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BergeSeen Trail 15: Gosau-Hintertal - Hallstatt

Wanderung · Gosau
Verantwortlich für diesen Inhalt
Salzkammergut Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Salzkammergut Tourismus, CC BY-ND, Salzkammergut
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m 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km Tourismusbüro Hallstatt und Kofferdepot
Erlebnisreiche Bergwanderung auf Forststraßen und markierten Wald- bzw. Almpfaden, die an einigen Stellen etwas Orientierungssinn erfordern – daher Vorsicht bei Nebel.
mittel
Strecke 16,4 km
5:55 h
927 hm
1.185 hm
1.536 hm
509 hm
Auf dieser Etappe erleben Sie ein Naturwunder nach dem anderenund auch etliche historische Besonderheiten – etwa das bedeutendsteHochmoor der Region, aber auch Schleifsteinbrüche, die bis heutevon Idealisten genutzt und bewahrtwerden, und natürlich das berühmte Salzbergwerk von Hallstatt. Das interessanteste Gebiet würde manallerdings auf den ersten Blick garnicht erkennen: Unter dem felsigenPlassen lag ein Zentrum des prähistorischen Bergbaus.

Autorentipp

Hinweis: Vom Rudolfsturm kann man mit der Salzbergbahn in den Ortsteil Lahn hinunterfahren von dort in 20 Minuten neben dem See ins Ortszentrum.

Profilbild von Wolfgang Heitzmann/Kompass Verlag
Autor
Wolfgang Heitzmann/Kompass Verlag
Aktualisierung: 27.04.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.536 m
Tiefster Punkt
509 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Wegführung: Gosau-Hintertal – Löckernmoos – Plankensteinalm – Durchgang – Salzberg – Hallstatt

Weitere Informationen unter trail.salzkammergut.at

www.salzwelten.at/de/hallstatt

 

Start

Gosau-Hintertal (767 m)
Koordinaten:
DD
47.550708, 13.516080
GMS
47°33'02.5"N 13°30'57.9"E
UTM
33T 388349 5267432
w3w 
///trifft.auster.stein

Ziel

Hallstatt

Wegbeschreibung

Vom Gasthof Gosauschmied in Gosau-Hintertal 01 folgen Sie

der Gosauseestraße etwa 500 m talauswärts. Vor einer Brücke und einer Linkskurve zweigen Sie vor der Bushaltestelle Gamsjäger scharf nach rechts auf die Madlgasse ab. Nach etwa 300 m beginnt rechts der Wanderweg Nr. 644 mit dem Wegweiser „Plankensteinalm, Schleifsteinbrüche, Löckernmoos“, auf dem Sie durch steile Waldhänge ansteigen. Er quert zwei Forststraßen, zweigt rechts ab und erreicht die Schleifsteinbrüche unter dem Ressenberg. Dieses Gebiet besteht aus feinkörnigem Sandstein, der sich vor etwa 80 Millionen Jahren im Meer abgelagert hat – er wird seit 400 Jahren zur Herstellung von Schleif- und Wetzsteinen abgebaut. Von der gastlichen Badstubnhütte führt ein neu angelegter, beschilderter Pfad durch urigen Wald ins Löckernmoos 02 (1.410 m) hinauf. Dieses streng geschützte Hochmoor liegt auf der Kuppe des flachen Berges, ist mit „Löckern“ (Legföhren oder Latschen) bewachsen und weist sogar einen kleinen See mit dunklem Moorwasser auf. Von einem Aussichtsplatz aus sehen Sie viele Gipfel in der Umgebung – vom Hochkalmberg über den Gosaukamm bis zum Hochkönig. 2:00 h

Vom Löckernmoossee führt der Pfad nach Süden zur Hinteren Grubenalm (1.336 m) hinab. Auf einer Forststraße kommen Sie zu einer nahen Kreuzung, von der Sie links zur im Sommer bewirtschafteten Triamerhütte auf der Vorderen Grubenalm (1.348 m) gelangen. Einige Meter unterhalb davon verschwindet ein Bächlein im sagenumwobenen Wildfrauenloch. Von der Alm geht’s noch ca. 20 Minuten auf der Straße zum Rastbankanger weiter, bis das Schild „Plankenstein-Alm“ die Abzweigung des Weges Nr. 644 anzeigt. Auf dieser Route steigen Sie rechts durch romantisches Waldgelände zur weiten, von Wald eingefassten Hochweide der Plankensteinalm 03 (1.530 m) an. Dies ist das größte zusammenhängende Almgebiet im Inneren Salzkammergut – und vielleicht auch das schönste. Im Süden erblicken Sie die kalkgrauen Dachstein-Vorlagerungen um die einsamen Ochsenkögel und das mächtige Hohe Kreuz (2.837 m); im nördlichen Bereich der Wiesen lädt die 200 Jahre alte Leutgebhütte zu Rast und Einkehr. 2:00 h

Nun wandern Sie quer über die sanft gewellte Almfläche nach Osten. Wo der schüttere Baumbewuchs beginnt, wendet sich der stellenweise nur schlecht sichtbare Pfad etwas nach links – achten Sie hier genau auf die rot-weiß-roten Markierungen auf Steinen und Stämmen! Weiter vorne ist die Trasse wieder besser ausgetreten; sie leitet unterhalb der Hohen Scheibe (1.659 m) durch kleine Mulden und Lichtungen zum etwa 800 m entfernten „Durchgang“. Dieser kleine Sattel (Gatter) bildet die Verbindung zur Durchgangalm (1.378 m), zu der Sie neben Felsabbrüchen steil absteigen. Über dem Wald- und Almkessel baut sich der felsige Plassen (1.953 m) auf; frische Gesteinsausbrüche und gewaltige Schutthalden zeigen, dass sich hier ein geologisch unruhiges Gebiet befindet. Sie folgen kurz einer Forststraße und wandern dann links auf dem Pfad Nr. 644 weiter. Nach einem Waldabstieg mündet von rechts ein Forstweg ein, dann geht’s wieder etwas aufwärts zur Dammwiese (1.350 m). Auf diesem Sattel zwischen dem Plassen und dem Solingerkogel (1.406 m)befand sich der Salzbergbau der jüngeren Eisenzeit. Ab dem 2. Jahrhundert vor Christus entwickelte sich hier ein Zentrum der Latènekultur, das bis in die Zeit nach Christi Geburt Bestand hatte. 

Durch eine Art Grasdschungel und auf Holzstegen wandern Sie hinab ins Salzbergtal, wo Sie eine Straße erreichen. Rechts unten befindet sich das heutige Salzbergwerk; der breite, aber steile Weg dorthin passiert mehrere Grubeneinfahrten. Vorbei am Eingangsgebäude des Schaubergwerks (Salzwelten Hallstatt) und an einem „begehbaren Grab“, das an das hier entdeckte Gräberfeld mit mehr als 2000 bestatteten Menschen aus dem 1. vorchristlichen Jahrhundert erinnert, erreichen Sie den Rudolfsturm 04 (855 m). Unterhalb dieses mittelalterlichen Wehrturms, der heute ein Restaurant beherbergt, bietet die Aussichtsplattform „Welterbeblick“ einen tollen Tiefblick auf den 300 m tiefer gelegenen Markt Hallstatt und den Hallstätter See. 2:00 h

Vom Rudolfsturm wandern Sie zu-letzt auf dem Salzbergweg nach 91 Hallstatt hinunter. Die breite Trasse ist zwar nicht hochalpin, wie eine Tafel warnt, sie führt aber im Zick-zack durch steile, felsdurchsetzte Waldflanken talwärts. Unterwegs passieren Sie den Franz-Joseph-Stollen; weiter unten lohnt sich der Abstecher links zum Wasserfall in der Mühlbachschlucht. Darunter erreichen Sie bei einer Aussichtswarte eine Forststraße, auf der Sie links weitergehen. Bald danach führt rechts der Gaiswandweg zwischen Lawinenverbauungen zum Friedhof der Katholischen Pfarrkirche in Hallstatt 05 (511 m) hinunter. Über die Kirchenstiege kommen Sie zur Gosaumühlstraße, die rechts zur Schiffsanlegestelle vor der Evangelischen Kirche und weiter zum malerischen Marktplatz führt. 1:00 h

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.550708, 13.516080
GMS
47°33'02.5"N 13°30'57.9"E
UTM
33T 388349 5267432
w3w 
///trifft.auster.stein
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

KOMPASS Wanderführer und Tourenkarte 1:90.000, Nummer 5647

Den Führer können Sie hier bestellen.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,4 km
Dauer
5:55 h
Aufstieg
927 hm
Abstieg
1.185 hm
Höchster Punkt
1.536 hm
Tiefster Punkt
509 hm
Von A nach B Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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