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Berchtesgadener Hochthron über den Rauhen Kopf

Bergtour · Berchtesgadener Alpen
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  • Kastensteinerwand: Aussichtspunkt mit Watzmannblick über Bischofswiesen
    Kastensteinerwand: Aussichtspunkt mit Watzmannblick über Bischofswiesen
m 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Berchtesgadener Hochthron (1.972 m) Großer Rauher Kopf 1604 m Stöhrhaus Stöhrhaus Bischofswiesen Bischofswiesen
Der Rauhe Kopf ist ein Geheimtipp und wird auf dieser spannenden Tour über einen anspruchsvollen Grat mit dem Berchtesgadener Hochthron verbunden, bevor es zurück nach Bischofswiesen geht.
schwer
Strecke 20,7 km
9:30 h
1.650 hm
1.650 hm
1.972 hm
614 hm
Auch von der Bischofswiesener Seite führt ein spannender Weg hinauf auf den Untersberg, wenn nicht sogar der spannendste: Vom Rauhen Kopf aus, einem besonders unter einheimischen geschätztem Geheimtipp mit genialem Blick auf den Berchtesgadener Talkessel und den Watzmann, wird ein kurzer aber ausgesetzter Grat überschritten, bevor es über schöne Almwiesen hinauf zum Stöhrhaus und weiter zum Gipfel des Berchtesgadener Hochthrons geht. Für den Abstieg können versierte Bergsteiger das Mittagsloch wählen, eine kurze Höhle, die vom Plateau aus zum unteren Ende der steilen Felswand führt, die den Hochthron von Südosten ausmacht. Dann geht es auf leichtem, aber langem, Rückweg -  nur wenige hundert Meter unterhalb des Hinwegs - zurück nach Bischofswiesen.

Autorentipp

Um die Tour zu verkürzen und erleichtern einfach am Gatterl nach rechts absteigen, um wenig tiefer den Rückweg über den Stöhrweg zu erreichen!
Profilbild von Andi Radin
Autor
Andi Radin 
Aktualisierung: 07.03.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Berchtesgadener Hochthron, 1.972 m
Tiefster Punkt
Bischofswiesen, 614 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Asphalt 2,44%Schotterweg 7,51%Naturweg 28,39%Pfad 42,83%Pfadspur 13,74%Gesicherter Steig 5,06%
Asphalt
0,5 km
Schotterweg
1,6 km
Naturweg
5,9 km
Pfad
8,9 km
Pfadspur
2,8 km
Gesicherter Steig
1 km
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Sicherheitshinweise

Die Gratüberschreitung ist immer wieder ausgesetzt, die Ab- und Aufstiege steil und teilweise erdig. Bereits der lange Abstieg vom Rauhen Kopf vermittelt hier die Schwierigkeit des folgenden Abschnitts.

Der Abstieg durch das Mittagsloch erfordert leichte Kletterei. Außerdem ist die Höhle im Frühjahr oft noch mit Schnee gefüllt. Unterhalb des Mittagsloch ist mit Steinschlag zu rechnen. Die weit leichtere Abstiegsalternative führt zurück über das Gatterl (Leiterl).

Weitere Infos und Links

Bahnhof Bischofswiesen

Stöhrhaus

Wetterbericht

Start

Bischofswiesen, Bahnhof (611 m)
Koordinaten:
DD
47.652097, 12.960764
GMS
47°39'07.5"N 12°57'38.8"E
UTM
33T 346865 5279647
w3w 
///genick.gruppe.einmal
Auf Karte anzeigen

Ziel

Ebendort

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof kreuzen wir die Hauptstraße und folgen der Beschilderung zur Kastensteinerwand durch ein Wohnviertel bis zum Maximiliansreitweg (M) am Waldrand. Hier halten wir uns links, um kurz darauf rechts einen steilen aber kurzen Aufstieg zur Kastensteiner Wand (796m) zu starten. Dort passieren wir eine bewirtschaftete Alm und können vom Kopf der Felswand aus bereits einen schönen Blick hin zum Watzmann werfen.

Der Beschilderung zum Rauhen Kopf (1.604m) folgen geht es erst auf einem schmalen Forstweg, später über einen Waldpfad (467a) hinauf zum Blauen Kastl, wo wir noch ein letztes Mal Trinkwasser auffüllen können. Ab hier weiter (467) und bald steiler bergan, vereinzelt gibt es leichte Kletterei (I) und Stahlseile, bis wir den Gipfel des Rauhen Kopfs erreichen.

Nun nicht mehr beschildert, aber alter Markierung folgend weiter. Der Abstieg vom Rauhen Kopf erfolgt zwischen Latschen in nördliche Richtung. In der steilen und erdigen Rinne liegen Ketten zum vorsichtigen Herunterlassen. Der weitere Weg mit kurzen Ab- und Anstiegen verläuft immer auf oder nah dem Gratverlauf, die Ausgesetztheit ist aufgrund der vielen Latschen nicht immer offensichtlich. Der Gratabschnitt endet an einem kleinen Holztörl (Punkt 1.626m), das den Beginn der Almflächen auf dem Untersberg markiert. Ab hier auf leichten Pfadspuren immer rechts halten (nah am Zaun und an der Steilkante) und so am Gatterl (1.591m) wieder auf ordentliche, markierte Steige treffen. Hier ist auch eine Verkürzung durch einen direkten Abstieg auf dem Stöhrweg möglich.

Der Aufstieg zum Stöhrhaus (1.894m) und zum Berchtesgadener Hochthron (1.972m) ist ab hier offensichtlich und gut beschildert (417). Zurück zum Stöhrhaus. Kurz unterhalb des Hauses liegt im Abstieg rechterhands der Einstieg zum Mittagsloch über eine steile Leiter in ein winziges Loch hinab. Hier im Halbdunkeln (Stirnlampe!) durch eine kurze Höhle und am unteren Austieg erneut über eine kurze Leiter. Dann in leichter Kletterei durch eine steinschlaggefärdete Rinne (Helm!) absteigen und sich links unterhalb der bei Kletteren beliebten Steilwand des Hochthrons haltend weiter. Wir treffen auf den Zustieg zum Klettersteig und kurz darunter auf den meist unbewirtschafteten Scheibenkaser (1.433m).

Nun queren wir wieder in östliche Richtung (466) einige hundert Meter unter unserem vorherigen Weg und der Steilwand. Unter dem Gatterl treffen wir auf den Stöhrweg (417) und folgen ihm in südliche Richtung, lange Zeit unterhalb der Steilwand, über dessen Rand der Hinweg geführt hat. Wir passieren die Materialseilbahn und den Abzweig nach Maria Gern, den wir links liegen lassen, und erreichen eine Forststraße (468), auf der es nun leicht weiter hinab geht. Wir queren, wieder unterhalb von 1.000m, eine Forststraße und steigen über einen Pfad weiter ab, bis wir wieder am Maximilianreitweg angekommen sind. Hier rechts und bald sanft bergab, bis wir unter der Kastensteiner Wand wieder auf unseren Hinweg treffen. In wenigen Minuten durch den Ort zurück zum Bahnhof.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Stündlich mit der BRB S4 vom Bahnhof Berchtesgaden in 10 Minuten zum Bahnhof Bischofswiesen. Von München oder Salzburg nach Freilassing und dann ebenfalls stündlich weiter mit der BRB S4.

Anfahrt

Von der A8 die Ausfahrt 115 Bad Reichenhall nehmen und der B20 in Richtung Berchtesgaden bis Bischofswiesen folgen.

Angenehmer (da es auf der Strecke häufig staut) und umweltfreundlicher mit der Bahn.

Parken

Parken entweder am Bahnhof oder (Verkürzung der Tour um 20 Minuten) direkt an der Kastensteinwand-Alm (Einkehr sehr empfehlenswert!).

Koordinaten

DD
47.652097, 12.960764
GMS
47°39'07.5"N 12°57'38.8"E
UTM
33T 346865 5279647
w3w 
///genick.gruppe.einmal
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Bernhard Kühnhauser: Alpenvereinsführer Berchtesgadener Alpen, Rother Verlag, 2015, 612 Seiten, 26,90 Euro. ISBN: 9783763311279

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Bayrische Alpen: BY 22 Berchtesgaden, Untersberg. Ausgabe 2020, Maßstab 1:25.000. 

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Ausrüstung

Klassische Ausrüstung für eine anspruchsvolle, lange Bergtour. Jedenfalls feste Schuhe, Regenschutz, Biwaksack, aufgeladenes Mobiltelefon, Stirnlampe! Eventuell Helm.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,7 km
Dauer
9:30 h
Aufstieg
1.650 hm
Abstieg
1.650 hm
Höchster Punkt
1.972 hm
Tiefster Punkt
614 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen Grat

Statistik

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Karten und Wege
  • 9 Wegpunkte
  • 9 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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