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Benjental – Stabenberg

· 1 Bewertung · Wanderung · Pfalz
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  • Gimmeldingen
    / Gimmeldingen
    Foto: Jörg-Thomas Titz
  • / Looganlage
    Foto: Jörg-Thomas Titz
  • / Knoppenweth
    Foto: Jörg-Thomas Titz
  • / Stabenberg
    Foto: Jörg-Thomas Titz
m 500 400 300 200 100 12 10 8 6 4 2 km
Frühjahrswanderung auf dem Eselspfad zur Gimmeldinger Mandelblüte Zu Beginn des 18. Jahrhunderts trieb das Wasser des Mußbachs im Benjental westlich von Gimmeldingen die Deidesheimer Getreidemühlen an, die damals zum Fürstbistum Speyer gehörten. Mit Pferde- und Ochsenkarren konnten die Deidesheimer ihre Mühlen aber nur auf der Straße durch das Gimmeldinger Tal erreichen, das Hoheitsgebiet der Wittelsbacher Kurfürsten war. Die Grenze verlief bei der heutigen Looganlage. Nachdem 1715 in Gimmeldingen eine kurpfälzische Zollschranke errichtet wurde, war dieser Weg versperrt. Um die Zölle zu umgehen, wurde das Getreide und Mehl auf dem Rücken von Eseln auf schmalen Waldpfaden über das 450 m hohe Knoppenweth transportiert, da der Wald zu Deidesheim gehörte. Erst als die Zollschranke 1794 fiel, war der Weg durch das Gimmeldinger Tal wieder frei. Seit dieser Zeit werden die Mühlen im Benjental »Eselsmühlen« genannt.
mittel
Strecke 12,5 km
3:30 h
330 hm
330 hm
Von der St. Laurentius-Kirche in Neustadt-Gimmeldingen folgen wir der Peter-Koch-Straße in Richtung Looganlage und wandern nach 200 m auf dem roten Dreieck durchs Benjental. Beim Sportplatz steht die Holzmühle, die um 1340 erbaut und 1476 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Jetzt beginnt das Benjental, in dem der Mußbach früher viele Mühlen angetrieben hat. Reste davon, wie die Ruine der Talmühle, können wir auf der Wanderung entdecken. 200 m hinter dem bewirtschafteten Alten Jagdhaus Looganlage steht das 1874 erbaute Forsthaus Benjental. Die auch Eselsmühle genannte, ehemalige Wappenschmiede und Schleifmühle des Bistums Speyer wurde 1699 erbaut und diente bis 1820 als Mahlmühle, 1860 fiel sie einem Brand zum Opfer. 100 m bachaufwärts erinnert ein moosbewachsener Mahlstein an die Platsche Mühle, die um 1821 erbaut und um 1900 stillgelegt wurde. Von der 1718 erbauten Unteren Mühle, die 1886 abbrannte, sind eine steinerne Wanne und der Mahlstein erhalten geblieben. Neben der Schutzhütte, wo wir dem roten Punkt zum Stabenberg folgen, entspringt die Quaderhangquelle, die 1907/1908 die »Stichauer-Jordansche Wasserleitung« speiste. Der ansteigende Wanderweg folgt nun dem alten Eselspfad aus dem 18. Jh., einem damals viel begangenen Weg über das Knoppenweth zu den Mühlen im Benjental. Auf dem Staben- oder Steffenberg, 496 m steht ein 1904 erbauter Aussichtsturm. Rot-weißer Strich führt nun über die Königsbacher Sängerklause, eine Schutzhütte, zu einer Weggabelung mitten im Kiefernwald, wo weißer Punkt und nach 600 m weiß-roter Strich über das Wendekreuz hinunter ins Klausental leiten. Die Klausenkapelle, ein schlichter gotischer Bau, wurde 1350 zu Ehren der 14 Nothelfer errichtet. Wir folgen dem Kreuzweg durchs Klausental nach Königsbach. Der Wanderweg Deutsche Weinstraße (stilisierte Weintraube) führt uns zu unserem Ausgangspunkt in Neustadt-Gimmeldingen zurück.
Profilbild von Barbara Christine Titz, Jörg-Thomas Titz
Autor
Barbara Christine Titz, Jörg-Thomas Titz
Aktualisierung: 11.07.2017
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
489 m
Tiefster Punkt
177 m

Sicherheitshinweise

Mittel, steiler Anstieg auf den Stabenberg, sonnige Weinbergwege.

Start

Neustadt-Gimmeldingen, St. Laurentius-Kirche. (182 m)
Koordinaten:
DD
49.376641, 8.153572
GMS
49°22'35.9"N 8°09'12.9"E
UTM
32U 438558 5469671
w3w 
///eule.festhalten.frühe

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

DD
49.376641, 8.153572
GMS
49°22'35.9"N 8°09'12.9"E
UTM
32U 438558 5469671
w3w 
///eule.festhalten.frühe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Topografische Karte im Maßstab 1:25.000 des LVG Rheinland-Pfalz, Blatt 4 »Mittel- und Unterhaardt mit Bad Dürkheim und Leiningerland«.

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Ausrüstung

Basic Equipment for Hiking

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Diese Ausrüstungsliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient nur als Anregung, was eingepackt werden sollte.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,5 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
330 hm
Abstieg
330 hm
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