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Wanderung

Bletterbachschlucht

Wanderung · Südtirols Süden
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  • Besucherzentrum
    / Besucherzentrum
    Foto: Helmut Dumler, Gerhard Hirtlreiter, Eugen E. Hüsler
  • / Im Grund der Schlucht
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  • / Butterloch
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  • / Blick vom Jagersteig
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  • / Brunnen
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  • / Görz
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  • / Lahneralm
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    Foto: Helmut Dumler, Gerhard Hirtlreiter, Eugen E. Hüsler
ft 6000 5500 5000 4500 4 3 2 1 mi

Durch den »Grand Canyon« der Ostalpen Sie ist wirkungsvoll versteckt in einer (auf den ersten Blick) relativ unspektakulären Landschaft und doch zählt sie zu den bedeutendsten Naturwundern Südtirols: die Bletterbachschlucht. Sie durchschneidet zahlreiche, an Versteinerungen reiche Sedimentschichten und im unteren Bereich auch den durch Vulkanismus entstandenen Bozner Quarzporphyr. Damit durchwandert der Besucher bei einer gemütlichen Halbtageswanderung Jahrmillionen der Erdgeschichte.
mittel
7,7 km
3:00 h
455 hm
455 hm
Vom Parkplatz (1540 m) beim Besucherzentrum folgen wir dem bergab führenden Wanderweg. Dieser schwenkt bald nach links auf eine gekieste Trasse ein, die zu einer Geländekante führt. Über die geht es dann auf einem gesicherten Steig steil hinab in den Schluchtgrund. (»Taubenleck«, 1420 m). Zwischen steilen, überwiegend senkrechten Schluchtwänden folgen wir nun dem weglosen Bachbett talein. Dabei gilt es immer wieder den Bach bzw. seine Verästelungen zu überqueren, was bei normalem Wasserstand meist ohne gar zu große Sprünge bewältigbar ist. Abzweigungen, darunter auch die zum Jagersteig, ignorieren wir und gehen bis zu einigen Felssturzblöcken am Fuß (ca. 1520 m) des Butterlochwasserfalls. Dort geht es nicht mehr weiter, denn eine einstige (gesicherte) Steiganlage neben dem Wasserfall wurde 2009 durch Naturgewalten zerstört. Wir wandern nun knapp 15 Minuten auf gleichem Weg zurück bis zur (in jetziger Gehrichtung) ersten Ausstiegsmöglichkeit (ca. 1460 m) nach rechts, dem Jagersteig. Der leitet als geländergesicherter Serpentinenpfad knackig steil hinauf zu einem breiten, querenden Weg. Diesem folgen wir nach rechts. Bei einem Brunnen (1635 m) mit gutem Wasser kreuzen wir den E5 und gehen geradeaus weiter. Bald darauf leitet der Weg über einen kurzen, aber recht steilen Hang (vorsichtig gehen, keine Steine lostreten!) wieder hinab ins Bachbett (1620 m), jetzt aber in den oberhalb des Wasserfalls gelegenen Teil der Schlucht. Im Talgrund geht es nun auf steinigem Grund weiter talein. Da hier bei stärkerer Wasserführung die Steine immer wieder umgelagert werden, gibt es hier keinen durchgehend eindeutigen Weg. Mit etwas Gespür, Fantasie und einem sicheren Tritt kommt man aber problemlos voran – lange ohne nennenswerte Steigung, letztendlich dann doch kräftiger ansteigend zur letzten Schautafel in der Görz (1760 m), dem imposanten Felskessel unter dem Weißhorn. Spätestens hier heißt es umkehren, denn von den umgebenden Flanken geht ernstzunehmende Steinschlaggefahr aus (weiter aufzusteigen verbietet sich daher von selbst). Wir gehen also auf gleicher Strecke durchs Tal zurück und nach rechts hinauf zum Brunnen. Nun folgen wir dem breiten Weg, der die Höhe weitgehend hält. Kurz vor Ende der Wanderung verzweigt sich der Weg. Von dort könnte man direkt zum Besucherzentrum zurückkehren. Wer aber zum Abschluss der Tour gemütlich einkehren will, geht hier rechts und erreicht wenige Minuten später die Lahneralm (1583 m) – einen Platz zum Genießen. Anschließend nehmen wir die Grundrichtung wieder auf, die wir vor der Alm hatten, und queren geradeaus über eine Wiese. So treffen wir auf einen breiten Weg, dem wir nach links folgen. Nachdem wir einen fast verlandeten Weiher passiert haben, wenden wir uns nach rechts und sind kurz darauf wieder beim Besucherzentrum.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
1760 m
Tiefster Punkt
1414 m

Sicherheitshinweise

Wegen steiler Pfade und teils weglosem Bachbett sind ein sicherer Tritt und stabile Schuhe wichtig; da Steinschlag von den Schluchtwänden nicht ganz ausgeschlossen werden kann, ist das Tragen eines Schutzhelms jetzt Pflicht (im Besucherzentrum kostenloser Verleih gegen Hinterlegung eines Ausweises).

Weitere Infos und Links

Bei Starkregen und/oder Gewitter nimmt die Steinschlaggefahr zu und auch der Wasserstand des Bletterbachs kann gefährlich anschwellen; daher muss man die Schlucht bei derartigen Wetterlagen auf schnellstem Weg verlassen.

Start

Parkplatz (1540 m) am Besucherzentrum der Bletterbachschlucht. Zufahrt von Auer im Etschtal; dort der Wegweisung Richtung Fleimstal folgen, an Montan vorbei, beim Brückenwirt links ab, an Aldein vorbei, beim Gasthaus Waldrast (Hst. der Buslinie 142 Neumarkt – Weißenstein) dann rechts ab auf die 4 km lange Zufahrtsstraße. (1537 m)
Koordinaten:
DG
46.366468, 11.405908
GMS
46°21'59.3"N 11°24'21.3"E
UTM
32T 685058 5137578
w3w 
///inka.zurückreichen.himmelblau

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
46.366468, 11.405908
GMS
46°21'59.3"N 11°24'21.3"E
UTM
32T 685058 5137578
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,7 km
Dauer
3:00h
Aufstieg
455 hm
Abstieg
455 hm
Einkehrmöglichkeit

Statistik

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