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Auf den winterlichen Siebensteinkopf

Schneeschuh · Bayerischer Wald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald Explorers Choice 
  • Siebensteinkopf
    /
    Foto: Rainer Simonis
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    Foto: Sandra Schrönghammer
  • /
    Foto: Julia Zink
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    Foto: Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
  • /
    Foto: Teresa Schreib
  • /
    Foto: Sandra Schrönghammer
Ausgiebige Wintertour auf den östlichsten Gipfel des Nationalparks mit Panoramablick

11,8 km
2:51 h
400 hm
400 hm

Die abwechslungsreiche und konditionell anspruchsvolle Tour führt durch den östlichsten Teil des Nationalparks. Neben dem Gipfelerlebnis auf dem Siebensteinkopf erwarten uns kulturhistorische Zeugnisse über das frühere Leben im und vom Wald wie die Reschbachklause und das Freilichtmuseum Finsterau. Das heutige Gesicht der Landschaft ist von natürlicher Dynamik geprägt: Windwurf, Schneebruch und Borkenkäfer, aber auch der Biber sind die Gestalter der Nationalpark-Wälder und -Gewässer.

Autorentipp

Schwere Tour, gute Kondition erforderlich.
Wegebeschaffenheit: 7,2 km ohne Winterdienst, 1,8 km gewalzt, 2,9 km geräumt.
Einkehrmöglichkeit im Freilichtmuseum Finsterau (Bitte erkundigen Sie sich vorab über die Öffnungszeiten).
Profilbild von Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Autor
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Aktualisierung: 12.11.2020
Erlebnis
Höchster Punkt
Tiefster Punkt
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Immer richtig unterwegs:

  • Umstürzende Bäume und herabfallendes Totholz beachten! Die Benutzung der Weg erfolgt auf eigene Gefahr, bei starkem Wind den Wald aus Sicherheitsgründen verlassen!
  • Wegegebot in bestimmten Bereichen des Nationalparks zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
  • Bitte lassen Sie keinen Müll im Gelände zurück! Auch Hundekotbeutel oder Taschentücher haben in der Natur nichts zu suchen. Helfen Sie mit, unseren wilden Wald sauber zu halten. Danke!

Weitere Infos und Links

Wissenswertes

Sieben größere Felsgruppen, die über diesen Bergrücken verteilt sind, geben dem Siebensteinkopf seinen Namen. Als am 27./28. Oktober 1870 ein gewaltiger Sturm große Löcher in den Bergfichtenwald riss, waren die Felsen weithin sichtbar. Bis ins Jahr 1960 wurden Wiederaufforstungsmaßnahmen durchgeführt. Seit der Massenvermehrung des Borkenkäfers in den 1980er Jahren hat man von dem bewaldeten Gipfel wieder eine Aussicht über den Böhmerwald bis ins Vorland des Bayerischen Waldes - und bei Fönlage sogar bis in dei Alpen.
Für die Holztrift (Holztransport im Wasser) benötigt man möglichst gerade Bachläufe mit hoher Fließgeschwindigkeit. Aus diesem Grund wurden viele Bäche im Gebiet des Bayerischen Waldes begradigt und an den Oberläufen kleine Stauseen (Klausen oder Schwellen) errichtet. Heute werden die Begradigungen stellenweise wieder entfernt, so dass sich die Bäche wieder natürlich entwickeln können (Renaturierung). Dies hat positive Auswirkungen auf die Artenvielfalt in und an den Bächen und dient zudem dem Hochwasserschutz. Auch der Biber beteiligt sich im Bereich der Reschbachklause daran.

Der Jugendsteig ist ein Themenwanderweg rund um die für den Bayerischen Wald typische Gesteinsart Granit. Mehrere Informationstafeln entlang des Weges informieren über die Entstehungsgeschichte des Gesteins, den Abbau und die Verwendung als Baumaterial. Zudem führt der Weg an zahlreichen Kunstwerken vorbei, die aus Granit und anderen Materialien gefertigt sind.

Start

Parkplatz Ski- und Sportstadion Finsterau, Filzweg 13, 94151 Mauth (1.030 m)
Koordinaten:
DG
48.941741, 13.575843
GMS
48°56'30.3"N 13°34'33.0"E
UTM
33U 395713 5421956
w3w 
///abtragen.rollte.sehnen

Wegbeschreibung

Tourenverlauf: Ski- und Sportzentrum Finsterau – Siebensteinkopf – Reschbachklause – Alte Klause – Freilichtmuseum – Jugendsteig – Ski- und Sportzentrum Finsterau

Tourenbeschreibung:
Vom Ski- und Sportzentrum Finsterau (900 m ü. NN) folgen wir zunächst einige Meter der Markierung ,Goldener Steig' Richtung Finsterau. An der ersten Kreuzung biegen wir nach rechts ab und folgen der Markierung ,Via Nova' bergauf Richtung Wistlberg (Toiletten vorhanden). Weiter wandern wir auf breitem Weg parallel zu einer Loipenspur bis wir nach einiger Zeit den Schwellgraben passieren(Achtung: Bitte nicht in die Loipenspur treten, sondern am Rand gehen!). Vom Schwellgraben folgen wir für ca. 200 m weiter der breiten Straße, bis die Markierung ,Sperlingskauz' an einem kleinen Rastplatz diese nach links verlässt. Bereits wenige Meter später führt die Markierung  nach rechts den Hang hinauf. An der nächsten Weggabelung folgen wir weiter dem ,Sperlingskauz' Richtung Siebensteinkopf, der uns nun über zahlreiche Steinstufen über den Bergrücken führt. Wir erklimmen die letzten Stufen und haben nun den höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung erreicht, den Gipfel des Siebensteinkopfes (1263 m ü. NN).
Nach einer kurzen Rast machen wir uns auf der anderen Seite an den Abstieg. An der nächsten Wegekreuzung halten wir uns links und wandern weiter mit dem ,Sperlingskauz' Richtung Reschbachklause durch den jungen Bergwald bergab, bis wir schließlich die Reschbachklause (1127 m ü. NN) erreichen. Von nun an führt unser Weg am munter talwärts fließenden Reschbach entlang. Ab einer kleinen Brücke folgen wir der Markierung ,Hauptwanderweg' in Richtung Alte Klause. Sanft bergab wandernd erreichen wir die Alte Klause (1020 m ü. NN), die verfiel, nachdem die Reschbachklause in Betrieb genommen wurde. Dem ,Hauptwanderweg' Richtung Oberes Reschbachtal folgend überqueren wir den Reschbach, der unseren Weg weiterhin begleitet. Durch immer dichter werdenden Wald erreichen wir schließlich einen Schotterweg.

Wir verlassen den ,Hauptwanderweg' nach links und queren den Reschbach ein letztes Mal. Von nun an orientieren wir uns an der Markierung ,Waldschaf', die uns über eine Straße mit Winterdienst zum Freilichtmuseum Finsterau führt. Am Freilichtmuseum (920 m ü. NN) angekommen, begehen wir den ,Jugendsteig', der gegenüber vom Parkplatz in den Wald führt. In Serpentinen wandern wir Richtung Jugendheim/Wistlberg steil bergauf. Wir gelangen an einen breiteren Waldweg, dem wir nach links folgen. Nach einigen Metern zweigen wir  nach rechts in den Wald ab und gelangen nach einem letzten steilen Anstieg zum Jugendheim/Wistlberg. An der Straße angelangt, halten wir uns rechts und folgen dem uns bereits bekannten Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Igelbus-Haltestelle Ski- und Sportstadion Finsterau
Winterigelbus-Linie 604
(Winterigelbus-Verkehr von 26. Dezember bis 03. März und in den Osterferien)

Fahrpläne unter www.bayerwald-ticket.com
Fahrplanauskunft unter www.bayern-fahrplan.de

Anfahrt

Ski- und Sportstadion Finsterau
Filzweg 13
94151 Mauth

Parken

Parkplatz Ski- und Sportstadion Finsterau

Koordinaten

DG
48.941741, 13.575843
GMS
48°56'30.3"N 13°34'33.0"E
UTM
33U 395713 5421956
w3w 
///abtragen.rollte.sehnen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Strecke
11,8 km
Dauer
2:51 h
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
Gipfel-Tour Einkehrmöglichkeit Rundtour kulturell / historisch

Statistik

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