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Brannenburg-Nußdorf-Neubeuern

Wanderung • Chiemsee-Alpenland
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Walter Wiechmann 
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    Foto: Walter Wiechmann, Community
Karte / Brannenburg-Nußdorf-Neubeuern
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18

Ein Ausflug mit der Bahn in das Inntal. Von Brannenburg nach Nußdorf am Inn. Durch eine schöne Gegend weiter nach Neubeuern. Dann wieder zurück über den Inn und über Kirchdorf nach Raubling zum Bahnhof.
mittel
18,2 km
5:08 h
343 hm
355 hm

Gestern ganz viel Sonnenschein und dazu noch sommerliche Temperaturen. Grund genug um eine Wanderung zu unternehmen. Mit dem Meridian ging es diesmal wieder ins Inntal. Ausgestiegen bin ich in Brannenburg. Vom Bahnhof erst mal in den Ortsteil Degerndorf. Brannenburg selbst liegt ja ziemlich weit vom Bahnhof entfernt und auch am Weg dieser Wanderung. 

Ich will ja auf die andere Seite des Inn, darum blieb nichts anderes übrig um immer neben der Staatsstraße zur Innbrücke zu laufen. Aber da haben sich schöne Ausblicke auf die Berge geboten und den Wendelstein erkannte ich an der Antenne auf dem Gipfel. Und sogar Flintsbach konnte man in der Ferne sehen. Da muss ich auch mal hin.

Der Inn ist schon arg breit, nicht so verspielt wie die Isar. Muss auch früher ein gefährliches und launisches Gewässer gewesen sein, denn alle Ort halten einen gehörigen Abstand zum Fluss ein. Nach der Brücke kann man die Staatsstraße verlassen indem man nach links zum Steinbach abbiegt. Da gibt es auf beiden Ufern einen Weg für Fußgänger. 

In Nußdorf am Rathaus vorbei und dem "Mühlenweg" gefolgt. Hier reihen sich zahlreiche Mühlen jeglicher Art an dem künstlich angelegten Mühlbach an einander. Weiter zur St. Leonhardkirche und dann in die Dorfmitte hinein zur Pfarrkirche. Am Weg gibt es viele schöne Häuser zu betrachten. Wieder zurück Richtung Rathaus und auf die Neubeuerer Straße aus dem Dorf heraus. Nach den letzten Häuser geht rechts eine schmale Teerstraße ab in Richtung Wald. Da geht es entlang und immer leicht bergauf. Über Guggenau und Oberthann geht es zur Kreisstraße. Auf der anderen Seite schräg gegenüber geht die Straße weiter nach Thal und in einer Schleife weiter bergan nach Hintersteinberg und Vordersteinberg. Von da oben bietet sich immer wieder ein weiter Blick hinunter ins Inntal. So kann man den bisher zurück gelegten Weg gut überblicken.

Um das Bergerl herum und kurz vor Oberpösnach zweigen 2 Wege ab. Wir nehmen den Weg bergab in Richtung Neubeuern. Aus dem Wald heraußen sieht man schon das nächste Ziel, Neubeuern mit dem Schloss oben auf dem Berg. Bevor wir nach links abbiegen endlich ein lang ersehntes Bankerl im Schatten. Da mal eine Rast eingelegt. Weiter geht es zur Kreisstraße, der folgen wir nur ein kurzes Stück und biegen in den Steinmühlenweg ein. Da gelangt man dann direkt nach Neubeuern hinein. Immer wieder ein Blick auf das Schloss. Links ein kleines Stadttor. Da hindurch und man steht mitten auf dem Marktplatz von Neubeuern darüber thront das Schloss. Hier versammeln sich viele sehenswerte Häuser und eine markante Kirche. Zahlreiche Tische vor den Gaststätten laden zum Verweilen ein. Da war Zeit für ein erfrischendes Getränk.

Wieder durch das Tor und beim Rathaus in die Schloßstraße eingebogen. Das Schloß will ich mir ja aus der Nähe ansehen. Anschauen geht nur von außen weil das Schloss in Privatbesitz ist und als Gymnasium genutzt wird.Ein paar Fotos gemacht und den gleichen Weg wieder runter. Da biegt dann ein Fußweg ab der am Sportplatz vorbei und in den Wald hinein führt. Links ein steiler Weg bergauf und man kommt in die Wolfsschlucht. Wölfe hat es da nicht und auch ist diese Schlucht künstlich entstanden. Durch den Abbau von Kalksteinen am Schloßberg ist so im Laufe der Zeit ein tiefer Einschnitt in den Berg entstanden. Am Ende der Schlucht ginge es durch ein kleines Loch im Fels weiter, zumindest steht es so in der Landkarte. Ich habe aber kehrt gemacht und bin um den Berg herum gegangen und an der Hauptstraße dann in die Schopperestraße weiter gegangen. Diese Straße führt in Richtung Inn und in einem weiten Bogen zur Kreisstraße. Hier gibt es wieder eine Brücke über den Inn. 

Weiter geht es neben der Kreisstraße auf einem separaten Weg in Richtung Kirchdorf am Inn. Ein Abstecher in die Dorfmitte und weiter Richtung Raubling. Hier geht es über die Eisenbahn und die Bundesstraße 15 hinweg.

Und dann schurgerade weiter bis zum Bahnhof von Raubling. In Raubling gibt es kaum was sehenswertes also gleich zum Bahnsteig gegangen und 10 Minuten später kam auch der Meridian mit dem es wieder zurück nach München geht. In den Ortschaften im Gebirge gibt es vieles zu sehen und auch die Landschaft drum herum bietet so manchen reizvollen Blick. Was sich natürlich an der Anzahl der gemachten Fotos widerspiegelt.

https://plus.google.com/photos/+WalterWiechmann/albums/6179100911242193121

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
596 m
450 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Brannenburg Bahnhof (472 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.740511, 12.106737
UTM
33T 283104 5291514

Ziel

Raubling Bahnhof

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Meridian nach Brannenburg und ab Raubling
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,2 km
Dauer
5:08 h
Aufstieg
343 hm
Abstieg
355 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights barrierefrei

Statistik

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