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Wanderung empfohlene Tour

Blauberge und Guffertspitze (Rundtour geeignet)

Wanderung · Tegernsee-Schliersee
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Micha H.
  • Hofbauernweißach
    / Hofbauernweißach
    Foto: Micha H., Community
  • Wasserfall kleine Wolfsschlucht
    / Wasserfall kleine Wolfsschlucht
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  • / Blaubergalm
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  • / Blick ins Tegernseer Tal
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  • / Guffert
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  • / Halserspitz
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  • / Halserspitz Gipfel
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  • / Gufferthütte
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  • / Gipfel Guffertspitze
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  • / Guffert von Steinberg a. R. aus
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m 2000 1500 1000 500 25 20 15 10 5 km
Zwei-Tages-Tour von Wildbad-Kreuth über die Blauberge auf die Guffertspitze dann Absteig nach Steinberg im Rofangebirge. Von dort mit dem Bus zurück. Übernachtung auf der Gufferthütte.
schwer
Strecke 25,5 km
9:57 h
2.447 hm
2.235 hm

Herausfordernde Tour mit vielen Gipfeln. Es können auch einige Gipfel ausgelassen werden, insbesondere der Guffert. Allerdings ist seine Besteigung von der Nordseite schon ein imposantes Erlebnis.

Die Tour eignet sich auch als Rundtour, indem man von Steinberg am Rofan mit dem Bus (1x Umsteigen) zurück nach Wildbad-Kreuth fährt (siehe Hinweise).

Verpflegungsmöglichkeiten gibt es auf der Blaubergalm sowie in der Guffert-Hütte. 

Als Freizeit-Bergwanderer würde ich die Tour aufgrund der Strecke und Höhenmeter als "schwer" charakterisieren (insbesonderer mit Gepäck für eine Übernachtung). Sie ist jedoch für den gut konditionierten Bergwanderer mit etwas alpiner Erfahrung und trittsicherheit gut machbar. Fähigkeiten als Bergsteiger benötigt man (bis auf zwei kleine Stiege) nicht.

Der herausfordernste Teil ist sicher der Aufstieg an der Nordwand des Guffert vom Sattel "Issalm" zum Grat unterhalb der Guffertspitze. Dieser Teil ist sehr steil. Bis auf ein paar Stellen mit Drahtseil-Sicherungen ist er aber gut begehbar. Hier sollte man keine Höhenangst haben und Schwindelfrei sein. Der Rest auf den Gipfel und der Abstieg nach Steinberg sind einfach.

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.187 m
Tiefster Punkt
793 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Ich bin die Tour im September 2020 gegangen. Es handelt sich um einen privaten Bericht, Irrtümer sind vorbehalten, keine Haftung.

Die Übernachtungsmöglichkeiten auf der Guffert-Hütte kann man im Internet einfach beauskunften und reservieren (Warum gibt es so etwas nicht bei allen Hütten?). Ich hatte das (Corona-)Pech einen regulären Schlafsack statt Hüttensack mitnehmen zu müssen :-(

Fahrplan für Bus-Rückfahrt: vvt.at (Linie 7801 und DB-Bus)

Karte: ATK25-R12 Kreuth (Amtliche Topographische Karte 1:25000)

Start

Wanderparkplatz "Wildbad Kreuth" (altes Bad) (793 m)
Koordinaten:
DD
47.626072, 11.746889
GMS
47°37'33.9"N 11°44'48.8"E
UTM
32T 706374 5278397
w3w 
///hindern.schwarz.echsen

Ziel

Steinberg am Rofan bzw. wieder Bushaltestelle "Wildbad Kreuth" am Parkplatz

Wegbeschreibung

Startpunkt ist der Wanderparkplatz Wildbad-Kreuth (altes Bad). Hier befindet sich auch die gleichnamige Bushaltestelle, zu der uns der Bus am nächsten Tag zurück bringt.

An gut frequentierten "Wandertagen" empfiehlt es sich, bereits vor 9 Uhr da zu sein, um noch einen Parkplatz zu erwischen. Die Parkgebühr von 10 Euro für zwei volle Tage wird im voraus an der Parkuhr gezahlt (Achtung: nur Münzzahlung).

Los geht's gemütlich Richtung "Siebenhütten". Wir passieren das Gasthaus "altes Bad", die königlichen Fischteiche und gehen dann weiter den Kiem-Pauli Weg, auf dem wir immer wieder die schöne Aussicht auf die Hofbauern-Weissach geniesen, die ein ganzes Stück weiter unten im Kiesbett dahinglitzert.

Nach den Siebenhütten geht es weiter Richtung Wolfsschlucht. Diese teilt sich nach einer knappen halben Stunde in die Kleine und Große Wolfsschlucht. Ein Abstecher nach links in die Kleine Wolfsschlucht dauert nicht lange und lohnt sich aufgrund eines wildromantischen Wasserfalls.

Zurück auf dem Hauptweg und weiter durch die Große Wolfsschlucht erreichen wir auch bald das Ende eben jener und somit auch das Ende des gemütlichen Weges. Ein Schild, welches "alpine Erfahrung" und "Trittsicherheit" einfordert, markiert den Beginn des Pfades, welcher uns hinauf zur Blaubergalm führt. Bis auf ein paar Drahtseil-Sicherungen zu Beginn, ist der Weg gut zu gehen.

Oben angekommen, kann man den Weg direkt zur Alm wählen oder links Richtung Halserspitz gehen und gleich den ersten Gipfel (Predigtstuhl 1562m) mitnehmen. Anschließend führt uns ein kurzer Abstieg ebenfalls zur Blaubergalm. Auf der Alm können wir uns stärken und mit selbstgemachten Käse und anderen Spezialitäten für folgende Brotzeiten eindecken.

Der weitere Weg führt uns zunächst wieder das Stück hinauf auf den Kamm auf welchem wir, bis hin zur Halserspitz, diverse Gipfel ereichen (Wichtelplatte, Blaubergschneid, Blaubergkopf, Karlspitz). Vorbei an glücklichen Kühen, die scheinbar ebenfalls die Sonne und den Ausblick genießen, begleitet uns rechter Hand stets der imposante Guffert und linker Hand der Blick ins Tegernseer Tal.

Der letzte Aufstieg des Tages zur Halserspitz ist ein Abstecher, denn der Weg zur Gufferthütte zweigt ca. 20 min. vorher nach rechts ab. Nach dem Absteig, der schon den Tag in den Beinen spüren lässt, geht es vorbei an einer Alm, gemütlich Richtung Gufferthütte.

Am nächsten Morgen starten wir gut gestärkt zunächst zum Schneidjoch. Dabei führt uns die Zufahrt der Hütte zunächst ca. 100m Richtung Wirtschaftsweg, auf den wir dann rechts einbiegen um bergab zu gehen. Nach ca. 150 m halten wir uns wieder rechts, dann nach 100m links, immer bergab.  Nach 200 m gehen wir geradeaus auf einen Pfad, der uns über Tau-getränkte Wiesen, kleine Brücken und Rinnsale zunächst Richtung Angernalm führt. Wir folgen dann aber dem Weigweiser bergauf Richtung Schneidsattel. Von dort steigen wir weider bergab und gehen den Weg Richtung Issalm. Auf dem Sattel bei der Issalm angekommen, können wir uns jetzt letztmalig überlegen, ob die Kraft noch für den Aufstieg zum Guffert reicht, oder ob wir den gemütlichen Abstieg Richtung "Untere Bergalm" nehmen ( und dann von dort mit dem Bus zurück --> Haltestelle "Steinberg am Rofan Waldfrieden" ).

Wer sich für den Aufsteig entscheidet, sieht bereits vor sich, was einen erwartet. Das obligatorische Schild weist noch einmal darauf hin, dann geht es zunächst ziemlich steil bergauf bis zu einer kleinen Felshöhle, in der wir uns noch einmal ausruhen und Kraft für das vor uns Liegende sammeln können. Direkt im Anschluss geht es über eine Drahtseil-Sicherung auf den Fels. Hier muss man etwas klettern, das ist aber schon das schwierigste Stück. Anschließend geht es lange steil hinauf. Beim Blick zurück sollte man auf jeden Fall schwindelfrei sein und nicht zu weiche Knie haben! Der Weg selber ist aber gut zu gehen bzw. besser: zu steigen.

Auf dem Grat angekommen, geht es rechter Hand noch ca. 30 min hinauf zum Gipfel. Man kann sich überlegen, auf dem Weg dorthin irgendwo das Gepäck zu deponieren, sollte sich aber überlegen, was man oben noch braucht (insb. was Warmes zum Überziehen).

Die Sicht vom Gipfel ist sicher atemberaubend, ich kann es leider nicht beurteilen, denn ich kam aufgrund von Wolken optisch nur ca. 30 m weit. Wenigsten die Bergdohlen haben für etwas Unterhaltung gesorgt.

Danach geht es an den Abstieg Richtung Steinberg. Zunächst ist der Weg sehr schön zu gehen, ich kann die kleine Variante über die Schmidtquelle empfehlen, sehr idyllisch und für eine Rast geeignet. Wer noch Kraft und Lust hat, kann nach Steinberg den Weg über den Guffertstein wählen und tritt dann die Rückreise von der Haltestellen "Steinberg. a. R. Kirche" an. Ich habe den direkten Abstieg zum Waldhäusl gewählt (Haltestelle "Steinberg a. R. Abzweig Waldhäusl"). Der weitere Abstieg ist eher steil. Technisch zwar keine große Herausforderung, zieht sich aber gefühlt etwas.

Am Ende der jeweils beschriebenen Varianten befinden sich auch Wirtshäuser, die als Motivation für die letzten Kilometer gut geeignet sind. Man sollte sich aber vorher im Internet informieren, ob diese auch am entsprechenden Tag geöffnet haben. 

Von den jeweiligen Haltestellen bringt uns der Bus zunächst nach "Achenkirch Abzweig Steinberg a. R." von dort geht es von der gegenüber liegenden Straßenseite mit dem DB-Bus weiter zum Wanderparkplatz "Wildbad Kreuth".

Hinweis

Wildschutzgebiet Siebenhütten: 01.12 - 31.03
alle Hinweise zu Schutzgebieten

Parken

Wanderparkplatz "Wildbad Kreuth"

Koordinaten

DD
47.626072, 11.746889
GMS
47°37'33.9"N 11°44'48.8"E
UTM
32T 706374 5278397
w3w 
///hindern.schwarz.echsen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
25,5 km
Dauer
9:57 h
Aufstieg
2.447 hm
Abstieg
2.235 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour Von A nach B

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