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Auf dem Schlierachweg

1 Wanderung • Tegernsee-Schliersee
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Outdooractive Redaktion
  • Ein stimmungsvoller abendlicher Blick auf Schliersee.
    / Ein stimmungsvoller abendlicher Blick auf Schliersee.
    Foto: Outdooractive Redaktion
Karte / Auf dem Schlierachweg
450 600 750 900 1050 m km 1 2 3 4 5 6 7 Poschmühl Agatharieder Kirche Braunkapelle Sägemühle
Wetter

Einfache Wanderung auf dem Schlierachweg von Miesbach über Agatharied und Hausham ins malerische Schliersee – dabei ist nicht nur die Landschaft „sagenhaft“.
leicht
7,9 km
2:00 h
108 hm
16 hm
Diese Tour verläuft auf dem reizvollen Schlierachweg von Miesbach nach Schliersee.
outdooractive.com User
Autor
ALPSTEIN Tourismus GmbH & Co. KG
Aktualisierung: 02.12.2015

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
787 m
693 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Warmbad Miesbach (Badstraße) (692 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.785750, 11.828080
UTM
32T 711825 5296361

Wegbeschreibung

Unsere Tour startet am Warmbad Miesbach in der Badstraße. Von hier aus wandern wir auf dem Rad- und Fußweg weiter zu einer asphaltierten Straße, biegen dort links ab und überqueren die Schlierach. Nach wenigen Metern erreicht man die Haidmühlstraße und geht nach rechts weiter. Nachdem wir unter einer Brücke der B472 hindurchgewandert sind, verlassen wir Miesbach. Weiter geht es nun immer entlang der Schlierach, vorbei am Wasserwerk Hausham kommen wir schließlich nach Poschmühl (1). Dort geht es hinauf zur B307, dann nach rechts weiter auf dem Rad- und Fußweg nach Agatharied.
Wir überqueren den Lehenweg und biegen anschließend am Hausrucker Weg nach rechts ab. Die Route führt uns schließlich links die Steintreppe zur Agatharieder Kirche (2) hinauf. Diese Kirche ist eine der drei „Ried“-Kirchen: Graf Georg von Waldeck war im 15. Jahrhundert in türkische Kriegsgefangenschaft geraten. Dabei soll er gelobt haben, drei Kirchen zu erbauen, wenn er nur wieder nach Hause käme. Als der Ritter tatsächlich wieder nach Hause zurückkehrte, hielt er sein Versprechen und ließ drei Gotteshäuser errichten – Georgenried nach seinem eigenen Namenspatron, Agatharied nach dem seiner Frau und Frauenried zu Ehren seiner Schwester.
Von der Kirche wandern wir weiter zur Fehnbachstraße (Kreisstraße 21), überqueren sie und gehen auf dem Feldweg weiter. Bei Aigner trifft man auf die Friedhofsstraße und überquert an dieser Stelle erneut die Schlierach. Am Friedhof halten wir uns rechts und spazieren nun auf dem Rad- und Fußweg weiter.
Der Agatharieder Weg führt uns schließlich vorbei an der Grund- und Hauptschule Hausham zur Tegernsee Straße (Staatsstraße 2076).
Wir überqueren auch diese Straße und folgen auf der anderen Seite der Schlierachstraße. Weiter geht es nun immer am Bach entlang zur Braunkapelle (3) – benannt nach dem danebenliegenden Bauernhof „Zum Braun“. Jetzt halten wir uns rechts und erreichen anschließend den Ortsteil Abwinkl. In Abwinkl wandert man an der Sägemühle (4) vorbei – einer von vielen entlang der Schlierach, deren Wasserkraft für die Sägemühlen genutzt wird. Von hier aus wandern wir zur Breitenbachstraße, biegen links ab und gehen weiter zur Westenhofener Kirche (5).
Auf dem zugehörigen Friedhof soll sich angeblich das Grab des berühmten Wilderers Georg „Girgl“ Jennerwein befinden. Unter dem schmiedeeisernen Kreuz könnte jedoch auch eine andere Person ruhen: Weil nämlich kein anständiger Bürger neben dem Wilderer ruhen wollte, wurde das Grabkreuz einfach immer wieder versetzt – allerdings ohne den zugehörigen Toten. Wo also genau auf dem Gelände sich das richtige Grab befindet, ist unklar.
An der Kirche halten wir uns rechts, wandern unter der Bahnlinie hindurch, folgen dem Weg entlang der Schlierach zur Perfallstraße und erreichen auf dieser bald die Vitalwelt am Schliersee.
Hier kann man eine Schifffahrt über den See machen oder die Gemeinde Schliersee erkunden. Der Ort wurde im Jahre 779 als „Slyrs“ erstmals erwähnt.
Auch in Schliersee gibt es eine interessante Sage rund um den schon bekannten Grafen Georg von Waldeck: Als der Kreuzritter einst erneut aus dem Heiligen Land zurückkehrte, soll er seine schöne Gemahlin in den Armen des Burgvogtes gefunden haben. Zur Strafe ließ er die beiden auf der gegen­überliegenden Insel Wörth in einem Turm einkerkern und verhungern. Der Platz, an dem sich der Turm befand, heißt übrigens heute noch „Beim Hungerturm“.
Zurück nach Miesbach kommen wir entweder auf dem gleichen Weg – oder mit dem Zug vom Bahnhof Schliersee aus.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug nach Miesbach

Anfahrt

B307 oder B372 nach Miesbach

Parken

in Miesbach
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (2)

Christian Jägermeyr
02.04.2012
Foto: Christian Jägermeyr, Community

Christian Jägermeyr
02.04.2012
Geniale Tour für Eltern mit Kinderwagen und Anreise mit der Bahn. Wenn wir richtig gegangen sind, dann ist in der Beschreibung ein kleiner Fehler: Von der Kirche wandern wir weiter zur Fehnbachstraße (Kreisstraße 21), überqueren sie und gehen auf dem Feldweg weiter. Bei Aigner trifft man auf die Friedhofsstraße und überquert an dieser Stelle erneut die Schlierach. Am Friedhof halten wir uns rechts und spazieren nun auf dem Rad- und Fußweg weiter. Statt RECHTS müsste es heißen halten wir uns LINKS und spazieren... Zumindest auch die Karte zeigt an, dass man zwischen Schlierach und Friedhof durchgeht. Ansonsten super genaue Beschreibung.
Bewertung
Gemacht am
02.04.2012

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
7,9 km
Dauer
2:00 h
Aufstieg
108 hm
Abstieg
16 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

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