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Wanderungempfohlene Tour

Arbertour 13: Zwei Bergseen und zwei Gipfel

Wanderung · Bayerischer Wald
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Isabelle Auer
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m 1500 1400 1300 1200 1100 1000 900 800 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Tagesrundwanderung vom Großen Arbersee über die Gipfel des Großen Arbers und des Kleinen Arbers zum Kleinen Arbersee
mittel
Strecke 18,1 km
6:05 h
857 hm
857 hm
1.450 hm
919 hm
Das Arbergebiet ist bekannt für seinen Wasserreichtum. Neben mehreren kleineren Wasserfällen und - mit dem Rißloch und dem Hochfall auch den beiden höchsten Wasserfällen des Bayerischen Waldes - begegnet der Wanderer in seinen Wäldern auch vielen stehenden Gewässern und Mooren. Die beiden bekanntesten sind - allein schon wegen ihrer Größe - der Große und der Kleine Arbersee. Auf einer Tageswanderung lassen sich beide Karseen erwandern und obwohl wir unsere Tour auch kurz als "Seen-Tour" bezeichnen könnten, wird der Arbergipfel hier nicht zur Zwischenstation "degradiert", sondern stellt den eigentlichen Höhepunkt unserer Wanderung zwischen den eiszeitlichen Naturschönheiten an seinen Flanken dar.

Autorentipp

Die derzeit aktuellste Infoseite über den Großen Arber findet Ihr unter:

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.450 m
Tiefster Punkt
919 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Nur bei guter Sicht!

Weitere Infos und Links

Die derzeit umfangreichste und aktuellste Seite zum Arbergebiet findet Ihr unter:

www.isabelle-auer.de/klassenzimmer-arbergebiet-ein-projekt-in-zusammenarbeit-mit-den-gymnasien-niederbayerns-und-der-oberpfalz/arber-wissen/

Außerdem empfehlenswert:

www.bayerwald-wandern-mit-pause.de

Start

Parkplatz am Großen Arbersee (gebührenpflichtig!) (941 m)
Koordinaten:
DD
49.099084, 13.158906
GMS
49°05'56.7"N 13°09'32.1"E
UTM
33U 365608 5440102
w3w 
///augenlid.fremdsprachen.vereinbaren

Ziel

Parkplatz am Großen Arbersee (gebührenpflichtig!)

Wegbeschreibung

Wir starten am Großen Arbersee. Einsam liegt er frühmorgens da. Aufsteigende Seenebel verleihen ihm ein mystisches Bild. Nur erahnen lassen sich jetzt die sogenannten "Schwingrasen" im hinteren Bereich des Sees. Entstanden sind sie, als die Menschen Ende des 19. Jahrhunderts den Großen und den Kleinen Arbersee für die Holztrift aufstauten. Da sie auf der Seeoberfläche aufliegen und keine Verbindung zum Seegrund besitzen, ist ihr Betreten nicht nur aus Naturschutz- sondern auch aus Sicherheitsgründen verboten.

Mit etwas Glück können wir im Bereich der Seewand Wanderfalken beobachten, die hier ihren Horst haben. Ihre Rufe begleiten uns auf unseren ersten Höhenmetern zum Arbergipfel. 

Führt unser Aufstieg, der mit einem "grünen Dreieck" oder einem "gelben G" markierte Fernwanderweg/Goldsteig, anfangs noch über einen breiten Forstweg, so wird er nach der ersten Querung eines anderen Forstwegs zum angenehmen - etwas steinigen, aber für den geübteren Wanderer gut begehbaren Wanderpfad.

Nach einer zweiten Querung gelangen wir zur sogenannten - rund 300jährigen - "Brennesfichte". Anders, als im Naturwaldreservat, sind hier im Hohenzollernschen Wirtschaftswald ältere Bäume  selten. 

Daher würdigte man die Brennesfichte nicht nur mit einem Namen und einer "Ehrentafel": Obwohl sie kein Naturdenkmal ist, ist sie in einigen Wanderkarten eingezeichnet und wurde so für viele Wanderer, die sonst achtlos an ihr vorbei - dem Gipfel zu - gegangen wären, zu einem Ort, wo der eine oder andere wohl hin und wieder kurz verschnaufend über die Altersweisheit der Natur, in der die rund 80 Jahre eines Menschenlebens verhältnismäßig nur ein Sekundenschlag sind, nachdenkt.

Lichter wird der Wald nun rings um uns, die Ausblicke ins Tal und in die links von uns liegende Arberseewand werden großartiger. Dort, wo es kurz etwas flacher wird, folgen wir unserer Markierung nach rechts. Nach etwa zweihundert Metern verraten uns an schönen Sommertagen Musik und Wirtshauslärm, dass wir uns der Gebäudeansammlung rings um die Bergstation der Arberbergbahn nähern. Wer einen Hüttenbesuch der Gipfelrast vorzieht, dessen Gipfelsturm wird hier abgebremst. Alle anderen zieht es von hier aus gleich weiter hoch zum Gipfelkreuz, das wir nach einem weiteren - etwa zehnminütigen Aufstieg - erreichen. Für die bereits erwähnte Gipfelrast empfiehlt es sich jedoch, dafür nicht das unmittelbare Umfeld des Gipfelkreuzes auszuwählen: Bei gutem Wetter ist das Besucheraufkommen hier größer als anderswo, bei schlechtem sind wir besonders hier dem Wind ausgesetzt. Angenehmer ist eine Rast auf dem Kleinen Seeriegel, den wir - der Forststraße in Richtung Kleiner Arber/Chamer Hütte folgend - nach nur wenigen Minuten erreichen.

Wer öfters zum Arbergipfel wandert, sollte in jedem Fall nicht versäumen, von hier aus den Kleinen Arbersee zu fotografieren: Beim Vergleich der Bilder wird er sehr leicht feststellen, dass die Schwimmende Insel, die dem "Seehäusl" am nächsten liegt, noch langsam und fürs bloße Auge unmerklich über den See treibt.

Wir folgen dem "grünen Dreieck" in Richtung "Kleiner Arber". Wer noch genügend Zeit und Kraft gespart hat, sollte an der Chamer Hütte einen etwa 30minütigen Abstecher zum Kleinen Arber anhängen.

Beim etwa einstündigen Abstieg von der Chamer Hütte zum Kleinen Arbersee, dem Ziel unserer Seentour, werden wir anfangs besonders intensiv daran erinnert, welche Kraft Naturgewalten haben können und wie scheinbar machtlos wir ihnen - nicht nur im Hochgebirge - manchmal ausgeliefert sind: Im Januar 2007 verwandelte der Orkan Kyrill weite höher gelegene Flächen des Bayerischen Waldes in Windwürfe.

Um Balz, Brut und Jungenaufzucht des Auerhuhns nicht zu stören, vereinbarten der Forst und der Naturschutz, im Arbergebiet mit der Aufarbeitung dieser Flächen bis Mitte Juli 2007 - also bis zur Zeit, in der die Auerhahnjungen flügge sind - zu warten. Interessant ist, dass sich auch hier im Wirtschaftswald gut erkennen lässt, dass sich die Natur dort besonders schnell erholt, wo naturnah gewirtschaftet wird.

Je mehr wir uns dem Kleinen Arbersee nähern, desto dichter wird der Wald. Da der See - anders als der Große Arbersee - nur zu Fuß oder seit einigen Jahren durch die "Bimmel-Bahn" ab Lohberg erreichbar ist, blieb er bisher vom Massentourismus weitestgehend verschont.

Nach einer Seeumrundung halten wir uns rechts und folgen der LO3 hinauf in Richtung Großer Arber. Bei der Gaststätte "Sonnenfels" stoßen wir auf die bekannteste Arbergipfelroute auf dem Forstweg entlang der Pisten, halten uns rechts und erahnen bald das langgestreckte Gebäude der Talstation der Arberbergbahn. Wir gehen an ihr vorbei und unmittelbar am Ende des Großparkplatzes und nach der Gebäudeansammlung führt uns die "rote eckige 10 b" wieder hinüber zum Biathlonzentrum (Vorsicht: In diesem Wegabschnitt könnte uns der eine oder der andere querende Forstweg uns irrtümlicherweise zur Straße hin lenken) und - über die letzten bereits vom Aufstieg bekannten Meter auf dem Fernwanderweg/ Goldsteig ("grünes Dreieck", "gelbes G") - nach links hinunter zum Großen Arbersee.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bus bis/ab Großer Arbersee

Anfahrt

Parkplatz am Großen Arbersee (gebührenpflichtig!)

Parken

Parkplatz am Großen Arbersee (gebührenpflichtig!)

Koordinaten

DD
49.099084, 13.158906
GMS
49°05'56.7"N 13°09'32.1"E
UTM
33U 365608 5440102
w3w 
///augenlid.fremdsprachen.vereinbaren
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Wetterangepasste Kleidung, Schuhe mit gutem Profil, Brotzeit und Getränke

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,1 km
Dauer
6:05 h
Aufstieg
857 hm
Abstieg
857 hm
Höchster Punkt
1.450 hm
Tiefster Punkt
919 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights Gipfel-Tour hundefreundlich

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