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Bergtour empfohlene Tour

Aschaffenburger Höhenweg

· 1 Bewertung · Bergtour · Zillertaler Alpen
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DAV Sektion Aschaffenburg Verifizierter Partner 
  • Im Popbergkar. Blick auf den Zillertaler Hauptkamm.
    / Im Popbergkar. Blick auf den Zillertaler Hauptkamm.
    Foto: Josef Sickenberger, DAV Sektion Aschaffenburg
  • / Blockgestein beim Aufstieg zur Krummschnabelschneide
    Foto: Josef Sickenberger, DAV Sektion Aschaffenburg
  • / An der Nofertensmauer. Blick zurück Richtung Nofertensschneide.
    Foto: Josef Sickenberger, DAV Sektion Aschaffenburg
  • / Auf dem „Weg“ zur Sonntagskarkanzel.
    Foto: Josef Sickenberger, DAV Sektion Aschaffenburg
  • / Blick von der Kasseler Hütte zum Aschaffenburger Höhenweg. Dieser verläuft von links nach rechts etwas oberhalb der Bildmitte.
    Foto: Josef Sickenberger, DAV Sektion Aschaffenburg
  • / Grasflanken am Popbergnieder. Blick zurück Richtung Edelhütte.
    Foto: Josef Sickenberger, DAV Sektion Aschaffenburg
  • / An der Nofertensschneide
    Foto: Josef Sickenberger, DAV Sektion Aschaffenburg
m 2500 2000 1500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Siebenschneidensteig von der Karl-von-Edel-Hütte zur Kasseler Hütte

 

Etappendaten:

Tag 1: 310 Hm/40 Hm, 1.30 Std.

Tag 2: 750 Hm/800 Hm, 9.00 Std.

Tag 3: 10 Hm /740 Hm, 1.30 Std.

schwer
Strecke 20,2 km
12:00 h
1.070 hm
1.580 hm
Der Aschaffenburger Höhenweg, auch Siebenschneidensteig genannt, ist ein großartiger Höhenweg zwischen der Karl-von-Edelhütte und der Kasseler Hütte in den Zillertaler Alpen. Sieben Schneiden müssen auf 14 km Wegstrecke überwunden werden. Die Schneiden sind Seitengrate der oberhalb verlaufenden Bergkette, die hintereinander, wie Zinken eines Kammes, in den Stilluppgrund verlaufen. Da allein die Kerntour auf dem Höhenweg rund neun Stunden dauert, empfiehlt sich je eine Übernachtung in den Hütten am Beginn und am Ende des Weges. Die gesamte Tour kann gut an einem Wochenende bewältigt werden. Der Aschaffenburger Höhenweg ist Bestandteil der Zillertaler Runde / Berliner Höhenweg, einer gut einwöchigen Hochgebirgstour. Für alle, die nicht eine volle Woche unterwegs sein wollen, stellt er einen guten Einstieg in die Bergwelt der Zillertaler Alpen dar.
Profilbild von Peter Sickenberger
Autor
Peter Sickenberger
Aktualisierung: 12.09.2018
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.507 m
Tiefster Punkt
1.437 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Anspruchvoller hochalpiner Höhenweg; teilweise steile Grashänge und wegloses Felsblockgelände, nur bei trockener Witterung zu begehen, da sonst in den steilen Grasflanken Absturzgefahr besteht, kein Notabstieg möglich. Gute Ausdauer und Trittsicherheit erforderlich. Teilweise Seilsicherungen und Steighilfen vorhanden ("schwarz").

 

Start

Bergstation der Ahornbahn,1955 m, Mayrhofen im Zillertal (1.952 m)
Koordinaten:
DG
47.136532, 11.869554
GMS
47°08'11.5"N 11°52'10.4"E
UTM
32T 717596 5224332
w3w 
///bratapfel.hören.wind

Ziel

Grüne-Wand-Hütte, 1438 m

Wegbeschreibung

Tag 1:

Von Mayrhofen, 650 Meter, fährt man mit der Ahornbahn zur Bergstation Filzenalpe, 1955 Meter, und folgt Weg 514 für rund 1 ½ Stunden zur Karl-von-Edel-Hütte.

Tag 2:

Am nächsten Morgen geht es, immer auf dem Weg 519 bleibend, durch das Fellenbergkar über eine steile und seilversicherte Passage zum Popbergnieder, 2448 Meter. Dann geht es auf Pfadspuren weiter in südöstlicher Richtung, zuerst höhengleich durch die steile und grasdurchsetzte Sonnwand, dann absteigend in das hintere Popbergkar. Dieses Blockkar wird nun in südlicher Richtung, immer den roten Markierungen folgend, bis zur Krummschnabelschneide mit dem auffallenden Krummschnabelturm, 2478 Meter, gequert. Dieses Joch wird etwa 10 Meter westlich des Turmes mit Hilfe von Seilversicherungen bestiegen.

Über ein steil abfallendes, ebenfalls mit Drahtseilen gesichertes Band steigt man ins Hasenkar ab. Durch blockiges Gelände geht es zur Nofertensschneide. Der Übergang durch das Sammerschartl, 2392 Meter, wird in leichter Kletterei, seilversichert mit Trittklammern, gemeistert. Auch der Abstieg über Grasstufen ins Nofertenskar ist mit Drahtseilen versichert. Das Kar wird auf grasdurchsetzten Blöcken im Bogen bis zur nächsten Schneide, dem Hennsteigenkamp, durchquert. An der Nofertensmauer, 2277 Meter, einer Viehmauer, übersteigt man die Schneide und kommt von dort durch das Maderegglkar, leicht bergab auf gutem Steig zum Aschaffenburger Biwak (Notunterkunft, 2011 errichtet; 4 Lager, Licht über Photovoltaik, kein Wasser, Holzofen, Geschirr vorhanden). Etwa 2/3 des Wegs sind hier geschafft.

Danach geht es weiter zum Weisskarjöchl, 2119 Meter, das als Joch kaum erkennbar ist. Auf gleicher Höhe wandert man zum südlich gelegenen, auffallenden Felsriegel, dem Samerkarjöchl. Stets auf derselben Höhe bleibend führt der Weg nun durch die steilen Hänge des Samer- und des Steinkarls bis zur Sonntagskarkanzel, 2202 Meter. Von hier fällt der Blick erstmals auf die Kasseler Hütte, 2177 Meter, die man nach einer weiteren Stunde erreicht. Nach neun Stunden auf dem Höhenweg ist eine Übernachtung hier sehr willkommen.

Tag 3: Am nächsten Morgen folgen die Wanderer erholt dem Weg 515 zur Grüne-Wand-Hütte. Der Abstieg dauert etwa 1 ½ Stunden. Von dort bringt das Wandertaxi Mayrhofen - Stilluptal die Wanderer zurück nach Mayrhofen. Der komplette Abstieg von der Kasseler Hütte durch den Stillupgrund dauert zu Fuß ca. 5.00 Stunden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Fern- oder Regionalzügen nach Jenbach (Tirol), von dort mit der Zillertalbahn (ca. 50 Min. Fahrzeit; halbstpndlich) oder Bus 8330 nach Mayrhofen.

Wandertaxi ab Grüne-Wand-Hütte nach Mayrhofen (Abfahrt nach Vereinbarung, Tel. +43 5285 63423 oder +43 664 2006596)

Koordinaten

DG
47.136532, 11.869554
GMS
47°08'11.5"N 11°52'10.4"E
UTM
32T 717596 5224332
w3w 
///bratapfel.hören.wind
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karte 35/2,

f&b WK 152

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, ausreichend Verpflegung, wetterfeste Kleidung.

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Bewertungen

4,0
(1)
Markus Prößler 
29.07.2020 · Community
Eine wunderschöne Tour mit super Panoramablick. Für Anfänger aber nicht geeignet..sehr lange Tour bis zu 9Std zur nächsten Hütte.
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Gemacht am 29.07.2020
Foto: Markus Prößler, Community
Foto: Markus Prößler, Community
Foto: Markus Prößler, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,2 km
Dauer
12:00 h
Aufstieg
1.070 hm
Abstieg
1.580 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Von A nach B versicherte Passagen

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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