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Start Touren Bahn&Bus Tour: Von Unterammergau nach Füssen (Etappe 3)
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Bergtour empfohlene Tour Etappe 3

Bahn&Bus Tour: Von Unterammergau nach Füssen (Etappe 3)

Bergtour · Ammergauer Alpen
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  • Hochplatte vom Scheinberg aus
    / Hochplatte vom Scheinberg aus
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Kenzensattel (Variante)
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Hochplatte
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Hochplatte
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Abstieg nach Neuschwanstein
    Foto: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
m 2000 1500 1000 500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Die letzte Etappe verbindet eine der schönsten Bergtouren in den Ammergauern mit einem wahrlich königlichen Finale.
mittel
Strecke 18,6 km
8:00 h
1.250 hm
1.650 hm
Während auf der beeindruckenden Überschreitung von Hochplatte und Krähe endlos weite Fernblicke zu genießen sind, zieht beim Abstieg nach Hohenschwangau das Schloss Neuschwanstein alle Blicke auf sich.

Autorentipp

Wer sich die Überschreitung der Hochplatte nicht zutraut, kann auch über den Kenzensattel zum Gabelschrofensattel gelangen.
Profilbild von Michael Pröttel
Autor
Michael Pröttel 
Aktualisierung: 19.06.2017
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.073 m
Tiefster Punkt
804 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

An der Hochplatte sind Trittsicherheit und etwas Schwindelfreiheit gefragt. Nicht bei Gewittergefahr.

Start

Kenzenhütte (1.292 m)
Koordinaten:
DD
47.566458, 10.857501
GMS
47°33'59.2"N 10°51'27.0"E
UTM
32T 639716 5269787
w3w 
///wunderschön.glocke.kauften

Ziel

Bushaltestelle Hohenschwangau

Wegbeschreibung

An der Kenzenhütte folgt man zunächst einem Fahrweg leicht bergan (Wegweiser »Hochplatte, Gabelschrofen, Geiselstein«) und zweigt dann in der ersten Kurve nach rechts in einen Fußweg ab. Gleich kommt man an eine Weggabelung und geht hier links Richtung »Hochplatte«. Steiler ansteigend stößt man  auf den Fahrweg und geht rechts. Wieder flacher durchwandert man  ein schönes Hochtal. Dort wo es steiler wird und die Wegspuren sich aufteilen, hält man sich rechts und kommt an eine Gabelung. Hier rechts in Richtung »Hochplatte«. Zunächst flach, dann leicht ansteigend quert der Weg einen Bergkessel und führt kurz über Felsplatten in ein kleines Tälchen. An den nächsten zwei Weggabelungen geht es wieder rechts Richtung »Hochplatte«.

Durch Latschen- und Karstgelände leiten nun rote Markierungen zum Gipfelkamm der Hochplatte. Nach einem Aufschwung wird ein ausgesetztes Gratstück mit Hilfe eines Geländers überschritten, von dem aus man dem breiteren Kamm zum Gipfel der Hochplatte folgt. Weiter geht es immer den teilweise leicht ausgesetzten Grat folgend nach Westen. Auf dem ziemlich schmalen Steig ist Trittsicherheit erforderlich, nur wenige Stellen sind mit Drahtseilen gesichert. Über einen wieder breiteren Rücken steigt man in den Sattel zwischen Hochplatte und Krähe ab, wo sich das markante Fels »Fensterl« befindet.

In derselben Richtung geht es zunächst flach, dann  ansteigend zum Gipfel der Krähe weiter. Man steigt  den Kamm in eine Scharte hinab, wo man sich nach rechts in die Nordflanke wendet und bald darauf den Gabelschrofensattel erreicht. Hier folgt man dem Wegweiser »Niederer Straußberg Sattel«. Der Weg ist zunächst schlecht, führt dann wieder in guten Serpentinen in den Schwangauer Kessel. Hier wendet er sich nach links und führt zunächst in einer langen Querung  und dann über zwei lange Serpentinen zum Nieder Straußbergsattel bergab. Man geht rechts (Richtung »Tegelberghaus«), steigt ein kurzes Stück leicht bergab und quert einen feuchten Wiesenkessel (zum Teil Holzstege), um auf der anderen Seite zum Ahornsattel aufzusteigen. Hier geht es nach rechts zum »Tegelberghaus«. Der Weg quert leicht ansteigend nach Westen, wobei ein erodiertes Wegstück umgangen wird. Man kommt auf einen Absatz und sieht die Branderschrofen (das ist der Gipfel des Tegelbergmassiv) vor sich aufragen. Nachdem man ein letztes mal zu einem Sattel abgestiegen ist, geht man geradeaus weiter. Zunächst ansteigend und dann flach führt der nun breite Fußweg zum Tegelberghaus.

Dort wendet man sich nach rechts und steigt über eine breite Trasse bergab. An der folgenden Gabelung geht man links in Richtung »Hohenschwangau«. Den bald darauf folgenden Abzweiger nach rechts zur »Gelben Wand« ignoriert man und steigt weiter geradeaus ab. Es folgen viele Serpentinen, dann ein leichter Anstieg, hinter dem man einen Aussichtspunkt zu den Königsschlössern mitnehmen kann. Ohne Orientierungsprobleme führt der Weg mit schönen Talblicken bergab und erreicht schließlich die Marienbrücke, wo sich viele Touristen den Blick auf Neuschwanstein nicht entgehen lassen. Dahinter führt ein Teerweg zu einem Buswendeplatz. Hier geht ma kurz nach rechts und dann nach links, um den »Auto freien Weg nach Hohenschwangau« zu folgen. Über diese  Fahrstraße geht es schließlich nach Hohenschwangau hinab, wo man sich nach rechts wendet, um die Bushaltestelle zu erreichen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Rückreise Mit Bus 73 mehrmals stündlich zum Bf Füssen und direkt, bzw. mit Umsteigen in Kempten oder Buchloe nach München. Schnellste Verbindung: 2:15 Std.

Koordinaten

DD
47.566458, 10.857501
GMS
47°33'59.2"N 10°51'27.0"E
UTM
32T 639716 5269787
w3w 
///wunderschön.glocke.kauften
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

M. Pröttel, Das perfekte Bergwochenende in den Ostalpen, Bruckmann Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

AV Karte BY 6, Ammergebirge West, 1:25000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstung.

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,6 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.250 hm
Abstieg
1.650 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Von A nach B

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