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Auf den Spuren des Göflaner Marmors

Wanderung · Vinschgau
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  • Die erste Schautafel an den Kohlplätzen
    / Die erste Schautafel an den Kohlplätzen
    Foto: Andrea Kuntner, AVS Schlanders, alpenvereinaktiv.com
  • Die Übersichtstafel, auch bei den Kohlplätzen
    / Die Übersichtstafel, auch bei den Kohlplätzen
    Foto: Andrea Kuntner, AVS Schlanders, alpenvereinaktiv.com
  • Die Göflaner Alm, am Fuße der beeindruckenden Jennwand
    / Die Göflaner Alm, am Fuße der beeindruckenden Jennwand
    Foto: Andrea Kuntner, AVS Schlanders, alpenvereinaktiv.com
  • Die von Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftete Göflaner Alm
    / Die von Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftete Göflaner Alm
    Foto: Andrea Kuntner, AVS Schlanders, alpenvereinaktiv.com
  • Die Bremsrutschen
    / Die Bremsrutschen
    Foto: Andrea Kuntner, AVS Schlanders, alpenvereinaktiv.com
  • Das im Sommer bewohnte Maschinenhaus
    / Das im Sommer bewohnte Maschinenhaus
    Foto: Andrea Kuntner, AVS Schlanders, alpenvereinaktiv.com
  • Eines der Kunstobjekte von Bernhard Grassl
    / Eines der Kunstobjekte von Bernhard Grassl
    Foto: Andrea Kuntner, AVS Schlanders, alpenvereinaktiv.com
  • / Zum Abtransport bereite Marmorblöcke beim Brucheingang
    Foto: Andrea Kuntner, AVS Schlanders, alpenvereinaktiv.com
1600 1800 2000 2200 m km 2 4 6 8 10 12 Haslhof Göflaner Marmorbruch Göflaner Alm Kohlplätze

Vielfältige Wanderung auf schneeweißen Wegen am kühlen Schlanderser Nördersberg, auf den Spuren des Göflaner Marmors bis hin zum Fuße der beeindruckenden Jennwand und dem Weißwandbruch. Für jeden etwas: Spielwiesen, Bäche, eine Alm, viel Geschichte, etwas Geologie und Kunst. Alles zum Anfassen.

leicht
12,4 km
4:30 h
600 hm
600 hm

Wer von Meran kommend Richtung auf die hohen Berggipfel am Eingang des Martelltales schaut, kann sie bereits erkennen, die beeindruckende Jennwand. Welcher Jahrmillionen alter Schatz sich hinter dem grauen Felsen verbirgt, lässt sich von der Straße aus kaum erahnen: schneeweißer Marmor.

Diesen Schatz entdeckt man auf einer gemütlichen Wanderung am schattigen Schlanderser Nörderberg. Zuerst durch dichte Wälder bis das erste Zwischenziel, nämlich die Kohlplätzen erreicht sind. Von dort startet der Themenweg zum Göflaner Marmor. Er präsentiert in 11 Stationen die verschiedenen Facetten rund um den Göflaner Marmor. In kurzen Texten und vielen Bildern wird die beeindruckende geologische Entstehungsgeschichte und die ereignisreiche Abbaugeschichte des Göflaner Marmors dargestellt. Kurz vor der Göflaner Alm öffnet sich der Wald und lässt den Blick frei auf Weideflächen und die imposante Jennwand sowie auf die gegenüberliegenden Berge des Schlandraunstales wie Kortscher Jöchl, Hochalt und Zerminiger. Auf halber Strecke zwischen Alm und Marmorbruch trifft man auf das Highlight des Weges, nämlich die nachgebauten Bremsrutschen, die den beschwerlichen Abtransport mit Menschenhand von damals klar ersichtlich machen. An der ehemaligen Kantine vorbei, in der die Brucharbeiter verköstigt wurden und geschlafen haben, geht es hinauf zum Maschinenhaus, das jetzt im Sommer von einem Künstler bewohnt ist. Nun ist es nicht mehr weit bis zum höchsten Punkt der Wanderung, vorbei an der großen Abbauhalde – Abfallprodukt aus dem Marmorabbau. Blendend weißer Marmor soweit das Auge reicht.

Autorentipp

Im Maschinenhaus, einer der letzten Stationen kurz vor dem Marmorbruch, hat der Künstler Bernhard Grassl seine Sommerresidenz und sein Freiluftatelier. Man darf gespannt sein, an welchem Objekt er derzeit arbeitet.

outdooractive.com User
Autor
Andrea Kuntner, AVS Schlanders
Aktualisierung: 29.07.2019

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2144 m
Tiefster Punkt
1543 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

normale Wanderausrüstung

Weitere Infos und Links

Für Familien geeignet, nicht mit Kinderwagen

 

Haslhof: Facebook Jausenstation Haselhof

Göflaneralm: goeflaneralm.jimdo.com

www.goeflanermarmor.it

Start

Haslhof (1542 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.596288, 10.779695
UTM
32T 636316 5161841

Ziel

Haslhof

Wegbeschreibung

Vom Haslhof (1.546 m) startet der Wanderweg Nr. 2, der zuerst unter dem Waldrand an Sommerfrischhäuser vorbei, später leicht ansteigend durch den Wald bis Weißkaser führt. Am Rand der großen Wiese bis zu einem Holzzaun und nun weiter dem bewaldeten Berghang entlang, zumeist mit nur geringer Steigung bis zu den Kohlplätzen (1.666 m, 1 Std.). Dort steht die Übersichtstafel für den Marmorweg sowie die erste Schautafel, die die Geschichte rund um die Örtlichkeit Kohlplätzen erzählt. Links startet der neuangelegte Wanderweg zur Göflaner Alm (1.826 m, 30 Min., bewirtschaftet), der parallel zum Fahrweg verläuft. Kurz unterhalb der Alm trifft man auf die zweite der insgesamt 11 Schautafeln, die sich ab der Alm in immer kürzeren Abständen aneinanderreihen. Nun an der Alm vorbei links oder rechts eines Bächleins entlang bergan. Später quert man wiederholt die Marmorstraße, vorbei an der Kantine und dem Maschinenhaus. Am Eingang zum Marmorbruch auf 2.141 m (50 Min., kein Zutritt) endet der Themenweg. Abstieg wie Aufstieg.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Schlanders, dann die Hauptstraße verlassend nach Göflan, das Dorf durchqueren und der Beschilderung folgend nach Nördersberg, ca. 10 km bergan bis zum Haslhof.

Parken

beim Haslhof

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
12,4 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
600 hm
Abstieg
600 hm
Streckentour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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