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Auf den Pico del Teide

· 12 Bewertungen · Wanderung · Teneriffa
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  • Bei Sonnenaufgang wirft der Teide einen Schatten auf den Atlantik
    / Bei Sonnenaufgang wirft der Teide einen Schatten auf den Atlantik
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Der lange kräftezerende Aufstieg zum Teide
    / Der lange kräftezerende Aufstieg zum Teide
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Emotionen brechen aus
    / Emotionen brechen aus
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Der Blick vom Teide auf die Nordküste
    / Der Blick vom Teide auf die Nordküste
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Der Teide Ende Mai
    / Der Teide Ende Mai
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Eis und Schnee auf dem Teide
    / Eis und Schnee auf dem Teide
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Sonnenaufgang
    / Sonnenaufgang
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Beeindruckende Farben während des Aufstiegs
    Foto: Outdooractive Redaktion
2500 3000 3500 4000 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9 4,6 km Weg 4,9 km Pfad Huevos del Teide Refugio de Altavista Pico del Teide

Anspruchsvolle, atemberaubende Tour auf das Dach Spaniens, den 3718 m hohen Pico del Teide.

schwer
9,5 km
5:00 h
1400 hm
219 hm

Anspruchsvolle, atemberaubende Tour auf das Dach Spaniens, den 3718 m hohen Pico del Teide. Es ist zu empfehlen die Wanderung auf 2 Tage zu verteilen. Es ist ein unvergessliches Erlebniss den Sonnenaufgang auf dem Teide, dem höchsten Berg Spaniens zu erleben. Uns umgibt ein phantastisch rötliches Licht, unter uns der riesige Vulkankrater und der Teide wirft einen gewaltigen Schatten auf den Atlantik. Vom Teide sind alle westlichen kanarischen Inseln und Gran Canaria zu sehen. Für diese Tour sollten Sie keine Atem- / Kreislauf – oder  Herzbeschwerden haben.

Aufgrund der organisation bei dieser Tour empfiehlt es sich, sich einer geführten Wanderung anzuschließen.

outdooractive.com User
Autor
Aventura Wandern
Aktualisierung: 21.11.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3683 m
Tiefster Punkt
2348 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bei Eis und Schnee kann die Seilbahn und der Gipfel gesperrt sein. Achten Sie auf die Wetterlage. Gehen Sie nicht bei Eis, Sturm, Nebel oder Schnee.

ACHTUNG – Höhenkrankheit: Kopfschmerzen und Übelkeit sind in diesen Höhenlagen erste Anzeichen der Höhenkrankheit. Legen Sie eine Pause ein, nehmen Sie Flüssigkeit zu sich. Sollte es Ihnen nicht besser gehen, kehren Sie wieder um.

Ausrüstung

Warme Kleidung wie Handschuhe, Mütze; Wind- / Regensachen (auch im Sommer); Sonnenschutz, ausreichend Verpflegung und Trinkwasser mitnehmen.

Weitere Infos und Links

Zur Information: Wanderer, die ganz auf die Spitze des Teide möchten, benötigen eine Genehmigung. Diese erhält man bei der Nationalparkverwaltung in Santa Cruz, Calle Emillio Calzadilla Nr.5, 4.Stock Mo-Fr. 9-14 Uhr. Bitte eine Kopie des Personalausweises oder Reisepass mitbringen. Tel. 922 290129 - 922 290183. Zum Aufstieg die Genehmigung und den Ausweis bitte mitnehmen.

 

Die Seilbahn-Auffahrt beginnt um 9.oo bis 16.oo Uhr, die letzte Seilbahn-Abfahrt bis 17.oo Uhr (im Winter 16.30Uhr)

 

Geführte Wanderungen mit Aventura Wandern!

Start

Parkplatz am Fuße der Montaña Blanca (2347 m)
Koordinaten:
Geographisch
28.259431, -16.603453
UTM
28R 342712 3126983

Wegbeschreibung

Wir starten zu dieser aussichtsreichen Wanderung am Parkplatz Montaña Blanca direkt an der TF21 (km 40). Am Parkplatz passiert man eine Schranke und folgt der breiten Fahrpiste. Nun wandern wir durch landschaftlich reizvolle Lavafelder. Die Felder aus vulkanischem Gesteinsmaterial leuchten in weißen, orangen, braunen und grünlichen Farbtönen. Unser Fahrweg schlängelt sich leicht bergauf zu einer Wegkreuzung an der wir uns links halten. So erreicht man die Huevos del Teide (1), die so genannten „Teideeier“ sind vulkanische Gesteinsbrocken, die verstreut in den Lavafeldern liegen. Dem Fahrweg folgen wir weiterhin und biegen dann nach rechts zum „Refugio de Altavista“ ab. Nun gewinnt man schnell und in kurzen, engen Serpentinen an Höhe. Im Tal stehen am Wegesrand kleine Ginsterbüsche, weiter oben wird die Vegetation immer karger. Auffällig ist, dass auch das Vulkangestein immer bizarrere Formen annimmt. Nach einer Weile erreichen wir das 3260 m hoch gelegene Refugio de Altavista (2), eine Berghütte, die nicht bewirtschaftet ist. Wer hier übernachten möchte, sollte unbedingt vorher anrufen und reservieren (Tel. 00 34 / 922 53 37 20). Nach einer Rast vor der Hütte führt uns die Route links am Refugio vorbei. Wir steigen weiter bergauf und sehen vor uns bereits die Spitze des Teide. Etwas später ist die Rambleta, die Seilbahnbergstation (3) mit Aussichtsplattform erreicht. Bei guter Sicht können wir von hier die Nordküste und das Orotavatal gut erkennen. Der Weg zum Gipfel ist nun durch einen Kontrolleur versperrt und ab hier kommt man nur mit einer Genehmigung weiter. Der Aufstiegsweg zum Pico del Teide ist breit und mit Natursteinen ausgelegt. Später steigen wir über Stufen immer weiter hinauf in die karge Höhe. Ein Blick zurück lässt uns die Naturschönheit der einsamen, bizarren Vulkanlandschaft genießen. Am Wegesrand treten Schwefeldämpfe aus dem Boden aus, die einen eigenartigen Geruch verbreiten. Schließlich erreicht man den Kraterrand des Pico del Teide (4, TopTipp), den mit einer Höhe von 3718 m höchsten Punkt Spaniens. Hier genießen wir die ganz besondere Aussicht auf Teneriffa, den riesigen Krater des Urvulkans und die kanarischen Nachbarinseln. Auf unserem Rückweg steigen wir zur Seilbahnstation hinunter und entscheiden uns dann für den weiteren Abstieg mit der Bahn. Im Tal geht es mit dem Linienbus zur „Montaña Blanca“, unserem Ausgangspunkt, zurück.

Zur Information: Wanderer, die ganz auf die Spitze des Teide möchten, benötigen eine Genehmigung. Diese erhält man bei der Nationalparkverwaltung in Santa Cruz, Calle Emillio Calzadilla Nr.5, 4.Stock Mo-Fr. 9-14 Uhr. Bitte eine Kopie des Personalausweises oder Reisepass mitbringen. Tel. 00 34 / 922 29 01 29 oder 00 34 / 922 29 01 83. Zum Aufstieg die Genehmigung und den Ausweis bitte mitnehmen.

Anfahrt

Auf der TF21 zum Parkplatz am Fuße der Montaña Blanca (km40) im Nationalpark

Parken

Am Fuße der Montaña Blanca (km40) befinden sich Parkplätze
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

4,8
(12)
Martin Gremmelspacher
19.04.2019 · Community
Ich musste da vor ein paar Jahren mal rauf um ein paar Filmbilder zu machen. Es war mir wichtig, auch den Weg und die Wanderer mit zu filmen, daher bin ich nicht mit der Bahn nach oben gefahren. Da ich mehr als 20 Jahre in Nepal gelebt habe und dort noch immer häufig bin, habe ich natürlich viel Erfahrung mit Höhe und Geschwindigkeit. Ich musste also, wie auch so oft in Nepal, mit 16 KG Kamera und Stativ da rauf und muss schon sagen, es gab eine ganze Reihe von Menschen, die mich im Schnellschritt überholt haben, viel zu schnell von Anfang an. Nicht wenige belächelten mich, wegen meiner Kamera und gaben oft auch dümmliche Tips. Alle die, die da an mir im Schnellschritt vorbeirasten und ihren Mitwanderern und eventuell auch sich selbst zeigen wollten, was sie drauf haben, habe ich weiter oben wieder getroffen. Ohne Ausnahme. Dem Einen oder Anderen hatte ich weiter unten versucht klarzumachen, dass sie von Anfang an mit der selben Geschwindigkeit gehen sollten, sonst wird das wohl nichts werden. "Kümmere du dich mal drum, dass du deine bescheuerte Kamera da rauf bekommst," meinte ein Rheinländer frech. Er war ganz besonders adrett gekleidet und trug brandneue Schuhe. Da saßen sie nun reihenweise, auf Lavabrocken am Wegesrand, völlig außer Puste, mit rotem Kopf und klatschnass geschwitzt. Der, mit dem frechen Mundwerk und den brandneuen Schuhen, saß da, mit seinen ladenfrischen Klamotten und rieb sich die Versen. Als er mich sah, drehte er sich um und tat so, als würde er die Landschaft bewundern. Ihn habe ich oben nicht mehr gesehen. Für den Rückweg hatte ich mich natürlich für die einfache Variante mit der Bahn entschieden und habe aus dem kleinen Restaurant noch bei einem Bier die Aussicht genossen. Trotz meiner Kamera war ich mit den ersten Gruppen oben am Krater und konnte bei tollstem Licht die Bilder machen und über eine Stunde drehen. Nach und nach kamen einige der Klugscheißer und Raser oben an, manchen schwankten förmlich und ich meine, die hatten noch nicht mal mehr genug Energie, die tolle Aussicht zu genießen. Einige konnten nicht mal mehr normal reden. Es gab einige wenige, Vernünftige Wanderer, die immer in der selben Geschwindigkeit gegangen waren. Aber das waren sehr wenige. Alles in allem hoffe ich nicht, dass das normal ist an diesem Berg. Ich möchte einfach mal glauben, dass es ein Ausnahmetag war. Die Rückfahrt mit der Gondel habe ich dann sehr genossen - und das Bier zum Abendessen - das hat geschmeckt wie selten zuvor.
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Gemacht am 15.03.2012
Während der Tibetüberquerung / Changthang Hochebene
Foto: Martin Gremmelspacher, Community
Frederic Storer
27.10.2018 · Community
Sehr schöne Wanderung! Allerdings ist die Höhe nicht ohne. Macht man die Tour an einem Tag und startet wie wir mit dem Auto auf Meeresniveau, sollte man sich überlegen auf Ibuprofen zur Prophylaxe zurückzugreifen. Wir haben es nicht getan. Meine Freundin hat es bereut, bei mir hielten sich die Folgen in Grenzen... Leider haben wir uns viel zu spät um eine Gipfelgenehmigung gekümmert. Aktuell sind die nächsten Genehmigungen erst in mehr als einem Monat verfügbar.
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+ 21

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,5 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
1400 hm
Abstieg
219 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

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