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Bärenriedlau über Saubach mit Abstieg durch den Taschengraben

Bergtour · Oberösterreichische Voralpen
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  • Frühlingswiese in Koppen
    / Frühlingswiese in Koppen
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Im Buchenwald bei Koppen
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Saubach
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Blick auf Koppen von Saubach
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei der Felskanzel am Jagdsteig Gsol
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei der Felskanzel am Jagdsteig Gsol
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei der Felskanzel am Jagdsteig Gsol
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei der Felskanzel am Jagdsteig Gsol: Blick in Richtung Warscheneck und Toter Mann
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / An den Abhängen des Brettsteins
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / An den Abhängen des Brettsteins
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Die Bärenriedlau nach der Renovierung (aufgenommen am 7.5.2016)
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Ein „historischer“ Blick auf das Jagdhaus Bärenriedlau vor der Restaurierung (2007)
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Die Bärenriedlau nach der Renovierung (aufgenommen am 7.5.2016)
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Ein „historischer“ Blick auf das Jagdhaus Bärenriedlau (2007)
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Ein „historischer“ Blick auf das Jagdhaus Bärenriedlau (2007)
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Die Bärenriedlau nach der Renovierung (aufgenommen am 7.5.2016)
    Foto: Vroni Schober, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Ein „historischer“ Blick auf das Jagdhaus Bärenriedlau (2007)
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Auf der Bärenriedlau
    Foto: Vroni Schober, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Der Ausblick von der Bärenriedlau
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Aus dem „Hüttenbuch“ der Bärenriedlau
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei der Quelle oberhalb der Bärenriedlau
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei der ehem. Koppenalm unter dem Hagler
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Bei der ehem. Koppenalm unter dem Hagler
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Am Rücken zwischen Taschengraben und Höllgraben
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Die Abstiegsspur (links) im Taschengraben
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Gewitterstimmung im Taschengraben
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Narzissenwiese im unteren Taschengraben
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Narzissenwiese im unteren Taschengraben
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / In der Narzissenwiese
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / In der Narzissenwiese
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Der Bach im unteren Taschengraben
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Der Bach im unteren Taschengraben
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Im Nationalpark Kalkalpen
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Im Nationalpark Kalkalpen
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Im Nationalpark Kalkalpen
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • / Im Nationalpark Kalkalpen
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
m 1600 1400 1200 1000 800 600 400 8 6 4 2 km Bärenriedlau Hütte

Eine Wanderrunde an den Südhängen des Nationalparks Kalkalpen mit sehr abwechslungsreicher Flora und Fauna.

Der Taschengraben ist allerdings nicht markiert und verlangt ein wenig Spürsinn.

mittel
9,6 km
6:00 h
818 hm
818 hm

Das historisch bedeutsame Jagdhaus Bärenriedlau wurde von den Österreichischen Bundesforsten in aufwendiger Sanierungsarbeit hervorragend restauriert und erstrahlt seit dem Jahr 2014 in ganz neuem Glanz.

An den sonnigen Hängen des Sengsengebirges gibt es aber auch eine ganz besondere Flora und Fauna zu bewundern, die von leuchtenden Petergstamm-Horsten und schönen Enzianbeständen über scheue Kreuzottern bis zu seltene Bienenarten reicht. Im flachen Auslauf des Taschengrabens auf einer großen Wiese gleich hinter Koppen findet sich außerdem ein prächtiger Narzissen-Bestand.

Die nähere Umgebung des Jagdhauses Bärenriedlau beeindruckt durch einen besonders alten Baumbestand mit parkähnlichem Charakter.

Der Abstieg in den Taschengraben führt zunächst auf einen sonnigen Rücken mit schönem Föhrenwald und dann weiter in eine versteckte Rinne mit hohen Buchen. Unterhalb einer Felsstufe zeigt sich die felsig-wilde Seite des Sengsengebirges, welche der Besucher hier mit zahlreichen Gämsen teilt, die maßgeblich dazu beitragen, alte Wege und Pfade offen zu halten. Weiter unten verlässt der Abstiegspfad den Talgrund wieder und führt durch Schrofengelände bis auf eine markante Felsrampe mit eindrucksvoller Aussicht.

(Aufgrund der Nähe zur Wildfütterung Spannriegel ist das Begehen dieser Tour in der beschriebenen Form nur zwischen 1. Mai und 31. Oktober gestattet.)

Autorentipp

Am Wanderweg kaum 15 Minuten oberhalb der Bärenriedlau befindet sich in besonders eindrucksvoller Umgebung eine gefasste Quelle, die (fast) das ganze Jahr über sprudelt.
Profilbild von Wolfgang Drexler
Autor
Wolfgang Drexler
Aktualisierung: 11.01.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.331 m
Tiefster Punkt
592 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

An sonnigen Tagen kann man im offenen Gelände unterhalb des Brettsteins sowie im Taschengraben gelegentlich eine Kreuzotter am Wegesrand aufschrecken: In diesem Fall ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und einfach abzuwarten, bis das Tier sich zurückgezogen hat. Kreuzottern greifen von sich aus niemals einen Menschen an!

Der unmarkierte Abstieg durch den Taschengraben wird naturgemäß nicht regelmäßig von einem alpinen Verein oder der Nationalparkverwaltung betreut. Nach einem schneereichen Winter oder nach Unwettern kann dieser Steig daher Hindernisse aufweisen. Der geneigte Besucher sei hiermit höflich ersucht, an der Erhaltung dieses Steiges ein wenig mitzuwirken!

Weitere Infos und Links

Man kann von der Bärenriedlau aus auch auf den Hauptkamm des Sengsengebirges weitergehen und über den Schneeberg seine höchste Erhebung, den Hohen Nock erreichen.

Wer beim Abstieg durch den Taschengraben Lust auf weitere alte Weg und einsame Pfade im Sengsengebirge bekommen hat, dem sei auch der Aufstieg auf den Hochsengs über die Fotzenalm und der Rohrauer Größtenberg über den Gamskogel empfohlen.

Start

Koppen (591 m)
Koordinaten:
DG
47.757704, 14.269054
GMS
47°45'27.7"N 14°16'08.6"E
UTM
33T 445219 5289629
w3w 
///anders.urlaubsort.behaupten

Ziel

Koppen

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz Koppen aus folgt man der Markierung in Richtung Saubach. Man wandert auf einer Forststraße das Tal entlang nach Nordwesten bis zur ersten Linkskehre. Dort verlässt man den Fahrweg und geht gerade aus weiter, um bald danach das Bachbett zu überqueren. Anschließend steigt man in lichtem Mischwald nach rechts einen steilen Bergrücken hoch, wobei der markierte Pfad nicht immer sehr deutlich ausgeprägt ist. Bald wird der Anstieg flacher und man überquert eine Fortstraße. Dahinter führt der Steig an einem kleinen Bächlein im Wald entlang, an dem im Frühjahr schöne Sumpfdotterblumen blühen. Bald wird die Forststraße bei einer Kehre neuerlich erreicht und zwei Mal überquert. Anschließend steigt man über einen großen Holzschlag hoch, in dem der Pfad nur undeutlich zu erkennen ist, bis man oben am Rücken auf einen Güterweg und eine weite Lichtung und trifft. Hier hat man einen schönen Blick auf den Kleinen Priel.

Man wendet sich im Wald nach rechts (Norden) und folgt einem alten Hohlweg, um bald danach auf eine Markierung zu treffen, die vom Rohrauergut heraufführt und bergwärts zum nächsten Güterweg führt, den man überquert und weiter am Rücken bergauf steigt. Bald stößt man im Wald auf einen alten Ziehweg, der schräg nach rechts (Osten) in den Hang hineinführt, und folgt ihm und den Markierungen, bis man neuerlich auf eine Forststraße trifft. Diese wird überquert und bald danach führt der hier deutlich ausgeprägte Steig im Wald nach rechts und weiter schräg bergauf, bis er schließlich hinter einer Lichtung den Güterweg Kogleralm und einige Hinweisschilder erreicht.

Ein unmarkierter Steig in Richtung Uwe-Anderl-Biwack und Gamskogel würde hier geradeaus nach oben führen (Steinmänner), der markierte Aufstieg zur Bärenriedlau folgt jedoch dem Güterweg nach Osten bis kurz vor einer Kehre und verlässt ihn dort nach rechts unten auf einem deutlichen Pfad, der kurz danach eine kleine Felsrippe erreicht und sich scharf nach links wendet. Nach Süden zweigt hier ein weiterer unmarkierter Steg ab, der über das Jagdhaus Gsol direkt zurück nach Koppen führen würde. Es lohnt sich, diesem Steig einige Meter weit bis zu eine kleinen Felskanzel zu folgen und dort einen besonders schönen Ausblick zu genießen.

Der markierte Weiterweg zur Bärenriedlau führt nun leicht ansteigend an den steilen Abhängen des Brettsteins vorbei und dann schräg durch eine große Schutthalde, die sich in den Höllgraben hinunter zieht. Im Anschluss an das lange Geröllfeld wird ein lichter Wald erreicht und kurz danach wendet sich der Weg scharf nach links (Norden). An dieser Stelle zweigt nach rechts (genau nach Süden) der unmarkierte Steig in den Taschengraben ab, der für den Abstieg verwendet wird.

Bald nach der scharfen Linksbiegung des markierten Weges entdeckt man hoch oben bereits das Dach der Bärenriedlau, die nun in wenigen Minuten erreicht ist und zu einer ausführlichen Rast einlädt, auch wenn das Jagdhaus nicht bewirtschaftet ist.

Für den Abstieg kehrt man am markierten Weg bis zur oben erwähnten, markanten Wegbiegung unterhalb der Bärenriedlau zurück und folgt hier dem unmarkierten Steig geradeaus nach Süden, der zunächst nur schwer zu erkennen ist, bald aber deutlicher ausgeprägt erscheint. Dieser Steig führt schräg auf den Trennungsrücken zwischen Höllgraben und Taschengraben und folgt diesem Rücken bis in eine kleine Einsattelung, wo sich die Steigspuren zunächst verlieren. Hier ist es wichtig, den Rücken scharf nach links unten zu verlassen und bis in den Grund des oberen Taschengrabens abzusteigen, der hier eine breite und relativ flache Rinne bildet. Einige Steinmänner weisen den Weg in die Rinne und auf ihrem Grund erkennt man erneut einen deutliche Steig, der talwärts führt, bis eine Felsschwelle erreicht wird. Über diese Schwelle steigt man zunächst direkt ab und quert dann unmittelbar darunter schräg nach links, wo die Steigspuren nun wieder deutlich zu erkennen sind  Der nächste Abschnitt des Weges ist recht gut erhalten bzw. wiederhergestellt. Man folgt ihm talwärts, bis man am oberen Ende einer Geröllhalde angelangt ist, die in den unteren Taschengraben hinunterzieht. Hier ist es wichtig, aus dem Graben nach links über das Geröll auszuqueren und einer Steigspur zu folgen, die schräg unter den Felshängen bergab führt. Auch hier weisen vereinzelte Steinmänner den Weg und man quert eine weitere Geröllhalde, jetzt bereits hoch über dem Talgrund, um im lichten Wald zunächst noch etwas tiefer zu steigen, dann aber wieder bergauf zu wandern, ab hier auf einem deutlichem Pfad und über mehrere kleine Rinnen hinweg bis zu einer ausgeprägten Felsrampe mit wunderbarer Aussicht. Nach dieser Rampe ist eine letzte Rinne zu überqueren, bevor der Steig nun wieder bergab und schräg hinein in den Bergwald führt.

Man befindet sich nun in einem Hochwald oberhalb der Wildfütterung Spannriegel und hier verliert sich der alte Jagdsteig von der Bärenriedlau. Am einfachsten ist es, sich im Wald eher links zu halten und über einen kleinen Rücken in eine deutlich ausgeprägte flache Rinne im lichten Wald abzusteigen. Am unteren Ende dieser Rinne trifft man erneut auf Steigspuren, die bei einem Forstaufschließungsweg enden, der in die große Wiese oberhalb von Spannriegel mündet. Man kann jedoch im Wald auch gerade nach Süden absteigen, wo durch zahlreiche umgefallene Bäume hindurch eine Abstiegsspur mit Steinmännchen markiert ist, welche direkt an das obere Ende der Lichtung bei der Wildfütterung führt.

Am unteren Ende der Lichtung bei der Wildfütterung Spannriegel trifft man schließlich auf einen markierten Steig, der rechts hinunter zurück nach Koppen führt, vorbei an der Narzissenwiese im Talgrund neben dem Bach, der hier ganzjährig Wasser führt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Taxi ab Bahnhof Windischgarsten.

Anfahrt

A9 - Ausfahrt Roßleiten in Richtung Windischgarsten, gleich nach der Abfahrt Abzweigung nach links in den Ortsteil Rading und nach Rettenbach, am Hinteren Rettenbach entlang flußabwärts und weiter bis nach Koppen.

Parken

Öffentlicher Parkplatz bei Koppen.

Koordinaten

DG
47.757704, 14.269054
GMS
47°45'27.7"N 14°16'08.6"E
UTM
33T 445219 5289629
w3w 
///anders.urlaubsort.behaupten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Wanderausrüstung.

In jeden Rucksackgehören: Regen-, Kälte- und Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit sowie eine Wanderkarte der Region.

 

 

 


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Helmut Steinberger 
01.11.2017 · Community
Je. Drexler würde ich gerne machen nur der Abstieg klingt sehr kompliziert. Reicht die GPS karte?
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,6 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
818 hm
Abstieg
818 hm
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