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Alpintour: Hochkar - Dürrenstein - Ötscher

Bergtour · Mostviertel
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Mostviertel Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Mostviertel Tourismus GmbH
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900 1200 1500 1800 2100 2400 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 JoSchi Almgasthof Hochkar Hochkar (Gipfel) Hochkar 360° Skytour Dürrenstein (Gipfel)

Im südwestlichen Teil Niederösterreichs erheben sich diese drei Berge innerhalb der Ybbstaler Alpen als mächtige Kalkstöcke in einem Gebirgszug, der sich vom Ötscher nach Südwest erstreckt und teilweise die Grenze zwischen Niederösterreich und Steiermark bildet. Alle drei Gipfel überragen die 1800m Marke, erheben sich also weit über die Baumgrenze und bieten daher zahlreiche Möglichkeiten für hochalpine Berg- oder Skitouren. Die Alpintour ist sehr anspruchsvoll und landschaftlich reizvoll - erfordert aber absolute Trittsicherheit.
schwer
42,2 km
20:00 h
2978 hm
2598 hm
Alpintour: Hochkar - Dürrenstein - Ötscher

Der letzte Urwald Mitteleuropas liegt in Griffweite und ist doch unerreichbar. Die Wanderung geht vom gepflegten Skizirkus auf dem Hochkar über Almwiesen und unversehrte Landschaft mitten hinein in eine urige Landschaft: In das Rückzugsgebiet des letzten Ötscherbären, in Wälder, wo der Käfer noch ungestraft nagen darf. Über scharfe Felskämme von einer alpinen Autorität zur anderen. Vom Hochkar zum Dürrenstein, beide über 1800 Meter hoch. Dazwischen der Tremelsattel als einziger Fluchtpunkt zum Auskneifen. Ein 30 Kilometer langes Bergtouren-Erlebnis, wie es in den gesamten Nördlichen Kalkalpen nur selten zu finden ist. Als Abschluss noch den Ötscher (Vaterberg) bezwingen und die 2 Tages-Tour für resche Alpinisten ist perfekt.

Landschaftlich großartige Überschreitung meist oberhalb der Baumgrenze. Keine Kletterstellen, doch absolute Trittsicherheit erforderlich. Einzige Ausweichmöglichkeit vom Tremelsattel nach Norden ins Steinbachtal. 

 

Autorentipp

Unterwegs kein Stützpunkt und keine Wasserstelle.

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Ötschergipfel, 1860 m
Tiefster Punkt
686 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Schwarzalm (geöffnet nur in der Sommersaison)
Herrenalm (geöffnet bei Almbetrieb)
ÖAV Ybbstalerhütte

Sicherheitshinweise

Ausdauer und absolute Trittsicherheit erforderlich! Ein Abweichen vom Kamm kann in sehr gefährliches Gelände führen.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind absolute Notwendigkeit.

Weitere Infos und Links

Infos über Sesselliftbetriebe erhalten Sie unter 07484/7214

Ybbstaler Hütte: Juni bis Oktober, 2 DZ und 41 Lagerplätze, 0664/9886801

ÖTK-Schutzhaus am Hochkar: Juli bis Oktober, 6 Betten, 30 Matrazenplätze, 07484/7203

Ötscher-Schutzhaus: Dezember bis März und von Mai bis Oktober, 80 Betten, 07480/5249

 

Tourismusverein Göstlinger Alpen
Markt 1
3345 Göstling
Tel. 07484/5020 19
www.ybbstaler-alpen.at
info@goestling-hochkar.at

Start

Goestling, Hochkar-Schutzhaus (1478 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.718609, 14.917556
UTM
33T 493816 5285028

Ziel

Ötscher Gipfel

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz Hochkar zum Almgasthaus Jagersberger, auf einem Fahrweg ein kurzes Stück Richtung "Karl". Der bezeichnete Steig zweigt rechts ab und steigt sanft zum Scheinecksattel an. Weiter zum Hauptkamm, zum Hochkargipfel (1808m). Entlang des Hauptkamms zum Geischlägerhaus. Von der Ausstiegsstelle des Leckerplanliftes entlang der Nordabfahrtstrasse hinunter zum Parkplatz Hochkar (1478m). Vom Hochkar-Schutzhaus (1491m) hinauf zum Blachlboden. Schräg links führt ein Steig in mehreren Kehren einen Wiesenstreifen hinauf zu einem flachen Sattel. Rechts durch ein Zauntor in kleinen Kehren hinunter, dann auf halber Hanghöhe nach rechts querend, zuletzt sanft steigend hinaus aus dem Steilgelände zum Hauptkamm. Der Steig wendet sich gleich schräg links hinauf. Am Ostkamm öffnen sich kleine Waldschneisenhinunter zu einem flachen Talboden. Man überquert die Bergwiesen des Munsinplanes (1585m), hält sich rechts nahe den südseitigen Abbrüchen steigt kurz durch eine Mulde ab und erreicht den Waldsattel unmittelbar vor dem Gipfel. Es geht hinauf zum Ringkogel (1668m). Unmittelbar vom Gipfel steigt mansteil nach Osten zu einer tiefen Gratscharte hinunter, quert zu einer kleineren Scharte hinüber und verfolgt nun ständig die Gratschneide sanft fallend, zuletzt kurz ansteigend zum Schwarzkogel (1547m). Zuletzt steigt man steil hinunter zum Tremelsattel (1201m). Von diesem verfolgt man den Gratrücken nach Osten. Im unteren Teil wird ein auffälliges Rundkarrenfeld gequert, dann erreicht man entlang von schmalen Waldschneisen den freien Gipfel der Hochkirche (1486m). Über steile Bergwiesen steigt man zu flachen Wiesenböden hinunter und folgt kurze Zeit einem steinigen Grasrücken, der kleine Felsabbrüche aufweist. Der Anstieg zum Bstattkopf (1508m) führt durch eine Waldschneise hinauf zu weiten Wiesenbögen. Man hält sich dabei meist links nahe der Abbruchkante zum Steinbachkessel. Die Abbrüche der Teufelsmäuer bleiben rechts liegen. Dort steigt man sofort durch Latschengassen ein kurzes Stück in der Steinbachseite ab und kämpft sich durch Latschen und Kampfwald entlang des steilen Westhanges auf Steigspuren (nicht zu tief absteigen!). Hier beginnt der lange Steilanstieg über einen breiten Wiesenrücken, östlich der vom Dürrensteingipfel zum Steinbachkessel abbrechenden Felswände. Weiter oben weicht man einem langgezogenen Latschenfeld rechts aus. Steigspuren leiten kurz in die Ostflanke des Berges, wenden sich steil links den Felsrücken hinauf und erreichen über den flacher werdenden Grat den Dürrensteingipfel (1878m). Kurz nach dem Dürrsteingipfel gäbe es die Möglichkeit zur Abzweigung (1830m) zur Ybbstalerhütte (1830m) und den Ausstieg ins Steinbachtal. Wer dei komplette Alpintour begehen will, steig über die Herrenalm (1327m) zum Oistal (700m) ab. Ein kurzes Stück talaus zweigt rechts die Winkelbachstraße ab, wo man den Mariazellerweg erreicht. Über diesen Weg dann nach links abbiegen und über die Dirndlmäuer und Riffelsattel (1283m) erreicht man das Ötscher-Schutzhaus (1418m). Von dort erreicht man den Ötschergipfel (1893m) in 1,5h.

Der Abstieg erfolgt retour zum Ötscher-Schutzhaus, und dann entweder mit dem Lift ins Tal oder zu Fuß über den Riffelsattel hinunter nach Lackenhof.

Anfahrt

A1 Amstetten, B 121 Waidhofen/Ybbs und nach Göstling. Weiter auf das Hochkar. Entweder zweites Auto in Lackenhof hinterstellen oder Taxibus vorbestellen!

Parken

Parkplätze am Hochkar (1478 m)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Mostviertel Tourismus, Töpperschloss Neubruck, Neubruck 2/10, 3270  Scheibbs, T +43/7482/204 44, info@mostviertel.at, www.mostviertel.at/prospekte

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Fragen & Antworten

Frage von Peppi Bua · 28.07.2019 · Community
Wo kann man denn übernachten? Auf der Strecke liegt ja keine Hütte
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outdooractive.com User
Entlang der Alpintour würde sich beispielsweise eine Übernachtung im Matratzenlager der Schwarzalm anbieten. Die Hütte ist nach einer Abzweigung beim Ringkogel (Kilometer 11) zu erreichen – vom Ringkogel weg sind es noch knappe 2 km zur Hütte. Die nächste Hütte nahe des Weges ist die die Herrenalm (Kilometer 25), ebenfalls mit Lagerplätzen. Kurz vor dem Ziel, dem Ötscher-Gipfel, können wir die Übernachtung im Ötscherschutzhaus (Kilometer 40) empfehlen. Danach gehst du gut gestärkt in die letzte Etappe. 😉 Bitte die Übernachtung in den Hütten unbedingt ankündigen und Lagerplätze entsprechend reservieren. Wir haben übrigens auch die Tour dahingehend überarbeitet, sodass nun auch die nahe des Weges gelegenen Hütten besser dargestellt werden. Wir wünschen eine gute Wanderung! Das Team von Mostviertel Tourismus
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Schwierigkeit
schwer
Strecke
42,2 km
Dauer
20:00 h
Aufstieg
2978 hm
Abstieg
2598 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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