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Wanderung

Besteigung des Hochkönig (2.941 m)

· 3 Bewertungen · Wanderung · Hochkönig
Profilbild von Carsten Orth
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Carsten Orth
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m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Auf abwechslungsreichen Wegen zum Gipfel des Hochkönigs Ausgehend vom Arthurhaus führt eine der abwechslungsreichsten Wanderungen der Ostalpen auf den Gipfel des 2.941 m hohen Hochkönigs. Dieser bietet einen Rundumblick auf zahlreiche andere Gipfel mit klingenden Namen, die vom Watzmann über Großglockner, Großvenediger und Ankogl bis zur Bischofsmütze reichen. Der Anstieg erfordert neben Schwindelfreiheit und Kondition auch eine Trittsicherheit, die dem hochalpinen Charakter dieser Tour entsprechen. Darüber hinaus braucht man jedoch eigentlich nur noch möglichst schönes und beständiges Wetter, um auch als 'normaler' Bergwanderer in den Genuss zu kommen, über Schotter, Schnee und Fels zu dieser einmaligen Aussichtsloge vordringen zu können.
leicht
18,7 km
10:00 h
1.619 hm
1.619 hm
Aufstieg zur Mitterfeldalm und zur Torsäule Vom Parkplatz beim Arthurhaus aus folgt man zuerst dem breiten Schotterweg in Richtung der Mitterfeldalm (1.690 m). Der Weg führt unter der dolomitenhaft wirkenden Mandlwand entlang. Der Weg ist anfangs noch sehr flach, kurz vor der Alm aber geht es allerdings einen kurzen Anstieg steil bergauf. Bereits hier hat man einen schönen Blick auf die Bergwelt von Bischofshofen und den südlich gelegenen Hochkeil. An der Mitterfeldalm führt der Weiterweg vorbei, und man wandert auf dem anfangs noch flachen Pfad um das westliche Ende der Mandlwände herum. Nach einem leichten Abstieg sind die ersten Seilsicherungen im etwas abschüssigen Gelände erreicht – wer hier bereits Probleme mit Schwindelfreiheit o.ä. bekommt, sollte auf ein Fortsetzen der Tour verzichten. Im späteren Verlauf sind schwierigere Wegpassagen zu finden, bei der die notwendige Sicherheit vorhanden sein muss. Nachdem man die ersten Geröllfelder passiert hat, gelangt man auf die andere "Talseite" des Ochsenkars und wandert durch eine einmalige Landschaft. Mittlerweile sieht man auch die "Torsäule", die einen in den nächsten 1,5 Stunden begleiten wird. Direkt am Weg stehen im Sommer zahlreiche Blumen, deren Blütenpracht im Sommer einen schönen Kontrast zu den schroffen Bergen bildet. Doch die Landschaft ändert sich bald, denn im Bereich der Torsäule ist kaum noch Vegetation vorhanden. An der Torsäule selbst sollte man auf die Kletterer achten – zahlreiche Felsblöcke bieten ausreichende Sitzgelegenheiten für eine größere Pause.  Über Schneefelder und Geröll zum Gipfel des Hochkönig Bis Anfang Juli ist ab hier mit größeren Schneefeldern zu rechnen. Aufgrund der zahlreichen Spuren der anderen Wanderer gestaltet sich die Wegfindung jedoch auch im Schnee problemlos. Nach Überwindung des Schneefeldes erreicht man eine durch Fels führende Steilstufe. Der schmale Pfad ist rutschig, die Felsen durch die vielen Wanderer leicht speckig, sodass ein sicherer Tritt verlangt wird. Dieser Bereich stellt etwas mehr als die Hälfte der Aufstiegsstrecke dar. Sollten zum jetzigen Zeitpunkt bereits Gewitterwolken aufziehen, so ist unbedingt der Rückweg anzutreten. Nicht zuletzt deshalb, weil die Hochfläche unterhalb des Gipfels, die auch als "Übergossene Alm" bezeichnet wird, keinerlei Unterstandsmöglichkeiten bietet. Aufgrund der großen Schneefelder erhöht sich darüber hinaus bei starker Bewölkung oder Nebel die Gefahr, dass man die Orientierung verliert und sich verirrt. Nach Überwindung der Steilstufe erschließt sich dem Wanderer ein umfangreiches Panorama auf die nördlich von der übergossenen Alm gelegenen Alpen, zu denen unter anderem der Watzmann gehört. In südlicher Blickrichtung kann Mühlbach im Tal erspäht werden, wobei die bereits erwanderten Höhenmeter augenscheinlich werden. Es folgt eine Stelle, an der man sich entscheiden kann, ob man den über das große Schneefeld führenden Winterweg oder den Sommerweg wandern möchte. Beide Wege treffen sich nach etwa 20 Minuten Gehzeit wieder. Winterweg-Variante: Um dem  Winterweg zu folgen, muss man einige steile Meter dem Schneefeld folgend bergab wandern. Anschließend folgt man dem meist ausgetretenen Pfad über das flache und spaltenlose Schneefeld. Obwohl der Weg nur leicht bergauf führt, so zählt die lange Wanderung über das Schneefeld zu einem der anstrengendsten Tourenteile. Sommerweg-Variante Der Sommerweg führt überwiegend durch Geröll oder festen Fels, ist allerdings etwas steiler und erfordert an einigen Stellen erhöhte Trittsicherheit. Die Aussicht ist allerdings im Vergleich zum Winterweg umfassender, weil weniger Hindernisse den Blick nach Süden versperren. Allerdings ist die Orientierung aufgrund der wenigen Markierungen schwieriger als beim Winterweg.  Auch wenn sich schon bald das Matrashaus in Sichtweite befindet, sollte sich von seinem ersten Anblick auf keinen Fall irritieren lassen - tatsächlich ist es nämlich zu diesem Zeitpunkt noch etwa eine Stunde entfernt. Der Weg dorthin wechselt immer wieder zwischen Schneefeld und mit Schotter übersäten steilen Steinpassagen. Wenige Gehminuten vom Matrashaus erreicht man schließlich ein steiles Schneefeld - und die anspruchsvollste Stelle der Wanderung, eine mit Ketten und einer Leiter versicherten Steilstufe. Nach Überwindung dieses letzten Hindernisses steht man auf dem breiten Gipfelplateau. Das Matrashaus – und somit auch der Gipfel des Hochkönigs - ist in weniger als fünf Minuten erreicht. Die 360-Grad-Aussicht vom Gipfel ist beeindruckend. Im Westen erkennt der Wanderer den Dachstein, im Norden liegen der Watzmann und die Loferer Steinberge. Gen Süden reicht der Blick auf den Alpenhauptkamm. Als weitere namhafte Gipfel erblickt man Hochalmspitze, Ankogl, Großglockner, Wiesbachhorn, Großvenediger und Sonnblick. Bei schönem Wetter kann jedem Wanderer eigentlich nur ans Herz gelegt werden, eine Übernachtung im Matrashaus einzuplanen. Einerseits kann man so auch den Abstieg wirklich ausgeruht in Angriff nehmen. Andererseits bietet sich mit etwas Glück die für viele Wanderer doch eher seltene Gelegenheit, in einer solchen Höhe den Anblick der untergehenden Sonne bzw. wenige Stunden später ihren Aufgang genießen zu können. Der Abstieg erfolgt auf der oben beschriebenen Aufstiegsroute. Fazit : Lange, sehr anstrengende Wanderung auf einen fast 3.000 Meter hohen Gipfel. Wer Landschaft und Aussicht wirklich entspannt genießen möchte, sollte zwei Tage für diese Tour einplanen. In jedem Fall sollte die möglichst kurzfristig einzuholende Wetterprognose verlässlich sein und eine gute und beständige Witterung vorhersagen.

Autorentipp

Höchster Gipfel der Berchtesgadener Alpen mit entsprechendem Panoramablick Matrashaus mit Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit auf gleicher Höhe Sehr gute Beobachtungsmöglichkeit der Kletterer an der Torsäule
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Höchster Punkt
2.925 m
Tiefster Punkt
1.502 m

Start

Koordinaten:
DG
47.409630, 13.128460
GMS
47°24'34.7"N 13°07'42.5"E
UTM
33T 358808 5252384
w3w 
///monate.häuser.wohl

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
47.409630, 13.128460
GMS
47°24'34.7"N 13°07'42.5"E
UTM
33T 358808 5252384
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///monate.häuser.wohl
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Bewertungen

4,3
(3)
Jens Jansen
18.09.2014 · Community
WOW
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Gemacht am 09.08.2014
Die letzte Hürde
Foto: Jens Jansen, Community
Foto: Jens Jansen, Community
Torsäule
Foto: Jens Jansen, Community
Maximilian Deibler
12.08.2014 · Community
Gemacht am 12.08.2014

Fotos von anderen

Die letzte Hürde
Torsäule

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
18,7 km
Dauer
10:00h
Aufstieg
1.619 hm
Abstieg
1.619 hm

Statistik

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