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Bergtour

Bockhart

Bergtour · Gasteinertal
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Stephanie Armbruckner 
Karte / Bockhart
m 2200 2000 1800 1600 1400 10 8 6 4 2 km
Die Tour auf den Bockhart bietet nicht nur eine wunderschöne Kulisse mit Blick auf einige 3000er der Hohen Tauern, sondern auch eine traumhafte Hochebene mit dem idyllischen Oberen Bockhartsee, sowie einen Hauch von Geschichte des einstigen Goldbergbaugebietes, mit nachgewiesenen menschlichen Spuren bis ins 4. Jahrtausend v. Chr.
mittel
Strecke 11,2 km
4:05 h
722 hm
722 hm
2.256 hm
1.587 hm

Dauer Aufstieg: 2 Stunden 10 Minuten

Dauer Abstieg: 1 Stunde 55 Minuten

Vom Parkplatz beim Valeriehaus war die Bockhartseehütte bereits angeschrieben. Diesem Weg folgten wir sogleich, zunächst gemütlich über felsiges und teils morastiges (mit Platten abgedecktes) Gelände. Hier war es noch nicht allzu steil zu gehen. Der Blick voraus auf den Abhang, der zu überwinden war, zeigte jedoch, dass es noch steil werden würde. Kurz darauf erreichten wir den Wald, und hier begann der steile Anstieg über Wurzeln und Waldboden, sowie einige Holztreppen. Ein paar Seilversicherungen am Weg waren beim Aufstieg etwas übertrieben, beim Abstieg allerdings angenehm. Als wir die Baumgrenze erreichten, hatten wir auch den steilsten Teil der Tour hinter uns. In einigen letzten Serpentinen ging es noch bis zur Bockhartseehütte aufwärts, welche wir nach circa 45 - 50 Minuten erreicht hatten. Der aktuell noch geschlossenen Hütte kehrten wir den Rücken und stiegen einige wenige Höhenmeter ab, vorbei an dem hölzernen Drachen vom Bockhartsee. Der Sage nach hatte es im Bockharttal große Goldquellen gegeben, weshalb Knappen habgierig und hochmütig geworden waren - der Drache als Bewacher des Tals hatte es daraufhin zum Schutz mit Eis überzogen. Durch die Eisschmelze war der Bockhartsee entstanden. 

Entlang des künstlich angelegten Unteren Bockhartsees führte ein idyllischer Weg sehr flach oberhalb des Seeufers entlang. Nach circa 20-25 Minuten war das Ende des unteren Sees erreicht und es begann wieder ein leichter Anstieg auf die Hochebene des Bockharttals, vorbei an einem Wasserfall. Hier existieren noch einige alte Stollen aus der Zeit, in der das Tal ein Goldbergbaugebiet gewesen war - nach wie vor sind Ruinen und verfallene Stolleneingänge zu sehen. Funde haben gezeigt, dass es hier bereits im 4. Jahrtausend v.Chr. menschliche Ansiedlungen gab! Die Stollenanlagen dürfen jedoch aufgrund von Felssturz- und Absturzgefahr keinesfalls betreten werden!

Entlang des Bachlaufes führte unser Weg weiter über die Hochebene, bis wir den Oberen Bockhartsee erreicht hatten. Hier begann nun der letzte Anstieg von etwa 200 Höhenmetern, zunächst über einen Felssturz und an einer markanten Felswand vorbei, und schließlich in Serpentinen über einen Grasabhang. Als wir die Bockhartscharte erreicht haben, bot sich ein toller Ausblick auf die umliegenden Gipfel: Hoher Sonnblick, Hocharn, Ritterkopf, und viele mehr. Der Bockhart Gipfel mit seinem schönen Gipfelkreuz lag nur noch wenige Minuten entfernt, und so legten wir noch einen letzten Anstieg von etwa 30 Höhenmetern zurück.

Nach einer ausgiebigen Pause erfolgte der Abstieg größtenteils auf der Aufstiegsroute - kurz vor der Bockhartseehütte statteten wir noch der Staumauer des Unteren Bockhartsees einen Besuch ab, welche über eine Forststraße erreichbar ist. Danach stiegen wir das erste Stück Richtung Sportgastein auf der Aufstiegsroute ab, bei der ersten Gabelung mit der Forststraße entschieden wir uns hitze- und kniegelenksbedingt für den Abstieg über die Forststraße. Auf dieser blieben wir einige Kehren weit, und das letzte flacher werdende Stück nach dem Wald legten wir wieder auf dem Wanderweg zurück.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.256 m
Tiefster Punkt
1.587 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Schotterweg 13,12%Naturweg 2,77%Pfad 83,59%Unbekannt 0,50%
Schotterweg
1,5 km
Naturweg
0,3 km
Pfad
9,3 km
Unbekannt
0,1 km
Höhenprofil anzeigen

Start

Valeriehaus Sportgastein (1.586 m)
Koordinaten:
DD
47.061277, 13.056745
GMS
47°03'40.6"N 13°03'24.3"E
UTM
33T 352433 5213806
w3w 
///heide.kerze.angesiedelte
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Ziel

Valeriehaus Sportgastein

Wegbeschreibung

Dauer Aufstieg: 2 Stunden 10 Minuten

Dauer Abstieg: 1 Stunde 55 Minuten

Vom Parkplatz beim Valeriehaus war die Bockhartseehütte bereits angeschrieben. Diesem Weg folgten wir sogleich, zunächst gemütlich über felsiges und teils morastiges (mit Platten abgedecktes) Gelände. Hier war es noch nicht allzu steil zu gehen. Der Blick voraus auf den Abhang, der zu überwinden war, zeigte jedoch, dass es noch steil werden würde. Kurz darauf erreichten wir den Wald, und hier begann der steile Anstieg über Wurzeln und Waldboden, sowie einige Holztreppen. Ein paar Seilversicherungen am Weg waren beim Aufstieg etwas übertrieben, beim Abstieg allerdings angenehm. Als wir die Baumgrenze erreichten, hatten wir auch den steilsten Teil der Tour hinter uns. In einigen letzten Serpentinen ging es noch bis zur Bockhartseehütte aufwärts, welche wir nach circa 45 - 50 Minuten erreicht hatten. Der aktuell noch geschlossenen Hütte kehrten wir den Rücken und stiegen einige wenige Höhenmeter ab, vorbei an dem hölzernen Drachen vom Bockhartsee. Der Sage nach hatte es im Bockharttal große Goldquellen gegeben, weshalb Knappen habgierig und hochmütig geworden waren - der Drache als Bewacher des Tals hatte es daraufhin zum Schutz mit Eis überzogen. Durch die Eisschmelze war der Bockhartsee entstanden. 

Entlang des künstlich angelegten Unteren Bockhartsees führte ein idyllischer Weg sehr flach oberhalb des Seeufers entlang. Nach circa 20-25 Minuten war das Ende des unteren Sees erreicht und es begann wieder ein leichter Anstieg auf die Hochebene des Bockharttals, vorbei an einem Wasserfall. Hier existieren noch einige alte Stollen aus der Zeit, in der das Tal ein Goldbergbaugebiet gewesen war - nach wie vor sind Ruinen und verfallene Stolleneingänge zu sehen. Funde haben gezeigt, dass es hier bereits im 4. Jahrtausend v.Chr. menschliche Ansiedlungen gab! Die Stollenanlagen dürfen jedoch aufgrund von Felssturz- und Absturzgefahr keinesfalls betreten werden!

Entlang des Bachlaufes führte unser Weg weiter über die Hochebene, bis wir den Oberen Bockhartsee erreicht hatten. Hier begann nun der letzte Anstieg von etwa 200 Höhenmetern, zunächst über einen Felssturz und an einer markanten Felswand vorbei, und schließlich in Serpentinen über einen Grasabhang. Als wir die Bockhartscharte erreicht haben, bot sich ein toller Ausblick auf die umliegenden Gipfel: Hoher Sonnblick, Hocharn, Ritterkopf, und viele mehr. Der Bockhart Gipfel mit seinem schönen Gipfelkreuz lag nur noch wenige Minuten entfernt, und so legten wir noch einen letzten Anstieg von etwa 30 Höhenmetern zurück.

Nach einer ausgiebigen Pause erfolgte der Abstieg größtenteils auf der Aufstiegsroute - kurz vor der Bockhartseehütte statteten wir noch der Staumauer des Unteren Bockhartsees einen Besuch ab, welche über eine Forststraße erreichbar ist. Danach stiegen wir das erste Stück Richtung Sportgastein auf der Aufstiegsroute ab, bei der ersten Gabelung mit der Forststraße entschieden wir uns hitze- und kniegelenksbedingt für den Abstieg über die Forststraße. Auf dieser blieben wir einige Kehren weit, und das letzte flacher werdende Stück nach dem Wald legten wir wieder auf dem Wanderweg zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Auf der B167 fuhren wir durch Bad Gastein hindurch, und folgten schließlich der Beschilderung nach Sportgastein über die Heilstollenstraße. Die Straße nach Sportgastein ist eine Mautstraße, es fallen Gebühren von € 5,50 p.P. im PKW an (die aktuellen Tarife findet ihr >>HIER<<).  Die Mautstelle ist ab 07:00 Uhr besetzt.

Parken

Beim Ausgangspunkt stehen dann ausreichend kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Koordinaten

DD
47.061277, 13.056745
GMS
47°03'40.6"N 13°03'24.3"E
UTM
33T 352433 5213806
w3w 
///heide.kerze.angesiedelte
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,2 km
Dauer
4:05 h
Aufstieg
722 hm
Abstieg
722 hm
Höchster Punkt
2.256 hm
Tiefster Punkt
1.587 hm
Hin und zurück aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Gipfel-Tour

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