordflanke u.U. bis Ende Juni Schneefelder gequert werden.

Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstung plus Equipment für zwei Hüttenübernachtungen (wie Hüttenschlafsack, Stirnlampe und Proviant für unterwegs).

Weitere Infos und Links

Öffnungszeiten Karwendelhaus:  Anfang Juni bis Mitte Oktober. Weitere Infos: www.karwendelhaus.com

Start

Hochlandhütte (1622 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.449599, 11.318982
UTM
32T 674813 5257735

Ziel

Karwendelhaus

Wegbeschreibung

An der Hochlandhütte folgt man den Wegweisern "Karwendelhaus, bzw. Wörnersattel" und wandert somit zunächst durch zuhnemend lichter werdendes Latschen Gelände in Richtung Norden, wobei ein paar Seitenbäche überquert werden. Schließlich wendet sich der teils etwas erodierte Steig nach Osten und zieht sich in vielen kleinen Serpentinen zum Wörnersattel (1989 m) hinauf, von wo aus man eine großartige Aussicht auf das grüne Werdenfelser Land mit seinem Wettersteingebirge hat.

 Ab dem Wörnersattel folgt man dem Gjaidsteig ins schattige Wörner Kar und hält sich, nachdem man ein paar Meter abgestiegen ist an einer Gabelung gleich rechts.Der Steig quert nun etwas unangenehm die riesigen Geröllhänge am Fuße der Wörner Nordflanke nach Osten. Auf der anderen Karseite ist ein kleiner Gegenanstieg zum Kammleitenjoch (1933 m) zu bewältigen, wo man durchaus eine Pause einlegen darf.

 Weiterhin immer in Ostrichtung werden nun die riedigen Wandfüße von Hochkar und Raffelspitze gequert, wobei die Orientierung aufgrund der deutlichen Spuren nicht allzu schwer, das Gehen im teilweise Geröll aber durchaus anstrengend. Zudem geht es immer mal bergauf und bergab, wodurch auch an diesem Tag einige Höhenmeter zusammen kommen. Gegen Ende der langen Querung kommt man zu einer Gabelung. Hier hält man sich rechts und gelangt somit zum spektakulärsten Stück des Gjaidsteigs. Als zum Teil kühn in den Fels gesprengtes Band (teilweise Stahlseile) leitet der Steig am steilen Fuß der Raffelspitze entlang zum Geländeabsatz des Bäralpl hinauf. Auf nun sehr angenehm zugehenden Bergweg erreicht man bald schon den Bäralpsattel, wo man sich ausgiebig Zeit für die Aussicht auf den Karwendel Hauptkamm nehmen sollte.

Auch wenn man in der Summe in östlicher Richtung nun absteigt und das Etappenziel Karwendelhaus in der Ferne sieht, ist auch das Schlussstück des Steiges nicht geschenkt. In ständigem Auf- und Ab wandert man durch den nicht enden wollenden Latschengürtel, wobei einige Geröllrinnen gequert werden. Nach der langen Querung erreicht der Gjaidsteig schließlich die Wiesen der Hochalm, von wo aus man kurz auf einem Fahrweg, dann davon abzweigend auf Pfaden zum Karwendelhaus (1770 m) aufsteigt.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Auf der zweiten Etappe werden keine Verkehrsmittel benutzt.

Anfahrt: siehe Etappe 1; Rückfahrt : siehe Etappe 3

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karten 5/1 und 5/2 "Karwendelgebirge West und Mitte" 1:25000.

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Bewertungen

5,0
(2)
Stefan Burghart
12.07.2018 · Community
Landschaftlich tolle und sehr abwechslungsreiche Tour, unglaubliche Ausblicke am zweiten Tag! Den Aufstieg zur Hochlandhütte habe ich über den Ochsenbodensteig gemacht, etwas länger (+ 1h) aber in meinen Augen auch schöner. Am zweiten Tag über den Gjaidsteig zum Karwendelhaus. Anfang Juli noch 3 kleine Altschneefelder zu queren. Am Gjaidsteig ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zwingend notwendig, das letzte Stück zum Karwendelhaus durch Latschengelände zieht sich kräftezehrend in die Länge. Der Abstieg nach Eng am dritten Tag ist landschaftlich schön, technisch und konditionell jedoch nicht fordernd. Achtung - die Falkenhütte befindet sich bis Ende 2019 im Umbau, somit also vom Karwendelhaus bis zu den Engalmen keine Einkehrmöglichkeit.
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Gemacht am 07.07.2018
Rechts an der Wand entlang der Beginn des Gjaidsteig
Foto: Stefan Burghart, Community
Schlüsselstelle des Gjaidsteig
Foto: Stefan Burghart, Community
Querung der Lallidererwände - sehr beeindruckend!
Foto: Stefan Burghart, Community
Thomas Reichart
06.06.2017 · Community
Gemacht am 14.09.2016

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,1 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
950 hm
Abstieg
800 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour Einkehrmöglichkeit

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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